DE434709C - Elektrische Steuervorrichtung fuer mehrere unterbrochen zu bewegende Anzeigenbaender nebeneinander - Google Patents

Elektrische Steuervorrichtung fuer mehrere unterbrochen zu bewegende Anzeigenbaender nebeneinander

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DE434709C
DE434709C DEM85566D DEM0085566D DE434709C DE 434709 C DE434709 C DE 434709C DE M85566 D DEM85566 D DE M85566D DE M0085566 D DEM0085566 D DE M0085566D DE 434709 C DE434709 C DE 434709C
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F11/00Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position
    • G09F11/24Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the advertising or display material forming part of a moving band, e.g. in the form of perforations, prints, or transparencies
    • G09F11/29Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the advertising or display material forming part of a moving band, e.g. in the form of perforations, prints, or transparencies of a band other than endless
    • G09F11/295Electric control therefor

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Description

  • Elektrische Steuervorrichtung für mehrere unterbrochen zu bewegende Anzeigenbänder nebeneinander. Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Steuervorrichtung für mehrere unterbrochen zu bewegende Anzeigebänder nebeneinander, mit denen wechselnde Inschriften, insbesondere für Reklamezwecke, vorgeführt werden. Die Buchtaben der einzelnen Bänder erscheinen, zu bestimmten Silben, Worten u. dgl. gruppiert, in einer oder mehreren wagerechten Zeilen. Die Bänder können aus jedem beliebigen Stoff bestehen, und die Buchstaben können hell auf dunklem Grunde oder umgekehrt aufgetragen sein. Um die Schrift lesbar zu machen, können die Bandstreifen von reflektiertem Lichte (auch Tageslicht) beleuchtet werden, oder es können die Buchstaben nach Art der Transparentinschriften in den Bändern, die dann zweckmäßig dunkel gehalten sind, ausgespart sein, so daß ein voll auffallendem oder durchscheinendem Lichte beleuchteter farbiger Hintergrund sein Licht durch die Buchstahenschablonen hindurchwirft, wobei zur Erhöhung der Wirkung auch ein Wechsel in der Färbung des Hintergrundes herbeigeführt werden kann, so daß jede einzelne Inschrift in einer anderen Farbe erscheint. Die Schriftbänder können als Bänder ohne Ende ausgeführt oder auf zwei parallele Walzen aufgerollt werden. Das Neue besteht in einer mit einzelnen Schaltringen für jedes Band versehenen und durch ein Gewindelager in ihrer Achsrichtung verschiebbaren Steuerwelle, deren Schaltringe mit Kontaktstellen in schraubenförmiger und unterbrochener Anordnung zur Schaltung des unterbrochenen Bandantriebes versehen sind. Das Gewindelager der Steuerwelle ist geteilt und bei Beendigung der achsialen Bewegung der Steuerwelle durch Hebel aufklappbar, so daß die unter dem Druck einer Feder stehende Steuerwelle in ihre Ausgangsstellung zurückführbar ist. Eine beispielsweise Ausführung der Steuereinrichtung ist auf der Zeichnung dargestellt, in der die Abb. r eine teilweise geschnittene Seitenansicht, Abb.2 eine teilweise geschnittene Vorderansicht wiedergibt.
  • Von der :Motorwelle a aus «-erden mittels Riemen, Seil oder Kette die Wellen b in gegenläufigem Sinne angetrieben. Die Wellen h bilden gleichzeitig die Lagerung für Trommeln e, auf denen die Schriftbänder d aufgewickelt oder um die sie als endlose Bänder herumgeführt sind. Von diesen Schriftbändern sind so viele nebeneinander angeordnet, als Schriftzeichen in einer Zeile gefordert «-erden. Für jede Zeile müssen entsprechende Einzeleinrichtungen gleicher Art vorgesehen sein.
  • Von der Motorwelle a wird durch Übertragungsmittel e, f, ä, 1a eine Steuerwelle i mit den Ringen k aus Isoliermaterial angetrieben. Auf den Ringen k sitzen, in Schrauhenlinie angeordnet, Kontaktsegmente 1, die über Bürsten in eine Stromquelle einschalten. Bei Umlauf der Welle i wird für eine Zeit-(lauer, die der Länge des jeweiligen Segmentes d entspricht, ein Elektromagnet si. eingeschaltet, der über eine geeignete Kuppelung o die Trommel c und somit das mit der Trommel c in Verbindung stehende Schriftband d in Bewegung setzt. Die Trommeln c befinden sich in etwas größerer Entfernung voneinander, als der Buchstabenhöhe entspricht.
