DE438642C - Gleisbruecke fuer Foerderschaechte - Google Patents

Gleisbruecke fuer Foerderschaechte

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DE438642C
DE438642C DEM85237D DEM0085237D DE438642C DE 438642 C DE438642 C DE 438642C DE M85237 D DEM85237 D DE M85237D DE M0085237 D DEM0085237 D DE M0085237D DE 438642 C DE438642 C DE 438642C
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DE
Germany
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bridge
track
locking bolt
track bridge
front bridge
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Expired
Application number
DEM85237D
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English (en)
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F W MOLL SOEHNE
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F W MOLL SOEHNE
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B17/00Hoistway equipment
    • B66B17/14Applications of loading and unloading equipment
    • B66B17/16Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages
    • B66B17/18Swinging bridges, e.g. for compensating for differences in level between car or cage and landing

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  • Types And Forms Of Lifts (AREA)

Description

  • Gleisbrücke für Förderschächte. Die Erfindung bezieht sich auf eine klappbare, aus zwei Teilen bestehende Gleisbrücke für Förderschächte, Stapel, Bremsberge in Bergwerken oder anderen Einrichtungen, welche die Höhenunterschiede zwischen dem festen Zufahrtsgleis und dem wechselnden Stande des Förderkorbes o. dgl. überbrücken soll. Man verwendet hierfür meist sogenannte Schwenkbühnen oder Schienenstränge, die mittels Klappzungen zur Spaltüberbrückung auf die Schienen des Korbes übergreifen. Hierbei sind aber, namentlich bei größeren Höhenunterschieden, die Gewichte der zu hebenden Bühnen für die Handhabung sehr groß oder die Steigungswinkel zu bedeutend, um ein bequemes Auffahren der Wagen zuzulassen. Nach der Erfindung wird nun die Gleisbrücke unterteilt in eine vordere leicht, z. B. von Hand aus, aufhebbare und aufsetzbar e Einstellbrücke und in eine den Höhenunterschieden entsprechend langgestreckte Zwischenbrücke, die mit der Vorderbrücke jederzeit durch entsprechende Mittel in eine gemeinsame Strecklage gebracht werden kann. Die beiden Teile sind untereinander und mit dem festen Gleisstrang durch Gelenke verbunden, wobei das die beiden Brücken verbindende Gelenk zweckmäßig als Schiebegelenk oder Doppelgelenk zur Erzielung einer Längsverschiebung der kurzen Vorderbrücke ausgebildet ist. Zweiteilige Gelenkbühnen sind allerdings schon bekannt geworden. Bei ihnen ist die Unterteilung aber zu dem Zwecke vorgenommen, den Vorderteil als Gleissperre zu benutzen. Soll die Brücke von Hand bewegt werden, so müssen immer beide Brückenteile gleichzeitig von Hand gehoben oder gesenkt werden. Durch einen Riegel mit Handgriff, der bei der Fahrt des Korbes in bekannter Weise durch sein Gewicht senkrecht steht und in dieser Stellung das Abstürzen etwa auflaufender Wagen in den Schacht sperrt, wird die Vorderbrücke heim Gegenstand der Erfindung aufgehoben und auf die Plattform der Förderschale aufgelegt und so mit der letzteren gekuppelt, so daß eine unbeabsichtigte Lösung der beiden Einrichtungen voneinander vermieden wird. Die zweckmäßig als hohle Kastenschienen ausgebildeten Laufschienen der Vorderbrücke legen sich hierbei auf die Enden der Fahrleisten der Plattform des Korbes auf und sichern einen fugenlosen Übergang ohne Zuhilfenahme