DE651302C - Flaschenverschliessmaschine - Google Patents

Flaschenverschliessmaschine

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Publication number
DE651302C
DE651302C DEH128906D DEH0128906D DE651302C DE 651302 C DE651302 C DE 651302C DE H128906 D DEH128906 D DE H128906D DE H0128906 D DEH0128906 D DE H0128906D DE 651302 C DE651302 C DE 651302C
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DE
Germany
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bottle
valve
pressure
cylinder
bottles
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Expired
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DEH128906D
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English (en)
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Holstein und Kappert Maschinenfabrik Phonix GmbH
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Holstein und Kappert Maschinenfabrik Phonix GmbH
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B3/00Closing bottles, jars or similar containers by applying caps
    • B67B3/28Mechanisms for causing relative movement between bottle or jar and capping head

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

  • Flaschenverschließmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Flaschenverschließmaschine, in der Höhenunterschiede der Flaschen durch auf- und abwärtsbewegbare Flaschenträger ausgeglichen werden, die aus einem zweiteiligen hohlen Kolben bestehen, .dessen Teile in- und auseinanderschiebbar sind, wobei der Oberteil mit einem Verdrängerkolben in den mit Flilssigkeit gefüllten Unterteil eingreift.
  • Aufgabe der Erfindung ist es; durch Beseitigung der Kurzhubigkeit der bekannten Einrichtungen eine Flaschenverschließmaschine zu schaffen, ,die bei konstantem Abstande zwischen Maschinentisch und Oberteil ein wahlweises Verschließen von Flaschen verschiedener Größe gestattet. Bei den bekannten Flaschenverschließmaschinen ist dieses nicht möglich, vielmehr können hierbei nur geringfügige Höhenunterschiede, wie sie bei Flaschen gleichen Rauminhalts vorkommen, ausgeglichen werden. Sollen auf ihnen Flaschen verschiedener Größe=bzw. Rauminhalts verschlossen werden, so läßt sich dieses nur gruppenweise und dann auch nur dadurch bewirken, daß der gesamte Unterteil oder Oberteil gehoben oder gesenkt wird. Da beim Heben des Unterteils aber auch die Flaschenzu-und-abführung und beim Senken des Oberteils die Verschlußkappenzuführung und gegebenenfalls auch noch die Kappenherstellungseinrichtung mitbewegt werden müssen, so sind in beiden Fällen kostspielige und zusätzliche Einrichtungen und Ausführungen erforderlich. Außerdem ist dieses bei den bekannten Einrichtungen erforderliche besondere Umstellen der Maschine beim Obergang von einer Flaschengröße auf die andere lästig und zeitraubend.
  • Der Beseitigung der Kurzhubigkeit bei den bekannten Einrichtungen stehen verschiedene Umstände entgegen. So ist bei ihnen zwischen den beiden ineinanderschiebbaren Teilen der Tragkolben ein elastisches Mittel, insbesondere Feder, geschaltet, das beim Ineinanderschieben der beiden Trägerteile die gegenläufige Bewegung hemmt, dagegen die Wiederauseinanderbewegung der Teile selbst bewirkt. Infolgedessen steigt der auf die Flaschen ausgeübte Druck beim Ineinanderschieben der Trägerteile rasch erheblich an und begründet bei stärkerem Zusammendrücken der Feder die Gefahr eines Flaschenbruchs, der infolge der eintretenden starken Streuung der Scherben leicht zu einer Verletzung der an der Maschine oder in deren Nähe arbeitenden Personen führen kann. Außerdem werden bei den bekannten Einrichtungen die Überströmöffnungen des Verdrängerkolbens durch eine besondere Einrichtung zwangsläufig gesteuert, was eine verwickelte Arbeitsweise zur Folge hat und ebenfalls der Beseitigung der Kurzhubigkeit der bekannten Einrichtungen hemmend entgegensteht. Gemäß der Erfindung ist nun das gesteckte Ziel dadurch erreicht, daß zwei im Verdrängerkolben des auf und ab bewegbaren: Flaschenträgers angeordnete überström- '-kanäle mit je einem selbsttätig in Schließlage gehaltenen und in diese zurückkehren" den Ventil versehen sind, von denen das eine nach unten und das andere nach obern durch Druck sich öffnet, wobei die Größe des Öffnungswiderstandes des nach oben sich öffnenden Ventils dem erwünschten Anpressungsdruck der Flaschen an den Verschlußkopf der Maschine angepaßt ist.
