DE4411014C1 - Halteeinrichtung für einen verstellbaren Reflektor eines Fahrzeug-Scheinwerfers - Google Patents
Halteeinrichtung für einen verstellbaren Reflektor eines Fahrzeug-ScheinwerfersInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Halteeinrichtung für einen
verstellbaren Reflektor eines Fahrzeug-Scheinwerfers, mit
einem federnden Halteelement, durch welches der Reflektor mit
einer Anlagefläche an ein Verstellelement unter Vorspannung
anlegbar ist, wobei der Reflektor in ein topfförmiges Gehäuse
eingesetzt ist, mit welchem das federnde Halteelement
verbunden ist und welches eine Öffnung zur Aufnahme des
Verstellelementes aufweist.
Eine solche Halteeinrichtung für einen verstellbaren
Reflektor eines Fahrzeug-Scheinwerfers ist aus der DE 23 24
340 C3 bekannt. Der Scheinwerfer weist ein topfförmiges Gehäuse
und eine das Gehäuse abschließende lichtdurchlässige
Abschlußscheibe auf. In den von dem topfförmigen Gehäuse und
der Abschlußscheibe gebildeten Innenraum ist ein
schalenförmiger Reflektor eingesetzt, welcher um eine
horizontale und eine vertikale Achse verschwenkbar ist. In
einem Abstand zur horizontalen Achse ist die Rückseite des
Reflektors mit dem Boden des Gehäuses durch ein federndes
Halteelement verbunden. Das federnde Halteelement ist eine
Schraubenfeder, deren Mittelachse in Einsetzrichtung des
Reflektors verläuft und in eine in die Rückseite des
Reflektors eingebrachte Öffnung eingehakt ist. Die
Schraubenfeder ist eine Zugfeder und zieht den Reflektor zur
Rückseite des Gehäuses hin. Nahe der Schraubenfeder ist in
den Boden des topfförmigen Gehäuses eine Öffnung eingebracht,
welche zur Aufnahme eines fernverstellbaren Verstellelementes
dient, durch welche der Reflektor um die horizontale Achse
schwenkbar ist. Das Verstellelement ist zylinderförmig
gestaltet und steht von der Rückseite des Gehäuses ab. Ein
Verstellbolzen des Verstellelementes führt durch die Öffnung
des Gehäuses hindurch und weist mit seinem freien Ende in
Lichtaustrittsrichtung. An dem freien Ende des
Verstellbolzens liegt der Reflektor mit einer in
Einsetzrichtung des Reflektors gerichteten Anlagefläche an.
Die Anlagefläche ist von einem Verbindungsteil gebildet,
welches an dem äußeren Rand des Reflektors befestigt ist. In
dem Verbindungsteil ist die Öffnung eingebracht, in welche
die Schraubenfeder eingehakt ist. Die als Zugfeder dienende
Schraubenfeder drückt den Reflektor so fest gegen den
Verstellbolzen des Verstellelementes, daß der Reflektor in
jeder Schwenkstellung klapperfrei gehalten ist. Eine Montage
und Demontage des Verstellelementes ist einfach und schnell
durchführbar, da zwischen dem Verstellbolzen und dem
Verbindungselement keine selbstrastende Verbindung, welche
oftmals üblich ist, besteht. Jedoch ist die Montage der
Schraubenfeder sehr umständlich und zeitaufwendig, da die
Schraubenfeder erst dann in die Öffnung des Verbindungsteils
des Reflektors eingehakt werden kann, wenn der Reflektor in
das topfförmige Gehäuse eingesetzt ist. Das Einhaken der
Schraubenfeder ist von der Vorderseite des Scheinwerfers her
nicht möglich wenn zwischen dem Reflektor und den
Seitenwänden des topfförmigen Gehäuses ein kleiner Spalt
besteht. Das Einhaken der Schraubenfeder ist dann nur durch
die Öffnung im Boden des Gehäuses hindurch möglich. Die
Öffnung für das Verstellelement ist oftmals so klein, daß ein
Einhaken der Schraubenfeder von Hand nicht möglich ist,
sondern dafür eine spezielle Montagevorrichtung notwendig
ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, die im Oberbegriff des
Anspruchs 1 beschriebene Halteeinrichtung für einen
verstellbaren Reflektor eines Fahrzeug-Scheinwerfers derart
zu gestalten, daß das federnde Halteelement vor dem Einsetzen
des Reflektors an der Innenseite des topfförmigen Gehäuses
befestigbar ist und beim Einsetzen des Reflektors in das
topfförmige Gehäuse sich selbsttätig mit dem Reflektor
verbindet. Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch
gelöst, daß das federnde Halteelement stabförmig ausgeführt
ist, in seiner Längsausdehnung quer zur Einsetzrichtung des
Reflektors verläuft, an dem Gehäuse fest eingespannt ist und
einen freistehenden Endabschnitt aufweist, welcher in eine
Hinterschneidung des Reflektors selbstrastend eingreift.
Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn das Gehäuse mit einer zur
Einsetzrichtung des Reflektors hin ausgerichteten und
als Anschlag für den federnden Endabschnitt des Halteelements
dienenden Fläche ausgebildet ist, von welcher der federnde
Endabschnitt bei eingesetztem Verstellelement abgehoben ist.
Dadurch stützt sich der freie Endabschnitt des Halteelementes
beim Einsetzen des Reflektors in das topfartige Gehäuse an
dem Anschlag ab bis der freie Endabschnitt in die
Hinterschneidung des Reflektors selbstrastend eingreift.
Hierbei ist es zweckmäßig, wenn bei demontiertem
Verstellelement das Halteelement federnd an dem Anschlag
anliegt. Bei einer solchen Ausgestaltung ist der Reflektor
bis zur Montage des Verstellelementes klapperfrei in dem
topfförmigen Gehäuse gehalten. Dies ist besonders dann
wichtig, wenn das Verstellelement erst in der Endmontage des
Fahrzeuges montiert wird. In diesem Zusammenhang ist es
weiterhin vorteilhaft, wenn die Anlagefläche des Reflektors
eine Kugelschale ohne Hinterschneidung ist, in welche ein
Kugelkopf des Verstellelementes eingreift. Hierbei ist der
Reflektor, obwohl das Verstellelement weiterhin einfach und
leicht montierbar und demontierbar ist, an dem
Verstellelement quer zu seiner Einsetzrichtung arretiert.
Vorteilhaft ist es weiterhin, wenn die Rückseite des
Reflektors mit einer schräg zur Einsetzrichtung des
Reflektors verlaufenden Auflauffläche für den federnden Arm
des Halteelements ausgebildet ist. Beim Einsetzen des Reflektors
gleitet das Halteelement mit seinem federnden freien
Endabschnitt an der Auflauffläche des Reflektors entlang bis
der Endabschnitt selbstrastend in die Hinterschneidung des
Reflektors eingreift.
Ein weiterer Vorteil ist es, wenn an der Rückseite des
Reflektors ein Verbindungselement befestigt ist, welches die
für das Verstellelement dienende Anlagefläche und die für das
Halteelement dienende Auflagefläche und Hinterschneidung
aufweist. Ein solches separates Verbindungselement kann aus
Kunststoff bestehen und zu seiner Herstellung müssen keine
zusätzlichen verstellbaren Werkzeuge notwendig sein.
Zudem ist es vorteilhaft, wenn das Halteelement in einem
Abschnitt zwischen seiner einspannenden Stelle und seinem
federnden freien Endabschnitt um eine quer zu seiner
Längsausdehnung verlaufende Achse zu einer Schraubenfeder
gewickelt ist. Dadurch kann das stabförmige Halteelement bis
auf den als Schraubenfeder ausgeführten Abschnitt biegesteif
sein. Trotzdem ist bei einer kleinen Verstellkraft des
Verstellelementes ein großer Verstellweg des federnden
Endabschnittes möglich. Außerdem kann der freie Endabschnitt
des Halteelementes wegen seiner hohen Biegesteifigkeit sehr
lang ausgeführt sein und somit kann die Einspannstelle des
federnden Halteelements in Einsetzrichtung des Reflektors
gesehen in einem größeren Abstand zu der Hinterschneidung des
Reflektors angeordnet sein.
