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Zehentänzerschuh. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage
vom z. Juni 1g11 die Priorität auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten
von Amerika vom 31. März 1925 beansprucht. Die Erfindung -bezieht sich auf Verbesserungen
an Schuhen für Zehentänzer. Um bei derartigen, notwendigerweise sehr leichten Schuhen.
zur Erhaltung der Form des Schuhes und zur Unterstützung des Fußgewölbes eine genügende
Steifigkeit der Sohle'ohne Verwendung besonderer, z. B. aus Holz oder Metall bestehender
Einlagen zu erzielen, ist es üblich, die Sohle aus mehreren. Lagen, die fest miteinander
verbunden werden, herzustellen. Derartige, aus mehreren Lagen gebildete Sohlen.
haben jedoch den Nachteil, daß die Festigkeit der Sohle und der Zusammenhalt der
verschiedenen Teile und die Form des Schuhes dadurch. zerstört werden, daß die einzelnen
Lagen der Sohle sich voneinander trennen. Diese Trennung der verschiedenen Lagen
der Sohle voneinander wird durch das Bestreben der Lagen, sich beim Biegen der Sohle
zu verschieben, bewirkt. Besonders wird diese Zerstörung des Sohle und außerdem
eine ungenügende Unterstützung des Fußgewölbes und ein unschönes Aussehen des Schuhes
hervorgerufen., wenn sich die Sohle beim Tanzen von der Fußsohle fortbiegt. Ein
weiterer Nachteil der .üblichen Zehentämzerschuhe liegt darin, daß sich mit denselben
keine Tänze ausführen lassen, bei. denen das Vorhandensein eines Hackens erforderlich
ist.
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Durch die Erfindung wird nun eine bessere Unterstützung des Fußgewölbes,
ein besseres und dauerhafterer Zusammenhalt deir verschiedenen Lagen der Sohle und
dadurch: eine längere Lebensdauer .des Schuhes selbst erreicht. Ferner wird das
Abbiegen der Schuhsohle von der Fußsohle und das dadurch hervorgerufene unschöne
Aussehen verhindert. Ferner wird das Erheben in die Zehenstellung erleichtert und
die Ausführung von Zehentänzen und solchen Tänzen, die das Vorhandensein eines Hackens
erfordern, ermöglicht.
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Gemäß der Erfindung ist an der Schuhsohle ein hackenförmiger Teil
befestigt. Um der Schuhsohle eine der Fußwölbung entsprechend gewölbte Form zu geben
und um dadurch eine bessere Unterstützung des . Fußgewölbes zu erzielen, geschieht
die Befestigung des hackenförmigen Teiles an der Schuhsohle mit einer der Wölbung
des Fußes
entsprechend gewölbten Fläche des Nackenförmigen. Teiles.
Die gewölbte Fläche, mit der der Nackenförmige Teil an der Schuhsohle befestigt
ist, kann einen wesentlichen Teil der Schuhsohle einnehmen.
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Die Erfindung besteht ferner in der besonderen Ausgestaltung der Befestigung
des Nackenförmigen Teiles an 'der Schuhsohle.
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Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
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Abb. a zeigt einen Zehentänzerschuh- in Seitenansicht, teilweise im
Schnitt; Abb.2 zeigt eine Seitenansicht desselben Schuhes vollständig im Schnitt
in Zehenstellung; Abb. 3 zeigt eine Ansicht- eines Schuhes von der Sohle, teilweise
.aufgebrochen.
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In den Zeichnungen ist i.o der Oberteil des Schuhes, der aus der aus
Stoff oder Leder bestehenden Oberschicht 12 und einem Futter 13 besteht. Beide Schichten
sind durch den Rand 14, in dem das zum Zuschnüren des Schuhes dienende Band 15 untergebracht
ist, miteinander verbunden. Der Zehenteil. 16 des Schuhes ist durch weiches Materiaf
17 gepolstert. Die Polsterung erstreckt sich bis zu dem unter den Zehen befindlichen
Teil a9 des Schuhes. Die Enden 25 der die Polsterung zusammenhaltenden Schichten
sind zwischen. den beiden z. B. aus Leder bestehenden Schichten 21 und 22, welche
.die Sohle bilden, befestigt. Die beiden Schichten 21 und 22 sind in einer gegen
die Fußsohle gewölbten Form miteinander verleimt und können außerdem noch durch
Kammern 2q.- miteinander verbunden sein. In dem in, der Mchnung dargestellten Ausführungsbeispiel
ist der hintere Teil der unterdn Schicht 22 der Sohle aufgespalten. Zwischen den
beiden durch das Aufspalten gebildeten Schichten 28 und 29 ist .ein Nackenförmiger
Teil 3o befestigt. Die Fläche 31, mit der dieser Nackenförmige Teil an der Schicht
2ß befestigt ist, ist durch den keilförmigen Ansatz 21 verlängert und weist die
Wölbung auf, die man der Schubsohle zu geben wünscht. An der vorderen Fläche 32
dieses Nackenförmigen Teiles 3o ist die durch das Aufspalten. der Sohle 22 gebildete
Schicht 29 befestigt. Zu weiteren Befestigungen des Nackenförmigen Teiles kann die
Schicht 29 mit dem Ende 33 den unteren Teil des Nackenförmigen Teiles
30 bedecken und zwischen denn Nackenförmigen Teil 3o und einer Schicht 34
befestigt sein. In Abb. 2 ist in dem Schuh ein Fuß 35 mit den Zehen 36 und den Zehenknochen
37 angedeutet.
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Der Nackenförmige Teil. könnte auch zwischen zwei in ihrem vorderen
Teil fest miteinander verbundenen Lagen befestigt sein.