  • Auf diese Weise lassen sich die beiden Flaschenträgerteile ohne Druckerhöhung und ohne besondere Steuerung völlig ineinanderschieben und zwangsläufig wieder in ihre Ausgangsstellung bringen, so daß die Flaschen unabhängig von ihrer Höhe mit einem gleichförmigen, nichtfedernden Druck belastet werden, wodurch 'es möglich ist, Flaschen mit sehr erheblichen Höhenunterschieden wahllos ohne Umstellung zu verschließen.
  • Um den Anpreßdruck der Flaschen an den Verschließkopf der Maschine auf ein gewünschtes Maß einstellen zu können, empfiehlt es sich erfindungsgemäß, die Größe des Üffnungswiderstabdes des nach oben sich öffnenden Ventils durch eine auf das Ventil wirkende, von außen verstellbare Druckfeder oder eine Gewichtsbelastung einstellbar zu marhPn_ Auf der Zeichnung ist ein Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i einen Längsschnitt durch die Aus-. gleichseinrichtung in tiefster Stellung mit aufgesetzter Flasche urid Verschlußkopf in Ansicht, Abb. a die gleiche Darstellung bei an den Verschlußkopf gedrückter Flasche, Abb.3 eine besondere Ausführung des Verdrängerkolbens mit einem Schnitt durch den oberen Teil der Ausgleichseinrichtung und in größerem Maßstabe, Abb. q. einen Längsschnitt durch einen Teil der Ausgleichseinrichtung nach Abb. i und 2 ebenfalls in größerem Maßstabe.
  • Die dargestellte Einrichtung an Flaschenversehließmaschinen gestattet einmal, große Höhenunterschiede der zu verschließenden Flaschen auszugleichen, und sorgt weiterhin dafür, daß der Druck, mit welchem die Flaschen gegen den" Versehlußkörper gedrückt werden, immer konstant bleibt, daß ferner beim Platzen einer Flasche ein elastisches Hochschnellen des Hubkolbens und damit eine wurfartige Streubewegung der entstehenden Flaschensplitter nicht eintreten kann. Die Ausgleichseinrichtung besteht im weserftlichen aus zwei leicht ineinander ver-=schiebbaren Hubzylindern e, ei mit Verdrän--erkolben k, die in einer Büchse a2, des um--latxfenden Tisches a geführt sind. Der weiter als der untere gehaltene und als Träger für die Flasche dienende obere Hubzylinder e trägt an einer in seiner Decke befestigten Stangen den im unteren, mit Flüssigkeit gefüllten Hubzylinder ei gleitenden Verdrängerkolben k.
  • Im Verdrängerkolben sind Bohrungen p1 und p2 vorgesehen, welche durch Ventilklappen v1 und v2 abgeschlossen werden. Der durch die beiden Hubzylinder e und ei gebildete Hohlraum ist während des praktischen Betriebes mit einer Flüssigkeit, beispielsweise 01, so weit gefüllt, daß der Kolben k immer bedeckt ist.
  • Die zwangsläufige Bewegung des unteren, die Flüssigkeit enthaltenden Zylinders ei wird beim Umlaufen des Tisches a um die Mittelachse der Maschine dadurch bewirkt, daß die fest mit dem Zylinder ei verbundenen Rollen i und il sich an der Kurvenbahn f abwälzen.
  • Wenn die zu verschließende Flasche auf den oberen Hubzylinder e geschoben wird, befindet sich dieser gemäß Abb. z in seiner tiefsten Stellung. Wird nun durch das Abwälzen der Rolle i auf der Kurvenbahn f der untere Zylinder ei angehoben, so nimmt auch der obere Zylinder e infolge des Verdrängerkolbens an dieser Bewegung teil, bis die Flasche das fes-tgelagerte Verschlußorgan d berührt. Sobald dies geschehen ist, ist die Aufwärtsbewegung der Flasche und damit des sie tragenden Zylinders e gehemmt, während infolge weiteren Ansteigens der Kurvenbahn f der untere Zylinder ei sich in den oberen-hineinschiebt. Hierbei muß dann ein Teil der Flüssigkeit, welche sich unter dem V erdrängerkolben k befindet, nach oben ausweichen. Das überfließen des Öles geschieht durch die Öffnung p, wobei sich die Ventilklappe v2 öffnet. Damit über dem Ölspiegel in den oberen Zylinder e keine Druckveränderung eintritt, ist. an dem äußeren .Umfange der -am oberen Ende vorgesehenen Erbreiterung des unteren Zylinders ei eine Nut ü vorgesehen, durch welche der Druckausgleich nach außen stattfindet (Abb. 3 und 4).
