DE4344679C2 - Verpackung für stabförmige Teile - Google Patents
Verpackung für stabförmige TeileInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verpackung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine derartige Verpackung ist bereits aus dem DE 89 05 973 U1 bekannt,
auf das weiter unten noch näher eingegangen wird.
Es sind bereits eine Reihe von Magazinierstreifen für bolzenförmige Befestigungselemente bekannt
geworden (z. B. aus der EP 320 186 B1 und der DE 76 39 013 U1). Bei allen diesen Magazinier-
oder Schraubenstreifen geht es darum, Befestiger parallel zueinander und in einer Reihe ausgerichtet
zu halten und in dieser Form einem Einschraubgerät zuzuführen. Im Einschraubgerät wird der Befestiger
dann durch Eindrehen in den Untergrund und durch zumindest teilweises Zerstören des Magazinierstreifens
aus diesem herausgelöst. Solche Magazinierstreifen bilden daher nicht nur die Verpackungselemente,
sondern werden auch als Halterung der Schrauben, Bolzen, Nägel, Stifte oder dergleichen bis unmittelbar vor der
Verarbeitung in einem Einschraubgerät benötigt. Diese Schrauben werden im Magazinierstreifen auch
entsprechend stabil gehalten und können auch nicht ohne weiteres quer zu diesem herausgelöst
werden, es sei denn, daß entsprechender Kraftaufwand ausgeübt wird.
Aus dem DE 72 05 103 U1 ist eine Verpackung zur parallelen Auf
nahme von Nadeln bekannt. Diese Verpackung besteht im wesentlichen
aus zwei aufeinander befestigten Folien, wobei die erste
aus einer dünnen flachen Folie aus wenig flexiblem Material besteht,
während die zweite aus durchsichtigem, flexiblem Material
ist. Die zweite Folie ist auf der ersten Folie befestigt
und besitzt Vertiefungen zur luftdichten Aufnahme der verpackten
Nadeln. Es ist nicht vorgesehen, daß die Folien voneinander
wieder lösbar sind, vielmehr muß zur Entnahme einer Nadel die
erste Folie aufgeritzt werden. Jede einzelne Nadel der Verpackung
ist einzeln entnehmbar, weshalb sich diese Verpackung
nicht dafür eignet, schnell sämtliche verpackten Teile aus der
Verpackung entnehmen zu können.
Aus der DE 29 07 486 C2 ist ein Magazinierstreifen bekannt, der
aus einem aus einem Rückenteil und aus zwei Laschen gebildeten
Hohlprofil besteht, wobei sich im Übergangsbereich zwischen dem
Rückenteil und den Laschen Abbiegeeinkerbungen befinden, in die
Schrauben einführbar sind. Durch den bekannten Magazinierstreifen
sollen die Schrauben nicht nur während des Transportes,
sondern bis kurz vor ihrer Verschraubung sicher gehalten werden,
d. h., die Schrauben sollen einzeln nacheinander aus dem
Streifen gelöst werden. Für eine schnelle, vollständige Entfernung
des Magazinierstreifens von den Schrauben nach deren Einsetzen
in ein Magazin ist dieser bekannte Magazinierstreifen
nicht vorgesehen.
Aus der DE 80 10 527 U1 ist eine Verpackung für Schrauben
bekannt, die aus zwei zusammengeklebten Klebebändern besteht, wobei
zwischen den Klebebändern die Schrauben parallel zueinander
mit Abstand voneinander angeordnet sind. Zur Entnahme der
Schrauben werden die Klebebänder aufgerissen oder die Schrauben
werden axial aus der Verpackung herausgezogen.
Aus dem DE 89 05 973 U1 ist eine Verpackung nach dem Ober
begriff des Anspruchs 1 bekannt. Die bekannte Verpackung besteht
dabei aus einer zick-zack-förmigen, wellenförmigen oder
mäanderförmigen Wand, die aus V-, U- bzw. bogenförmigen Einzel
abschnitten zusammengesetzt ist. In jeden Einzelabschnitt wird
ein Befestigungsmittel, z. B. eine Schraube od. dgl., eingelegt.
