DE436769C - Staubhelm mit Atemluftzufuehrung fuer Arbeiter in Staubkammern, insonderheit von Sandstrahlgeblaeseanlagen - Google Patents
Staubhelm mit Atemluftzufuehrung fuer Arbeiter in Staubkammern, insonderheit von SandstrahlgeblaeseanlagenInfo
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- DE436769C DE436769C DESCH75769D DESC075769D DE436769C DE 436769 C DE436769 C DE 436769C DE SCH75769 D DESCH75769 D DE SCH75769D DE SC075769 D DESC075769 D DE SC075769D DE 436769 C DE436769 C DE 436769C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62B—DEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
- A62B18/00—Breathing masks or helmets, e.g. affording protection against chemical agents or for use at high altitudes or incorporating a pump or compressor for reducing the inhalation effort
- A62B18/04—Gas helmets
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Description
- Staubhelm mit Atemluftzuführung für Arbeiter in Staubkammern, insonderheit von Sandstrahlgebläseanlagen. Die Erfindung betrifft einen Staubhelm mit Zuführung von Atemluft für Arbeiter in Staubkammern, insonderheit von Sandstrahlgebläseanlagen.
- Es sind bereits Staubhelme bekannt, bei denen die Atemluft durch eine Rohrzuführung oberhalb der Sichtscheibe eintritt. Diese Ausführung hat den Nachteil, daß nur für Zuführung von Atemluft gesorgt ist, nicht aber für Fernhaltung der staubigen Luft vom Atmungsraum. Ferner belästigt die hineingedrückte Atmungsluft den Arbeiter, da sie dessen Gesicht direkt trifft.
- Die erwähnten Mängel werden durch den Erfindungsgegenstand beseitigt, und zwar-dadurch, daß der Helm zur Fernhaltung des Staubes vom Atmungsraum mit einer eine ringförmige Kammer bildenden zweiten Wand versehen ist und der Kammer Druckluft zugeführt wird, die ringsherum am-unteren Umfang der Kammer ausströmt. Ferner ist der äußere Mantel an seinem unteren Umfang nach innen zu eingezogen, um die Druckluft an den Körper zwecks Abschlusses des Atmungsraumes nach außen hin heranzuführen. Um den Arbeiter außerdem noch durch die hineingepreßte Atemluft nicht zu belästigen, erfolgt die Zuführung der Atemluft in der Mitte des oberen Helmteiles und verteilt sich, durch Prallplatten abgedrosselt, gleichmäßig im Atmungsraum.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines solchen Helmes in zwei Abbildungen dargestellt.
- Um den eigentlichen Helm a ist m einem Abstand von 5 mm der äußere, in seinem unteren Teil nach innen zu etwas eingezogene Mantel b angeordnet, durch den nach vorn zu ein elliptisch geformtes Eenster c mit auswechselbarer Glasscheibe d hindurchgeht. Der obere Teil des Helmes ist kalottenförmig ausgebildet und trägt die beiden Rohranschlüsse e für Kompressor- und f für Ventilatorluft. Während das Rohrstück e für die Kompressorluft nur in die Zwischenkammer hineinragt, mündet das Rohrstück f für die Ventilatorluft in den Helm hinein. Unterhalb dieses Rohrstückes befinden sich in gewissem Abstand zwei Prallplatten gr, die ein direktes Auftreffen der Atmungsluft auf den Kopf des Arbeiters verhindern. Quer zum Beobachtungsfenster c ist der Helm mit einem Schulterausschnitt lt versehen, der zu beiden Seiten je ein Polster i trägt. Zur Entlastung der Schultern und zum besseren Sitz ist im Innern des Helmes noch ein der verschiedenen Xopfhöhe nach verstellbares Kopfleder an äsen h befestigt, wodurch der Helm beim Tragen einwandfrei festsitzt. Um ein möglichst geringes Gewicht zu .erzielen, wird als Material dünnes Aluniiniumblet;h verwendet. Wirkungsweise des Helmes. Der Helm wird mit seinem Stutzen e an die Kompressorleitung und mit dem Stutzen f an den Ventilator mittels Gummischläuche angeschlossen. Die auf etwa a bis 3 Atm. gespannte Kompressorluft wird durch die Kalotte mit vermindertem Reibungsverlust und guter zentraler Verteilung nach dem Umfang des Hohlraumes geleitet und streicht hiernach unten entlang zur Austrittsöffnung. Der nach innen zu eingezogene Teil b' des äußeren Mantels b -z«zngt die austretende Luft, an den Körper heranzustreichen. Durch diesen Druckluftichleier wird ein vollkommener Abschluß gegen Eindringen von Staub ins Innere des Helmes erreicht.
- Die Ventilatorluft tritt durch das Rohrstück f in das Innere des Helmes und trifft auf die Prallplatten g, die ein direktes Auftreffen auf den Kopf des Arbeiters verhindern sollen.. Die ausgeatmete Luft wird durch den entweichenden Kompressorluftstrom injektorartig mitgerissen, so daß hierdurch ein automatischer Austritt der verbrauchten Luft gewährleistet wird.
- Das Verwendungsgebiet dieses Helmes erstreckt sich hauptsächlich auf das Personal an Sandstrahlgebläsen oder auf Leute, die in stark staubhaltiger Luft ihre Arbeit verrichten müssen, wie z. B. in Zementfabriken, S.teinaufbereitungsanlagen u. dgl.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCIiC: t. Staubhelm mit Atemluftzuführung für Arbeiter in Staubkammern, insouderheit von Sandstrahlgebläseanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß der Helm zur Fernhaltung des Staubes vom Atmungsraum mit einer eine ringförmige Kammer bildenden zweiten Wand versehen ist und der Kammer Druckluft zugeführt wird, die ringsherum am unteren Umfang der Kammer ausströmt. a. Staubhelm nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Verhinderung des direkten Auftreffens der Atemluft auf den Kopf des Arbeiters im inneren oberen Teil des Helmes Prallplatten vorgesehen sind. -
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH75769D DE436769C (de) | 1925-10-21 | 1925-10-21 | Staubhelm mit Atemluftzufuehrung fuer Arbeiter in Staubkammern, insonderheit von Sandstrahlgeblaeseanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH75769D DE436769C (de) | 1925-10-21 | 1925-10-21 | Staubhelm mit Atemluftzufuehrung fuer Arbeiter in Staubkammern, insonderheit von Sandstrahlgeblaeseanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE436769C true DE436769C (de) | 1926-11-08 |
Family
ID=7441224
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH75769D Expired DE436769C (de) | 1925-10-21 | 1925-10-21 | Staubhelm mit Atemluftzufuehrung fuer Arbeiter in Staubkammern, insonderheit von Sandstrahlgeblaeseanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE436769C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1204101B (de) * | 1962-07-26 | 1965-10-28 | Wilhelm Bender | Staubschutzeinrichtung fuer die vom Motor-Geblaeserad eines Elektrohandgeraets, insbesondere Handschleifgeraets, von einem Filterkasten ueber einen biegsamen Schlauch angesaugte Kuehlluft |
-
1925
- 1925-10-21 DE DESCH75769D patent/DE436769C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1204101B (de) * | 1962-07-26 | 1965-10-28 | Wilhelm Bender | Staubschutzeinrichtung fuer die vom Motor-Geblaeserad eines Elektrohandgeraets, insbesondere Handschleifgeraets, von einem Filterkasten ueber einen biegsamen Schlauch angesaugte Kuehlluft |
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