DE439583C - Vorrichtung zur Herstellung elektrischer Minenzuender gemaess den - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung elektrischer Minenzuender gemaess denInfo
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- DE439583C DE439583C DESCH76378D DESC076378D DE439583C DE 439583 C DE439583 C DE 439583C DE SCH76378 D DESCH76378 D DE SCH76378D DE SC076378 D DESC076378 D DE SC076378D DE 439583 C DE439583 C DE 439583C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B3/00—Blasting cartridges, i.e. case and explosive
- F42B3/10—Initiators therefor
- F42B3/195—Manufacture
- F42B3/198—Manufacture of electric initiator heads e.g., testing, machines
Landscapes
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Vorrichtung zur Herstellung elektrischer Minenzünder gemäß den Patenten 400108 und 412735. Gemäß Hauptpatent 4ooio8 bzw. Zusatzpatent 412735 wird ein fortlaufender Blechstreifen aus geeignetem Metall gebildet, wie er in Abb. i der vorliegenden Zeichnung dargestellt ist. Dieser Blechstreifen weist nahe seinem einen Rande x eine parallel zu diesem Rand verlaufende Rille oder Nut y auf, welche in den beim späteren Ausstanzen stehen:gebliebenen Stegen z in die Erscheinung tritt. Diese Nut y ist mit Lötzinn ausgefüllt.
- Es gilt nun, mit dem Streifen gemäß Abb, i den Glühdraht derart zu vereinen, daß er sich genau in die Mitte oder Nut y einlegt, sobald das Lötzinn durch Erwärmung flüssig gemacht ist. Es hat sich gezeigt, daß man diese Vereinigung auf dem Wege der Handarbeit nur schwer und unter Beobachtung einer großen Sorgfalt und dem Vorhandensein. einer beträchtlichen Geschicklichkeit durchführen kann. Man muß bedenken, daß die durch die Lötpunkte festgehaltenen Glühdrahtstücke eine gleiche Länge aufweisen müssen, damit die Widerstände der einzelnen Zünder untereinander gleich sind und ein. sicheres Zünden bei Seriensprengungen gewährleisten. Es kommt hinzu, daß die Handarbeit die Herstellung der Zünder wesentlich verteuert.
- Erfindungsgemäß soll die Vereinigung des vorbereiteten Blechstreifens mit dem Glühdraht maschinell durch eine Vorrichtung bewirkt werden, indem der Blechstreifen von einer Rolle abgehaspelt und über eine zugleich als Spannrolle dienende Führungsrolle einer weiteren angetriebenen Rolle zugeleitet wird. Dieser Rolle wird auch der auf eine Rolle aufge«,ickelte Glühdraht zugeführt, wobei ein Lötkörper, welcher die angetriebene Rolle von der einen Flanke her übergreift, dem Blechstreifen und dem Glühdraht eine Führung gibt und diese beiden Teile -während des Lötvorganges in der richtigen gegenseitigen Lage festhält. Dabei wird von einem Behälter aus durch ein Zuleitungsrohr kurz vor der Lötstelle ein flüssiges Lötmittel zugeführt, welches den Glühdraht und die Zünderpole, wo sich die verzinnte Nut befindet, befeuchtet.
- Der beheizte Lötkörper wird von einem Schwingarm getragen, der durch eine Feder ständig in eine solche Lage gezogen wird, daß sich ein Anschlag des Lötkörpers gegen die Flanke der angetriebenen Rolle legt. Auf diese Weise wird der Lötkörper in seiner Arbeitslage nachgiebig derart festgehalten, daß er leicht durch Verschwenkung seines `Pragarmes abgehoben und demnach die Arbeitsstelle bei etwaigen Störungen sofort freigelegt werden kann.
- Die neue Vorrichtung ist auf der Zeichnung in Abb. 2 in einer Seitenansicht und in Abb. 3 in einer Stirnansicht in Richtung des in Abb.2 eingezeichneten Pfeiles dargestellt.
- An dem ständerartigen Gestell i der Vorrichtung ist frei drehbar eine Spule 2 gelagert, auf deren Kern 3 der Blechstreifen 4 aufgewickelt ist, welcher gemäß Abb. i ausgestaltet ist. Dieser Blechstreifen wird über eine Führungs- und Spannrolle 5 geleitet und einer Rolle 6 zugeleitet, an deren Achse 7 der Träger 8 für die Spannrolle 5 angehängt ist. Die Enden der Achse 7 stecken in den Lagern g und io. Von der Rolle 6 wird der Blechstreifen 4, nachdem er mit dem Glühdraht verbunden ist, nach einer Spule i i geleitet, auf deren Kern 12 der Streifen aufgewickelt wird.