von Auflaufzungen. Das Auflegen der Vorderbrücke auf die Plattform und das Abnehmen von derselben soll in der,W eise durchgeführt werden, daß die Vorderbrücke mittels des Sperriegels in der Richtung auf das feste Zufahr tgleis zurückgezogen; dann gehoben oder gesenkt und in die neue Lage gebracht wird. Ist nun die Vorderbrücke auf die Plattform des Korbes aufgelegt, so wird die Zwischenbrücke, zweckmäßig unmittelbar an der Gelenkverbindung mit der Vorderbrücke, so weit angehoben, daß die angelenkte Vorderbrücke und die Zwischenbrücke eine Strecklage erhalten, deren Steigungswinkel je nach der Länge der Zwischenbrücke wesentlich kleiner ausfällt, als die vorherige Steigung der Vorderbrücke für sich allein betrug. Der Spalt zwischen den Schienen der Vorderbrücke und der Zwischenbrücke wird durch zweckentsprechende Ausbildung der Schienenstöße überbrückt, indem beispielsweise der Kopf der Schienen der Zwischenbrücke als leicht nach unten abgebogene, verhältnismäßig lange Nase ausgebildet ist, die selbst bei äußerster Absenkung der Vorderbrücke noch in den Hohlraum der gegenüberliegenden Kastenschiene der Vorderbrücke eingreift. Zweckmäßig werden die Schienenstöße mit gleichen Winkeln schräg geschnitten, damit sie etwa in der Strecklage oder darüber hinaus sich gegeneinander stützen können. Das Anheben der Zwischenbrücke geschieht bei nicht zu großen Gewichten durch einen Stellhebel, der in bekannter Weise auf unrunde Scheiben, Nocken, Druckstücke oder Lenker einwirkt, welche unter die Brücke greifen. Durch Lösung eines Gesperres kann man die Brücke aus der gehobenen in die Anfangslage zurückfallen lassen.
  • Der Korb' kann dann ohne Zerstörung des Riegels auf- und abwärts fahren, in dem er beim Abwärtsfahren sich ohne weiteres vom Riegel löst und beim Auffahren mit dem Riegel die Vorderbrücke in eine Schrägstellung aufhebt, bis diese abrutscht und in die Außenbetriebslage fällt. Bei Schrägaufzügen mit seitlicher Beschickung, z. B. in Bremsbergen, ist auch .eine Seitenbewegung des Korbes vorhanden, die ein Einklemmen des Riegels herbeiführen könnte. Um dies zu verhindern, ist der vordere Teil des Riegels als Zunge mit Seitenschwenkbarkeit ausgebildet, die bei der Seitenbewegung geschwenkt wird und sich hierbei von der Plattform löst.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Abb. r in einer Stirnansicht vom Schachte aus, in Abb. 2 in einem Grundriß und in Abb. 3 in Seitenansicht dargestellt. In Abb.4 ist die Gelenkverbindung der beiden Brücken für sich in größerem Maßstabe gezeigt.
  • Mit dem festen Gleisstrang i ist die Zwischenbrücke 2 durch breite Gelenkbänder 3 verbunden. Hieran schließt sich mittels des Doppelgelenkes 5 die Vorderbrücke 4 an, welche vorn an der Schachtseite den Riegel 6 trägt. Die Plattform 8 des Korbes weist die Schienen g auf, auf welche sich die Vorderbrücke :I mit ihren überstehenden, als hohle hasten ausgebildete Schienen 7 auflegt. Für Elen Durchtritt der Korbwinkel io ist die Platte der Vorderbrücke mit entsprechenden Ausschnitten i i versehen. Der Riegel 6 hängt hei freier Korbfahrt an der schräg nach unten geneigten Vorderbrücke 4 (Stellung in Abb.3 dargestellt durch die gestrichelte Linie 28) infolge des gegenüber dem Handgriff ii überwiegenden Gewichtes seines Vorderteiles 12 senkrecht nach unten und. ist durch einen Anschlag 13 gegen weiteres Überkippen gesichert. Jeder vom Zufahrtsgleis i kommende Wagen wird also von dem Riegel 6 in dieser Stellung festgehalten. Steht der Korb an der Hängebank des