DE4344679C2 - Verpackung für stabförmige Teile - Google Patents

Verpackung für stabförmige Teile

Info

Publication number
DE4344679C2
DE4344679C2 DE19934344679 DE4344679A DE4344679C2 DE 4344679 C2 DE4344679 C2 DE 4344679C2 DE 19934344679 DE19934344679 DE 19934344679 DE 4344679 A DE4344679 A DE 4344679A DE 4344679 C2 DE4344679 C2 DE 4344679C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strip
receiving
rod
shaped parts
webs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19934344679
Other languages
English (en)
Other versions
DE4344679A1 (de
Inventor
Helmut Oesterle
Daniel Gasser
Guido Hasler
Richard Sahli
Walter Seifert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SFS Industrie Holding AG
Original Assignee
SFS Industrie Holding AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to DE19934344679 priority Critical patent/DE4344679C2/de
Application filed by SFS Industrie Holding AG filed Critical SFS Industrie Holding AG
Priority to US08/666,450 priority patent/US5823338A/en
Priority to PCT/EP1994/004256 priority patent/WO1995018050A1/de
Priority to DE59406101T priority patent/DE59406101D1/de
Priority to AU13170/95A priority patent/AU1317095A/en
Priority to EP95904516A priority patent/EP0737157B1/de
Priority to AT95904516T priority patent/ATE166627T1/de
Priority to ES95904516T priority patent/ES2119373T3/es
Publication of DE4344679A1 publication Critical patent/DE4344679A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4344679C2 publication Critical patent/DE4344679C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B27/00Bolts, screws, or nuts formed in integral series but easily separable, particularly for use in automatic machines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D73/00Packages comprising articles attached to cards, sheets or webs
    • B65D73/02Articles, e.g. small electrical components, attached to webs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packages (AREA)
  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Verpackung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine derartige Verpackung ist bereits aus dem DE 89 05 973 U1 bekannt, auf das weiter unten noch näher eingegangen wird.
Es sind bereits eine Reihe von Magazinierstreifen für bolzenförmige Befestigungselemente bekannt geworden (z. B. aus der EP 320 186 B1 und der DE 76 39 013 U1). Bei allen diesen Magazinier- oder Schraubenstreifen geht es darum, Befestiger parallel zueinander und in einer Reihe ausgerichtet zu halten und in dieser Form einem Einschraubgerät zuzuführen. Im Einschraubgerät wird der Befestiger dann durch Eindrehen in den Untergrund und durch zumindest teilweises Zerstören des Magazinierstreifens aus diesem herausgelöst. Solche Magazinierstreifen bilden daher nicht nur die Verpackungselemente, sondern werden auch als Halterung der Schrauben, Bolzen, Nägel, Stifte oder dergleichen bis unmittelbar vor der Verarbeitung in einem Einschraubgerät benötigt. Diese Schrauben werden im Magazinierstreifen auch entsprechend stabil gehalten und können auch nicht ohne weiteres quer zu diesem herausgelöst werden, es sei denn, daß entsprechender Kraftaufwand ausgeübt wird.
