DE438502C - Selbsttaetig wirkende Spritzgussmaschine - Google Patents

Selbsttaetig wirkende Spritzgussmaschine

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DE438502C
DE438502C DEP47431D DEP0047431D DE438502C DE 438502 C DE438502 C DE 438502C DE P47431 D DEP47431 D DE P47431D DE P0047431 D DEP0047431 D DE P0047431D DE 438502 C DE438502 C DE 438502C
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DE
Germany
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cam
injection molding
machine
mold
molding machine
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DEP47431D
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English (en)
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PRAECISIONSGUSS FABRIK Gebr EC
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PRAECISIONSGUSS FABRIK Gebr EC
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D17/00Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
    • B22D17/02Hot chamber machines, i.e. with heated press chamber in which metal is melted
    • B22D17/04Plunger machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

  • Selbsttätig wirkende Spritzgußmaschine. Gegenstand der Erfindung ist eine selbsttätig wirkende Spritzgußmaschine, bei welcher sämtliche Bewegungsvorgänge, welche zur Erzeugung der in ununterbrochener Folge herzustellenden Gußstiicke notwendig sind, an der Maschinenwelle aus erfolgen.
  • Es sind nun bereits derartige Maschinen bekannt, bei welchen der Antrieb der Formen Von einer geineinsainen Antriebswelle aus durch Gestänge betätigt wird, die mit einer Schwinggabel, deren Gabeläste unter Zwischenschaltung von Rollen avi einer Kurvenscheibe geführt «-erden, in Verbindung stehen.
  • Gegenüber diesen bekannten Einrichtungen besteht das Neue der Erfindung insbesondere in der eigenartigen Form der Kurvenscheibe, welche überall gleichen Durchmesser besitzt und symmetrisch gestaltet ist. Gegen den Umfang der Kurvenscheibe legen sich dabei, nach einem Durchmesser verlaufend, die Gleitrollen einer Schwinggabel, die unter Zwischenschaltung eines symmetrisch angeordneten Hebelgestänges einen die' Formteile tragenden Schlitten derart hin und her bewegt, daß bei dessen Bewegung die Formteile quer zur Maschine geschlossen und ge-3fFnet «erden.
  • Diese besondere Anordnung des Hebel-@estänges bedingt aber, namentlich bei solchen Maschinen, bei welchen die Formteile quer zur Achse der Maschine bewegt werden, üifolge des eigenartigen Zusanirnenwirkens mit der Kurvenscheibe eilte wesentliche Vereinfachung des Aufbaues der Maschine sowie eine erleichterte Vereinfachung derselben.
  • Eine derartige '.Maschine ist auf der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Abb. i den Längsschnitt der Maschine mit teilweiser Seitenansicht, Abb. 2 .die Draufsicht, die Abb. 3, 4 unrl 5 veranschaulichen die Kurvenscheibe mit Schwinggabel in ihrer jeweiligen Arbeitsstellung in vergrößertem Maßstabe, und die Abb. 5, 6, 7 und 8 zeigen die Anordnung der Führungsplatte für den Stellhebel des einen Formteiles in Seitenansicht, Draufsicht, Schnitt und Unteransicht.
  • In den Abb. i und 2 ist die Maschine mit geöffneten Formteilen und die Kurvenscheibe in der Stellung dargestellt, in welcher.. beim Weiterdrehen der letzteren in der angegebenen Pfeilrichtung das Schließen der Form und deren Heranrücken an die ortsfest angeordnete Düse erfolgt.
  • Die beiden Querböcke i und 2 und die beiden diese verbindenden U-Schieneii 3 und 4 bilden das Untergetell der Maschine. Auf dein hinteren Ende der Längsschienen ruht das Kesselgehäuse 5 mit dem im Innern befindlichen Schmelzkessel und der auf der Vorderseite angebrachten Spritzdüse 6. Auf den beiden Querschienen ; und 8 ist die Grundplatte 9 gelagert, auf welcher die in einen Schlitten geführte Schieberplatte io in Richtung der Längsachse der -l,#laschine verschiebbar ist. Auf der Schieberplatte io sind die beiden Lagerböcke 11, 12 befestigt, welche die in diesen verschiebbaren Hülsen 13,i4 mit den an den Enden abnehmbar befestigten Formteilen 15a, 151, tragen. Im Innern der Hülse 14 ist eine Auswerfervorrichtung der bekannten Art für das Gußstück vorgesehen. Da diese Auswerfervorrichtung als solche nicht zur Erfindung gehört, ist von der bildlichen Darstellung derselben und von deren Beschreibung Abstand genommen worden.
