DE435147C - Muehle zur Herstellung feiner Metallpulver - Google Patents

Muehle zur Herstellung feiner Metallpulver

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DE435147C
DE435147C DEP45947D DEP0045947D DE435147C DE 435147 C DE435147 C DE 435147C DE P45947 D DEP45947 D DE P45947D DE P0045947 D DEP0045947 D DE P0045947D DE 435147 C DE435147 C DE 435147C
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Germany
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mill
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metal powder
fine metal
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Expired
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DEP45947D
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English (en)
Inventor
Dr Emil Podszus
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HARTSTOFF METALL AKT GES HAMET
Original Assignee
HARTSTOFF METALL AKT GES HAMET
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C19/00Other disintegrating devices or methods
    • B02C19/0012Devices for disintegrating materials by collision of these materials against a breaking surface or breaking body and/or by friction between the material particles (also for grain)
    • B02C19/005Devices for disintegrating materials by collision of these materials against a breaking surface or breaking body and/or by friction between the material particles (also for grain) the materials to be pulverised being disintegrated by collision of, or friction between, the material particles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
8. OKTOBER 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
-M 435147 -KLASSE 50 c GRUPPE
(P 45947 IIIJ50C)
Hartstoff-Metall Akt.-Ges. (Hametag) in Cöpenick*).
Mühle zur Herstellung feiner Metallpulver. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. März 1923 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vervollkommnung der Wirbelmühle, bei welcher die zu zerkleinernden Metallteilchen in einem Luft- oder Flüssigkeitsstrom schwimmend innerhalb eines geschlossenen Gehäuses zahlreiche Male mit großer Geschwindigkeit gegeneinandergeführt werden und sich gegenseitig zermahlen, zerreiben und zerreißen, und zwar in Anwendung auf Metalle. Die Erßndung bezieht sich auf die Anordnung besonderer Vorrichtungen zum Kühlen der Mühle bzw. des Gehäuses. Es hat sich nämlich herausgestellt, daß recht erhebliche Erwäxmungserscheinungen während des Zerkleinerungsvorganges in Erscheinung treten, wie dies ja auch durch den Zusammenprall der einzelnen Teilchen, bei dem sich natürlich ein Teil der Energie in Wärme umsetzt, erklärlich ist. Man hat zwar bereits bei anderen Mahlvorrichtungen schädliche Erwärmungen
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr. Emil Pods\us in Berlin-Friedrichshagen.
beobachtet und diese durch Kühleinrichtungen bekämpft. Indessen handelte es, sich bei diesen älteren Einrichtungen nicht um die Zerkleinerung von Metallen. Es konnte sich daher auch bei diesen nicht um die Behebung derjenigen Übelstände handeln, welche gerade bei der Zerkleinerung von Metallen auftreten. Die Erwärmung löst namentlich bei der Verarbeitung der weicheren Metalle, wie AIuminium, Blei, auch Kupfer m. dgl., unerwünschte Erscheinungen aus. Die Metallteilchen werden infolge der Erwärmung verhältnismäßig weich und verlieren einen erheblichen Teil ihrer Elastizität. Die aufgewandte Energie beim Zusammenprall der einzelnen Teilchen wird infolgedessen in geringerem Maße für die Zerkleinerung ausgenutzt, sondern bringt statt dessen eine Deformation der einzelnen Teilchen zustande, ao Bei weitersteigender Temperatur findet bei gewissen Metallen sogar ein Zusammenschweißen der einzelnen Teilchen statt, was natürlich erst recht unerwünscht ist.
Gerade die Eigenschaften, weiche Metalle vor allen anderen in Betracht kommenden Materialien voraus haben, und die sonst einen Vorzug bilden, namentlich, daß sie sich durch Bearbeitung deformieren lassen und daß sie in der Wärme zusammengeschweißt werden können, ergeben in vorliegendem Falle besondere Schwierigkeiten.
Diese werden nun in wirksamer Weise gemäß der Erfindung durch Kühlhaltung des Gehäuses der Mühle behoben. Die Kühlhaltung kann in einfachster Weise durch einen das Mühlengehäuse umschließenden Wassermantel erfolgen. Für besondere Fälle kann statt der Wasserkühlung auch eine solche durch Salzlösung stattfinden, welche bis unter den Gefrierpunkt des Wassers abgekühlt ist. Naturgemäß können auch andere aus der Technik bekannte Mittel Benutzung finden, wie z. B. Kältemischungen, schweflige Säure u. dgl. mehr.
Die Abb. 1 und 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in einem Längs- und in einem Querschnitt.
In dem Gehäuse 1 sind die Wellen 2 und 3 gelagert, die ?von Motoren 14 und 15 gegenläufig angetrieben werden und die Propeller 4 und 5 sowie die Quertreiber 8 und 9 tragen. Beim Betrieb der Mühle bilden sich beispielsweise die durch die Pfeile 6 und 7 einerseits und die Pfeile 10 und 11 andererseits angedeuteten Wirbel aus, welche die Metaliteilchen rnitreißen und gegeneinanderführen. Die Wirbel bestreichen, wie ohne weiteres ersichtlich ist, zum großen Teil die Gehäusewandungen, und es kann daher durch deren Kühlhaltung eine wirksame Abkühlung des ganzen Inneren der Mühle bewirkt werden. Das Gehäuse 1 wird mit Abstand von einem zweiten Gehäuse 12 umschlossen. Der zwischen beiden verbleibende Raum dient zur Aufnahme des Kühlwassers, das durch geeignete Öffnungen zu- und abgeleitet wird. An geeigneten Stellen, (vgl. Abb. 2) sind durch Deckel 13 oder sonstwie verschließbare Öffnungen zum Füllen oder Entleeren der Mühle angebracht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Mühle zur Herstellung feiner Metallpulver, bei welcher das Mahlgut innerhalb eines geschlossenen Gehäuses durch sehr schnell und häufig verlaufende Wirbel mitgerissen und derart gegeneinandergeschleudert wird, daß sich die einzelnen Mahlgutteilchen gegenseitig zerschlagen, dadurch gekennzeichnet, daß das Mühlengehäuse (1) von einem Mantel (12) umschlossen ist, der das Kühlen mittels Wassers oder Salzlösungen ermöglicht.
    Abb. i.
    Abb. 2.
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