DE440405C - Fuehllehre - Google Patents

Fuehllehre

Info

Publication number
DE440405C
DE440405C DEZ14939D DEZ0014939D DE440405C DE 440405 C DE440405 C DE 440405C DE Z14939 D DEZ14939 D DE Z14939D DE Z0014939 D DEZ0014939 D DE Z0014939D DE 440405 C DE440405 C DE 440405C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
measuring
display device
feeler gauge
probe
feeler
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEZ14939D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Zeiss SMT GmbH
Original Assignee
Carl Zeiss SMT GmbH
Publication date
Priority to DEZ14939D priority Critical patent/DE440405C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE440405C publication Critical patent/DE440405C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/08Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring diameters
    • G01B5/12Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring diameters internal diameters
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B7/00Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques
    • G01B7/12Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques for measuring diameters
    • G01B7/13Internal diameters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Fühllehre. Es sind Fühllehren bekannt, die mit einem beweglichen Tastkörper und einem winklig zu dessen Bewegungsrichtung verschiebbaren, mit einer Anzeigevorrichtung in Verbindung stehenden Teile ausgerüstet sind, bei denen ein Hilfskörper, z. B. eine Kugel, zur Übertragung der Verschiebung des Tastkörpers auf den mit der Anzeigevorrichtung in Verbindung stehenden Teil dient. Man hat ferner bereits Fühllehren gebaut, bei denen solche Tastkörper paarweise verwendet wurden, wobei sie einander gegenüberlagen und in der Meßrichtung gegeneinander verstellbar waren.
  • Bei allen derartigen Fühllehren macht sich in der Regel der notwendigerweise infolge der Führung von Hand wechselnde Meßdruck auf der Anzeigevorrichtung bemerkbar. Es gelingt jedoch, eine Fühllehre der letztgenannten Art gegen die durch die Führung von Hand verursachten und gegen solche Meßdruckschwankungen unempfindlich zu machen, die durch ungleichen Abstand der Flächenteile einer Bohrung von der als Achse geltenden Geraden hervorgerufen werden. indem man die Anordnung der Tastkörper so trifft, daß die Tastkörper unabhängig von dem mit der Anzeigevorrichtung in Verbindung stehenden Teile gemeinsam beweglich sind. -Drei in der Zeichnung dargestellte AusfÜhrungsbeispiele dienen zur Erläuterung der Erfindung.
  • Abb. r zeigt, teilweise ini Mittelschnitt, den Aufriß einer der Erfindung entsprechenden Fühllehre zur Messung von zylindrischen Bohrungen, Abb.2 eine Draufsicht auf den Meßkopf derselben.
  • In Abb.3 ist der Meßkopf einer zweiten dein gleichen Zweck dienenden Fühllehre im Mittelschnitt wiedergegeben. Das in _1b1). 4. teilweise iin Mittelschnitt gezeichnete dritte Beispiel stellt eine Fühllehre zur Messung von Innengewinden dar. Im ersten Beispiel ist in einem Meßkopf a ein mit einem Tastzapfen b' versehener zylindrischer Bolzen b gelagert, der eine zu seiner Achse senkrechte, ebene Endfläche b°- besitzt. Ein zweiter im Meßkopf a. gelagerter zylindrischer- Bolzen c mit "einem Tastzapfen cl und einer schrägen Endfläche c2 ist gegen Drehung um seineAchse durch eineSchraubed gesichert, die mit ihrem zvlindrischen Ende in eine Nut c3 eingreift. Beide Bolzen b und c werden durch je einen vorgeschraubten Anschlag e oder f im Meßkopf a festgehalten. Zwischen ihren beiden Endflächen b2 und c2 liegt eine Kugel g, die sich gegen die ebene Endfläche lal eines zylindrischen Körpers 1a stützt, der durch Federdruck gegen die Kugel g gepreßt wird und dessen Verschiebungen in seiner Achsenrichtung an einer Anzeigevorrichtung i abgelesen werden können. Der Meßkopf a und die Anzeigevorrichtung i sind in einen mit gerauhter Oberfläche versehenen Handgriff h eingeschraubt. Am Meßkopf a sind zwei Stützenal und a2 angegossen, in welche je ein mit einer vorgeschraubten Mutter gesicherter Stützzapfen h oder 12 so eingeschraubt ist, daß sein Stützpunkt auf einem Kreise liegt, dessen Durchmesser der unteren Grenze des 1Ießbereichs der Fühllehre entspricht und der durch den Tastpunkt des Tastzapfens cl bestimmt ist.