Aus dem DE 72 05 103 U1 ist eine Verpackung zur parallelen Auf­ nahme von Nadeln bekannt. Diese Verpackung besteht im wesentlichen aus zwei aufeinander befestigten Folien, wobei die erste aus einer dünnen flachen Folie aus wenig flexiblem Material besteht, während die zweite aus durchsichtigem, flexiblem Material ist. Die zweite Folie ist auf der ersten Folie befestigt und besitzt Vertiefungen zur luftdichten Aufnahme der verpackten Nadeln. Es ist nicht vorgesehen, daß die Folien voneinander wieder lösbar sind, vielmehr muß zur Entnahme einer Nadel die erste Folie aufgeritzt werden. Jede einzelne Nadel der Verpackung ist einzeln entnehmbar, weshalb sich diese Verpackung nicht dafür eignet, schnell sämtliche verpackten Teile aus der Verpackung entnehmen zu können.
Aus der DE 29 07 486 C2 ist ein Magazinierstreifen bekannt, der aus einem aus einem Rückenteil und aus zwei Laschen gebildeten Hohlprofil besteht, wobei sich im Übergangsbereich zwischen dem Rückenteil und den Laschen Abbiegeeinkerbungen befinden, in die Schrauben einführbar sind. Durch den bekannten Magazinierstreifen sollen die Schrauben nicht nur während des Transportes, sondern bis kurz vor ihrer Verschraubung sicher gehalten werden, d. h., die Schrauben sollen einzeln nacheinander aus dem Streifen gelöst werden. Für eine schnelle, vollständige Entfernung des Magazinierstreifens von den Schrauben nach deren Einsetzen in ein Magazin ist dieser bekannte Magazinierstreifen nicht vorgesehen.
Aus der DE 80 10 527 U1 ist eine Verpackung für Schrauben bekannt, die aus zwei zusammengeklebten Klebebändern besteht, wobei zwischen den Klebebändern die Schrauben parallel zueinander mit Abstand voneinander angeordnet sind. Zur Entnahme der Schrauben werden die Klebebänder aufgerissen oder die Schrauben werden axial aus der Verpackung herausgezogen.
Aus dem DE 89 05 973 U1 ist eine Verpackung nach dem Ober­ begriff des Anspruchs 1 bekannt. Die bekannte Verpackung besteht dabei aus einer zick-zack-förmigen, wellenförmigen oder mäanderförmigen Wand, die aus V-, U- bzw. bogenförmigen Einzel­ abschnitten zusammengesetzt ist. In jeden Einzelabschnitt wird ein Befestigungsmittel, z. B. eine Schraube od. dgl., eingelegt. Auf einer Seite der Wand verbindet eine Abdeckwand die Scheitel der V-, U- oder bogenförmigen Einzelabschnitte, so daß abgeschlossene Taschen gebildet werden, die die Schrauben am Herausfallen hindern. Schraubwerkzeuge oder Handhabungsgeräte, in die die Verpackung als ein Magazinierstreifen mit den Befesti­ gungsmitteln eingelegt wird, entnehmen daraus die Befestigungsmittel einzeln. Dies ist nicht bei jedem Handhabungsgerät erwünscht oder möglich, da entsprechende Magazine in den Geräten zum Teil nur die Befestigungsmittel ohne Verpackung aufbewahren und transportieren können, so daß die Verpackung beim Einlegen in das Magazin vollständig entfernt werden muß, um eine rei­ bungslose Montage der Befestigungsmittel zu ermöglichen. Zudem besteht dann, wenn die Befestigungsmittel zusammen mit der Ver­ packung transportiert werden, die Gefahr, daß abgetrennte Ver­ packungsteile den Transportweg für die Befestigungsmittel und die Verpackung blockieren.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verpackung nach dem Ober­ begriff des Anspruchs 1 so zu verbessern, daß die stabförmigen Teile zeitgleich und schnell komplett von der Verpackung befreit werden können, die Verpackung also nur als Mittel zum geeigneten Transport der Teile außerhalb eines Magazins und zum Einführen in ein entsprechendes Magazin dient.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmmale des Anspruchs 1 gelöst.
Durch die Erfindung wird auf konstruktiv einfache Weise eine echte Verpackung für stabförmige Teile geschaffen, welche nach dem Einbringen der stabförmigen Teile in ein entsprechendes Magazin oder eine entsprechende Halterung entfernt werden kann, ohne daß dabei Abfallteile dieser Verpackung in ein Verarbeitungsgerät oder dergleichen fallen können.