Auf einer Seite der Wand verbindet eine Abdeckwand die Scheitel
der V-, U- oder bogenförmigen Einzelabschnitte, so daß abgeschlossene
Taschen gebildet werden, die die Schrauben am Herausfallen
hindern. Schraubwerkzeuge oder Handhabungsgeräte, in
die die Verpackung als ein Magazinierstreifen mit den Befesti
gungsmitteln eingelegt wird, entnehmen daraus die Befestigungsmittel
einzeln. Dies ist nicht bei jedem Handhabungsgerät erwünscht
oder möglich, da entsprechende Magazine in den Geräten
zum Teil nur die Befestigungsmittel ohne Verpackung aufbewahren
und transportieren können, so daß die Verpackung beim Einlegen
in das Magazin vollständig entfernt werden muß, um eine rei
bungslose Montage der Befestigungsmittel zu ermöglichen. Zudem
besteht dann, wenn die Befestigungsmittel zusammen mit der Ver
packung transportiert werden, die Gefahr, daß abgetrennte Ver
packungsteile den Transportweg für die Befestigungsmittel und
die Verpackung blockieren.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verpackung nach dem Ober
begriff des Anspruchs 1 so zu verbessern, daß die stabförmigen
Teile zeitgleich und schnell komplett von der Verpackung befreit
werden können, die Verpackung also nur als Mittel zum geeigneten
Transport der Teile außerhalb eines Magazins und zum
Einführen in ein entsprechendes Magazin dient.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmmale des
Anspruchs 1 gelöst.
Durch die Erfindung wird auf konstruktiv einfache Weise eine echte Verpackung für stabförmige Teile geschaffen,
welche nach dem Einbringen der stabförmigen Teile in ein entsprechendes Magazin oder eine
entsprechende Halterung entfernt werden kann, ohne daß dabei Abfallteile dieser Verpackung in
ein Verarbeitungsgerät oder dergleichen fallen können.
In einer solchen Verpackung können die stabförmigen Teile für den Transportabschnitt in einfacher
Weise geordnet gehalten werden. Auch ein geordnetes Einführen in ein entsprechendes Magazin
oder in eine Verarbeitungseinrichtung ist gewährleistet, da die stabförmigen Teile eben nach wie vor
entsprechend ausgerichtet gehalten werden können. Es ist also nicht wie bei einer Verpackung in
üblichen Schachteln eine Einzelzuführung oder ein einzelnes Einfädeln der stabförmigen Teile in eine
Verarbeitungseinrichtung notwendig. Wenn sich die stabförmigen Teile in einem Magazin oder in einer
Verarbeitungseinrichtung in der richtigen Stellung befinden, kann gemäß der Erfindung der Deckstreifen
abgerissen, abgetrennt bzw. abgelöst werden, so daß auch der aufnahmestreifen an der gegenüberliegenden
Seite einfach abgenommen werden kann. Sobald die stabförmigen Teile in einer
Verarbeitungseinrichtung bzw. in einem Magazin in ihrer Endposition liegen, bedarf es keiner Verpackung
mehr und diese kann sehr einfach entfernt werden.
Da eine solche Verpackung eben nur im Sinne einer Verpackung und nicht als Zuführmittel für die
stabförmigen Teile direkt in die Verarbeitungseinrichtung hinein benötigt wird, ist eine Gestaltung
der Verpackung mit den verschiedensten Materialien möglich, wobei auch eine in sich steife Verpackung
vorteilhaft ist. Daher ist es auch möglich, für eine solche Verpackung aus Umweltschutzgründen
spezielles, wiederverwertbares Material einzusetzen.
Der Aufnahmestreifen ist im wesentlichen U-förmig ausgebildet,
wobei in den mit Abstand parallel zueinander verlaufenden, von einem Rückenteil abstehenden Stegen
Aufnahmeöffnungen ausgebildet sind. Die eingesetzten stabförmigen Teile
werden also von zwei mit entsprechendem Abstand voneinander liegenden Stegen parallel zueinander
ausgerichtet gehalten, wobei es sehr einfach ist, die stabförmigen Teile in die Aufnahmeöffnungen
einzulegen bzw. in axialer Richtung einzuschieben. Der Deckstreifen
schließt mit seinen Längsrändern an den freien Randbereich der Stege an und bildet
ein einseitigen Verschluß der Aufnahmeöffnungen. Durch den Deckstreifen
wird somit jede Aufnahmeöffnung zu einer umfangsgeschlossenen Öffnung, so daß die stabförmigen
Teile sicher gehalten werden. Sobald der Deckstreifen dann aber abgerissen, abgetrennt
oder abgelöst wird, liegen die stabförmigen Teile frei in den Aufnahmeöffnungen des Aufnahmestreifens,
so daß der Aufnahmestreifen selbst eben leicht entfernt werden kann oder von selbst wegfällt.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung bilden die Gegenstände der
Unteransprüche.
