DE433805C - Flugzeug mit um parallel zur Laengsachse liegende Achsen frei drehbaren Tragflaechen - Google Patents

Flugzeug mit um parallel zur Laengsachse liegende Achsen frei drehbaren Tragflaechen

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DE433805C
DE433805C DED46593D DED0046593D DE433805C DE 433805 C DE433805 C DE 433805C DE D46593 D DED46593 D DE D46593D DE D0046593 D DED0046593 D DE D0046593D DE 433805 C DE433805 C DE 433805C
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longitudinal axis
freely rotatable
airplane
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DED46593D
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HANS DUETSCH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C3/00Wings
    • B64C3/38Adjustment of complete wings or parts thereof
    • B64C3/42Adjusting about chordwise axes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 11. SEPTEMBER 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 62 b GRUPPE 6 (D 46593 xi\62b)
Hans Dütsch in Prien am Chiemsee.
Flugzeug mit um parallel zur Längsachse liegende Achsen frei drehbaren Tragflächen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. November 1924 ab.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft ein Flugzeug mit Tragflächen, die um in der Flugrichtung liegende Achsen drehbar sind. Bezweckt wird eine sichere Einstellung der Tragflächen, die dadurch erzielt werden soll, daß jede einzelne Tragfläche mit einem Pendel starr verbunden ist, das der Tragfläche die richtige Lage gibt. Nach der Abb. ι ist ein Traggestell vorgesehen, in dem sich vorn Motor und Propeller, unten der Fliegerstand und -sitz w befinden.
Die einzelnen Tragflächen liegen im glei-
chen Abstand und parallel um die Flugzeugachse a-b und werden von je drei Speichen gehalten, die von Speichenringen bei den Punkten α, χ und b ausgehen. Die Speichenringe sind bei den genannten Punkten um die Flugzeugachse drehbar gelagert und mit seitlicher Führung versehen, so daß die nötige Festigkeit des ganzen Gerüstes gewährleistet ist. Die Längsachsen der einzelnen Tragflächen endigen in den Eckpunkten regulärer Vielecke (hier Sechsecke c, e, g, i, I, η sowie d, f, h, k, m, o), durch deren Mittelpunkte α und b die Hauptdrehachse geht. Das ganze Tragflächengestell (Tragflächen mit Speichen und Speichenringen) ist um die Achse a-b leicht drehbar. Die einzelnen Tragflächen sind wiederum um ihre Längsachse c-d drehbar; die zu beiden Seiten der Achse liegenden Tragflächenhälften müssen gleich groß und gleich schwer sein. Um dieselben stets in wagerechter Stellung festzuhalten und Schrägdrehung derselben zu verhindern, sind am hinteren Flugzeugende (also bei den Punkten c, e, g, i, I und n) an jeder Tragfläche, in fester Verbindung mit dieser, senkrecht nach unten stehende, etwa 50 cm lange, dünne Lotstäbe oder Pendel p, q mit Bleigewicht bei q angebracht (Abb. 2). Um eine Kollission dieser Pendel untereinander bei allen nur möglichen Drehungen auszuschließen, ist die Entfermmg c-p nur bei gegenüberliegenden,'am weitesten voneinander entfernten Tragflächen gleich, sonst verschieden zu neh- : men, ζ. B. c-p und i-p = 3 cm, e-p und l-p = 6 cm, g-p und n-p = 9 cm.
Die Führung des Rahmens vom Punkt a nach unten muß so verlaufen, daß eine Berührung mit den Pendeln nicht möglich ist. Um j dem leicht drehbaren Traggestell eine gewisse
4.0 Stabilität zu geben und unnötige, oft zufällige [ Drehungen zu vermeiden, soll eine der sechs ; Tragflächen etwas größer genommen werden (z. B. Breite 42 oder 43 cm statt 40 cm). . Diese wird dann im allgemeinen infolge ihres ] stärkeren Auftriebes obenauf bleiben. Um ein Knicken der Tragflächen zu vermeiden, werden bei größerer Länge vom Achsmittelpunkt χ ausgehende Speichen zur Mitte der Tragflächenachsen geführt, x-x1, wie bei den j Endpunkten α und b. Damit hierbei die vollständige Drehbarkeit der Tragflächen um ihre Achse c-x^-d (Abb. 2) nicht behindert wird, ist eine Unterbrechung der Fläche (Ausschnitt des mittleren Stückes) notwendig. Wie das ganze Flugzeug selbst, so können auch die Tragflächen aus Leichtmetall bestehen, sofern es sich nicht empfiehlt, zur etwa nötigen Gewichtsentlastung in Rahmen gespannte, luftdichte Stoffe zu verwenden. Die Flugzeugachse a-b biegt vorn bei Punkt b mit dem Achsenfortsatz b-r etwas nach unten. Letzterer trägt Motor und Propeller. Ferner geht dort in fester Verbindung mit der Achse der Rahmen nach unten, biegt bei Punkt j außerhalb der Tragflächen zunächst nach hinten, dann bei Punkt t noch mal so weit nach unten, daß zwischen Rahmenrand u-v und der untersten Tragfläche der Flieger seinen Standort und Sitz bequem einnehmen kann. Er kann seinen Standort zwischen u und ν beliebig verändern, auch der Sattelsitz w soll verschiebbar angebracht sein. Am Rahmenteil t-u können Vorrichtungen für die nötigen Instrumente und Geräte angebracht werden. Durch von hier ausgehende Drahtzüge oder Gestänge wird der Motor bedient, und soll es möglich sein, eine Steuerung nach den beiden Seitenrichtungen durch Verschwenken der Schraube bis zu 30 ° nach links und rechts durchzuführen. Beim Ausschalten des Motors (ζ. B. beim Gleitflug) kann die seitliche Steuerung (nach rechts und links) durch ein kleines aufklappbares, an einer Stange befestigtes Handsegel bewirkt werden, indem die Stange durch einen passenden Stützpunkt am hinteren Rahmenteil gesteckt wird.
Die Lenkbarkeit nach oben und unten (Höhensteuerung) soll durch das Körpergewicht des Fliegers reguliert werden. Wenn derselbe sich mehr dem Punkt u nähert, wird sich die Spitze des Flugzeuges senken; wenn er mehr gegen Punkt ν rückt, geht die Spitze nach oben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Flugzeug mit um parallel zur Längsachse liegende Achsen frei drehbaren Tragflächen, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage jeder sich in der Flugrichtung weit erstreckenden Tragfläche durch ein Pendel aufrechterhalten wird, das mit der Tragfläche fest verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DED46593D 1924-11-21 1924-11-21 Flugzeug mit um parallel zur Laengsachse liegende Achsen frei drehbaren Tragflaechen Expired DE433805C (de)

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