DE368450C - Arbeitstisch fuer Spritzmalereien - Google Patents
Arbeitstisch fuer SpritzmalereienInfo
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- DE368450C DE368450C DEP44069D DEP0044069D DE368450C DE 368450 C DE368450 C DE 368450C DE P44069 D DEP44069 D DE P44069D DE P0044069 D DEP0044069 D DE P0044069D DE 368450 C DE368450 C DE 368450C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B15/00—Details of spraying plant or spraying apparatus not otherwise provided for; Accessories
- B05B15/80—Arrangements in which the spray area is not enclosed, e.g. spray tables
Landscapes
- Ventilation (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 5. FEBRUAR 1923
REICHSPATENTAMT
- M 368Ä) -
KLASSE-TSc GRUPPE
JPrea" HeimbTreeht Ä^Knölliför, Färb-, Spritz- und Entiostungsanlagen in Leipig.
Arbeitstisch für Spritzmalereien. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. April 1922 ab.
Die Arbeitstische für Spritzmalerei'en erhalten
in der Regel einen schrankartiigen, nach
vorn offenen Aufbau, der am hinteren Teil an
eine Saugwindlei'tung angeschlossen ist, durch die die überschüssige fein zerstäubte Flüssigkeit
aus dem Raum fortgeführt werden soll. Dabei ist es erwünscht, daß die Farbteilchen
nicht mit in die Windleitung gelangen, weshalb
bereits vorgeschlagen worden ist, der Saugleitung eine entweder längs unterteilte
oder an beiden Seiten des Spritzraumes frei stehende Zwischenwand vorzulagern, an deren
Vorderfläche sich die Farbteilchen absetzen sollen, wobei aber die Erfahrung gezeigt hat,
daß dieses in den Luftweg eingebaute Hindernis eine erhebliche Belastung des Gebläses
darstellt, das nicht mehr in der Lage ist, die zerstäubten überschüssigen Stoffe mit gleicher
Geschwindigkeit aus dem Spritzraum fortzuführen, wie sie durch die Zerstäubungsapparate
erzeugt wird.
ίο Es geht infolgedessen der eigentliche Zweck
des mit Absaugvorrichtung versehenen Spritzraumes verloren, nämlich den Arbeitsraum
von gefährlichen, störenden und schädlichen Dämpfen frei zu halten und die Arbeiter vor
deren Einatmung zu schützen.
Die schädliche Wirkung der an sich nicht gut entbehrlichen Zwischenwand ist darauf
zurückzuführen, daß sich hinter ihrer geschlossenen Fläche unter dem Einfluß des
Saugwindes eine Luftverdünnunig bildet und somit kein glatter Luftabfluß stattfindet, vielmehr
Wirbelbldung entsteht. Ähnliche Vorgänge vollziehen sich an der Vorderfläche der
Zwischenwand.
Diese störenden Einflüsse werden nach der Erfindung dadurch aufgehoben, daß die Zwischenwand
tropfenförmig !gestaltet, d. h. an der dem Spritzraum zugekehrten Seite gerundet
und nach hinten hin möglichst spitz zulaufend ausgebildet wird, so daß die schädlichen
Räume sowohl vor (als auch hinter der Zwischenwand abgeschlossen sind und ein
glatter Luftdurchfluß erzielt wird.
Da hierdurch gleichzeitig in den Luftweg größere Oberflächen eingeschaltet werden,
finden die Farbteilchen weit mehr Gelegenheit zum Absetzen als bei Anwendung einer ebenen
Zwischenwand.
Weiterhin läßt sich die Absetzmöglichkeit auch dadurch noch vergrößern, daß die Seitenwände
der Form der Zwischenwand angepaßt und auf diese Weise beiderseitig Kanäle
gebildet werden, in denen eine gute Ausbreitung der abgesaugten Staubteilchen stattfindet,
die bei ihrem Durchgange durch diese verhältnismäßig engen Kanäle genügend Gelegenheit
finden, sich an den Kanalwänden abzusetzen.
/Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
Abb. ι zeigt den Arbeitstisch im Aufrißschnitt und
Abb. 2 einen Querschnitt desselben.
α ist der Arbeitstisch, der oben von einem
nur nach vorn offenen schrankartigen Aufbau b umschlossen ist, an den sich die Saugleitung
d anschließt.
Die Stelle der bisher ebenen Zwischenwand wird ausgefüllt durch den im wagerechten
Querschnitt tropfenförmig gestalteten Körper g, der zusammen mit dem hinteren
Teil, der Gehäusewände V die Windkanäle h
bildet, in denen der Saugwind wirbellos der Saugwindleitung d zugeführt wird.
Da sich auch an der gerundeten Vorderfläche des Zwfschenkörpers g keine toten Stellen
bilden können, ist dem Wind in allen Teilen des Gehäuseinneren ein glatter Zugang
nach den Kanälen h gesichert und eine Gewähr dafür geboten, daß alle verspritzten
überschüssigen Teilchen, soweit sie nicht auf den Arbeitstisch niederfallen, vom Saugwind
abgeführt werden.
Die tropfenartige Querschnittsform des Körpers g erscheint zwar für die beabsichtigte
Wirkung am vorteilhaftesten, aber da es wesentlich darauf ankommt, die toten Räume zu
beseitigen, kann der Körper auch mit Hilfe ebener Flächen eine ähnliche- Querschnittsform erhalten; auch können mehrere Körper
tropfenförmigen Querschnittes nach Art eines
Rostes eingebaut werden.
Claims (3)
1. Mit Absaugvorrichtung versehener Arbeitstisch für Spritzmalereien u. dgl.,
dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen dem schrankartigen Aufbau (.&) und der
Saugleitung (d) ein Körper (§·) von tropfenförmigem oder ähnlichem Querschnitt
befindet.
2. Arbeitstisch nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die hinteren Schrankwände (&') eine parallele Stellung
zu den entsprechenden Seitenwänden des Körpers (g) einnehmen. '" "
3. Arbeitstisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Körper
tropfenförmigen .Querschnittes nach" Art eines Rostes eingebaut werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP44069D DE368450C (de) | 1922-04-22 | 1922-04-22 | Arbeitstisch fuer Spritzmalereien |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP44069D DE368450C (de) | 1922-04-22 | 1922-04-22 | Arbeitstisch fuer Spritzmalereien |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE368450C true DE368450C (de) | 1923-02-05 |
Family
ID=7380022
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP44069D Expired DE368450C (de) | 1922-04-22 | 1922-04-22 | Arbeitstisch fuer Spritzmalereien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE368450C (de) |
-
1922
- 1922-04-22 DE DEP44069D patent/DE368450C/de not_active Expired
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