Von besonderem Vorteil ist dabei, wenn die Aufnahmeöffnungen
zum freien Randbereich der Stege hin erweitert oder als in
Draufsicht U-förmige Öffnungen ausgebildet sind. Dadurch kann auch der Aufnahmestreifen nach
dem Entfernen des Deckstreifens ohne eine Behinderung von der gegenüberliegenden Seite der stabförmigen
Teile einfach weggekippt oder weggezogen werden, da die eingesetzten stabförmigen Teile
keinerlei Widerstand ausüben. Die Aufnahmeöffnungen haben also gegen den Rand der Stege hin
keinerlei Einengungen, so daß der Aufnahmestreifen nach dem Entfernen des Deckstreifens praktisch
von selbst wegfallen könnte.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung wird darin gesehen, daß der Deckstreifen einstückig mit
dem Aufnahmestreifen ausgebildet ist, wobei an den Stegen und/oder an den Übergangsbereichen
zwischen den Stegen und dem Deckstreifen zum Abreißen des Deckstreifens geeignete Schwächungslinien
z. B. in Form von Perforationslinien ausgebildet sind. Einerseits wird dadurch eine in sich stabile
Verpackung für den Transport der stabförmigen Teiele geschaffen, andererseits ist eine sehr einfache
Möglichkeit zum Entfernen des Deckstreifens gegeben. Infolge der Schwächungs- oder Perforationslinien
kann der Deckstreifen ohne besondere Kraftaufwendung einfach über die ganze Länge der
Verpackung abgerissen werden, worauf dann der an der gegenüberliegenden Seite der stabförmigen
Teile verbleibende Aufnahmestreifen entfernt werden kann oder selbst wegfällt.
In diesem Zusammenhang ist es besonders vorteilhaft, wenn direkt im Kantenbereich, also am Übergang
zwischen Stegen und Deckstreifen eine Perforationslinie als Schwächungslinie ausgebildet ist. Dadurch wird der
einseitige Abschluß der Aufnahmeöffnung in den Stegen praktisch entfernt, indem der Deckstreifen
abgerissen wird. Es liegen dann die zum freien Randbereich der Stege hin erweiterten oder zumindest
in Draufsicht U-förmigen Öffnungen frei, so daß ein einfaches Entfernen des Aufnahmestreifens
möglich ist.
Um gerade für den Transport und die nachfolgende Zuführung der stabförmigen Teile zu einem Magazin
oder zu einer Verarbeitungseinrichtung eine gute Halterung der stabförmigen Teile zu bewirken,
ist es zweckmäßig, wenn die Aufnahmeöffnungen im Querschnitt etwas
kleiner sind als der Außendurchmesser oder der Gewindedurchmesser der zu haltenden stabförmigen
Teile. Die stabförmigen Teile werden praktisch form- und/oder kraftschlüssig gehalten, so
daß sie sich nicht in deren Längsachse verschieben können.
Bei der erfindungsgemäßen Verpackung ist es z. T. auch zweckmäßig, wenn der Deckstreifen und der Aufnahmestreifen
durch Verkleben lösbar miteinander verbunden sind. Es stehen also eine Vielzahl von
Möglichkeiten offen, wie der Deckstreifen und der Aufnahmestreifen miteinander verbunden werden,
sichergestellt sein muß nur ein sehr einfaches Lösen. Für den Transport ist immer eine entsprechend
stabile Verpackung geschaffen, welche dann, wenn sie nicht mehr benötigt wird, mit einer
einfachen Aktion, eben durch Abreißen oder Ablösen eines Deckstreifens, komplett entfernt
werden kann.