In einer solchen Verpackung können die stabförmigen Teile für den Transportabschnitt in einfacher Weise geordnet gehalten werden. Auch ein geordnetes Einführen in ein entsprechendes Magazin oder in eine Verarbeitungseinrichtung ist gewährleistet, da die stabförmigen Teile eben nach wie vor entsprechend ausgerichtet gehalten werden können. Es ist also nicht wie bei einer Verpackung in üblichen Schachteln eine Einzelzuführung oder ein einzelnes Einfädeln der stabförmigen Teile in eine Verarbeitungseinrichtung notwendig. Wenn sich die stabförmigen Teile in einem Magazin oder in einer Verarbeitungseinrichtung in der richtigen Stellung befinden, kann gemäß der Erfindung der Deckstreifen abgerissen, abgetrennt bzw. abgelöst werden, so daß auch der aufnahmestreifen an der gegenüberliegenden Seite einfach abgenommen werden kann. Sobald die stabförmigen Teile in einer Verarbeitungseinrichtung bzw. in einem Magazin in ihrer Endposition liegen, bedarf es keiner Verpackung mehr und diese kann sehr einfach entfernt werden.
Da eine solche Verpackung eben nur im Sinne einer Verpackung und nicht als Zuführmittel für die stabförmigen Teile direkt in die Verarbeitungseinrichtung hinein benötigt wird, ist eine Gestaltung der Verpackung mit den verschiedensten Materialien möglich, wobei auch eine in sich steife Verpackung vorteilhaft ist. Daher ist es auch möglich, für eine solche Verpackung aus Umweltschutzgründen spezielles, wiederverwertbares Material einzusetzen.
Der Aufnahmestreifen ist im wesentlichen U-förmig ausgebildet, wobei in den mit Abstand parallel zueinander verlaufenden, von einem Rückenteil abstehenden Stegen Aufnahmeöffnungen ausgebildet sind. Die eingesetzten stabförmigen Teile werden also von zwei mit entsprechendem Abstand voneinander liegenden Stegen parallel zueinander ausgerichtet gehalten, wobei es sehr einfach ist, die stabförmigen Teile in die Aufnahmeöffnungen einzulegen bzw. in axialer Richtung einzuschieben. Der Deckstreifen schließt mit seinen Längsrändern an den freien Randbereich der Stege an und bildet ein einseitigen Verschluß der Aufnahmeöffnungen. Durch den Deckstreifen wird somit jede Aufnahmeöffnung zu einer umfangsgeschlossenen Öffnung, so daß die stabförmigen Teile sicher gehalten werden. Sobald der Deckstreifen dann aber abgerissen, abgetrennt oder abgelöst wird, liegen die stabförmigen Teile frei in den Aufnahmeöffnungen des Aufnahmestreifens, so daß der Aufnahmestreifen selbst eben leicht entfernt werden kann oder von selbst wegfällt.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung bilden die Gegenstände der Unteransprüche.
Von besonderem Vorteil ist dabei, wenn die Aufnahmeöffnungen zum freien Randbereich der Stege hin erweitert oder als in Draufsicht U-förmige Öffnungen ausgebildet sind. Dadurch kann auch der Aufnahmestreifen nach dem Entfernen des Deckstreifens ohne eine Behinderung von der gegenüberliegenden Seite der stabförmigen Teile einfach weggekippt oder weggezogen werden, da die eingesetzten stabförmigen Teile keinerlei Widerstand ausüben. Die Aufnahmeöffnungen haben also gegen den Rand der Stege hin keinerlei Einengungen, so daß der Aufnahmestreifen nach dem Entfernen des Deckstreifens praktisch von selbst wegfallen könnte.