DE1465397B2 - Hochspannungsleistungsschalter - Google Patents

Hochspannungsleistungsschalter

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DE1465397B2
DE1465397B2 DE19641465397 DE1465397A DE1465397B2 DE 1465397 B2 DE1465397 B2 DE 1465397B2 DE 19641465397 DE19641465397 DE 19641465397 DE 1465397 A DE1465397 A DE 1465397A DE 1465397 B2 DE1465397 B2 DE 1465397B2
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switch
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DE19641465397
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Henmg Dr Ing Leonhardt Gunter Schutte Hans Günther Dr Ing 4030 Ratingen Bruckner Paul Prof Dr Ing 4033 Hosel Gremmel
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Calor Emag Elektnzitats AG, 4030 Ratingen
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B11/00Switchgear having carriage withdrawable for isolation
    • H02B11/12Switchgear having carriage withdrawable for isolation with isolation by horizontal withdrawal
    • H02B11/167Switchgear having carriage withdrawable for isolation with isolation by horizontal withdrawal truck type
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B11/00Switchgear having carriage withdrawable for isolation
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B13/00Arrangement of switchgear in which switches are enclosed in, or structurally associated with, a casing, e.g. cubicle
    • H02B13/02Arrangement of switchgear in which switches are enclosed in, or structurally associated with, a casing, e.g. cubicle with metal casing
    • H02B13/035Gas-insulated switchgear

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  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)
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  • Gas-Insulated Switchgears (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Hochspannungsleistungsschalter, dessen Gehäuse mit einem Medium zur Lichtbogenlöschung und Isolierung gefüllt ist, der völlig in einer geerdeten Metallkapsel untergebracht und gegen diese durch ein Isoliermedium erhöhter Durchschlagfestigkeit isoliert ist, wobei das Schaltergehäuse mittels eines mit dem Isoliermedium des Schalters gefüllten Isolierrohres bis an die Oberseite der geerdeten Metallkapsel dicht herangeführt und von dort über einen abnehmbaren, metallenen Deckel zugänglich ist und wobei die Stromanschlußleiter die Metallkapsel an gegenüberliegenden Seiten durchdringen. Ein mit solchen Merkmalen (schweizerische Patentschrift 354 141) ausgestatteter Schalter ist von außen her für Revisionszwecke gut zugänglich, ohne daß das Isoliermedium aus der ihn umgebenden Metallkapsel entfernt werden muß Jedoch sind die Stromanschlußleiter bei dem bekannten Schalter an gegenüberliegenden Seiten fest mit der übrigen Schaltanlage verbunden.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es hingegen, einen kleinräumigen, unaufwendigen Schalter der bekannten Art so auszubilden, daß er unter Beibehaltung der guten Zugänglichkeit zum Schalterinneren von oben her in solchen Schaltfeldern verwendbar ist, deren im ortsfesten Anlagenteil befindliche
ίο Kontakte für den Anschluß des Schalters auf dieselbe Seite des Schalters hin gerichtet sind.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe beim eingangs genannten Schalter dadurch gelöst, daß zwei Schaltstellen in Längsrichtung der Stromanschlußleiter hintereinander angeordnet sind und die äußeren Enden dieser Leiter von der Metallkapsel aus gesehen nach derselben Richtung weisen, wobei der eine Stromanschlußleiter zusammen mit einem ihn umgebenden, ebenfalls mit dem Isoliermedium der Metallkapsel gefüllten Metallrohr einen Arm bildet, der um eine nahe seiner Austrittsstelle aus der Metallkapsel angeordnete vertikale Achse schwenkbar ist und außerhalb der Metallkapsel über die Schaltstellen hinweggreift.
Durch die Schwenkbarkeit des Armes ist hierbei die Metallkapsel nach wie vor von oben zugänglich, und das Isoliermedium braucht nicht abgelassen werden. Trotzdem sind die Stromanschlüsse zu einer Seite der Metallkapsel hin gerichtet, was oft für das Anschließen, besonders bei ausfahrbaren Schaltern, wichtig ist. Schließlich ergibt das Hinübergreifen des Armes über die Metallkapsel geringe Phasenabstände, d. h. ein schmales Schaltfeld, was besonders gut bei einer separaten Kapselung eines jeden Schalterpols verwirklicht werden kann.