Außerdem ist es vorteilhaft, wenn das Halteelement durch ein
bolzenartiges Befestigungselement an dem Gehäuse fest
eingespannt ist, wobei das bolzenartige Befestigungselement
mit einem Kopf das Halteelement übergreift und gegen das
Gehäuse drückt. Durch das bolzenartige Befestigungselement
ist eine einfache und schnelle Befestigung des Halteelementes
an der Innenseite des Gehäuses möglich.
Bei einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
besteht das federnde Halteelement aus einer U-förmig
gebogenen Drahtfeder, deren jeder Schenkel jeweils ein stabförmiges
Teil ist, wobei die Schenkel das Verbindungselement zwischen sich aufnehmen und
in jeweils eine Hinterschneidung des Verbindungselements
eingreifen. Bei einer solchen Ausgestaltung ist die zwischen
dem Halteelement und dem Reflektor bestehende selbstrastende
Verbindung sehr sicher gegenüber einem ungewollten lösen.
Hierbei ist es weiterhin zweckmäßig, wenn bei demontiertem
Verstellelement ein Abstandselement des Gehäuses zwischen die
beiden Schenkel des Halteelementes eingreift. Dadurch ist es
nicht erforderlich, daß die Schenkel beim Einsetzen des
Reflektors in das topfförmige Gehäuse soweit auseinander
federn müssen und trotzdem kann das Verbindungselement
zwischen den beiden Schenkeln sehr fest eingespannt sein.
Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die beiden Schenkel des
U-förmigen Halteelements auf sich gegenüberliegenden Seiten
jeweils in einem Abschnitt zu einer Schraubenfeder gewickelt
sind, und in freien Endabschnitten enden, welche jeweils
an einer dem Reflektor abgewandten Seite eines
Abstützelementes des
Gehäuses anliegen. Wegen den beiden Abstützelementen, welche
die beiden als Schraubenfedern ausgeführten Abschnitte
zwischen sich aufnehmen, vergrößert sich die Kraft, welche
zum Auseinanderbiegen der freien Endabschnitte notwendig ist.
Hierbei ist es weiterhin zweckmäßig, wenn das Halteelement
mit den an seinen Steg angrenzenden Abschnitt der Schenkel
zum Boden des topfförmigen Gehäuses hin abgewinkelt ist und
mit dem abgewinkelten Abschnitt in eine Ausnehmung des Bodens
des Gehäuses eingeschoben ist und in der Ausnehmung in
Längsausdehnung des Halteelementes gehalten ist. Dadurch muß
das bolzenartige Befestigungselement das Halteelement
lediglich in Einsetzrichtung des Reflektors halten. Die außen
an die Ausnehmung angrenzenden Abschnitte der Schenkel
sollten einen so kleinen Abstand zueinander aufweisen, daß
das bolzenartige Befestigungselement zwischen ihnen noch
hindurchführbar ist und mit einem Kopf die Schenkel
übergreift und die Schenkel gegen den Boden des topfförmigen
Gehäuses drückt.