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung wird darin gesehen, daß der Deckstreifen einstückig mit dem Aufnahmestreifen ausgebildet ist, wobei an den Stegen und/oder an den Übergangsbereichen zwischen den Stegen und dem Deckstreifen zum Abreißen des Deckstreifens geeignete Schwächungslinien z. B. in Form von Perforationslinien ausgebildet sind. Einerseits wird dadurch eine in sich stabile Verpackung für den Transport der stabförmigen Teiele geschaffen, andererseits ist eine sehr einfache Möglichkeit zum Entfernen des Deckstreifens gegeben. Infolge der Schwächungs- oder Perforationslinien kann der Deckstreifen ohne besondere Kraftaufwendung einfach über die ganze Länge der Verpackung abgerissen werden, worauf dann der an der gegenüberliegenden Seite der stabförmigen Teile verbleibende Aufnahmestreifen entfernt werden kann oder selbst wegfällt.
In diesem Zusammenhang ist es besonders vorteilhaft, wenn direkt im Kantenbereich, also am Übergang zwischen Stegen und Deckstreifen eine Perforationslinie als Schwächungslinie ausgebildet ist. Dadurch wird der einseitige Abschluß der Aufnahmeöffnung in den Stegen praktisch entfernt, indem der Deckstreifen abgerissen wird. Es liegen dann die zum freien Randbereich der Stege hin erweiterten oder zumindest in Draufsicht U-förmigen Öffnungen frei, so daß ein einfaches Entfernen des Aufnahmestreifens möglich ist.
Um gerade für den Transport und die nachfolgende Zuführung der stabförmigen Teile zu einem Magazin oder zu einer Verarbeitungseinrichtung eine gute Halterung der stabförmigen Teile zu bewirken, ist es zweckmäßig, wenn die Aufnahmeöffnungen im Querschnitt etwas kleiner sind als der Außendurchmesser oder der Gewindedurchmesser der zu haltenden stabförmigen Teile. Die stabförmigen Teile werden praktisch form- und/oder kraftschlüssig gehalten, so daß sie sich nicht in deren Längsachse verschieben können.
Bei der erfindungsgemäßen Verpackung ist es z. T. auch zweckmäßig, wenn der Deckstreifen und der Aufnahmestreifen durch Verkleben lösbar miteinander verbunden sind. Es stehen also eine Vielzahl von Möglichkeiten offen, wie der Deckstreifen und der Aufnahmestreifen miteinander verbunden werden, sichergestellt sein muß nur ein sehr einfaches Lösen. Für den Transport ist immer eine entsprechend stabile Verpackung geschaffen, welche dann, wenn sie nicht mehr benötigt wird, mit einer einfachen Aktion, eben durch Abreißen oder Ablösen eines Deckstreifens, komplett entfernt werden kann.
Um die Handhabung und die Bedienung dieser Verpackung gerade dann, wenn sie entfernt werden soll, zu erleichtern, wird vorgeschlagen, daß der Deckstreifen an wenigstens einem seiner Enden eine Grifflasche aufweist. Mit einem solchen vorstehenden Bereich ist es einfacher, den Deckstreifen zu erfassen und im Bereich der Verbindungsstellen zum Aufnahmestreifen abzureißen und abzulösen.
Es besteht die Möglichkeit, daß der Aufnahmestreifen und der Deckstreifen aus dem gleichen oder aus verschiedenem Material gefertigt sind. Je nach Transportweg, je nach Art des Versandes in Mehrfachpackungen oder je nach Einsatzgebiet können hier also verschiedene Materialkombinationen zum Einsatz kommen. Dabei ist es gerade je nach Einsatzgebiet auch sinnvoll, wenn Aufnahmestreifen und/oder Deckstreifen aus einer Metallfolie, aus Kunststoff oder aus Karton gefertigt sind.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Schrägsicht einer erfindungsgemäßen Verpackung, wobei gerade die in dieser Verpackung gehaltenen, stabförmigen Teile in einen Magazinierkanal eingeführt werden, und
Fig. 2 eine weitere Ausführungsvariante der Erfindung.