  • Der Druck, welcher nötig ist, um 'das Öl aus dem unteren Hohlraum nach dem oberen zu bringen, richtet sich nach dem Widerstand, den das Öl beim Durchfließen der C)ffnung p, und beim Hochdrücken der Ventilklappe v.# zu überwinden hat. Beachtenswert ist, daß dieser Druck konstant bleibt, solange an diesen Konstruktionselementen nichts geändert wird. Man kann daher den Anpreßdruck der Flasche durch Festlegen des Durchflußquerschnittes p2 und der Ventilklappe v2 für den ganzen Hub genau bestimmen und konstant halten, gleichgültig, ob sich die Hubzylinder wenig oder viel ineinanderschieben. Man erreicht also, daß jede Flasche in beliebiger Höhe mit konstantem Druck gegen die Verschlußhülse gepreßt wird: Ist der Verschlußvorgang beendet, und soll die Flasche wieder nach unten heruntergeführt werden, so wird durch die entsprechende Formbildung der Hubkurve f zunächst der untere Zylinder e nach unten gezogen. Der obere Zylinder e folgt infolge des Verdrängerkolbens dem unteren Zylinder ei in der gegenseitigen relativen Lage,. welche beide Zylinder in der Anpreßstellung der Flasche zueinander einnehmen, so lange, bis der Zylinder e die für ihn mögliche tiefste Stellung erreicht hat, also mit seiner Oberkante auf gleicher Höhe mit dem Arbeitstisch a steht und mit seiner Unterkante am festen Bund a3 der Buchse a2 anliegt. Die Abwärtsbewegung des unteren Zylinders e1 geht weiter, bis er infolge Abwälzens der Rolle il an der Kurvenbahn f seine tiefste Stellung wieder erreicht hat. Während der obere Zylinder e stehenbleibt und der untere e1 weiter nach unten wandelt, muß nunmehr wieder ein Teil der Flüssigkeit, welche über dem Kolben k lagert, in den größer werdenden Raum des unteren Zylinders e1 abfließen, und zwar dient hierzu nunmehr die Bohrung p1 mit der Ventilklappe vi.
  • Der oben beschriebene Arbeitsgang wiederholt sich nunmehr von neuem, solange die Maschine arbeitet.
  • Wird zufällig keine Flasche auf den Zylinder e geschoben, so macht dieser die gleichen Bewegungen wie der zwangsläufig bewegte untere Zylinder e1, ohne daß eine gegenseitige Verschiebung beider Zylinder erfolgt, da ein Überströmen der in die beiden Hohlräume eingefüllten Flüssigkeitsmengen durch den Kolben k nur dann möglich ist, wenn die Bewegung des oberen Zylinders e durch irgendwelche festen Widerstände gehemmt wird, welche den Reibungswiderstand der Durchflußöffnungenp und der Ventilklappenv überwinden.
  • Da die in dem unteren Zylinder befindliche Sperrflüssigkeit einen federnden Spannungsunterschied zwischen den beiden Hohlräumen der Hubzylinder unmöglich macht, so ist eine elastische Nachwirkung und damit ein Hochschnellen des oberen Zylinders .nicht möglich, sobald durch irgendeinen Umstand die gegen das Verschlußorgan d angepreßte Flasche platzt und dadurch der Druck gegen den Zylinder e aufhört.
  • Wenn die Aufgabe gestellt ist, den Anpreßdruck der Flasche gegen das Verschluß-Organ d in gewissen Grenzen zu verändern, so kann dies dadurch geschehen, daß der Anpreßdrutk der Ventilklappe v2 gegen die Durchflußöffnungp, verschieden groß gemacht wird. Um dies in einfacher Weise ohne Auseinanderbau der Hubzylinder zu erreichen; ist in Abb.3 eine Ausführung gezeigt, bei welcher die Ventilklappe durch einen Ventilkegel v2 ersetzt ist. Dieser wird durch eine Feder w gegen den Durchflußkanal p= gedrückt. -Die Spannung dieser Feder w kann durch die Stange itl dadurch verändert werden, daß äiese im Deckel des Zylinders e mit einem leicht verstellbaren Schr aubengewirde x versehen ist. Das Schraubengewinde x kann selbstverständlich nach einer bestimmten Einstellung gegen willkürliche Verdrehung entsprechend gesichert werden. Es ist ferner gegen äußere Einwirkungen durch einen Deckel y geschützt. Die Befestigung des Ventilkörpers k mit- dem Zylinder e wird in dieseln Falle durch ein Ansatzrohr r hergestellt, welches mit einigen Verbindungsöffnungen o1 und o2 zum freien Durchfluß der Ausgleichflüssigkeit versehen -ist.
  • Soll die Flasche mit einem gleichbleibenden höheren Druck gegen das Verschlußorgan d gepreßt werddn, so wird durch Niederschrauben der Stange ial die Ventilfeder w und damit der Ventilkegel 71, stärker angepreßt. Man ist also in der Lage, durch diese Maßnahme den Anpreßdruck jederzeit genau einzustellen und nach Wunsch zu verändern. Die Rückluftöffnungen p,, mit ihren Absperrklappen v1 bedürfen einer besonderen Regelung nicht. Eine andere Möglichkeit, den Anpreßdruck auf die Ventilklappe bzw. den Ventilkegel v2 zu verändern, besteht darin, daß dieser durch auswechselbare Gewichte belastet wird.