  • Auf dem vorderen Teil der Grundplatte 9 sind die beiden Lagerböcke 16, 17 befestigt, in welchen die Antriebswelle 18 für die Kurvenscheibe i9 gelagert ist. Diese ist symmetrisch gestaltet und so ausgebildet, claß sie überall gleichen Durchmesser besitzt. Der Antrieb der Welle 18 erfolgt durch ein Zahnrad 2o, das mit einem Barunterliegenden kleineren Zahnrad kämmt, das seinerseits durch eine mit ihm auf der gleichen Welle sitzende Riemenscherbe angetrieben wird. Gegen die Kurvenscheibe i9 legen sich die Enden einer Schwinggabel 21, welche im Scheitel um den Bolzen 22 drehbar ist. Die Enden der Gabeläste tragen Gleitrollen 23, 24, deren Drehpunkte mit dem Mittelpunkte der Welle 18 in einer Linie liegen. Das abgekröpfte Ende 25 (Abb. i, 2) des einen Gabelastes Zia ist mit einer Schubstange 27 gelenkig verbunden, dessen anderes Ende an der Schieberplatte io drehbar befestigt ist. Auf der letzteren liegt eine Welle 28, auf welcher zwei kürzere Hebel 29, 30 und zwei längere Hebel 31, 32 aufgekeilt sind. Die Enden der letzteren sind durch Stäbe 33, 34 mit den Lagerböcken 16, 17 gelenkig verbunden, während die Enden der kürzeren Hebel 29, 30 durch in ihrer Länge verstellbare Hebel 35, 36 mit den inneren Schenkeln 37a, 37' zweier Winkelhebel 38 in gelenkiger Verbindung stehen. Die beiden äußeren Schenkel 39a, 39b der um die Bolzen 41, 42 schwingenden Winkelhebel sind an den auf die Hülsen 13, 14 fest aufgebrachten Ringen 43, 44 mittels Bolzen 45, 46 angelenkt. Auf der Welle 18 sitzt ferner die \ockenscheibe 47 (Abb. 2), gegen welche sich von unten das eine mit einer Gleitrolle 48 versehene Ende des einen Hebelarmes 5oa des um den Bolzen 49 schwingenden doppelarmigen Hebels 50 kraftschlüssig angelegt, dessen anderer Arm 5ob einerseits mit der an seinem Ende befestigten Schraubenfeder 51, andererseits mittels der in ihrer Länge veränderlichen Stange 52, deren oberes Ende an dem Ende des die Preßkolbenstange 53 beeinflussenden Druckhebels 54 angelenkt ist, verbunden ist.
  • Besteht nun die zylindrische Umfläche eines der beiden Formteile aus mehreren Segmenten, welche reliefartig nach dem Innern vorspringende Teile besitzen und die durch Kulissenführung und einen Stellhebel in bekannter Arzt zu einem geschlossenen zylindrischen Hohlkörper zusammengesetzt und wieder auseinandergenommenwerden können, so daß die reliefartig vorspringenden Teile wieder in das Innere der Form zurücktreten, so wird das Schließen dieses Formteiles und das Öffnen desselben zur Freigabe des Kernes in der Weise bewirkt, daß der Stellhebel 57 in den schräg angeordneten Schlitz 58 einer Kreisscheibe 59 eingreift, die ihrerseits in einer Rahmenplatte 6o in kreisförmigen Kurven Goa der letzteren verstellbar und feststellbar gelagert ist, so daß je nach der erforderlichen Drehbewegung des Stellhebels 57 der Schlitz 58 mehr oder weniger schräg gestellt werden kann (Abb. 5, 6, 7, 8). Die Enden der Rahmenplatte 6o besitzen Zapfen 61, 62. mittels welcher sie in Bohrungen von Ansatzstücken 63, 64 der Lagerböcke i i, 12 eingreifen. Beim Vorschieben oder Rückwärtsbewegen der Hülse 14 wird der in den Schrägschlitz 58 eingreifende Stellhebel 57 in dem einen oder- -anderen Drehsinn beeinflußt und die Umfläche des Formteiles i 5a geschlossen oder geöffnet.
  • Die Wirkungsweise der Maschine ist nun folgende: Wird die Kurvenscheibe i9 in der angegebenen Pfeilrichtung x in Umdrehung versetzt, so legt sich deren vorspringende Nöcke a (Abb. i) gegen die Gleitrolle 23 des inneren Astes 21a der Schwinggabel 21. Dadurch schwingt die Gabel 21 nach links aus, ttnd die Schieberplatte io wird mit den in den Lagerböcken i 1, 12 angeordneten, die Formteile i5a, i5'' tragenden Hülsen 13, 1I der Spritzdüse 6 genähert. Gleichzeitig drehen sich die Hebelpaare 29, 30 und 31, 32 im Sinne des Pfeiles v und die Winkelhebel 38 in Richtung des Pfeiles w, wobei die die Formteile i5a, 1511 tragenden Hülsen 13, 14 gegeneinandergeführt und nahezu geschlossen werden. Rückt nun die etwas höhere Nocke b der Kurvenscheibe ig gegen die Gleitrolle 23 vor (Abb. 3 und 4), dann erfolgt eine «eitere Verschiebung der Hebelgestänge, die Formteile 15a, 15t' werden vollständig geschlossen und fest an die Spritzdüse 6 