Darüber hinaus ist es weiterhin vorteilhaft, wenn vom Boden
des topfförmigen Gehäuses zum Inneren des Scheinwerfers hin
Ansätze herausstehen, welche als Distanzstücke für das
Halteelement dienen. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn ein
erster Ansatz hülsenförmig ausgeführt und die
Befestigungsstelle für das bolzenartige Befestigungselement
ist, zwei zweite Ansätze die Ausnehmung bilden, in welche das
Halteelement mit dem den Steg aufweisenden Abschnitt
angeschoben ist, ein dritter Ansatz mit seiner Stirnfläche
der Anschlag für die freien Endabschnitte des Halteelementes
ist und zwei vierte Ansätze das Abstützteil für die als
Schraubenfeder ausgeführten Abschnitte sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen
dargestellt, und zwar zeigen
Fig. 1 einen vertikalen Längsschnitt durch einen
Scheinwerfer für Fahrzeuge mit einer
Halteeinrichtung für einen verstellbaren Reflektor,
welcher durch die Halteeinrichtung mit einem
Verstellelement zusammenwirkt;
Fig. 2 den vertikalen Längsschnitt der Fig. 1 ohne das
Verstellelement;
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 1;
Fig. 4 eine Ansicht aus Richtung x in Fig. 2 und
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie B-B in Fig. 4.
Ein Scheinwerfer für Fahrzeuge weist ein aus Kunststoff
bestehendes topfförmiges Gehäuse 5 auf, welches durch eine
schalenförmige lichtdurchlässige Abschlußscheibe 18
abgeschlossen ist. In einer Rinne des äußeren umlaufenden
Randes des Gehäuses 5 ist eine Dichtung 19 eingesetzt, an
welcher die Abschlußscheibe 18 mit ihrem äußeren
umlaufenden Rand dicht anliegt. In den von dem topfförmigen
Gehäuse 5 und der Abschlußscheibe 18 gebildeten Innenraum
des Scheinwerfers ist ein aus Kunststoff hergestellter
schalenförmiger Reflektor 1 eingesetzt, welcher um eine
horizontale Achse 20 und eine vertikale Achse 21
schwenkbar ist. Die horizontale Achse 20 wird von einem
ortsfesten Gelenk 22 und einem nicht dargestellten Gelenk
gebildet, welches zwischen einem von Hand verstellbaren
Verstellelement und der Rückseite des Reflektors 1
angeordnet ist. Die vertikale Achse 21 wird gebildet von
dem ortsfesten Gelenk 22 und einem Gelenk 23, welches in
einem Abstand unterhalb des Gelenkes 22 und zwischen der
Rückseite des Reflektors 1 und einem fernverstellbaren
Verstellelement 4 angeordnet ist. Bei einem Verstellen des
Verstellelementes 4 schwenkt der Reflektor 1 um die
horizontale Achse 20.
Das Gelenk 23 ist von einer Kugelschale eines an der
Rückseite des Reflektors 1 befestigten Verbindungselementes
11 und einem Kugelkopf des Verstellelementes 4 gebildet.
Das Verbindungselement 11 ist aus Kunststoff hergestellt
und selbstrastend mit einem an die Rückseite des Reflektors
1 angeformten Vorsprung 24 verbunden. Das
Verbindungselement 11 weist in Einsetzrichtung des
Reflektors 1 gesehen, direkt hinter dem Vorsprung 24 die
Kugelschale auf, dessen Innenseite die Anlagefläche 3 für
den Kugelkopf des Verstellelementes 4 ist. Die Kugelschale
weist den Vorsprung 24 seitlich überragende Abschnitte auf,
während die in Lichtaustrittsrichtung gerichtete Seite die
Hinterschneidung 8 ist. Zwischen der Anlagefläche 3 der
Kugelschale und der Hinterschneidung 8 weist das
Verbindungselement 11 schräg zur Einsetzrichtung
verlaufende und zum Boden des topfartigen Gehäuses 5 hin
gerichtete Auflaufflächen 10 auf. Die Anlagefläche 3 der
Kugelschale des Verbindungselementes 11 weist zum Boden des
Gehäuses 5 hin keine Hinterschneidung auf, so daß das
Verstellelement 4 mit seinem Kugelkopf leicht und einfach
in die Kugelschale einsetzbar und aus dieser herausnehmbar
ist. Das fernverstellbare Verstellelement 4 weist ein
zylindrisches Gehäuse auf, welches von der Rückseite des
Gehäuses 5 her in eine Öffnung 6 des Bodens des Gehäuses
5 bajonettartig eingesetzt ist. Das fernverstellbare
Verstellelement 4 weist einen Verstellbolzen 25 auf,
welcher mit seinem freien Ende in Lichtaustrittsrichtung
gerichtet ist und an seinem freien Ende den Kugelkopf des
Gelenkes 23 trägt. Der Verstellbolzen 25 ist in Richtung
seiner Längsachse axial verstellbar. Ein federndes
Halteelement 2, welches an dem Boden des Gehäuses 5 fest
eingespannt ist, greift in die Hinterschneidung 8 des
Verbindungselementes 11 selbstrastend ein und drückt die
zum Verstellelement 4 hin offene Anlagefläche 3 der
Kugelschale an den Kugelkopf des Verstellelementes 4.
