DE438341C - Elektrische Schaltanlage mit metallummantelten OElschaltern - Google Patents

Elektrische Schaltanlage mit metallummantelten OElschaltern

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DE438341C
DE438341C DER64154D DER0064154D DE438341C DE 438341 C DE438341 C DE 438341C DE R64154 D DER64154 D DE R64154D DE R0064154 D DER0064154 D DE R0064154D DE 438341 C DE438341 C DE 438341C
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DE
Germany
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oil
switch
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chambers
chamber
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Expired
Application number
DER64154D
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English (en)
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A Reyrolle and Co Ltd
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A Reyrolle and Co Ltd
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B11/00Switchgear having carriage withdrawable for isolation
    • H02B11/18Switchgear having carriage withdrawable for isolation with isolation by vertical withdrawal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Gas-Insulated Switchgears (AREA)

Description

  • Elektrische Schaltanlage mit metallummantelten Ölschaltern. Die Erfindung bezieht sich auf metallummantelte Schaltanlagen, die einen festen, die Sammelschienen tragenden Teil und Kabelanschlüsse o. dgl. aufweisen, sowie ferner einen abnehmbaren oder ausziehbaren Teil, der den Hauptölschalter enthält, der abgenommen werden kann, nachdem die Trennschalter geöffnet worden sind.
  • Bisher ist der abnehmbare oder herausziehbare Teil gewöhnlich so angeordnet gewesen, daß er in wagerechter Ebene beispielsweise auf Schienen vierfahrbar war, die rechtwinklig von dem Rahmen hervortraten, der den feststehenden Teil abstützt. Bei anderen Konstruktionen aber, z. B. gemäß dem britischen Patent iio8o8, bewegt sich der Auszugsteil in einer senkrechten Ebene.
  • Auch bei Schaltanlagen gemäß der Erfindung erfolgt die Bewegung des Auszugsteiles in einer senkrechten Ebene. Anordnung und Verteilung der Einrichtungen aber unterscheiden sich von denen der vorbekannten, z. B. gemäß dem erwähnten Patent, mit dem Ergebnis, daß eine Schaltanlage besonders gedrungenen Aufbaues und wirksamer und zweckmäßiger Anordnung entsteht, die insbesondere als Doppelsammelschienenanlage geeignet ist, ohne sich jedoch darauf zu beschränken.
  • Eine metallummantelte Olschalteranlage geinäß der Erfindung weist einen oberen Ölraum für den Sammelschienentrennschalter auf, einen mittleren Ölraum für einen Stöpselschalter oder eine sonstige Ausziehverbindung zwischen dem Schienentrennschalter und einem Leiter eines Ölschalters, einen zweiten mittleren Ölraum mit einem Trenn- oder Wahlschalter zwischen dem anderen Hauptschalterleiter ;und einem abgehenden Kabel o. dgl. und schließlich einen unter Öl arbeitenden Hauptschalter in einem Behälter unterhalb der Zwischenkammern, der, in im wesentlichen senkrechter Richtung, entfernt werden kann.
  • Das Getriebe zum Senken des abnehmbaren Teiles ist so angeordnet, daß entweder der Hauptschalter mit seinen Leitern und seinem Ölbehälter als Ganzes gesenkt werden kann, nachdem die Trennschalter geöffnet worden sind und das Öl aus den Zwischenkammern abgeleitet worden ist, oder daß lediglich der Ölbehälter gesenkt werden kann, um Zugang zu dem in seiner Lage verbleibenden Hauptschalter zu gewähren.
  • Vorzugsweise sind die beiden mittleren Ölkammern getrennte Abteilungen eines einzigen Gesamtbehälters und sind durch Scheidewände voneinander gesondert. Der Zwischenraum zwischen diesen Wänden dient als Gehäuse für das Antriebswerk des Hauptschalters und als Entlüftungskammer des Hauptschalterbehälters. Es kann auch ein Abführungsrohr mit teleskopischer Anordnung vorgesehen werden, um das Absenken des Hauptschalters und seiner Leiter gegen die Zwischenkammern zu gestatten.
  • In der Zeichnung ist Abb. i eine Rückansicht einer Ausführung einer metallummantelten Drehstrom schaltanlage gemäß der Erfindung, Abb. 2 eine Seitenansicht zum Teil im Schnitt und nach Wegnahme von Teilen.
  • Abb. 3 stellt einen Grundriß unter Weglassung von Teilen dar; dabei ist die mittlere und rechte Schaltereinheit im Schnitt nach den Linien 3-3 bzw. 3,"-3T der Abb. 2 dargestellt.
  • Abb. q. und j sind Aufrißzeichnungen, die verschiedene Verfahren zur Ausführung der Sammelschienenverbindung angeben.
