DE434877C - Prismendoppelfernrohr mit wechselbarer Vergroesserung - Google Patents

Prismendoppelfernrohr mit wechselbarer Vergroesserung

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DE434877C
DE434877C DEO14255D DEO0014255D DE434877C DE 434877 C DE434877 C DE 434877C DE O14255 D DEO14255 D DE O14255D DE O0014255 D DEO0014255 D DE O0014255D DE 434877 C DE434877 C DE 434877C
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DE
Germany
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lens
eyepiece
prism
housing
telescope
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DEO14255D
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Optische Anstalt CP Goerz AG
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Optische Anstalt CP Goerz AG
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B15/00Optical objectives with means for varying the magnification
    • G02B15/02Optical objectives with means for varying the magnification by changing, adding, or subtracting a part of the objective, e.g. convertible objective

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

  • Prismendoppelfernrohr mit wechselbarer Vergrößerung. Die Erfindung bezieht sich auf ein binokulares Prismenglas, welches die Möglichkeit bietet, durch Einschaltung einer Zusatzlinse zumOkular dieVergrößerung zu ändern.
  • Die Erfindung bezweckt, die Änderung der Vergrößerung ohne Änderung der Lage des Objektivs und auch ohne größere Verschiebung des Okulars zu erzielen. Es wird dies dadurch erreicht, daß der als Anstecklinse ausgebildeten Okularzusatzlinse noch eine im Prismengehäuse liegende ein-und ausschaltbare Linse zugeordnet wird, welche die Verschiebung der Okularbildebene ausgleicht, die das Aufsetzen der Okularzusatzlinse mit sich bringt.
  • Das neue Glas ist besonders zur Anwendung als Nachtglas bestimmt, in welchem Falle die Okularzusatzlinse positive Brennweite besitzt, die Okularbrennweite verkürzt und nur bei der am Tage zu verwendenden. stärkeren Vergrößerung zur Anwendung kommt, wobei die ein- und ausschaltbare Linse im Prismengehäuse eine -Negativlinse ist. In diesem Falle fällt für die kleinere Vergrößerung der normalen Nachtglasoptik jede Zusatzlinse fort.
  • Um die Schaltung der Linse im Prismengehäuse mit einem möglichst geringen Aufwand an Gehäuseraum ausführen zu können, empfiehlt es sich, die Linse derart im Gehäuse drehbar zu lagern, daß ihr Drehpunkt dicht neben den Objektivtuben im Innern des Prismengehäuses liegt und daß zur Verstellung der Linse ein Stellhebel vorgesehen ist, dessen Drehzapfen den objektivseitigen Deckel des Prismengehäuses in einem solchen Abstande vom Objektivtubus durchdringt, daß der Handgriff zur Betätigung des Stellhebels bequem angebracht werden kann.
  • Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht.
  • Die Abb. z und z veranschaulichen schematisch den Strahlengang bei ausgeschalteter Zwischenlinse und normalem Okular bzw. eingeschalteter Zwischenlinse und durch eine Vorsatzlinse ergänztem Okular.
  • Abb. 3 ist eine Seitenansicht und ein teilweise achsialer Schnitt durch das Prismenfernrohr.
  • Abb.4 zeigt einen Querschnitt durch das Instrument nach der Linie 4-4. der Abb. 3. Abb. 5 ist eine Seitenansicht eines Körpers des Instruments und ein teilweiser Schnitt durch einen solchen, und Abb. 6 ist die Ansicht eines Fernrohrkörpers von der Objektivseite her.
  • In den Abb.r und a ist das Objektiv mit r, die beiden schematisch geradegelegten und auf Luftweg reduzierten Elemente des Porro-Pristnensatzes mit a und 3, die Bildebene des Objektivs mit :I und das zweiteilig dargestellte normale Okular mit 5 bezeichnet. In der Abb. 2 tritt zwischen Objektiv i und Prisma 2 die negative Zusatzlinse 6 und vor das Okular ä die Vörschaltaugenlinse 7. Die Einschaltung der Zusatzlinse 6 bewirkt eine Verlagerung der Bildebene des Objektivs von nach B. Diese Verlagerung ist erforderlich, um die zum Zweck der Steigerung der Vergrößerung erforderliche Verkürzung der Okularbrennweite und die damit im Zusammenhang stehende Verlagerung der Bildebene des Okulars durch die Vorschaltlinse ; auszugleichen.
  • Bei dem in den Abb. 3 bis 6 dargestellten biiiokularen Instrument ist das Objektiv wiederum mit i und das normale Okular mit 5 bezeichnet. 6 bezeichnet die negative Zusatzlinse zwischen Objektiv und PrismensYstem. 7 ist wiederum die Vorschaltlinse zum Okular.
  • Die Zusatzlinse 6 muß nach Belieben in den Strahlengang ein- und aus demselben ausgeschaltet werden können. Um dies mit einem möglichst geringen Raumaufwand ausführen zu können, ist die aus der Zeichnung ersichtliche Anordnung getroffen. Danach ist die Fassung jeder Zusatzlinse 6 um einen Zapfen 9 dicht neben der Verbindungsstelle des Gehäuses mit dem Objektivtubus io drehbar gelagert. An einem Zapfen 12 der Fassung der Linse 6 greift ein Stellhebel i i an, der auf einem den Deckel des Fernrohrkörpers durchsetzenden Achszapfen 13 sitzt, welcher auf dem objektivseitigen Deckel des Prismengehäuses einen Stellarm 14 trägt, so daß sich die Linse 6 durch Drehung des Steharms 14 um den Drehpunkt 9 ihrer Fassung verschwenden läßt. 15 bezeichnet eine mit einer Kuppe 16 versehene Feder, welche sich mit ihrer Kuppe in den beiden Endstellungen des Hebels i i neben diesen legt und dadurch die Endlagen der Linse 6 sichert.
  • Um mit möglichst wenig Raum für die Linsen 6 auszukommen, sind die Prismengehäuse mit hohlen Vorsprüngen 17 versehen, und außerdem sind die objektivseitigen Scharnierarme i8 zum Teil hohl ausgefräst, so daß die Linsen 6 in die Ausfräsungen der Scharniere 18 hinein verschwenkt werden können.
  • Da das Vorschalten der Linse 7 eine Änderung der Werte der üblichen Dioptrienteilung i9 am Okular zur Folge hat, so empfielilt es sich, ein bestimmtes Verhältnis zwischen der Brennweite des normalen Okulars und der Brennweite des durch die Vorschaltlinse ergänzten Okulars vorzusehen, und zwar in der Art, daß die Umwertung der Dioptrienteilung in einem übersichtlichen und leicht zu behaltenden Verhältnis erfolgt. Beispielsweise kann die Anordnung so getroffen werden, daß die Brennweite des Okulars mit Vorschaltlinse gleich der Hälfte oder gleich v- der Brennweite des normalen Okulars ist? Im ersteren Falle ist auf den vierten Teil der Dioptrienzahl der Teilung einzustellen- und im letzteren auf die Hälfte der Dioptrienzahl.