Das federnde Halteelement 2 besteht aus Federdraht und ist
in Einsetzrichtung des Reflektors 1 gesehen U-förmig
gebogen und spannt zwischen den freien Endabschnitten seiner
Schenkel das Verbindungselement 11 fest zwischen sich ein.
An der Innenseite des Bodens des topfförmigen Gehäuses 5
sind Ansätze 16 angeformt, welche Distanzstücke und
Befestigungsmittel für das Halteelement 2 sind. Ein erster
Ansatz 26 ist hülsenförmig ausgeführt und dient als
Befestigungsmittel für ein bolzenartiges Befestigungselement
17, welches mit einem Kopf die Schenkel des U-förmigen
Halteelementes 2 nahe neben dem die Schenkel verbindenden
Steg 15 übergreift und die Schenkel gegen die Stirnfläche
des ersten Ansatzes 26 andrückt. Zwischen dem bolzenartigen
Befestigungselement 17 und dem Steg 15 ist das
Halteelement 2 mit einem Abschnitt um eine quer zu den
Schenkeln verlaufende Biegeachse zur Rückseite des
Scheinwerfers hin gebogen und in eine zwischen zwei zweiten
Ansätzen 27 des Bodens des Gehäuses 5 bestehende
Ausnehmung klemmend eingeschoben. Einer der beiden zweiten
Ansätze 27 ragt zwischen beiden Schenkel des Haltelementes
2 hindurch. Somit ist das Halteelement 2 im Bereich
seines Steges 15 durch die beiden Ansätze 27 quer zur
Einsetzrichtung des Reflektors 1 arretiert. Durch das
bolzenartige Befestigungselement 17, welches eine Schraube
ist, ist das Halteelement 2 lediglich in Einsetzrichtung
des Reflektors 1 an dem Boden des Gehäuses 5 arretiert.
Angrenzend an das bolzenartige Befestigungselement 17 weist
das Halteelement 2 an beiden Schenkeln einen Abschnitt auf,
welcher um eine quer zu den Schenkeln verlaufende Achse zu
einer Schraubenfeder 13 gebogen ist, wobei die beiden
Schraubenfedern 13 zum freien Endabschnitt 7 ihres
Schenkels hin nach außen hin verläuft, so daß der Abstand der
freien Endabschnitte 7 des Halteelementes 2 zueinander
größer ist als die Länge des Stegs 15. Die beiden
Schraubenfedern 13 grenzen außen jeweils an einen vierten
Ansatz 29 des Gehäuses 5 an. Dadurch sind beide
Schraubenfedern 13 zwischen den beiden vierten Ansätzen
29 gehalten. Zwischen den beiden Schraubenfedern 13 des
Halteelementes 2 und dem Gelenk 23 ist an den Boden des
Gehäuses 5 ein dritter Ansatz 28 angeformt, dessen
Stirnfläche als Anschlag 9 für die freien Endabschnitte 7
des Halteelementes 2 dient. Das Halteelement 2 liegt nur
an den Anschlägen an, wenn das Verstellelement 4 demontiert
ist.