- Die Rolle 6 ist mit einer Schnurscheibe 13 verbunden, die mittels der gekreuzten Schnur 14 angetrieben wird, indem die Schnur über eine Antriebsschnurscheibe 15 gelegt ist, die mittels der Handkurbel 16 gedreht wird. Von der Scheibe 15 aus wird auch durch die gekreuzte Schnur 17 die Spule i i gedreht, welche mit einer Schnurscheibe 15' verbunden ist" die auf der Zeichnung in Abb.2 hinter der Spule i i zu sitzen kommt.
- Der Glühdraht 18 wird von einer kleinen Spule 19 abgespult, welche an einem senkrechten Auslader 20 des Gestellarmes 21 gelagert ist, welcher Gestellarm auch das Lager g für die angetriebene Rolle 6 trägt. Die Rolle 6 wird von der einen Flanke her durch einen Lötkörper 22 mittels dessen vorspringender Lötnase 23 übergriffen. Der zweckmäßig durch elektrische Widerstände beheizte Lötkörper ist . an dem oberen Ende eines Tragarmes 24 angeordnet, der um den Bolzen 25 drehbar gelagert ist, und zwar derart, daß der Arm quer zur Ebene der Rollenscheibe 6 ausschwingen kann. Eine am Lager io befestigte und am Axm 24 angreifende Feder 26 zieht den Lötkörper 22 in die Arbeitslage, wobei ein Anschlag 27 des Lötkörpers sich gegen die Flanke der Scheibe 6 legt.
- Durch die sieh auf den Umfang der Rollenscheibe 6 auflegende Nase 23 wird der Streifen 4 mit dem Glühdraht 18 in der richtigen Lage gehalten.
- An der senkrechten Ausladung 20 ist noch der Tragarm eines Gefäßes 29 für ein flüssisiges Lötmittel vorgesehen. Dieses Lötmittel wird durch ein Rohr 3o dem Blechstreifen 4 bzw. dem Glühdraht 18 kurz vor der Lötstelle so zugeführt, daß das Lötmittel den Glühdraht und die die Nuten y enthaltenden Zündpole des Streifens befeuchtet.
Claims (2)
- fn'ri;r;rnrsI,scüc1-1r#.: i. Vorrichtung zur Herstellung elektrischer Minenzünder gemäß den Patenten 400108 und 412735, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der mit Lötzinn ausgefüllten Rille versehene und ausgestanzte Blechstreifen (4) von einer Vorratsrolle (2) abgewickelt und über eine zugleich als Spannrolle dienende Führungsrolle (5) einer angetriebenen Rolle (6) zugeführt wird und eine zweite Rolle (i g) vorgesehen ist, von welcher der Glühdraht (18) abgewickelt und der angetriebenen Rolle (6) zugeleitet wird, wobei an der Vereinigungsstelle die beiden Teile (Blechstreifen und Glühdraht) durch einen Lötkörper (22) geführt und in der richtigen Lage gehaltem werden, der von der eineu Flanke her die angetriebene Rolle (6) mit einer Nase (23) übergreift, wobei kurz vor der Lötstelle aus einem Behälter (2g) durch ein Zuleitungsrohr (3o) ständig ein flüssiges Lötmittel zugeführt wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Lötkopf (22) von einem Schwinghebel (24) getragen wird, der durch eine Feder (26) in die Arbeitsstellung gezogen. wird, bei welcher sich ein Anschlag (27) des Lötkopfes gegen -die Flanke der angetriebenen Rolle (6) anlegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH76378D DE439583C (de) | 1925-12-12 | 1925-12-13 | Vorrichtung zur Herstellung elektrischer Minenzuender gemaess den |
Applications Claiming Priority (2)
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| DE1639311X | 1925-12-12 | ||
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE439583C true DE439583C (de) | 1927-01-14 |
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ID=25993569
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DESCH76378D Expired DE439583C (de) | 1925-12-12 | 1925-12-13 | Vorrichtung zur Herstellung elektrischer Minenzuender gemaess den |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE439583C (de) |
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1925
- 1925-12-13 DE DESCH76378D patent/DE439583C/de not_active Expired
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