Der Raum im Schwenkarm kann vorteilhaft für die Unterbringung von ein oder mehreren Strom- und/ oder Spannungswandlern genutzt werden.
Zum Stand der Technik ist noch die britische Patentschrift 243 165 zu erwähnen, in der ein Kesselölschalter mit zwei über eine Schaltbrücke verbindbare und in Längsrichtung der Stromanschlußleiter gesehin hintereinander angeordneten Schaltstellen gezeigt ist. Bei diesem Schalter weisen die Enden der Stromanschlußleiter ebenfalls von der Metallkapsel aus gesehen nach derselben Richtung, wobei der eine Leiter als außerhalb der Metallkapsel über deren oberen Abschlußdeckel hinweggreifender, isolierter und in der Höhe verstellbarer Arm ausgebildet ist, der aus einem Metallrohr besteht, in dem der Leiter isoliert gehalten ist. Jedoch gestatten es die nach oben durch den Abschlußdeckel des Kesselölschalter geführten Stromanschlußleiter nicht, hier Kontrolldeckel vorzusehen. Auch ist nichts über eine Schwenkbarkeit des bekannten Armes berichtet; ein Erfordernis hierzu ist auch nicht erkennbar.
Bei einem anderen, fest in einer Anlage eingebauten Kesselölschalter (britische Patentschrift 925 191) sind die schwenkbaren Stromanschlußleiter ebenfalls durch den oberen Abschlußdeckel geführt. Sie ragen in einen separaten Anschlußraum, der mit einem Gas erhöhter Durchschlagsfestigkeit angefüllt sein kann, und werden durch Schwenken mit unterschiedlichen Sammelschienensystemen bzw. Erde verbunden. Dabei kann der lediglich feststoffisolierte Leiterarm über die Oberseite des Schalters hinweggreifen, so daß beide Leiterenden vom Schaltergehäuse aus gesehen in dieselbe Richtung weisen.
An Hand einer Zeichnung soll ein Ausführungsbeispiel der Erfindung für einen Hochspannungsschalter, der beispielsweise für 110 kV Betriebsspannung ausführbar ist, dargestellt werden. Es zeigt
F i g. 1 einen Schnitt durch den Schalter, Fig. 2 den Schnitt A-B gemäß Fig. 1.
Auf dem fahrbaren Unterteil 1 ist das geerdete Schaltergehäuse 2 aufgesetzt. Es ist mit Isoliergas, beispielsweise Schwefelhexafluorid oder einem anderen elektronegativen Gas, gefüllt. In besonderen mit Öl gefüllten Gehäusen 3 und 4 sind Schaltstellen 5 und 6 angeordnet, die mit festen Kontaktstücken 7 und beweglichen Schaltstiften 8 versehen sind und die Strömungslöschkammer 9 aufweisen. Auf die Gehäuse 3 und 4 sind Isolierrohre 10 und 11 aufgesetzt, die durch die obere Wand des Schaltergehäuses 2 greifen, wo Verschlußdeckel 12 und 13 vorgesehen sind. Die Schaltstellen 5 und 6 sind elektrisch in Reihe geschaltet, und die Schaltstifte 8 werden beim Schaltvorgang gemeinsam betätigt, so daß beim Abschalten zwei in Reihe liegende Unterbrechungsstrekken entstehen. Der Antriebsmechanismus ist schematisch angedeutet. Er befindet sich im-Antriebsraum 14. Mit 23 ist der obere Anschlußkontakt und mit 24 der untere Anschlußkontakt des fahrbaren Leistungsschalters bezeichnet. Sie sitzen an Leitern 25 und 26, die mit festem Isolierstoff, z. B. Gießharz, umhüllt sind. Sie wirken mit Anschlußkontakten eines feststehenden Anlagenteiles zusammen, der hier nicht dargestellt ist. Im eingefahrenen und eingeschalteten Zustand des dargestellten Schalters verläuft der Strom vom Kontakt 23, durch den Leiter 25, über die Kontaktanordnung 27, die Schaltstellen 5 und 6 und den Leiter 26 zum Kontakt 24. Im ausgefahrenen Zustand des Schalters ist der Arm 28, in dem sich die Stromwandler 29 und die drehbare Kontaktanordnung 27 befindet, schwenkbar. Derartige Stromwandler sind z. B. aus der deutschen Patentschrift 544 910 bekannt. Durch Wegschwenken des Armes 28 können die Deckel 12 und 13 freigelegt werden, so daß die Schalterinnenräume zugänglich werden.
