DE438211C - Stutzen mit Blockverschluss und Einlegelaeufen - Google Patents

Stutzen mit Blockverschluss und Einlegelaeufen

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DE438211C
DE438211C DEL62968D DEL0062968D DE438211C DE 438211 C DE438211 C DE 438211C DE L62968 D DEL62968 D DE L62968D DE L0062968 D DEL0062968 D DE L0062968D DE 438211 C DE438211 C DE 438211C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/06Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
    • F41A19/42Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having at least one hammer
    • F41A19/52Cocking or firing mechanisms for other types of guns, e.g. fixed breech-block types, revolvers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description

  • Stutzen mit Blockverschluß und Einlegeläufen. Feuer- und Zimmerstutzen mit Einlegeläufen und Blockverschluß wurden bisher im allgemeinen so ausgebildet, daß auch der Zimmerstutzenlauf nach Art eines Hinterladers ausgeführt wurde, wobei man nur einen angemessenen hinteren Teil des Laufes als Kugelführung benutzte, während der vordere Teil sehr weit gebohrt war, um die Kugel frei durchzulassen. Dem Umstand, daß die Munition für Feuerstutzen Zentralzündung, die für Zimmerstutzen dagegen Randzündung hat, konnte dabei leicht dadurch Rechnung getragen werden, daß man bei dem Zimmerstutzenlauf die Bohrung, also auch das Patronenlager wenig exzentrisch anordnete, so daß am Blockverschluß nichts geändert zu werden brauchte.
  • Die in dieser Weise ausgebildeten Zimmerstutzen haben jedoch verschiedene Nachteile. Abgesehen davon nämlich, daß die zur Verwendung kommende Munition für Zimmerschießen dabei zu scharf wirkt, ergibt die Ausbildung des Laufes keinen zuverlässigen und gleichmäßigen Schuß, weil sich in dem weitgebohrten Teil des Laufes ein Luftwirbel und hinter der durchgehenden Kugel ein Vakuum bilden, deren nachteilige Wirkung auch dadurch nicht völlig beseitigt werden kann, daß man den Lauf anbohrt.
  • Die Erfindung hat den Zweck, einen mit Blockverschluß versehenen Feuerstutzen auch durch Auswechslung des Laufes gegen einen in üblicher Weise mit seitlich bedienbarer, im Lauf selbst angeordneter Lade- und Verschlußvorrichtung versehenen Zimmerstutzenlauf als Zimmerstutzen in zuverlässiger Weise zum Zimmerschießen verwendbar zu machen.
  • Dieser Zweck wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß außer dem Lauf auch der den Zentralfeuerhahn enthaltende Verschlußblock des Feuerstutzens gegen einen einen kräftigeren Hahn enthaltenden Verschlußblock auswechselbar ist und der Hahn des letzteren mit dem verstärkten Kopf einer im hinteren Teil des Zimmerstutzenlaufes in an sich bekannter Weise gegen Federdruck verschiebbaren Schlagstange zusammenwirkt, die bei gespanntem Blockverschluß sich gegen den Verschlußblock stützt und beim Schuß durch den Hahn vorgeschnellt wird.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Schnitt durch den Verschlußkasten dargestellt, wobei lediglich die Ausbildung der Waffe als Zimmerstutzen dargestellt ist, da die Ausbildung als Feuerstutzen bekannt ist.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich, kann der Stutzen in üblicher Weise von der Seite durch irgendeine in die Öffnung i des Laufes 2 einzuführende bekannte Lade- und Verschlußvorrichtung geladen werden. In dem hinter der Ladestelle liegenden Teil des Laufes 2 ist die auf der Seite des Blockverschlußkastens 3 in einen verstärkten Kopf q. endigende Schlagstange 5 angeordnet, die unter dem Einfluß einer Feder 6 steht, welche sich einerseits gegen einen im Lauf 2 festen Anschlag 7, andererseits gegen einen Bund 8 der Schlagstange 5 stützt und das Bestreben hat, die Schlagstange nach hinten aus dem Lauf herauszudrücken. Die Feder 6 kann auch fortfallen. Das völlige Herausdrücken oder Herausfallen der Schlagstange hindert eine in eine Nut derselben in an sich bekannter Weise eingreifende, nicht besonders dargestellte Anschlagschraube, welche die Schlagstange bei offenem Verschluß anhält. Die Verbindung des Laufes 2 mit dem Verschlußkasten 3 erfolgt in bekannter Weise durch einen im Durchmesser kleineren Laufansatz g, der in einen entsprechenden, oben und unten mit kurzem seitlich unterbrochenen Innengewinde io versehenen Führungsteil ix des Verschlußkastens eingeführt wird und mit entsprechendem Außengewinde versehen ist. Beim Einführen werden der Lauf- und der Verschlußkasten um go ° gegeneinander verdreht gehalten, bis die Gewindeteile nebeneinanderliegen, worauf sie durch Drehen des Laufes in die Endlage zum Eingriff gebracht werden. Der Verschlußblock 12 ist mit einem starken Hahn 13 von verhältnismäßigsehrgroßemDurchmesserversehen, so daß er beim Auftreffen auf den Kopf q. der Schlagstange keine Formänderung erfahren kann. Der Verschlußblock 12 kann in an sich bekannter Weise nach seitlichem Herausziehen der Lagerstifte 1q. und Herausnehmen des Hebels 15 gegen einen mit normalem Hahn versehenen Block ausgewechselt werden, sobald der Lauf 2 gegen einen Feuerstutzenlauf ausgetausoht wird.

Claims (1)

  1. P ATENTANSPRUCH Stutzen mit Blockverschluß und Einlegeläufen zum Feuer- und Zimmerschießen, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem Lauf auch der den Zentralfeuerhahn enthaltende Verschlußblock des Feuerstutzens gegen einen einen kräftigeren Hahn (i3) enthaltenden Verschlußblock (i2) auswechselbar ist und der Hahn des letzteren mit dem verstärkten Kopf (q.) einer im hinteren Teil des Zimmerstutzenlaufes (i2) in an sich bekannter Weise verschiebbaren Schlagstange (5) zusammenwirkt.
DEL62968D 1925-04-18 1925-04-18 Stutzen mit Blockverschluss und Einlegelaeufen Expired DE438211C (de)

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