Zufuhrgleises i, so wird der Riegel 6 an dem Handgriff i i schräg nach oben und gegen das Zufahrtgleis i gezogen, wodurch die Vorderbrücke 4 unter Verkürzung des Doppelgelenkes 5 mit den Schrägflächen i 5 der Kastenschienen 7 gegen die Schrägflächen .16 der Gleisschienen 17 der Zwischenbrücke :2 geführt und aufgekippt wird, so daß sie mit ihren überstehenden Kastenschienenenden 18 an der Plattform 8 des Förderkorbes vorbeigeführt werden kann. Alsdann zieht man die Vorderbrücke 4 unter Streckung des Doppelgelenks 5 wieder in den Schacht hinein und legt die Kastenschienenenden 18 auf die Schienen 9 der Plattform 8 und kippt den Handhebel i i des Riegels 6 nach hinten, damit dieser auf der Plattform zugleich mit :einer nach beiden Seiten beweglichen Zunge 20 zur Auflage kommt. Die Köpfe der Schienen 17 der Zwischenbrücke 2 sind an der Stoßstelle zur Vorderbrücke 4 als schwach nach unten abgebogene Nasen 21 ausgebildet, die in den Hohlraum der Kastenschiene 7 der Vorderbrücke .4 eingreifen und den Spalt des Doppelgelenks 5 auch bei auseinandergezogenen Brücken für den stoßfreien Lauf der Wagenräder nach oben abschließen. Unterhalb der Zwischenbrücke 2, zweckmäßig nahe an den Doppelgelenken 5, ist eine Achse 23 angeordnet, welche von einem seitlichen f lebel 24 so gedreht werden kann, daß die auf #ler Achse befindlichen Daumen oder Exzenter 2@ gegen die Unterseite der Zwischenbrücke 2 drücken, die Brücke 2 um das Gele_Illi 3 schwenken und anheben. Hierbei wird mittels des Doppelgelenks 5 auch die Vorderbrücke 4 so weit mitgenommen, bis die beiden Brücken 2 und -. eine Strecklage einnehmen, die in Abb. 3 durch die gestrichelte Linie 27 angegeben ist. In derselben Abbildung ist die Außerbetriebslage der Vorderbrücke durch die Linie 28 und die Lage der Vorderbrücke vor dem Anheben der Zwischenbrücke durch die Linie 29 angedeutet. Das Senken der Zwischenbrücke 2 geschieht durch Lösen des Gesperres 30 mittels des Hilfshebels 31.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Klappbare, aus zwei Teilbrücken bestehende Gleisbrücke für Förderschächte, Stapel, Bremsberge in Bergwerken und ähnliche Einrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Brückenteile (2, 4) nicht nur drehbar, sondern auch längsverschiebbar miteinander verbunden sind und daß an der Verbindungsstelle der beiden Brückenteile eine Hubvorrichtung angeordnet ist.
  2. 2. Gleisbrücke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der Vorderbrücke (¢) mit der an dem festen Zufahrtsgleis angelenkten Zwischenbrücke (2) durch Doppelgelenke (5) hergestellt ist.
  3. 3. Gleisbrücke nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem dem Schacht zugekehrten Ende der Vorderbrücke (.4) in an sich bekannter Weise ein mit einem Handgriff versehener, durch Gewichtswirkung sich in die senkrechte Lage einstellender Sperriegel (6) drehbar angeordnet ist, mit dessen Hilfe die in ihrer Ruhelage schräg nach unten gerichtete Vorderbrücke (4) schräg nach hinten gehoben und auf die Plattform des Korbes gelegt werden kann, wobei sich der flachgelegte Sperriegel auf den Boden des Förderkorbes legt. Gleisbrücke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperriegel an seinem vorderen Ende mit einer nach beiden Seiten beweglichen Zunge (2o) versehen ist, die von dem aufwärts gehenden Fördergestell bei Schrägaufzügen mit seitlicher Beschickung zur Seite geschoben wird.
DEM85237D Gleisbruecke fuer Foerderschaechte Expired DE438642C (de)

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