DE441237C - Verteilungsschieber fuer Gase oder Fluessigkeiten, insbesondere fuer therapeutische Zwecke - Google Patents

Verteilungsschieber fuer Gase oder Fluessigkeiten, insbesondere fuer therapeutische Zwecke

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DE441237C
DE441237C DET31173D DET0031173D DE441237C DE 441237 C DE441237 C DE 441237C DE T31173 D DET31173 D DE T31173D DE T0031173 D DET0031173 D DE T0031173D DE 441237 C DE441237 C DE 441237C
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liquids
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therapeutic purposes
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ARNAULT TZANCK
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M39/00Tubes, tube connectors, tube couplings, valves, access sites or the like, specially adapted for medical use
    • A61M39/22Valves or arrangement of valves
    • A61M39/223Multiway valves

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  • Public Health (AREA)
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  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

  • Verteilungsschieber für Gase oder Flüssigkeiten, insbesondere für therapeutische Zwecke. Gegenstand der Erfindung ist ein Verteiler, der insbesondere für therapeutische Operationen bestimmt ist, z. B. für Injektionen von Flüssigkeiten oder Gasen, für Punkturen, Blutentziehungen u. dgl.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung sowie dessen Anwendung für eine Bluttransfusion beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i ist ein Ouerschnitt durch die Gesamtanordnung; Abb.2 ist eine Seitenansicht des Schiebers; Abb.3 ist eine Außenansicht des Verteilers; Abb. 4. und 5 zeigen den Verteiler in zwei Stellungen bei seiner Anwendung für eine Bluttransfusion.
  • Der Verteiler besitzt ein zy lindr isches Gehäuse i, an dem drei Stutzen a, b, c nebeneinander angeordnet sind. Dieses Gehäuse kann mit zwei Lappen 2 versehen sein, welche Bohrungen 3 besitzen, so daß man den Verteiler auf einem Halter mittels geeigneter Befestigungsmittel anordnen kann. Im Inneren des Behälters i ist ein zylindrischer Schieber d. angeordnet, der sich genau der Bohrung des Gehäuses i anpaßt, so daß er der Drehung einen gewissen Widerstand bietet, und gegenüber den Stutzen a, b, c eine Bohrung besitzt. An dem Außenumfang des Schiebers .I ist in gleicher Höhe mit den Stutzen eine Tut 7 angeordnet, deren Stellung und Länge derart bestimmt sind, daß die Nut eine Verbindung zwischen den Stutzen b und c herstellt, wenn'der Kanal 5 sich in der Verlängerung des Stutzens a befindet. Schließlich ist in dem Mantel des Gehäuses i in Höhe der Stutzen a, b, c und an der diesen Stutzen gegenüberliegenden Seite ein kreisbogenförmiger Schlitz 8 angeordnet, dessen Abmessungen derart gewählt sind, daß nian bei Einführung eines Stabes in den Kanal 5 zwecks Drehung des Schiebers q. letzterem eine durch die Enden des Schlitzes 8 bestimmte Bewegung erteilen kann. In diesen beiden Endstellungen steht der Kanal 5 mit den Stutzen a oder b in Verbindung. Aus dieser Anordnung ergibt sich, daß man einerseits den Stutzen a mit dem Kanal 5 in Verbindung setzen kann, während die Stutzen b und c durch die Nut 7 miteinander in Verbindung stehen. Man kann den Kanal 5 auch mit dein Stutzen b in Verbindung setzen, wobei die Stutzen a und c vollständig abgesperrt sind.
  • Diese Vorrichtung gestattet, rasch und leicht gewisse schwierige chirurgische Operationen auszuführen. Es soll an Hand der Abb. 4 und 5 auseinandergesetzt werden, wie man beispielsweise den Verteiler für die Bluttransfusion benutzen kann, indem man nur mit einer Hand arbeitet, und wobei Man jede Koagulation im Inneren der Leitungen vermeidet. Der Verteiler wird mit Hilfe der Lappen 2 in geeigneter Stellung befestigt, der Stutzen a. wird durch eine Leitung al mit dein »Geber«, d. h. mit derjenigen Person in Verbindung gesetzt, von welcher man das Blut entnehmen will. Der Stutzen b wird durch eine Leitung bi mit dem Kranken in Verbindung gesetzt, auf den die Transfusion stattfinden soll. Der Stutzen c wird durch eine Leitung c' mit einem Serümbeliälter 9 in Verbindung gesetzt. Die Mündung