Der dritte Ansatz 28 weist einen als Abstandselement 14
dienenden Abschnitt auf, welcher sich zwischen die
Endabschnitte 7 des Halteelementes 2 erstreckt.
Claims (10)
1. Halteeinrichtung für einen verstellbaren Reflektor (1)
eines Fahrzeug-Scheinwerfers, mit einem federnden
Halteelement (2), durch welches der Reflektor (1) mit
einer Anlagefläche (3) an ein Verstellelement (4) unter
Vorspannung anlegbar ist, wobei der Reflektor (1) in ein
topfförmiges Gehäuse (5) eingesetzt ist, mit welchem das
federnde Halteelement (2) verbunden ist und welches eine
Öffnung (6) zur Aufnahme des Verstellelementes (4)
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das federnde
Halteelement (2) stabförmig ausgeführt ist, in seiner
Längsausdehnung quer zur Einsetzrichtung des Reflektors
(1) verläuft, an dem Gehäuse (5) fest eingespannt ist und
einen freistehenden Endabschnitt (7) aufweist, welcher in
eine Hinterschneidung (8) des Reflektors (1) selbstrastend
eingreift.
2. Halteeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (5) mit einer zur Einsetzrichtung
des Reflektors (1) hin ausgerichteten und als Anschlag (9) für
den freien Endabschnitt (7) des Halteelementes (2)
dienenden Fläche ausgebildet ist, von welcher der freie
Endabschnitt (7) bei eingesetztem Verstellelement (4)
abgehoben ist.
3. Halteeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rückseite des Reflektors (1) mit
einer schräg zur Einsetzrichtung des Reflektors (1)
verlaufenden Auflauffläche (10) für den freien
Endabschnitt (7) des Halteelementes (2) ausgebildet ist.
4. Halteeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß an der Rückseite des Reflektors (1)
ein Verbindungselement (11) befestigt ist, welches die für
das Verstellelement (4) dienende Anlagefläche (3) und die
für das Halteelement (2) dienende Auflauffläche (10) und
Hinterschneidung (8) aufweist.
5. Halteeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Halteelement (2) in einem
Abschnitt zwischen seiner Einspannstelle (12) und seinem
freien federnden Endabschnitt (7) um eine quer zu seiner
Längsausdehnung verlaufende Achse zu einer Schraubenfeder
(13) gewickelt ist.
6. Halteeinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das federnde Halteelement (2)
durch ein bolzenartiges Befestigungselement (17) an dem
Gehäuse (5) fest eingespannt ist, wobei das bolzenartige
Befestigungselement (17) mit einem Kopf das Halteelement
(2) übergreift und gegen das Gehäuse (5) drückt.
7. Halteeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das federnde Halteelement (2) aus
einer U-förmig gebogenen Drahtfeder besteht, deren jeder
Schenkel jeweils ein stabförmiges Teil ist, wobei die Schenkel das
Verbindungselement (11) zwischen sich aufnehmen und in
jeweils eine Hinterschneidung (8) des Verbindungselementes
(11) eingreifen.
8. Halteeinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß bei demontiertem Verstellelement (11) ein
Abstandselement (14) des Gehäuses (5) zwischen die beiden
Schenkel des Halteelementes (2) eingreift.
9. Halteeinrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel des U-förmigen
Halteelementes (2) auf sich gegenüberliegenden Seiten
jeweils in einem Abschnitt zu einer Schraubenfeder (13)
gewickelt sind und in freien Endabschnitten (7) enden,
welche
jeweils an einer dem Reflektor (1) abgewandten Seite eines Abstützelementes des Gehäuses (5)
anliegen.
10. Halteeinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß von dem Boden des
topfförmigen Gehäuses (5) zum Inneren des Scheinwerfers
hin Ansätze (26, 27, 28, 29) herausstehen, die
Distanzstücke und/oder Befestigungsmittel für das
Halteelement (2) sind.
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