Um die Handhabung und die Bedienung dieser Verpackung gerade dann, wenn sie entfernt werden
soll, zu erleichtern, wird vorgeschlagen, daß der Deckstreifen an wenigstens einem seiner Enden eine
Grifflasche aufweist. Mit einem solchen vorstehenden Bereich ist es einfacher, den Deckstreifen
zu erfassen und im Bereich der Verbindungsstellen zum Aufnahmestreifen abzureißen und abzulösen.
Es besteht die Möglichkeit, daß der Aufnahmestreifen und der Deckstreifen aus dem gleichen oder
aus verschiedenem Material gefertigt sind. Je nach Transportweg, je nach Art des Versandes in
Mehrfachpackungen oder je nach Einsatzgebiet können hier also verschiedene Materialkombinationen
zum Einsatz kommen. Dabei ist es gerade je nach Einsatzgebiet auch sinnvoll, wenn Aufnahmestreifen
und/oder Deckstreifen aus einer Metallfolie, aus Kunststoff oder aus Karton gefertigt sind.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Schrägsicht einer erfindungsgemäßen Verpackung, wobei gerade die in dieser Verpackung
gehaltenen, stabförmigen Teile in einen Magazinierkanal eingeführt werden, und
Fig. 2 eine weitere Ausführungsvariante der Erfindung.
Mit einer Verpackung nach Fig. 1 sollen stabförmige Teile 2, wie hier z. B. lange Schrauben, parallel
zueinander und in einer Reihe ausgerichtet für den Transport gehalten werden und in einer solchen
Ausrichtung beispielsweise in eine Schiene 3 eines Magazins eingeführt werden können. Die Verpackung
ist dabei als Trägerelement 1 ausgebildet, welches aus einem Aufnahmestreifen 4 und einem
Deckstreifen 5 besteht. Dabei weist der Aufnahmestreifen 4 eine Vielzahl von Aufnahmeöffnungen
6 auf, um eben die stabförmigen Teile 2 in gleichmäßigem Abstand und parallel zueinander
ausgerichtet zu halten.
Der Aufnahmestreifen 4 ist im wesentlichen U-förmig ausgebildet, wobei in den mit Abstand parallel
zueinander verlaufenden Stegen 7, 8, welche vom Rückenteil 9 abstehen, die Aufnahmeöffnungen 6
ausgebildet sind. Wie den Figuren sehr deutlich entnommen werden kann, sind die Aufnahmeöffnungen
6 zu einem freien Randbereich 10 der Stege 7, 8 hin erweitert ausgeführt oder zumindest als in
Draufsicht U-förmige Öffnungen ausgebildet, so daß dann, wenn kein Deckstreifen 5 mehr vor diesen
Öffnungen 6 anliegt, die hier eingesetzten stabförmigen Teile 2 einfach herausgenommen oder in
umgekehrter Weise der Aufnahmestreifen 4 in einfacher Weise von der Rückseite der stabförmigen
Teile 2 weggezogen werden kann. Der Deckstreifen 5 liegt mit seinen Längsrändern 11 und 12 an
den Randbereichen 10 der Stege 7, 8 an und bildet somit einseitig einen Verschluß für die Aufnahmeöffnungen
6. Bei der gezeigten Ausführungsvariante nach Fig. 1 ist der Deckstreifen 5 einstückig
mit dem Aufnahmestreifen 5 ausgebildet, wobei direkt im Kantenbereich, also am Übergang zwischen
den Stegen 7, 8 und dem Deckstreifen 5 Perforationslinien als Schwächungslinien 13, 14 ausgebildet sind. Es kann
also der Deckstreifen 5 in sehr einfacher Weise vom Aufnahmestreifen 4 abgetrennt und abgerissen
werden. Dabei muß der Abdeckstreifen 5 lediglich an einem Ende erfaßt werden, so daß dieser
über die ganze Länge des Trägerelementes 1 in einem Zug entfernt werden kann. Es ist dann leicht
möglich, den rückseitigen Aufnahmestreifen 4 zu entfernen und es ist sogar durch die besondere
Formgebung der Aufnahmeöffnungen 6 möglich, daß der Aufnahmestreifen 4 praktisch wegfällt.