Die Schaltstellen 5 und 6 sind in an sich bekannter Weise in Fahrtrichtung räumlich hintereinander angeordnet. Dadurch wird die Breite quer zur Fahrrichtung schmal. Die Schalter mehrerer Phasen nehmen daher in der Nebeneinanderanordnung wenig Raum ein. Die an sich bekannte (»STZ« vom 6. 2. 1958, S. 116, oder schweizerische Patentschrift 354 141) getrennte Kapselung jeder Phase bietet bei erforderlicher Revision und Auswechselung erhebliche Vorteile. Das gemeinsame Aus- und Einfahren kann durch lösbare mechanische Verbindungen der Schaltergehäuse ermöglicht werden, ebenso das gemeinsame Schalten der Schalterpole. Diese Maßnahmen sind in der Schaltanlagentechnik üblich. Die zur Verbindung mit dem festen Anlagenteil dienenden Anschlußleiter 25 und 26 und Anschlußkontakte 23 und 24 jedes Schalterpols sind in an sich bekannter Weise senkrecht übereinander angeordnet.
Patentschutz wird nur begehrt jeweils für die Gesamtheit der Merkmale eines jeden Anspruches, also einschließlich seiner Rückbeziehung.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Hochspannungsleistungsschalter, dessen Gehäuse mit einem Medium zur Lichtbogenlöschung und Isolierung gefüllt ist, der völlig in einer geerdeten Metallkapsel untergebracht und gegen diese durch ein Isoliermedium erhöhter Durchschlagsfestigkeit isoliert ist, wobei das Schaltergehäuse mittels eines mit dem Isoliermedium des Schalters gefüllten Isolierrohres bis an die Oberseite der geerdeten Metallkapsel dicht herangeführt und von dort über einen abnehmbaren, metallenen Deckel zugänglich ist und wobei die Stromanschlußleiter die Metallkapsel an gegenüberliegenden Seiten durchdringen, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Schaltstellen (5, 6) in Längsrichtung der Stromanschlußleiter (25, 26) hintereinander angeordnet sind und die äußeren Enden dieser Leiter (25, 26) von der Metallkapsel aus gesehen nach derselben Richtung weisen, wobei der eine Stromanschlußleiter (25) zusammen mit einem ihn umgebenden, 'ebenfalls mit dem Isoliermedium der Metallkapsel (2) gefüllten Metallrohr einen Arm (28) bildet, der um eine nahe seiner Austrittsstelle aus der Metallkapsel (2) angeordnete vertikale Achse schwenkbar ist und außerhalb der Metallkapsel (2) über die Schaltstellen (5, 6) hinweggreift.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Schwenkarm (28) ein oder mehrere Strom- und/oder Spannungswandler (29) angeordnet sind.
3. Schalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schalterpol für sich gekapselt ist.
4. Schalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schalterpol für sich schalt- und ausfahrbar ist.
5. Schalter nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Verbindung mit einem festen Anlagenteil dienenden Anschlußleiter (25, 26) und Anschlußkontakte (23, 24) jedes Schalterpols senkrecht übereinander angeordnet sind.
DE19641465397 1964-11-07 1964-11-21 Hochspannungsleistungsschalter Pending DE1465397B2 (de)

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CH (1) CH439452A (de)
DE (2) DE1465392A1 (de)
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NL (1) NL6512197A (de)
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