einer ,Injektionsspritze io wird unmittelbar -in ' den Kanal 5 -durch den Schlitz 8 des Gehäuses eingeführt; die Spritze dient als Hebel zur Einstellung des Drehschiebers 4.. Der Kanal wird mit dem Stutzen a in Verbindung gesetzt. Hierbei werden die Stutzen b und c -durch die Nut 7 miteinander in Verbindung gebracht, und das Serum gelangt zu dem Kranken, während der Arzt mit Hilfe der Spritze io eine gewisse Blutmenge dem »Geber« entnimmt (Abb. d.). Der Arzt bringt alsdann die Spritze in die in Abb. 5 dargestellte Lage, wodurch der Kanal 5 mit dem Stutzen b zur Verbindung kommt. Durch einen Druck auf den Kolben der Spritze wird alsdann das Blut dem Kranken zugeführt, worauf der Verteiler wieder in die Stellung gemäß Abb. ¢ zurückgebracht wird. Das Serum strömt unmittelbar aus der Ampulle 9 zu dem Kranken und wirkt jeder Koagulätion des Blutes entgegen, während der Arzt eine zweite Blutmenge dem »Geber« entnimmt. Man erkennt; daß der Arzt nur eine Hand nötig hat, um sehr rasch eine Reihe aufeinanderfolgender Injektionen auszuführen, und daß die Wirkung des Verteilers gestattet, die Operation leicht und rasch durchzuführen. Es soll betont werden, daß das soeben beschriebene Beispiel nur eine der zahlreichen Anwendungen des Verteilers darstellt. Wenn man ein Manometer hinzufügt, so kann man den Blutdruck oder den inneren Lungendruck während der Durchführung einer künstlichen Anfüllung des Brustfellsackes durch Luft verfolgen. Der Verteiler kann auch für Punktionen oder Blutentziehungen benutzt werden; die Spritze wird nacheinander in eine Saugstellung vor dem einen Stutzen und in eine Druckstellung vor den anderen Stutzen gebracht. Der Verteiler läßt sich daher leicht reinigen, und seine Arbeitsweise ist sicher und einfach bei allen Anwendungsarten. Die Handhabung des Verteilers beim Nachsehen, bei der Reinigung usw. werden erleichtert, wenn man den Schieber durch einen gekordelten Knopf 6 verlängert, der im allgemeinen nicht für die Operation selbst benutzt wird.
  • Man kann die Vorrichtung auch derart baulich ausbilden, daß sie mit einer größeren Anzahl von Stutzen ausgerüstet ist und demgemäß auch eine größere Anzahl von Stellungen des zylindrischen Schiebers zuläßt. Dabei würde man beispielsweise mit Hilfe von Merkzeichen die verschiedenen Stellungen des Schiebers stets beobachten können, um die hergestellten Verbindungen erkennen zu können.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verteilungsschieber für Gase oder Flüssigkeiten, insbesondere für therapeutische Zwecke, gekennzeichnet durch ein mit mehreren Stutzen (a, b, c) und mit einem Schlitz (8) versehenes zylindrisches Gehäuse (i), in dein ein mit einer Bohrung (5) versehener Rundschieber (4.) drehbar ist, derart, daß zwecks Ansaugens oder Ausdrückens der Gase oder Flüssigkeiten durch den Gehäuseschlitz (8) in das eine Ende der Schieberbohrung (5) die Mündung einer Spritze, Pumpe o. dgl. eingeführt werden kann, wobei die Spritze b. dg1. gleichzeitig als Einstellhebel des Schiebers dient, so daß das andere Ende der Schieberbohrung mit den Stutzen in Verbindung gesetzt werden kann, durch -#velche entweder eine Saug- oder eine Druckwirkung erfolgt.
  2. 2. Verteiler nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Rundschieber (q.) eine Nut (7) angeordnet ist, durch welche zwei Stutzen (b, c) miteini ander in Verbindung gesetzt werflen können.
DET31173D 1924-12-15 1925-12-15 Verteilungsschieber fuer Gase oder Fluessigkeiten, insbesondere fuer therapeutische Zwecke Expired DE441237C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3503044A1 (de) * 1985-01-30 1986-07-31 Hans-Dieter 7524 Östringen Bender Einrichtung zum verabreichen von infusionen, transfusionen oder injektionen sowie zur aspiration von blut
DE29715833U1 (de) * 1997-09-04 1997-12-18 Filtertek B.V., Limerick Vorrichtung zur kontinuierlichen ambulanten Peritonealdialyse
EP1391220A3 (de) * 2002-08-22 2004-04-28 Baxa Corporation Vorrichtung zur Administration von flüssigem IV Medikament und flüssige IV Spüllösungen
USD579542S1 (en) 2006-06-09 2008-10-28 Baxa Corporation Medical liquid administration device

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