Es ist durchaus denkbar, daß anstelle von Perforationslinien entsprechende
andere Schwächungslinien 13, 14 vorhanden sind, da einfach eine Möglichkeit zu schaffen ist, den Deckstreifen
entsprechend abzureißen oder abzutrennen, ohne daß ein besonderes Werkzeug erforderlich
ist. Denkbar wäre es auch, diese Schwächunglinien 13, 14 nicht direkt im
Kantenbereich, sondern an den Stegen 7 bzw. 8 und/oder an entsprechenden Übergangsbereichen
zwischen den Stegen 7, 8 und dem Deckstreifen 5 auszubilden. Bei einer Anordnung dieser Schwächungslinien
13, 14 im Bereich der Stege 7, 8 wäre es auch denkbar, kreisrunde Aufnahmeöffnungen
6 vorzusehen, wobei die Schwächungslinien 13, 14 dann praktisch durch Mittelachsen dieser
Aufnahmeöffnungen 6 geführt würden. Auch in einem solchen Falle kann der nach dem Abreißen des Deckstreifens
5 verbleibende Aufnahmestreifen 4 sofort und ohne Kraftaufwendung entfernt werden.
Die Aufnahmeöffnungen 6 werden vorteilhaft so ausgebildet, daß sie im Querschnitt oder zumindest
in der Abmessung in einer Richtung etwas kleiner sind als der Außendurchmesser oder der Gewinde
durchmesser der zu haltenden stabförmigen Teile 2. Dadurch ist gewährleistet, daß sich die stabförmigen
Teile 2 in der Verpackung nicht unnötigerweise in deren axialer Richtung verschieben können.
In den Figuren ist das Trägerelement 1 als einstückiges Teil dargestellt, welches umfangsgeschlossen
ausgeführt ist. Für eine einfache Fertigung wird eine solche Verpackung aus einem flächigen
Material gefertigt, wobei nach der Herstellung der Aufnahmeöffnungen 6 und der Schwächungslinien 13, 14
sowie der Vorfertigung von Abbiegekanten zwei einander überlappende Randstreifen miteinander
verklebt werden, um dadurch eben dieses im Querschnitt gesehen rechteckige Trägerelement 1 zu
schaffen.
Es ist auch möglich, den Rückenteil 9 unterbrochen auszuführen und/oder zum
Teil über die ganze Längsrichtung durchgehend wegzulassen, so daß dann lediglich noch
die Stege 7, 8 oder noch kleine daran anschließende, abgewinkelte Abschnitte bestehen blieben. Es wäre
dann praktisch der Aufnahmestreifen 4 aus zwei Teilen gebildet, welche mit Abstand voneinander angeordnet
sind. Wenn dann der Deckstreifen 5 abgezogen wird, fallen die beiden rückwärtigen Teile,
nämlich die beiden Abschnitte des Aufnahmestreifens 4, welche in einem solchen Falle nur aus den
Stegen 7 und 8 gebildet sind, nach unten weg. Eine gleiche Lösung wäre ja auch denkbar, wenn der
Aufnahmestreifen 4 wie in Fig. 1 dargestellt ausgeführt würde, wobei dann jedoch an jeden
Rand 10 der Stege 7 und 8 jeweils schmale Deckstreifen 5 anschließen und somit eben zwei solcher
Deckstreifen 5 abgerissen werden müßten. Es wäre aber auch möglich, diese beiden schmalen Deckstreifen
5 über einen entsprechenden Bügel an einem Ende miteinander zu verbinden oder eben an
jedem dieser Abschnitte von Deckstreifen 5 ebenso wie beim Deckstreifen 5 nach Fig. 1 eine Grifflasche
15 vorzusehen.
Bei der Ausführung nach Fig. 2 sind die gleichen konstruktiven Maßnahmen und Ausführungen vorgesehen
wie in Fig. 1, wobei jedoch die Querschnittsform des Trägerelementes 1 fast quadratisch
ausgeführt ist, so daß also die beiden Stege 7 und 8 wesentlich länger ausgeführt sind und der Rückenteil
9 dafür entsprechend schmaler. Eine solche Konstruktion wäre insbesondere dann sinnvoll,
wenn relativ schwere stabförmige Teile 2 oder stabförmige Teile 2, welche lediglich Teil eines an
sich größeren Konstruktionsteiles sind, verpackt werden sollen. Es ist ja gerade durch die beschriebene
Verpackung möglich, Verpackungsvarianten für verschiedene Konstruktionsteile zu
schaffen, die in irgendeiner Weise Schrauben, Bolzen, Nägel, Stifte oder dergleichen aufweisen,
welche dann in der Verpackung gehalten werden können. Dabei ist es keineswegs
so, daß diese Bolzen oder Stifte immer zylindrisch ausgeführt sein müssen. Es ist durchaus
möglich, solche Bolzen in anderen Querschnittsformen als stabförmige Teile 2 in einer solchen Verpackung
zu halten.
