DE43892C - Mechanischer Webstuhl mit selbstthätiger Ausrückung des zeitweilig erforderlichen Handbetriebs - Google Patents

Mechanischer Webstuhl mit selbstthätiger Ausrückung des zeitweilig erforderlichen Handbetriebs

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DE43892C
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DE
Germany
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manual operation
mechanical loom
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automatic disengagement
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Expired - Lifetime
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DENDAT43892D
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English (en)
Original Assignee
MAYER & Co. in Kalk bei Köln
Publication of DE43892C publication Critical patent/DE43892C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18Automatic stop motions
    • D03D51/20Warp stop motions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 86: Weberei.
Handbetriebs.
Die Anbringung einer Handkurbel an mechanischen Stühlen ist stets wünschenswerth, damit der Arbeiter nicht zwecks Zurück- oder Vorwärtsdrehens bei Fadenbruch an die Riemscheibe greifen mufs. Ein Fehler dieser Handkurbeln ist aber bisher, dafs dieselben beim mechanischen Betrieb die Drehung des Stuhles mitmachen und so leicht zu Unglücksfallen Veranlassung geben.
Diese Gefahr ist auch durch vorhandene Vorrichtungen zum Niederdrücken des Kurbelgriffes nicht ganz beseitigt. Durch die im Nachstehenden beschriebene Einrichtung wird nun die Handkurbel ausgelöst, sobald der Stuhl eingerückt wird; es ist also jede Gefahr hierbei ausgeschlossen.
Eine das Stirnrad B und die Handkurbel A tragende Welle ist in dem Winkelhebel CJK gelagert. Will nun der Weber den Stuhl mit der Handkurbel drehen, so hat er nur den Hebel C niederzudrücken, so dafs die Zähne des Stirnrades B in diejenigen des auf der Antriebswelle befindlichen Stirnrades H eingreifen, in welcher Stellung der Hebel durch die Falle E festgehalten wird. Diese Falle E hat einen Ansatz, gegen welchen der an der Einrückstange G befestigte Stift F stöfst, sobald zwecks Einrückens des Stuhles die Stange nach links geschoben wird. Indem aber die Falle E von dem am Hebel C befestigten Bolzen abgehoben wird, zieht die an dem Schenkel K befestigte Feder den Hebel C und mit ihm das Stirnrad B nach oben, so dafs dasselbe nicht mehr mit dem Rade H in Eingriff steht, der Stuhl also in seiner Bewegung die Handkurbel nicht mitnimmt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein mechanischer Webstuhl, bei welchem von dem zeitweilig erforderlichen Antrieb von Hand zu dem gewöhnlichen Riemenantrieb mit nicht rotirender Handkurbel dadurch übergegangen werden kann, dafs die Verschiebung der Einrückstange (G) die Lösung einer Sperrung bewirkt und damit die Verschiebung der Kurbelwelle um den zu ihrer Stillsetzung erforderlichen Betrag veranlafst.
DENDAT43892D Mechanischer Webstuhl mit selbstthätiger Ausrückung des zeitweilig erforderlichen Handbetriebs Expired - Lifetime DE43892C (de)

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