Mit einer Verpackung nach Fig. 1 sollen stabförmige Teile 2, wie hier z. B. lange Schrauben, parallel zueinander und in einer Reihe ausgerichtet für den Transport gehalten werden und in einer solchen Ausrichtung beispielsweise in eine Schiene 3 eines Magazins eingeführt werden können. Die Verpackung ist dabei als Trägerelement 1 ausgebildet, welches aus einem Aufnahmestreifen 4 und einem Deckstreifen 5 besteht. Dabei weist der Aufnahmestreifen 4 eine Vielzahl von Aufnahmeöffnungen 6 auf, um eben die stabförmigen Teile 2 in gleichmäßigem Abstand und parallel zueinander ausgerichtet zu halten.
Der Aufnahmestreifen 4 ist im wesentlichen U-förmig ausgebildet, wobei in den mit Abstand parallel zueinander verlaufenden Stegen 7, 8, welche vom Rückenteil 9 abstehen, die Aufnahmeöffnungen 6 ausgebildet sind. Wie den Figuren sehr deutlich entnommen werden kann, sind die Aufnahmeöffnungen 6 zu einem freien Randbereich 10 der Stege 7, 8 hin erweitert ausgeführt oder zumindest als in Draufsicht U-förmige Öffnungen ausgebildet, so daß dann, wenn kein Deckstreifen 5 mehr vor diesen Öffnungen 6 anliegt, die hier eingesetzten stabförmigen Teile 2 einfach herausgenommen oder in umgekehrter Weise der Aufnahmestreifen 4 in einfacher Weise von der Rückseite der stabförmigen Teile 2 weggezogen werden kann. Der Deckstreifen 5 liegt mit seinen Längsrändern 11 und 12 an den Randbereichen 10 der Stege 7, 8 an und bildet somit einseitig einen Verschluß für die Aufnahmeöffnungen 6. Bei der gezeigten Ausführungsvariante nach Fig. 1 ist der Deckstreifen 5 einstückig mit dem Aufnahmestreifen 5 ausgebildet, wobei direkt im Kantenbereich, also am Übergang zwischen den Stegen 7, 8 und dem Deckstreifen 5 Perforationslinien als Schwächungslinien 13, 14 ausgebildet sind. Es kann also der Deckstreifen 5 in sehr einfacher Weise vom Aufnahmestreifen 4 abgetrennt und abgerissen werden. Dabei muß der Abdeckstreifen 5 lediglich an einem Ende erfaßt werden, so daß dieser über die ganze Länge des Trägerelementes 1 in einem Zug entfernt werden kann. Es ist dann leicht möglich, den rückseitigen Aufnahmestreifen 4 zu entfernen und es ist sogar durch die besondere Formgebung der Aufnahmeöffnungen 6 möglich, daß der Aufnahmestreifen 4 praktisch wegfällt.
Es ist durchaus denkbar, daß anstelle von Perforationslinien entsprechende andere Schwächungslinien 13, 14 vorhanden sind, da einfach eine Möglichkeit zu schaffen ist, den Deckstreifen entsprechend abzureißen oder abzutrennen, ohne daß ein besonderes Werkzeug erforderlich ist. Denkbar wäre es auch, diese Schwächunglinien 13, 14 nicht direkt im Kantenbereich, sondern an den Stegen 7 bzw. 8 und/oder an entsprechenden Übergangsbereichen zwischen den Stegen 7, 8 und dem Deckstreifen 5 auszubilden. Bei einer Anordnung dieser Schwächungslinien 13, 14 im Bereich der Stege 7, 8 wäre es auch denkbar, kreisrunde Aufnahmeöffnungen 6 vorzusehen, wobei die Schwächungslinien 13, 14 dann praktisch durch Mittelachsen dieser Aufnahmeöffnungen 6 geführt würden. Auch in einem solchen Falle kann der nach dem Abreißen des Deckstreifens 5 verbleibende Aufnahmestreifen 4 sofort und ohne Kraftaufwendung entfernt werden.
Die Aufnahmeöffnungen 6 werden vorteilhaft so ausgebildet, daß sie im Querschnitt oder zumindest in der Abmessung in einer Richtung etwas kleiner sind als der Außendurchmesser oder der Gewinde­ durchmesser der zu haltenden stabförmigen Teile 2. Dadurch ist gewährleistet, daß sich die stabförmigen Teile 2 in der Verpackung nicht unnötigerweise in deren axialer Richtung verschieben können.