Claims (4)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Prismendoppelfernrohr mit Wechselbarer Vergrößerung bei fest in den Fernrohrkörpern sitzenden Objektiven und Prismen, gekennzeichnet durch die Verbindung einer zwischen Objektiv und Prismensvstein jeder Instrumenthälfte im Prismengehäuse eingebauten und quer zur optischen Achse ein- und ausschaltbar en Linse (6) zur Verlagerung der Objektivbildebene mit einer an das Okular ansteckbaren Okularzusatzlinse (7) zu entsprechender Veränderung der Okularbrennweite.
  2. 2. Fernrohr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anstecklinse für das Okular eine Sammellinse und die ein-und ausschaltbare Linse im ,Prismengehäuse eine Zerstreuungslinse ist.
  3. 3. Prisinendoppelfernrohr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fassung der ein- und ausschaltbaren Linse in dem die Prismen umschließenden Gehäuse dicht neben der Verbindungsstelle des Gehäuses mit dem Objektivtubus drehbar gelagert ist, und daß an dieselbe Fassung der Schaltlinse nahe ihrem Drehpunkt ein Stellhebel (ii) angreift, dessen Drehzapfen den objektivseitigen Deckel des Prismengehäuses durchdringt und auf seiner Außenseite einen Handgriff trägt.
  4. 4. Prismendoppelfernrohr nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Okularzusatzlinse die Brennweite des Okulars im Verhältnis i : 2 oder i : 1/-: verkürzt behufs Umwertung der Dioptrienteilung in einem geradzahligen Verhältnis (i : 4 oder i : 2).
DEO14255D 1924-05-22 1924-05-22 Prismendoppelfernrohr mit wechselbarer Vergroesserung Expired DE434877C (de)

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DE434877C true DE434877C (de) 1926-10-04

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