Die Form der Aufnahmestreifen 4 und der Deckstreifen 5 oder mehrteiliger solcher Aufnahmestreifen
4 oder Deckstreifen 5 kann auf verschiedenste Art und Weise gestaltet werden. Es ist lediglich immer
notwendig, daß die stabförmigen Teile parallel zueinander und in einer Reihe ausgerichtet gehalten
werden können, und daß der Deckstreifen 5 durch Abreißen, Abtrennen oder Ablösen vom Aufnahmestreifen
4 entfernt werden kann. Je nach Einsatzgebiet können der Aufnahmestreifen 4 und der
Deckstreifen 5 aus dem gleichen oder aus verschiedenem Material gefertigt sein. Zweckmäßige Materialien
sind dabei Metallfolien, Kunststoff oder Karton. Gerade im Baubereich ist der Einsatz von Karton, Metallfolien, aber auch Kunststoff sinnvoll, da diese gemeinsam mit auf dem Bau anfallenden,
ähnlichen Materialien einer Wiederverwertung zugeführt werden können.
Claims (8)
1. Verpackung für stabförmige Teile (2) in Form eines Träger
elements (1), in welchem die stabförmigen Teile (2) gehalten
werden können, wobei das Trägerelement (1) aus einem mit einer
Vielzahl von Aufnahmeöffnungen (6) zur parallel zueinander und
in einer Reihe ausgerichteten Halterung der stabförmigen Teile
(1) vesehenen Aufnahmestreifen (4) und aus einem Deckstreifen
(5) besteht, wobei der Deckstreifen (5) die stabförmigen Teile
(2) in dem Aufnahmestreifen (4) nur an dem dem Aufnahmestreifen
(4) gegenüberliegenden Bereich der stabförmigen Teile (2) ab
deckt, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmestreifen (4) im
Querschnitt U-förmig ausgebildet ist, daß in mit Abstand parallel
zueinander verlaufenden, von einem Rücktenteil (9) abstehenden
Stegen (7, 8) Aufnahmeöffnungen (6) ausgebildet sind und
daß der Deckstreifen (5) mit seinen Längsrändern (11, 12) an
einem freien Randbereich (10) der Stege (7, 8) anschließt und
einen einseitigen Verschluß der Aufnahmeöffnungen (6) bildet
und mit dem Aufnahmestreifen (4) abreißbar, abtrennbar oder ab
lösbar verbunden ist.
2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Aufnahmeöffnungen (6) zum freien Randbereich (10) der Stege
(7, 8) hin erweitert oder als in Draufsicht U-förmige Öffnungen
ausgebildet sind.
3. Verpackung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Deckstreifen (5) einstückig mit dem Aufnahmestreifen
(4) ausgebildet ist, wobei an den Stegen (7, 8) und/oder an
Übergangsbereichen zwischen den Stegen (7, 8) und dem Deck
streifen (5) zum Abreißen des Deckstreifens (5) geeignete
Schwächungslinien (13, 14) ausgebildet sind.
4. Verpackung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß direkt
am Übergang zwischen Stegen (7, 8) und Deckstreifen (5)
eine Perforationslinie als Schwächungslinie (13, 14) ausgebildet
ist.
5. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Aufnahmeöffnungen (6) im Querschnitt etwas
kleiner sind als der Außendurchmesser der zu haltenden stabförmigen
Teile (2).
6. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Deckstreifen (5) und der Aufnahmestreifen (4)
durch Verkleben lösbar miteinander verbunden sind.
7. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Deckstreifen (5) an wenigstens einem seiner
Enden eine Grifflasche (15) aufweist.
8. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß Aufnahmestreifen (4) und/oder Deckstreifen (5)
aus Karton gefertigt sind.
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- 1993-12-27 DE DE19934344679 patent/DE4344679C2/de not_active Expired - Fee Related
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