In den Figuren ist das Trägerelement 1 als einstückiges Teil dargestellt, welches umfangsgeschlossen ausgeführt ist. Für eine einfache Fertigung wird eine solche Verpackung aus einem flächigen Material gefertigt, wobei nach der Herstellung der Aufnahmeöffnungen 6 und der Schwächungslinien 13, 14 sowie der Vorfertigung von Abbiegekanten zwei einander überlappende Randstreifen miteinander verklebt werden, um dadurch eben dieses im Querschnitt gesehen rechteckige Trägerelement 1 zu schaffen.
Es ist auch möglich, den Rückenteil 9 unterbrochen auszuführen und/oder zum Teil über die ganze Längsrichtung durchgehend wegzulassen, so daß dann lediglich noch die Stege 7, 8 oder noch kleine daran anschließende, abgewinkelte Abschnitte bestehen blieben. Es wäre dann praktisch der Aufnahmestreifen 4 aus zwei Teilen gebildet, welche mit Abstand voneinander angeordnet sind. Wenn dann der Deckstreifen 5 abgezogen wird, fallen die beiden rückwärtigen Teile, nämlich die beiden Abschnitte des Aufnahmestreifens 4, welche in einem solchen Falle nur aus den Stegen 7 und 8 gebildet sind, nach unten weg. Eine gleiche Lösung wäre ja auch denkbar, wenn der Aufnahmestreifen 4 wie in Fig. 1 dargestellt ausgeführt würde, wobei dann jedoch an jeden Rand 10 der Stege 7 und 8 jeweils schmale Deckstreifen 5 anschließen und somit eben zwei solcher Deckstreifen 5 abgerissen werden müßten. Es wäre aber auch möglich, diese beiden schmalen Deckstreifen 5 über einen entsprechenden Bügel an einem Ende miteinander zu verbinden oder eben an jedem dieser Abschnitte von Deckstreifen 5 ebenso wie beim Deckstreifen 5 nach Fig. 1 eine Grifflasche 15 vorzusehen.
Bei der Ausführung nach Fig. 2 sind die gleichen konstruktiven Maßnahmen und Ausführungen vorgesehen wie in Fig. 1, wobei jedoch die Querschnittsform des Trägerelementes 1 fast quadratisch ausgeführt ist, so daß also die beiden Stege 7 und 8 wesentlich länger ausgeführt sind und der Rückenteil 9 dafür entsprechend schmaler. Eine solche Konstruktion wäre insbesondere dann sinnvoll, wenn relativ schwere stabförmige Teile 2 oder stabförmige Teile 2, welche lediglich Teil eines an sich größeren Konstruktionsteiles sind, verpackt werden sollen. Es ist ja gerade durch die beschriebene Verpackung möglich, Verpackungsvarianten für verschiedene Konstruktionsteile zu schaffen, die in irgendeiner Weise Schrauben, Bolzen, Nägel, Stifte oder dergleichen aufweisen, welche dann in der Verpackung gehalten werden können. Dabei ist es keineswegs so, daß diese Bolzen oder Stifte immer zylindrisch ausgeführt sein müssen. Es ist durchaus möglich, solche Bolzen in anderen Querschnittsformen als stabförmige Teile 2 in einer solchen Verpackung zu halten.
Die Form der Aufnahmestreifen 4 und der Deckstreifen 5 oder mehrteiliger solcher Aufnahmestreifen 4 oder Deckstreifen 5 kann auf verschiedenste Art und Weise gestaltet werden. Es ist lediglich immer notwendig, daß die stabförmigen Teile parallel zueinander und in einer Reihe ausgerichtet gehalten werden können, und daß der Deckstreifen 5 durch Abreißen, Abtrennen oder Ablösen vom Aufnahmestreifen 4 entfernt werden kann. Je nach Einsatzgebiet können der Aufnahmestreifen 4 und der Deckstreifen 5 aus dem gleichen oder aus verschiedenem Material gefertigt sein. Zweckmäßige Materialien sind dabei Metallfolien, Kunststoff oder Karton. Gerade im Baubereich ist der Einsatz von Karton, Metallfolien, aber auch Kunststoff sinnvoll, da diese gemeinsam mit auf dem Bau anfallenden, ähnlichen Materialien einer Wiederverwertung zugeführt werden können.