  • Beim Gebrauch der Fühllehre -werden die beiden Stützzapfen 11 und l= gegen die Wandung der zu prüfenden Bohrung gestützt. Durch mehr oder weniger starkes Andrücken beider oder eines der beiden Stützzapfen 11 und 12 kann das 1leßergebnis nicht beeinflußt werden, <1a sich die Tastzapfen b1 und cl stets unter dein Einfluß der unveränderlich wirkenden Kraft der den zylindrischen Xörper Ir. belastenden Feder an die Wandfläche der zu prüfenden Bohrung anlegen.
  • Im zweiten Beispiel sind in einem Meßkopf nc, der wie im ersten Beispiel mit zwei Stützen versehen zu denken ist, zwei gleiche Tastbolzen ic mit schrägen- Endflächen ial gelagert und durch Schrauben o gegen Drehung gesichert, die mit ihren zylindrischen Enden in \ uten n= eingreifen. Zur Verhütung des Herausfallens der Tastbolzen ia aus dem Meßkopf in. dienen zwei Anschläge p. Gegen die: beiden schrägen Endflächen ml stützt sich eine Kugel y,. die wie irn ersten Beispiel unter dein Druck der den zylindrischen Körper Ir. belastenden Feder steht.
  • Beim dritten Beispiel ist ein als Gewindelehrdorn ausgebildeter, durch einen rohrförmigen Ansatz r1 verlängerter Meßkopf r mit einer Bohrung r2 versehen, die ihre Fortsetzung in einer Bohrung r' findet. Diese Bohrungen r2 und r3 nehmen einen zylindrischen, der Länge nach in zwei federnde Teile s1 und s2 .gespaltenen Körpers auf, der in einer kugeligen Wulst s3 endet. Die federnden Teile s1 und s2 stützen sich mit zur Längsachse geneigten Flächen s' und s3 gegen eine Walze t, die auf einer zur Gewindeachse senkrechten Fläche u1 einer Abschlußschraube u ruht. Der Meßkopf r ist an zwei einander in einer die Gewindeachse enthaltenden Ebene gegenüberliegenden -Stellen eines Gewindeganges durchbohrt. Die Bohrungen, die mit v1 und v2 bezeichnet sind, nehmen Taststifte w1 und w2 auf, die aus einem zylindrischen Teil bestehen, der von einer Stützkugelfläche und einer Tastkugelfläche mit kleinerem Radius begrenzt wird, die beide um denselben Punkt geschlagen sind. Die Bohrungen v1 und v2 sind so geformt, daß sie den T aststiften w1 und w2 kleine Bewegungen in der Meßrichtung sowie in derjenigen dazu senkrechten Richtung gestatten, die. der Gewindeachse des Meßkopfes r parallel ist. Die Stützkugelflächen _ der Taststiftewl und w2_ werden von Federn x1 und x2 mit parallel zu seiner Längsachse an den in den Meßkopf r ragenden Enden der federnden Teile s1 und s2 des Körpers s angeschliffenen ebenen Flächen sc und s- in dauernder Anlage gehalten. An den rohrförmigen Ansatz r1 ist ein mit gerauhter Oberfläche versehener Handgriff y angeschraubt, an dem wiederum eine Anzeigevorrichtung i befestigt zu denken ist, die durch einen Fühlhebelstift z betätigt wird, der mit einer Kugelfläche z1 mit dem Körper s durch Federdruck in Berührung gehalten wird.
  • Die als drittes Beispiel beschriebene Fühllehre wird zur Prüfung von Gewinden wie einer der bekannten Gewindelehrdorne benutzt. Sie dient jedoch außerdem dem Zweck, bei mit dem Gewindelehrdorn für richtig befundenen Gewinden durch Prüfung der Flankendurchmesser einzelner Gänge Ungleichmäßigkeiten innerhalb des Gewindes, Steigungsfehler -u. dgl. zu ermitteln. Ist beispielsweise ein einzelner Gewindegang zu groß ausgefallen, dann ragen die in diesen Gang eingeführten Taststifte w1 und w2 mit ihren Tastkugelflächen über das Gewindeprofil des Meßkopfes r hinaus, und die beiden Teiles' und s2 werden infolge des Druckes des Fühlhebelstiftes z gegen die Walze t uni einen entsprechenden Betrag auseinandergespreizt, wobei der Flankendurchmesser der betreffenden Stelle des Gewindeganges an der Anzeigevorrichtung i stets richtig angezeigt wird, da die Taststifte w1 und w2 sich immer mit dem gleichen Meßdruck an die Flanken anlegen. Dabei ist es wegen der Schwenkungsmöglichkeit des Körpers s um die kugelige Wulst s3 gleichgültig, ob beide oder nur einer der Taststifte wl und w2 über das Gewindeprofil des Meßkopfes r hinausragen.

