DE433698C - Flaschenverkork-, insbesondere Kronenkork-Verschlussmaschine - Google Patents

Flaschenverkork-, insbesondere Kronenkork-Verschlussmaschine

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DE433698C
DE433698C DER65433D DER0065433D DE433698C DE 433698 C DE433698 C DE 433698C DE R65433 D DER65433 D DE R65433D DE R0065433 D DER0065433 D DE R0065433D DE 433698 C DE433698 C DE 433698C
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DE
Germany
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valve
bottle
cam
closing
piston
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Expired
Application number
DER65433D
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English (en)
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WILHELM O P RIECK VORM CRO
Original Assignee
WILHELM O P RIECK VORM CRO
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Application granted granted Critical
Publication of DE433698C publication Critical patent/DE433698C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67B—APPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B3/00—Closing bottles, jars or similar containers by applying caps
    • B67B3/02—Closing bottles, jars or similar containers by applying caps by applying flanged caps, e.g. crown caps, and securing by deformation of flanges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Flaschenverkork-, insbesondere Kronenkork-Verschlußmaschine. Die Erfindung betrifft eine Flaschenverkork-, insbesondere Kronenkork-Verschlußmaschine, bei welcher Höhenunterschiede der Flaschen `hydraulisch mittels eines in der Achsenrichtung der Flaschen beweglichen Verdrängerkolbens ausgeglichen werden. Bei den bisher bekannten Maschinen dieser Art ist die Wirkung des unterhalb des Flaschenträgers angeordneten Verdrängerkolbens derart, daß er letzteren nur so lange in einer bestimmten Höhenlage erhält, als der beim Verkorken oder Verschließen auf den Flaschenkopf ausgeübte Druck eine vorherbestimmte Größe nicht überschreitet. Der Höhenausgleich geschieht dann also erst bei Beginn, während oder nach dem Verschlußvorgang und ist mit dem Nachteil verbunden, daß für den Beginn der Ausgleichsbe"vegung eine Druckerhöhung auf die Flaschen Bedingung ist, die unter Umständen bei Betriebsstörungen der das Maß dieser Druckerhöhung begrenzenden Teile zu Flaschenbrüchen und sonstigen Übelständen führen kann.
  • Demgegenüber unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß bei ihm der Ausgleich der Höhenunterschiede geschieht, bevor der eigentliche Verschlußdruck einsetzt. Da dann in diesem Zeitpunkt die richtige Einstellung bereits geschehen ist, ist nunmehr die Gefahr beseitigt, daß durch unzulässige Druckerhöhungen die Flaschen beschädigt werden. Erreicht wird dies dadurch, daß der Überströmkanal der von dem Kolben im Zylinder verdrängten Flüssigkeit durch ein Ventil abschließbar ist, welches derart gesteuert wird, daß es sich erst kurz vor dem eigentlichen Ver schlußv organg schließt. Zweckmäßig wird hierbei die Ausgleichsvorrichtung im Flaschenkopf angeordnet, obgleich sie ebenso auch für den Flaschenträger verwendbar ist. In ersterem Falle senkt sich der teleskopartig in sich v erschiebliche Verschlußkäpf unter ungehinderter Verdrängung von Flüssigkeit stets bis auf den Hals der Flasche, einerlei wie hoch diese ist, und erst kurz vordem der eigentliche Verschlußdruck einsetzt, wird der Überströmkanal zwangläufig geschlossen, so daß nunmehr der Verdrängerkolben und der zugehörige Flüssigkeitszylinder in der Druckrichtung zwangläufig miteinander gekuppelt sind, da nunmehr die in einem abgeschlossenen Raum enthaltene Flüssigkeit als starres Verbindungsglied zwischen Kolben und Zylinder wirkt. Die Senkung des Verschlußkopfes geschieht mit Hilfe einer Kurvenscheibe, die gleichzeitig eine Kurve zur zwangläufigen Steuerung eines Überströmventils trägt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an dem Beispiel einer Maschine, bei der mehrere Verschlußköpfe gleichzeitig mit einer gleichen Zahl von Flaschenträgern und synchron mit diesen um eine senkrechte Achse drehbar sind. Die Erfindung ist aber ebensogut anwendbar auf Maschinen zum Verkorken oder Verschließen einer einzigen Flasche mit Hilfe eines lediglich in senkrechter Richtung beweglichen Flaschenträgers oder Verschlußkopfes. Die Abbildung zeigt einen senkrechten Schnitt durch den erfindungsgemäß ausgebildeten Teil der Maschine. Die in üblicher Weise ausgebildeten '\'erschlußköpfe i, von denen beispielsweise sechs vorhanden sind, sind um eine mittlere, senkrechte Achse 2 drehbar. Die eigentlichen y erschlußteile sind angebracht an einem Flüssigkeitszylinder 3, der in einem Lageransatz 4. verschiebbar ist. Die verschiedenen Lageransätze bilden Teile einer Hülse 5, welche um die Achse 2 drehbar sind. Innerhalb des Zylinders spielt ein Verdrängerkolben 6, der neben einer zentralen Überströmöffnung 7 eine zweite L'berströmöffnung 8 besitzt, die durch einen Ventilkegel 9 abschließbar ist. Der Kolben ist mit einer Rolle io an einer Kurvenbahn i i aufgehängt, die einen Teil einer mit der Achse 2 drehbaren Scheibe 12 bildet. Die Stange 13 des Ventils 9 steht unter der Wirkung einer Feder 1d., die bestrebt ist, den Ventilkegel 9 geschlossen zu halten, und trägt eine Rolle 15, die unter dem Drück der Feder gegen eine zweite Kurvenbahn 16 an der Scheibe 12 gedrückt wird.