  • Beim Ausschalten des Elektromagneten n wird eine Spannfeder P entspannt, die dadurch den Elektromagnetanker d in seine Ruhestellung zurückschiebt und durch eine Vorrichtung r, ,s, t die Bewegung der Trommel c abbremst. Zweckmäßig besteht diese Bremsvorrichtung aus einem Hebel r und einem Konusringe s, der an die konisch abgedrehte Lagerbuchse t angepreßt wird. Diese Abbremsung der Trommelbewegung, deren Eintritt durch das Abgleiten der Bürste in von dein Kontaktsegmente L bewirkt wird, geschieht in dem Augenblicke, in dem gerade ein bestimmter Buchstabe des Schriftbandes d vor dem Fenster 2 steht. Mit Hilfe einer an der Trommel e angeordneten Wircelstrombremse it kann die Abbremsung der Trommelbewegung weiter verstärkt und so zuverlässig durchgeführt werden, daß die einzelnen Buchstaben auf dem Bande d immer genau vor dem Fenster 2 stehenbleiben. Die Wirbelstrombremse i!. wird gleichfalls durch die auf den Isolierringen k angeordneten Segmente L gesteuert. Durch elektrisch oder mechanisch gesteuerte Klinken kann das Stehenbleiben des Schriftbandes an bestimmten Punkten gesichert werden, Die Umlaufzahl der Steuerwelle ist durch die Laufzeit einer Reklameinschrift festgelegt. Die Anzahl der einzelnen Reklameinschriften ist durch die gleiche Zahl von Segmentschraubengängen L auf den Isolierringen k bestimmt. Jedes der parallelen Schriftbänder d erhält auf der Steuerwelle i einen besonderen Seginentring. Jede Bandreihe erhält eine besondei e Steuerwelle. Sind nach Ablauf einer bestimmten Zeit sämtliche Reklameinschriften abgelaufen, so wird mittels einer Hebelübersetzung w auf die erste Reklameinschrift umgeschaltet. Diese Umschaltung kann beispielsweise dadurch geschehen, daß all dem einen Ende der Steuerwelle i, eine Schraube vorgesehen ist, die in einem zweiteiligen, seitlich zu öffnenden Gewindelager -,r läuft. Die Welle i, bewegt sich also während des Ablaufes einer bestimmten Fole von Reklameinschriften in der Richtung ihrer eigenen Achse, etwa nach abwärts; hierbei spannt sie eine Schraubenfeder y. Ist das Maximum der Federspannung erreicht, so drückt die Feder ,v ihr «"iderlager herunter und wirkt hierbei auf die Hebelübertragung w, durch die das Gewindelager x aufgeklappt wird. Die Feder y kann jetzt die Welle i wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückführen.
  • In den Fällen, wo die Schriftbänder ausgeschnittene Buchstaben aufweisen, wirkt im wesentlichen die Farbe des Hintergrundes 3 durch die Schriftschablonen hindurch. Dieser Hintergrund 3 kann selbst als endloses oder endliches aufgerolltes Band ausgebildet sein, das dann auf den Rollen -- läuft. Der Hintergrund kann auch ein umlaufender Zylinder sein. Ist das Band 3 aus verschiedenen Farl,-streifen hergestellt, so kann jede Inschrift in einer anderen Farbe zur Darstellung gebracht werden. Die Steuerung der Bewegung des Hintergrundbands erfolgt dann gleichfalls durch Segmentreihen, die auf den Isolierringen k besonders angebracht sind.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Steuervorrichtung für mehrere unterbrochen zu bewegende Anzeigebänder nebeneinander, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit einzelnen Schaltringen (k) für jedes Band (d) versehene und durch ein Gewindelager (x) in ihrer Achsrichtung verschiebbare Steuerwelle fi) vorhanden ist und daß ihre Schaltringe mit Kontaktstellen in schraubenförmiger und unterbrochener Anordnung für den unterbrochenen Bandantrieb versehen sind.
  2. 2. Elektrische Steuervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewindelager der Steuerwelle geteilt ist und bei Beendigung der achsialen Bewegung der Steuerwelle durch Hebelübertragung (a,) aufgeklappt wird, so daß die unter dem Druck einer Feder (y) stehende Steuerwelle in ihre Ausgangsstellung zurückgehen kann.
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