Claims (8)

1. Verpackung für stabförmige Teile (2) in Form eines Träger­ elements (1), in welchem die stabförmigen Teile (2) gehalten werden können, wobei das Trägerelement (1) aus einem mit einer Vielzahl von Aufnahmeöffnungen (6) zur parallel zueinander und in einer Reihe ausgerichteten Halterung der stabförmigen Teile (1) vesehenen Aufnahmestreifen (4) und aus einem Deckstreifen (5) besteht, wobei der Deckstreifen (5) die stabförmigen Teile (2) in dem Aufnahmestreifen (4) nur an dem dem Aufnahmestreifen (4) gegenüberliegenden Bereich der stabförmigen Teile (2) ab­ deckt, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmestreifen (4) im Querschnitt U-förmig ausgebildet ist, daß in mit Abstand parallel zueinander verlaufenden, von einem Rücktenteil (9) abstehenden Stegen (7, 8) Aufnahmeöffnungen (6) ausgebildet sind und daß der Deckstreifen (5) mit seinen Längsrändern (11, 12) an einem freien Randbereich (10) der Stege (7, 8) anschließt und einen einseitigen Verschluß der Aufnahmeöffnungen (6) bildet und mit dem Aufnahmestreifen (4) abreißbar, abtrennbar oder ab­ lösbar verbunden ist.
2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeöffnungen (6) zum freien Randbereich (10) der Stege (7, 8) hin erweitert oder als in Draufsicht U-förmige Öffnungen ausgebildet sind.
3. Verpackung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckstreifen (5) einstückig mit dem Aufnahmestreifen (4) ausgebildet ist, wobei an den Stegen (7, 8) und/oder an Übergangsbereichen zwischen den Stegen (7, 8) und dem Deck­ streifen (5) zum Abreißen des Deckstreifens (5) geeignete Schwächungslinien (13, 14) ausgebildet sind.
4. Verpackung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß direkt am Übergang zwischen Stegen (7, 8) und Deckstreifen (5) eine Perforationslinie als Schwächungslinie (13, 14) ausgebildet ist.
5. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Aufnahmeöffnungen (6) im Querschnitt etwas kleiner sind als der Außendurchmesser der zu haltenden stabförmigen Teile (2).
6. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Deckstreifen (5) und der Aufnahmestreifen (4) durch Verkleben lösbar miteinander verbunden sind.
7. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Deckstreifen (5) an wenigstens einem seiner Enden eine Grifflasche (15) aufweist.
8. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß Aufnahmestreifen (4) und/oder Deckstreifen (5) aus Karton gefertigt sind.
DE19934344679 1993-12-27 1993-12-27 Verpackung für stabförmige Teile Expired - Fee Related DE4344679C2 (de)

