AT114175B - Funkenerzeuger. - Google Patents

Funkenerzeuger.

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AT114175B
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spark
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Rene Dufour
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Funkenerzeuger. 



   Die Erfindung betrifft einen Funkenerzeuger, der insbesondere zur Anwendung bei elektrischen Hochfrequenzöfen bestimmt ist, und hat den Zweck, die Abnutzung der wirksamen Teile herabzusetzen. 



   Es sind Funkenerzeuger bekannt, bei welchen zwei oder je zwei kreisförmige, rotierende Elektroden so angeordnet sind, dass sie in einer Ebene liegen. 



   Im Sinne der vorliegenden Erfindung sind die ebenfalls kreisförmigen und rotierenden Elektroden so'angeordnet, dass die Achsen der beiden Scheiben windschief oder in einem rechten Winkel zueinander gestellt sind, d. h. nicht in einer Ebene liegen. 



   In der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 schematisch die Anordnung der Scheiben in bekannter Weise und Fig. 2 die Anordnung derselben im Sinne der Erfindung. Die Fig. 3 und 4 zeigen die Gesamteinrichtung eines Funkenerzeugers in Seitenansicht und in Draufsicht. 



   Die Elektroden   a1   und a2 haben die Form von Scheiben, sie besitzen vorteilhaft gleichen 
 EMI1.1 
 



   Beide Scheiben erhalten vorteilhaft einen gemeinsamen Antrieb, der so ausgeführt ist, dass sich die Scheiben im entgegengesetzten Sinn drehen. Gemäss dem in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist auf dem Gestell e ein kleiner Elektromotor d angeordnet, der mit einem Getriebe do zur Verlangsamung der Umdrehungsgeschwindigkeit verbunden ist. Von diesem Getriebe führt eine biegsame Welle dt zur Welle bi der Scheibe al und ein Riemen d2 zur Welle   b2.   Die Wellen bl und    sind   in Ständern   Cl,     C2   gelagert, die am Rahmen c isoliert befestigt sind. Die   Stromzuführung   zu den Scheiben erfolgt durch Bürsten   e1   und e2. 



   Mit der Vorrichtung wird vorteilhaft ein Gebläse verbunden, welches den Zweck hat, den gebildeten Bogen zu unterbrechen respektive den Funken auszulöschen und ausserdem die Stellen, zwischen welchen der Funke entsteht, zu külilen. Der erstangeführte Effekt kommt dadurch zustande, dass der vom Gebläse erzeugte Gas-, beispielsweise Luftstrom aus der Zone, in welcher sich der Funke bildet, die Ionen wegführt, welche die elektrische Leitfähigkeit dieser Zone bedingen. Sowohl dieser Effekt wie auch die Kühlwirkung wird erheblich günstiger bzw. die Verwendung eines bedeutend schwächeren Kompressors möglich, wenn man im Sinne einer weiteren Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes den Luftstrom so dirigiert, dass er nicht senkrecht zur Funkenstrecke verläuft, sondern in der Richtung derselben, u. zw. so, dass seine Achse mit jener des Funkens zusammenfällt.

   Dies wird beispielsweise erreicht durch die in Fig. 3 und 4 veranschaulichte Einrichtung. Sie besteht aus zwei Düsen f, die mit dem Ständer   C2   durch ein   Zahnstangengetriebe fo od.   dgl. verbunden sind, um eine genaue Einstellung der Düsenmündungen zu ermöglichen. Die Düsen sollen symmetrisch zur Scheibe a2 und in der Ebene der Scheibe al liegen und so gerichtet sein, dass sich die Achsen an jener Stelle schneiden, wo der Abstand der Scheiben am kleinsten ist und dass die aus ihnen austretenden Luftströme derart aufeinander treffen, dass sie einen einzigen Luftstrom bilden, welcher in der Richtung des sich bildenden Funkens verläuft. Die Düsen sind mit einem Behälter für komprimierte Luft oder komprimiertes Gas verbunden.

   Schon bei geringer Spannung der Druckluft wird eine vorteilhafte Wirkung erzielt. 

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   Um den Abstand der beiden Scheiben den Betriebserfordnissen entsprechend einstellen zu können, wird der Ständer c'verschiebbar angeordnet und miL einem Zahnstangengetriebe od. dgl. verbunden. 



   Der Antrieb der beiden Scheiben kann selbstverständlich auch in anderer Weise durchgeführt werden, als dies beim Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 3 und 4 der Fall ist. 



  So können Turbinen verwendet werden, die mit einem geeigneten Druckmittel betrieben werden   ; bei   Anwendung eines Gebläses kann der Betrieb mit Druckluft durchgeführt werden. 



  Nebstdem kann auch eine Kühleinrichtung mittels zirkulierenden Wassers vorgesehen sein. 



   Es ist evident, dass sich die günstigen Wirkungen der Luftstromführung in der Richtung des Funkens auch dann ergeben, wenn die Einrichtung bei einem Funkenerzeuger verwendet wird, dessen Elektrodenachsen parallel zueinander liegen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Funkenerzeuger für elektrische   Hochfrequenzöfen,   mit zwei kreisförmigen, rotierenden Elektroden, zwischen welchen der Funke erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrodenachsen windschief oder rechtwinkelig zueinander angeordnet sind, also nicht in einer Ebene liegen.

Claims (1)

  1. 2. Funkenerzeuger nach Anspruch 1 mit Gebläsevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass der Gebläsewind in der Richtung des erzeugten Funkens bläst, wobei der Funken mit der Achse des Gasstromes zusammenfällt.
    3. Funkenerzeuger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen der Düsen so angeordnet sind, dass sie sich an jener Stelle schneiden, wo der Abstand der Elektroden am kleinsten ist, so dass der einzige durch das Aufeinandertreffen der aus den Düsen austretenden Gasströme gebildete Strom in der Richtung des erzeugten Funkens bläst.
    4. Funkenerzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerständer einer der beiden Scheiben mittels eines Getriebes (con) verschiebbar ist, um den Abstand der Scheiben genau einstellen zu können.
    5. Funkenerzeuger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen des Gebläses durch ein Zahnstangengetriebe () od. dgl. mit dem Lagerständer einer der beiden Scheiben verbunden sind.
AT114175D 1926-06-08 1926-07-02 Funkenerzeuger. AT114175B (de)

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