herangeführt, die nunmehr in den Einlaufkanal 56 der Form hineinragt. Mittlerweile hat die \ockenscheibe .I7 mit ihrem zurückspringenden Teil c die Gleitrolle 48 des doppelarmigen Hebels 5o erreicht (Abb. i), und in diesem Augenblicke wird der letztere unter dem F_influsse der Schraubenfeder 5i nach unten gerissen und die durch die Zugstange 52 und Hebel 54 mit dem Arm 5o' in Eingriff stehende Druckkolbenstange 53 schlagartig in Tätigkeit gesetzt, wodurch (las schinelzflüs-#ige -.Metall aus dem Kessel durch die Spritzdüse () in die Form eingespritzt wird. Beim Schließen der Formteile wird aber auch der eine Formteil 15a, dessen zylindrische Umfläche aus mehreren Teilsegmenten besteht, durch den Stellhebel 57, der in den Schrägschlitz 58 der Scheibe 59 eingreift, vollständig geschlossen.
  • Ist nun der Teil d der Kurvenscheibe i9 bis zur Gleitrolle 23 gelangt, so befindet sich der Teil a in der Nähe der Gleitrolle 24. des äußeren Astes gib der Gabel 21 (Abb. 4), und nunmehr setzt die rückläufige Bewegung ein. Die Gabel 2i wird im entgegengesetzten inne so lange gedreht, bis der Teil d wieder S S hei der Rolle 24 steht. Dabei werden durch die Rückwärtsbewegung der Schieberplatte io die Hebelgestänge nach der anderen Richtung bewegt, die Formteile werden geöffnet und von der Düse abgehoben, der Gußkern durch die in der Hülse 13 befindliche Auswc#rfervorrichtung in bekannter Weise ausgeworfen, die Segmente der Umfläche de: Formteiles ist' treten unter dem Einflusse des Stellhebels 5; in die Form zurück, und der doppelarmige Hebel 5o wird durch die '-\'okkenscheibe 47 entgegen der Wirkung der Schraubenfeder 51 wieder gespannt.
  • Nunmehr beginnt (las Spiel von neuem, so ,Saß also bei einer einzigen Umdrehung der Kurvenscheibe ein Gußstück, bei inelirteiligeii Formen deren mehrere hergestellt werden. Zur leichteren t'berwindung größerer Widerstände bei der Inganghaltung der Maschine ist auf der Antriebswelle 18 noch ein Schwungrad 5 > vorgesehen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätig wirkende: Spritzgußmaschine, bei welcher sämtliche Arbeitsvorgänge beim Betriebe der -Maschine bis auf das Abreißen des Pumpenkolbens selbsttätig durch eine einzige auf der Maschinenwelle sitzende Kurvenscheibe erfolgen, dadurch gekennzeichnet, daß die letztere überall gleichen Durchmesser besitzt und symmetrisch gestaltet ist, und die Hinundherbewegung der die Formteile tragenden Schicberplatte (io) durch eine in bekannter Weise mit Gleitrollen gegen den Umfang der Kurvenscheibe (i9) sich anlegende Schwinggabel (21) erfolgt, wobei die Mittelpunkte der Gleitrollen (23, der Gabeläste (eia, -_gib) stets nach einem Durchmesser der Kurvenscheibe verlaufen.
  2. 2. Selbsttätig wirkende Spritzgußinaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Formteile von in Lagerböcken (i i, 12) quer zur -Maschinenachse gelagerten Hülsen (13, 1d.) getragen «-erden, welche durch ein svmmetriscli angeordnetes Hebelgestänge (29, 30, 31, 32, 33, 3-h 35, 36, 38) derart mit den Lagerböcken (16, 17) bzw. mit der durch die Kurvenscheibe (i9) gesteuerten Schieberplatte (io) verbunden sind, daß bei (ler Hinundherbewegung der letzteren die Formteile quer zur Maschinenachse geschlossen und geöffnet werden.
  3. 3. Selbsttätig wirkende Spritzgußniaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den beiden Lagerböcken (11, 12) eine mit einem Schrägschlitz (58) versehene und um ihre Längsachse drehbare Scheibe (59) angeordnet ist, in deren Schrägschlitz (58) ein Stellhebel (57) des einen aus mehreren Segmenten bestehenden Formteiles eingreift und bei einer achsialen Verschiebung der Hülsen (13.14) derart bewegt wird,daßdie die zylindrische, mit reliefartig nach innen vorspringenden Teilen versehene Umfläche bildenden Segmente durch eine im Innern der Form angeordnete Kulissenschlitzführung der bekannten Art sich zusammenschließen und heim Trennen der Formteile zur Freigabe des Gußkernes in die Form zurücktreten.
DEP47431D 1924-02-03 1924-02-03 Selbsttaetig wirkende Spritzgussmaschine Expired DE438502C (de)

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GB4274/25A GB256655A (en) 1924-02-03 1925-02-16 Automatic machine for casting metals under pressure

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