Priority Applications (8)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19934344679 DE4344679C2 (de) 1993-12-27 1993-12-27 Verpackung für stabförmige Teile
PCT/EP1994/004256 WO1995018050A1 (de) 1993-12-27 1994-12-21 Verpackung für stabförmige teile
DE59406101T DE59406101D1 (de) 1993-12-27 1994-12-21 Verpackung für stabförmige teile
AU13170/95A AU1317095A (en) 1993-12-27 1994-12-21 Package for elongated parts
US08/666,450 US5823338A (en) 1993-12-27 1994-12-21 Packaging for rod-shaped parts
EP95904516A EP0737157B1 (de) 1993-12-27 1994-12-21 Verpackung für stabförmige teile
AT95904516T ATE166627T1 (de) 1993-12-27 1994-12-21 Verpackung für stabförmige teile
ES95904516T ES2119373T3 (es) 1993-12-27 1994-12-21 Embalaje para piezas de forma alargada.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19934344679 DE4344679C2 (de) 1993-12-27 1993-12-27 Verpackung für stabförmige Teile

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE4344679A1 DE4344679A1 (de) 1995-06-29
DE4344679C2 true DE4344679C2 (de) 1996-05-30

Family

ID=6506369

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19934344679 Expired - Fee Related DE4344679C2 (de) 1993-12-27 1993-12-27 Verpackung für stabförmige Teile

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE4344679C2 (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2010123407A2 (ru) * 2009-04-10 2010-10-28 СТЕБУНОВА, Наталия Викторовна Комплект крепежной фурнитуры
DE102010060239B4 (de) 2010-10-28 2014-09-25 Sfs Intec Holding Ag Magaziniervorrichtung und dafür vorgesehener Magazinierstreifen

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2512825A1 (de) * 1975-03-22 1976-09-30 Reich Maschf Gmbh Karl Schraubenstreifen und verfahren zu dessen herstellung
DE2907486C2 (de) * 1979-02-26 1985-05-23 SFS Stadler AG, Heerbrugg Aus einem Kunststoffband geformter Magazinierstreifen für bolzenförmige Befestigungselemente
DE8010527U1 (de) * 1980-04-17 1980-09-18 Ulrich Becker Fa Vorrichtung zum Herstellen eines Verpackungsstreifens fuer zylindrische oder konische Teile
JPH01150009A (ja) * 1987-12-07 1989-06-13 Masaki Kawashima ファスナーの連結体
DE8905973U1 (de) * 1989-03-25 1989-07-06 Festo KG, 7300 Esslingen Aufbewahrungsvorrichtung

Also Published As

Publication number Publication date
DE4344679A1 (de) 1995-06-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19505468C1 (de) Verpackung für Unterlegscheiben
DE2907486C2 (de) Aus einem Kunststoffband geformter Magazinierstreifen für bolzenförmige Befestigungselemente
EP0737157B1 (de) Verpackung für stabförmige teile
DE4344679C2 (de) Verpackung für stabförmige Teile
DE3308630C2 (de) Nagelmagazinierungseinheit
DE3813318C2 (de) Nadelbehälter
DE4424750C1 (de) Verpackung für stabförmige Teile
DE102012007639B4 (de) Anordnung aus einem Magazinierband und wenigstens zwei Befestigungselementen
DE2411184A1 (de) Befestigungsmittelpackung
EP1889554B1 (de) Behältnis für ein Geometriedreieck
DE3825084C2 (de)
DE3912847C2 (de)
DE102004034273B3 (de) Karton mit Folie
DE102010060239B4 (de) Magaziniervorrichtung und dafür vorgesehener Magazinierstreifen
EP1803655B1 (de) Kunststofftragetasche sowie Taschenstapel, enthaltend diese Kunststofftragetasche
DE202019105464U1 (de) Verpackung zur Aufnahme einer Vielzahl von Produkten und System zur Bereitstellung von Produkten
DE29820104U1 (de) Magazinstreifen für Befestiger
EP1241363A1 (de) Magazinierstreifen zur Halterung von Befestigungselementen
DE69919418T2 (de) Verpackung für chirurgisches Nahtmaterial
DE19612148C2 (de) Kassette zur Aufbewahrung länglicher Gegenstände
DE8802247U1 (de) Schraubenstrang
DE3837654A1 (de) Anordnung von schrauben
DE202009002368U1 (de) Behältnis für ein Geometriedreieck
DE2523753A1 (de) Einrichtung zur magazinierung von schrauben zwecks geordneter zufuehrung zu einer schraubvorrichtung
DE19629801A1 (de) Heftstreifen

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee