DE433643C - Kompensationsvorrichtung fuer Schallempfangseinrichtungen zur Schallrichtungsbestimmung - Google Patents

Kompensationsvorrichtung fuer Schallempfangseinrichtungen zur Schallrichtungsbestimmung

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DE433643C
DE433643C DES71476D DES0071476D DE433643C DE 433643 C DE433643 C DE 433643C DE S71476 D DES71476 D DE S71476D DE S0071476 D DES0071476 D DE S0071476D DE 433643 C DE433643 C DE 433643C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/72Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using ultrasonic, sonic or infrasonic waves

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  • Measurement Of Mechanical Vibrations Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

  • Kompensationsvorrichtung für Schallempfangseinrichtungen zur Schallrichtungsbestimmung. Es ist bekannt, die Richtung von Schallwellen und ähnlichen mechanischen Vorgängen mittels zweier fest angeordneter Empf.inger oder Empfängergruppen zu bestimmen, die getrennt mit beiden Ohren (binaurale Methode) oder mittels einer nach den Empfängern hin verzweigten Leitung mit einem Ohr bzw. beiden Ohren (Interferenzinethode) verbunden sind. Man hat bei solchen Einrichtungen bereits vorgeschlagen, die Einstellung des Mitteneindrucks bzw. die Auffindung der Maxima oder Minima bei der zweitgenannten Methode mit Hilfe veränderlicher elektrischer Kettenleiter vorzunehmen, die aus einzelnen aus Kapazitäten und Selbstinduktionen oder Kapazitäten, Selbstinduktionen und Widerständen zusammengesetzten Elementen bestehen und bei denen bei der Verstellung die Anzahl der zwischen Empfänger und Ohr eingeschalteten Elemente verändert wird. Derartige elektrische Kompensatoren, wie man solche Apparate zur Einstellung des Mitteneindrucks oder Maximums nennt, sind--relativ kostspielig -Lind führen in gewissen Ausführungen zu erheblichen elektrischen Schwierigkeiten.
  • Gemäß der Erfindung «-erden . diese veränderlichen elektrischen Kettenleiter durch mechanische Kettenleiter ersetzt. Solche mechanische Kettenleiter ergeben sich ganz allgemein, wenn man in den Elementen der bekannten elektrischen Kettenleiter Selbstinduktionen durch Hassen und Kapazitäten durch elastische Glieder ersetzt, wobei zti beachten ist, daß rechnerisch der Kapazität der reziproke Wert der elastischen Kraft entspricht. Die mechanischen Ketten können zusammengesetzt sein beispielsweise aus konzentrierten Massen, die durch elastische Stäbe miteinander verbunden sind, aus Resonatoren mit verbindenden Öffnungen oder Schalleitungen, aus mechanischen Schwingungsgebilden bestimmter Freqenz mit gleichmäßig verteilter Masse und elastischer Kraft und aus ähnlichen Grundelementen, wobei zu beachten ist, daß wie bei der elektrischen Kette jedes Element ein Schwingungsgebilde für sich darstellt.
  • Konstruktive Beispiele der Erfindung zeigen die Abb. i und 2, wobei Abb. i einen Kompensator mit aus Tonräumen zusammengesetzten Ketten schematisch veranschaulicht, während Abb.2 den einen Zweig eines solchen Kompensators darstellt, wobei die Kette aus in Reihe geschalteten Massen und elastischen Gliedern besteht.
  • Die Einrichtung der Abb. i zeigt bei i und 2 Schallaufnahmetrichter, bei 15 und 16 Ohrstücke, die durch flexible Schallrohrleitungen 13 und 14 mit den variablen Kompensatorleitungen verbunden sind. Die Kompensatorleitungen selbst bestehen aus Resonatoren r1, r2 bis r. beliebiger Form, zwischen denen gegebenenfalls kurze Leitungsstücke i eingeschaltet sind. In dem durch die Verbindungsöffnungen der Resonatoren gebildeten Kanal ist ein Schallrohr verschiebbar, mit dessen Hilfe eine beliebige Anzahl von Resonatoren von der Schallübertragung ausgeschlossen werden kann. Hierdurch wird die Einstellung der Länge der Kompensatorleitung bewerkstelligt.
  • In dem Beispiel der Abb. 2 dient als Empfänger eine Schallmembran 36. Dieselbe ist durch die aus den Massen fit. und den elastischen Stäben e bestehende Kettenleitung mit einer zweiten Membran 38 verbunden. Letztere wirkt auf einen Schallraum 37, von dem eine Schallrohrleitung 39 zu dem Ohrstück ,4o führt. Für binauralen Empfang muß naturgemäß für jedes Ohr ein solches Element vorgesehen sein.
  • Ein wesentlicher Gesichtspunkt, der bei dem Aufbau solcher Leiterketten zu beachten ist, ist der, daß möglichst diejenigen Leiterteile, die nicht zwischen Schallempfänger und Ohr jeweils eingeschaltet sein sollen, vom Schallleitungsvorgang vollständig ausgeschlossen werden, weil sonst in den toten Enden Wellen verlaufen, die durch Reflexion zu der Bildung der bekanntlich sehr störenden stehenden Wellen führen können. Dieser Gesichtspunkt ist in dem Beispiel der Abb. i dadurch berücksichtigt, daß das verschiebbare Rohr die Resonatoröffnung, die es passiert hat, vollständig abschließt, so daß in die abgeschalteten Resonatoren Schall vom Empfänger her nicht eintreten kann.
  • Veranlassung zu Reflexionen kann natürlich auch der Verbrauchsapparat am Ende der Kette geben, z. B. die Membran 38 in der Abb.2. Es ist daher auch beim Aufbau dieses Verbrauchsapparats am Ende der Kette darauf zu achten, daß er möglichst reflexionslos arbeitet, d. h. daß ein möglichst kontinuierlicher Übergang der durch die Kette verlaufenden Schallenergie in den Verbraucher erfolgt. Die Gesichtspunkte, die hierbei zu beachten sind, sind nach dem Stande der Technik nicht neu und bedürfen keiner besonderen Aufführung,

Claims (5)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Kompensationsvorrichtung für Schallempfangseinrichtungen zur Schallrichtungsbestimmung mit einer Empfängerbasis aus zwei oder mehr Empfängern nach der binauralen oder Interferenzmethode, dadurch gekennzeichnet, daß als Kompensationsleitungen in ihrer Länge veränderliche mechanische, aus den mechanischen Äquivalenten von Selbstinduktion und Kapazität zusammengesetzte Kettenleiter vorgesehen sind.
  2. 2. Empfangseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der an die Ketten angeschlossene Verbrauchsapparat so bemessen ist, daß an ihm keine Reflexion stattfindet.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Maßnahmen getroffen sind, durch welche den von den Empfängern herkommenden und die Kette durchlaufenden Schallwellen oder Impulsen der Weg in die abgeschalteten Kettenglieder versperrt wird. q..
  4. Kompensationsleitung nach Anspruch i und 3, bestehend aus einer Kette von Resonatoren in Reihenschaltung, die durch Öffnungen oder zwischengeschaltete Schalleitungsstücke miteinanderverbunden sind und bei der die Veränderlichkeit durch in den Verbindungsöffnungen der Resonatoren laufende Schallrohre erzielt wird.
  5. 5. Kompensationsleitung nach Anspruch i, bestehend aus getrennten Massen und diese Massen verbindenden elastischen Zwischenstücken in Reihenschaltung.
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