DE43873C - Trockenapparat für Braunkohle - Google Patents
Trockenapparat für BraunkohleInfo
- Publication number
- DE43873C DE43873C DENDAT43873D DE43873DA DE43873C DE 43873 C DE43873 C DE 43873C DE NDAT43873 D DENDAT43873 D DE NDAT43873D DE 43873D A DE43873D A DE 43873DA DE 43873 C DE43873 C DE 43873C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- air
- perforated
- tube
- lignite
- drying apparatus
- Prior art date
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10F—DRYING OR WORKING-UP OF PEAT
- C10F5/00—Drying or de-watering peat
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Drying Of Solid Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE IO: Brennstoffe.
Der Trockenapparat besteht aus zwei gleichen, 2 500 mm hohen und 1 400 mm weiten Mänteln
A A, Fig. ι und 2, welche bis zu 4/5 ihrer
Höhe mit gleichmäfsig vertheilten Löchern versehen sind. In der Längsachse jeder dieser
Mäntel ist ein durchaus gelochtes Rohr B B von 260 mm Durchmesser angebracht. In den
Zwischenraum zwischen diesem inneren Rohr und dem Mantel werden die zu trocknenden
Kohlen gebracht und sodann warme Luft von unten und oben in das centrale innere Rohr
B B eingeblasen. Da die Mäntel unten und oben geschlossen sind, entweicht die Luft,
nachdem sie die Kohlen bestrichen hat, durch die Löcher des Mantels. Da die Kohlen während
des Trocknens zusammensintern, ist dafür gesorgt, dafs diejenigen (oberen) Löcher des
centralen Rohres, an welchen Kohlen nicht mehr anliegen, verschlossen werden. Zu diesem
Zweck hat das centrale Rohr oben einen nicht gelochten Fortsatz F von 500 mm Länge, in
welchen ein ebenso langer Stutzen H, Fig. 1 und 3, ohne Reibung pafst. Dieser Stutzen
ist an seinem unteren Ende mit zwei Armen versehen, welche durch einen Schlitz des centralen
Rohres B B nach aufsen führen und nach Art eines Schwimmers auf den Kohlen
aufliegen, so dafs der Rohrstutzen durch sein Gewicht mit den Kohlen zugleich sinkt und
so die oberen Löcher des Rohres B B verschliefst. Zum Einblasen der Luft dient ein
Schraubenventilator S, welcher sich auf der einen Seite saugend an den Raum anschliefst,
in welchem heifse Luft vorräthig ist, auf der anderen Seite aber mit einem cylindrischen
senkrecht zur Achse abgeschlossenen Ansatz V versehen ist. Dieser cylindrische Ansatz besitzt
vier Rohransätze T, deren Achsen in einer zur Ventilatorachse senkrechten Ebene liegen,
und welche, durch Rohre verlängert, bestimmt sind, die von der Schraube in den angesetzten
Cylinder (Windkessel) eingeprefste Luft nach den zwei Kohlenbehältern zu führen. Durch
diese an dem Schraubenventilator angebrachte Neuerung eines Windkessels ist man im Stande,
die Vorzüge des Schraubenventilators mit denen des Flügelventilators zu vereinigen, ohne die
Nachtheile beider Apparate mit in den Kauf nehmen zu müssen. Indem der Schraubenventilator
längs der Schraubenachse einen Luftstrom entsendet, dessen fortschreitende Geschwindigkeit
von der Mitte gegen die Peripherie hin zunimmt und in der Mitte sehr gering ist, eignet er sich in der bisherigen Art
der Benutzung nicht zur Bewältigung von Widerständen, während der Flügelventilator,
der hierzu geeignet ist, einen im Verhältnifs zur erzeugten lebendigen Kraft aufserordentlich
hohen Arbeitsaufwand erfordert. Bei Anwendung des Windkessels V dagegen ist es durch
den Schraubenventilator möglich, mit geringem Arbeitsaufwand grofse Luftmengen von im
Querschnitt gleichmäfsiger und weit höherer Pressung zu erhalten, als bei dem bisherigen
Verfahren einer parallel zur Achse gerichteten Fortleitung der Luft.
Der Apparat ist natürlich auch für andere lose Beschichtete Trockengüter zu verwenden.
Claims (1)
- Patent-Ansprüch e:Die Anwendung eines durchlöcherten Rohres (B B) in der Längsachse eines ebenfalls durchlöcherten Trockengutbehälters (A A) in der Weise, dafs durch das innere Rohr von unten und oben warme Luft eingeblasen wird, welche das Trockengut durchstreicht und, mit Feuchtigkeit beladen, durch die Löcher des äufseren Mantels entweicht.Die Abschlufsvorrichtung für die durch das Zusammensintern der Kohle freigewordenen Luftöffnungen, bestehend in einem ungelochten Rohrstück (H), welches durch zwei daran befestigte Arme auf dem Trockengut aufruht und mit demselben hinabsinkt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE43873C true DE43873C (de) |
Family
ID=319158
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT43873D Expired - Lifetime DE43873C (de) | Trockenapparat für Braunkohle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE43873C (de) |
-
0
- DE DENDAT43873D patent/DE43873C/de not_active Expired - Lifetime
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