Claims (3)

  1. - PATENTANSPRÜCHE: i. Fühllehre mit zwei einander gegenüberliegenden, in der Meßrichtung gegeneinander verstellbaren Tastkörpern und einem winklig zur Meßrichtung verschiebbaren, mit einer Anzeigevorrichtung in Verbindung stehenden Teile, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastkörper unabhängig von dem mit der Anzeigev orrichtung in Verbindung stehenden Teile gemeinsam in der Meßrichtung beweglich sind.
  2. 2. Fühllehre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastkörper an den nicht der Messung dienenden Enden von Flächen begrenzt sind, von denen wenigstens eine gegenüber der Meßrichtung geneigt ist und welche sich gegen eine Kugel stützen, durch welche die Verstellung der beiden Tastkörper gegeneinander auf eine Fläche des mit der Anzeigevorrichtung in Verbindung stehenden Teiles übertragen wird, welche die Kugel mit einer zur Bewegungsrichtung der Taststifte parallelen Geraden berührt.
  3. 3. Fühllehre nach Anspruch i zur Messung des Durchmessers von Innengewinden, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastkörper in Richtung der Achse des als Gewindelehrdorn ausgebildeten Meßkopfes beweglich sind.
DEZ14939D Fuehllehre Expired DE440405C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEZ14939D DE440405C (de) Fuehllehre

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEZ14939D DE440405C (de) Fuehllehre

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE440405C true DE440405C (de) 1927-02-15

Family

ID=7623676

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEZ14939D Expired DE440405C (de) Fuehllehre

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE440405C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE750934C (de) * 1937-10-31 1945-02-03 Elektrische Induktionsmesslehre zum Pruefen von Durchmessern und Flaechenkruemmungen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE750934C (de) * 1937-10-31 1945-02-03 Elektrische Induktionsmesslehre zum Pruefen von Durchmessern und Flaechenkruemmungen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2915992C2 (de)
CH636193A5 (de) Anzeigegeraet mit vorrichtung zum pruefen und messen von bohrungen.
DE440405C (de) Fuehllehre
DE4100396C2 (de) Tastmeßgerät
DE1623201A1 (de) Vorrichtung zur Messung bzw. Pruefung von Gewinden
DE921358C (de) Kegelmessgeraet
DE4235140C2 (de) Zweipunkt-Bohrungsmeßgerät
DE4022522C2 (de)
AT56271B (de) Vorrichtung zum Messen und Auftragen von Winkeln.
DE899266C (de) Lehre zur Pruefung von Gewinden
DE645024C (de) Einstellbare Innengrenzlehre
DE564995C (de) Verfahren und Geraet zum Pruefen der Steigung von Gewinden
DE947261C (de) Schwenkbare Halterung fuer Fuehlhebel-Messgeraete
DE355061C (de) Tastermessgeraet zum Pruefen des Aussen-, Flanken- und Kerndurchmessers von Gewinden, insbesondere von Gewindebohrern mit ungerader Nutenzahl
DE385414C (de) Fuehllehre
DE915269C (de) Elektrischer Feintaster
DE735916C (de) Pruefgeraet fuer lange Bohrungen
DE899265C (de) Gewinderachenlehre
DE1773672B1 (de) Vorrichtung zur UEbertragung der Winkelbewegung eines Tasthebels
DE4025504C2 (de)
CH216190A (de) Verstell-Kaliber.
DD221011A1 (de) Messtaster
DD264977A1 (de) Praezisions-messfuehler
DE854098C (de) Lehre zum Pruefen von Innenkegeln
DE1164682B (de) Kegellehre