  • Sämtliche Abbildungen sind schematisch; konstruktive Einzelheiten sind ausgelassen. Die obere Öl enthaltende Kammer .A ist die Kammer für den zum Isolieren der Sammelschiene dienenden Schalter. Sie enthält einen Schalter B, der in zwei oder drei verschiedene Stellungen gegenüber einem festliegenden Schienenkontakt C gebracht werden kann, nämlich in die Stellungen »ein«, »aus« und »geerdet«, In den Zeichnungen sind nur die Einschalt-und Ausschaltlage wiedergegeben. Der Schalter B ist durch einen Leiter, der durch einen Isolator D führt, an einen Kontakt E in einer mittleren Ölkammer F angeschlossen. Mit diesem Kontakt E wirkt ein Bürstenkontakt G zusammen, der an einen Pol des Ölschalters H durch einen Leiter angeschlossen ist, der durch einen Isolator j hindurchgeht. Die Teile E und G stellen einen ausziehbaren Anschluß dar. Für den Kontakt E kann, wie schematisch bei E 2 in Abb. 2 angegeben ist, eine Erdverbindung vorgesehen sein. Der Ölbehälter Hl für den Hauptschalter hängt an Seilen K, die über Rollen K1 am Behälter und über Rollen K 2 am festen Rahmenwerk I. laufen. Gewöhnlich wird der Behälter nach oben gegen die Platte M gehalten, an der er durch nicht dargestellte Bolzen oder sonstige lösbare Befestigungsmittel festgehalten wird. Die Deckplatte 111 selbst ist durch Bolzen o. dgl. an dem Boden des mittleren Ölraumes F befestigt. Wie aus Abb. z und 3 ersichtlich ist, sind die drei Behälter eines Drei-P_hasen-Schaltwerkes durch je ein gemeinsames Seil K an jeder Seite aufgehängt, und jedes der beiden Seile ist an einer Trommel befestigt, deren Spindel durch SchneckengetriebeN gedreht werden kann. Durch Lösen der entsprechenden Bolzen oder sonstigen Befestigungsmittel zwischen einem der Behälter und seiner Deckplatte M kann jeder einzelne Behälter HI-gesenkt werden (s. Mitte der Abb. i), wobei der Hauptschalter in seiner Stellung bleibt, oder durch Lösen der Verbindung zwischen irgendeiner der Deckplatten M und dem Boden der Kammer F kann der Behälter Hl mit seiner Deckplatte und dem Hauptschalter zusammen gegenüber dem feststehenden Rahmenwerk gesenkt werden (Abb. i rechts).
  • Der andere Pol des Hauptschalters ist mittels eines durch einen Isolator J1 gehenden .Leiters an einen Bürstenkontakt 12 angeschlossen, der mit einem festen Kontakt 0 am Isolator 01 zusammenwirkt; diese Teile sind in einem anderen mittleren Ölraume F1 untergebracht, der zweckmäßig einen Teil des gleichen Gebildes darstellen kann wie der Raum F. Wie in Abb. 2 dargestellt, sind die Kammern F und F1 durch einen Raum F2 getrennt, der das Antriebswerk H2 des Hauptschalters aufnimmt. Der Raum F2 ist nach der Darstellung mit einem Entlüftungsrohr F3 versehen, das zu einem entsprechenden Auslaß führt; Öffnungen F4 gestatten den Durchtritt von Gasen aus der Ölschalterkammer in den Raum F2.
  • Im -Raum F1 befinden sich zwei Schalter P und P1 (Abb. 3), deren jeder an eine Schelle angehängt ist, die auf einer Stange 02 (Abb. 2) sitzt. Sie sind in Verbindung mit dem Kontakt 0 und werden durch den Isolator 01 gestützt. Im geschlossenen Zustande stellt einer dieser Schalter P die Verbindung mit einer Schelle P2 am Ende eines Leiters her, der durch einen Isolator P3 z. B. zu einem abgehenden Kabel führt. Der andere Schalter P1 führt zu einer ähnlichen Schelle P4 eines Leiters, der durch einen Isolator P5 beispielsweise zu einem zweiten abgehenden Kabel oder zu einem Spannungsumformer führt. Diese Schalter P und P1 wirken als Trennschalter und können mit Erdkontakten ausgerüstet sein, die aber in der Zeichnung nicht dargestellt sind. Es können aber auch z. B. bei P6 Erdschalterarme vorgesehen sein, durch die jede der beiden abgehenden Verbindungen geerdet werden kann.
  • Die dargestellte Schaltanlage ist für ein Doppelsammelschienensystem bestimmt; deshalb sind in Abb. i zwei Sammelschienenabtrennschalterkammern A dargestellt, von denen jede ihren Schalter B enthält. Die Leiter und Isolatoren D sind in den mittleren Ölkammern F doppelt vorhanden, wo die Leiter durch eine Schiene El (Abb. 2) verbunden sind, die den Kontakt F. trägt, mit dem der Bürstenkontakt G zusammenwirkt. Somit können eine oder beide Schienen durch entsprechende Handhabung der Schalter B in Dienst gestellt werden.
  • Zwischen den verschiedenen Behältern sind öldichte Verbindungen vorhanden. Soll einer der Hauptschalter mit seinem Behälter und Oberrahmen gesenkt werden, so wird das Öl in den mittleren Kammern F und F1 zuerst abgezogen.