Claims (1)

  1. PATE 1iTAXSPRLCHE: z. Flaschenverschließmaschine, in der Höhenunterschiede der Flaschen durch auf- und abwärtsbewegbare Flaschenträger ausgeglichen werden, die aus einem zweiteiligen hohlen Kolben bestehen, dessen Teile in- und auseinanderschiebbar sind, wobei der Oberteil mit einem Verdrängerkolben in den mit Flüssigkeit gefüllten Unterteil eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß zwei iin Verdrängerkolben angeordnete Überströmkanäle (p1, p2) mit je einem selbsttätig in Schließlage gehaltenen und in diese zurückkehrenden Ventil (v1, v2) versehen sind. von denen das eine nach unten und das andere nach oben durch Druck sich öffnet, wobei die Größe des Öffnungswiderstandes des nach oben sich öffnenden Ventils (v2) dem erwünschten Anpressungsdruck der Flaschen an den Verschlußkopf der Maschine angepaßt ist. a. Flaschenverschließmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe des öffnungswiderstandes des nach oben sich öffnenden Ventils (v2) , durch eine auf das Ventil wirkende, yon außen verstellbare Druckfeder (zu) oder eine Ge--wichtsbelastüng einstellbar ist.
DEH128906D 1931-10-13 1931-10-13 Flaschenverschliessmaschine Expired DE651302C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101992B (de) * 1954-09-24 1961-03-09 Douglas Percy Shoolbred Fox Flaschenfuellmaschine mit umlaufendem Flaschentraeger
ITGE20090089A1 (it) * 2009-11-20 2011-05-21 Omar Srl Macchina incapsulatrice di bottiglie

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101992B (de) * 1954-09-24 1961-03-09 Douglas Percy Shoolbred Fox Flaschenfuellmaschine mit umlaufendem Flaschentraeger
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EP2325133A1 (de) * 2009-11-20 2011-05-25 Omar S.R.L. Behälterverschliessvorrichtung

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