  • Die Kurvenbahn i i ist derart gestaltet, daß sich jeder Verschlußkopf während seine. Umlaufes um die Achse 2 bereits auf die zugehörige, gleichfalls um die Achse 2 umlaufende Flasche gesenkt hat, bevor diese in diejenige Stellung gelangt, wo der V erschlußdruck ausgeübt wird, d. 1i. in die in der Abbildung rechts gezeichnete Lage. Da bis zri dem Aufsetzen des Verschlußkopfes auf den Flaschenhals das Ventil 9 offen erhalten wird, strömt Flüssigkeit aus dein Zylinder 3 durch die öffnung 8 in den Innenraum des Kolbens 6 über, ohne daß hierbei schädliche Kraftwirkungen auftreten. Die Kurvenbahn 16 ist derart gestaltet, daß, kurz bevor die Flasche in die in der Abbildung rechts gezeichnete Lage gelangt, die Rolle 15 des Ventilkegels 9 freigegeben wird und sich dieser unter der Wirkung der Feder 14 schließt.
  • Wenn somit auch Höhenunterschiede der Flaschen vollkommen ausgeglichen werden, so- können dennoch während des eigentlichen Verschlußvorganges infolge unregelmäßiger Gestalt des Wulstes am Ende des Flaschenhalses noch gewisse schädliche Drücke auftreten. Um die hiermit verbundenen Gefahren zu beseitigen, ist als Sicherheitsmaßnahme noch ein zweites, den mittleren Überströmkanal7 abschließendes Ventil 17 vorgesehen, das sich nach dem Innenraum des Kolbens 6 zu öffnet und dessen Spindel i8 von einer den Ventilkegel 17 normalerweise in der Schlußlage haltenden Federig umgeben ist. Die Feder i9 ist so bemessen, daß sie nur bei Auftreten übermäßiger Drücke während des Verschlußvorganges ein selbsttätiges Öffnen des Ventils 17 zuläßt.
  • Zur Einstellung vonHand dient ein dritter, in die Wandung des Zylinders 3 eingelassener i;lberströmkanal2o, der durch eine als Nadelventil wirkende Stellschraube 21 abschließbar ist und in geöffnetem Zustande gleichfalls eine Verbindung zwischen dein Flüssigkeitsraum des Zylinders 3 und dem Innenraum des- Kolbens 6 herstellt.
  • Bei Maschinen mit nur einem auf und ab gehenden Verschlußkopf wird eine Kurvenscheibe verwendet, die nicht, wie bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel, um eine senkrechte, sondern um eine wagerechteAchse drehbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flaschenverkork-, insbesondere Kronenkork-Verschlußmaschine, bei welcher Höhenunterschiede der Flaschen hydraulisch mittels eines in der Achsenrichtung der Flaschen beweglichen Verdrängerkolbens ausgeglichen werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Überströmkanal (8) der verdrängten Flüssigkeit durch ein Ventil (9) abschließbar ist, welches derart gesteuert wird, daß es sich erst kurz vor dem eigentlichen Verschlußvorgang schließt. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Senkung des Verschlußkopfes oder die Hebung des Flaschenträgers mit Hilfe einer Kurvenscheibe (11, 12) geschieht, die gleichzeitig eine Kurve (16) zur Steuerung des Überströmventils (9) trägt. 3. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in einem die Verschlußglieder (i) tragenden Flüssigkeitszylinder (3) ein Verdrängerkolben (6) begrenzt beweglich ist, der an einer seine Senkung bewirkenden Kurvenscheibe (i i) aufgehängt ist und von einer Überströmöffnung (8) durchsetzt wird, die durch ein mittels einer- zweiten Kurvenbahn (16) gegen den Druck einer Feder (1d) bis kurz vor dem Verschlußvorgang geöffnet gehaltenes Ventil (9) gesteuert wird. :I. Maschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben noch eine zweite tJberströmöffnung (7) besitzt, die durch ein sich nur bei Auftreten eines übermäßigen Druckes während des Verschlußvorganges öffnendes Selbstschlußventil (17) normalerweise geschlossen gehalten wird.
DER65433D Flaschenverkork-, insbesondere Kronenkork-Verschlussmaschine Expired DE433698C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945307C (de) * 1935-02-16 1956-07-05 Rene Detrez Hebe- und Senkvorrichtung fuer Abfuell- und Verschliessmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE945307C (de) * 1935-02-16 1956-07-05 Rene Detrez Hebe- und Senkvorrichtung fuer Abfuell- und Verschliessmaschinen

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