  • Durch die vorerwähnten Erdungsschalter kann eine vollkommene Sicherheit der Handhabung der Schaltanlage bei Abnahme des Ölschalters erzielt werden, da alle Kontakte, zu denen ein Zugang nötig ist, auf Erdpotential gebracht werden können, während beliebige andere Teile, die auf einem höheren Potential bleiben, wie z. B. die Sammelschienen, in ihren metallummantelten ölgefüllten Kammern verbleiben.
  • Die Einführung der Sammelschiene in die Kammern kann in irgend geeignet erscheinender Form erfolgen. Vorzugsweise ist die Anordnung so getroffen, daß die Sammelschiene im wesentlichen'in der gleichen senkrechten Ebene liegt wie ihr Hauptschalter und seine Zu- und Ableitungen. Die Schienen können in ölgefüllten Rohren R liegen, und in Abb. 2 und q. sind diese Rohre öldicht an Öffnungen in der Vorder- und Hinterwand der Kammern A angeschlossen. In Abb. 5 ist die Achse des Sammelschienenrohres R zwar in der gleichen senkrechten Ebene wie in Abb. 2 und q., geht aber über die Schienenabtrennkammer A hinweg, und es ist eine T-Verbindung durch einen Isolator R 1 am Deckel der Kammer von der Schiene zum Kontakt C hergestellt.
  • Es ist klar, daß beliebige Schaltgetriebe, wie sie z. B. schematisch bei S und S1 in Abb. 2 dargestellt sind, für die verschiedenen Schalter vorgesehen sein können; die Erfindung bezieht sich weder auf die Einzelheiten eines solchen Getriebes noch auf das Gesperre, die z. B. verhindern, daß die Abtrennschalter geöffnet werden, bevor der Hauptschalter offen ist, oder daß der Ölbehälter gesenkt wird, ehe die Trennschalter geöffnet sind. Sperrgetriebe, die im wesentlichen ähnliche Aufgaben haben, sind für Ölschaltgetriebe bekannt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Schaltanlage mit metallummantelten Ölschaltern, dadurch gekennzeichnet, daß unter einem Trennschalter (B) enthaltenden Ölraum (A) nebeneinander zwei ölgefüllte Kammern (F, F1) enthalten sind, von denen die eine (F) eine Ausziehverbindung zwischen Trennschalter- und Hauptschalterzuleitung, die andere (F1) einen Trennschalter oder Umschalter (P) zwischen der anderen Hauptschalterzuleitung und einem abgehenden Kabel o, dgl. enthält, und daß unter diesen Kammern ein den Hauptschalter (H) enthaltender Ölbehälter (Hl) angeordnet ist, der in senkrechter Richtung abgenommen werden kann.
  2. 2. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für doppelt vorgesehene Sammelschienen nebeneinander zwei obere Trennschalter enthaltende Ölkammern (A) vorgesehen sind und daß die Verbindungen von diesen Schaltern zu einem Ausziehanschluß in der ersten Zwischenkammer (F) führen.
  3. 3. Anlage nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltglieder des Ölschalters an einer Deckelplatte (M) befestigt sind, welche die Zwischenkammern (F, F1) abschließt und lösbar an ihnen befestigt ist, und das Senkgetriebe so angeordnet ist, daß entweder der Olschalter mit seiner Deckelplatte und seinem Ölbehälter als Ganzes (nach Öffnung der Trennschalter) oder der Ölbehälter allein gesenkt werden kann. .
  4. 4. Schaltanlage nach Anspruch i oder den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die in Verbindung mit dem oberen Ölraum (A) stehende Sammelschiene im wesentlichen in der gleichen senkrechten Ebene angeordnet ist wie der Hauptschalter und seine Zu- und Ableitungen.
  5. 5. Schaltanlage nach Anspruch i oder den Unteransprüchen 2 und 3 mit zwei oder mehr mit dem oberen Ölraum (A) in Verbindung stehenden Sammelschienen, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelschienen in senkrechten Parallelebenen zu dem Hauptschalter und seinen Zu- und Ableitungen oberhalb derselben liegen.
DER64154D 1924-05-28 1925-04-28 Elektrische Schaltanlage mit metallummantelten OElschaltern Expired DE438341C (de)

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GB438341X 1924-05-28

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ID=10430509

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DER64154D Expired DE438341C (de) 1924-05-28 1925-04-28 Elektrische Schaltanlage mit metallummantelten OElschaltern

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DE (1) DE438341C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE755223C (de) * 1936-01-12 1953-06-01 Siemens Schuckertwerke A G Hochspannungsschaltanlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE755223C (de) * 1936-01-12 1953-06-01 Siemens Schuckertwerke A G Hochspannungsschaltanlage

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