DE433200C - Kastenstangenfuehrung fuer Webstuehle mit Schuetzenwechsel - Google Patents

Kastenstangenfuehrung fuer Webstuehle mit Schuetzenwechsel

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DE433200C
DE433200C DES64828D DES0064828D DE433200C DE 433200 C DE433200 C DE 433200C DE S64828 D DES64828 D DE S64828D DE S0064828 D DES0064828 D DE S0064828D DE 433200 C DE433200 C DE 433200C
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box rod
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PAUL SCHOENHERR
SAECHSISCHE WEBSTUHLFABRIK FA
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PAUL SCHOENHERR
SAECHSISCHE WEBSTUHLFABRIK FA
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D43/00Looms with change-boxes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Kastenstangenführung für Webstühle mit Schützenwechsel. Bei Webstühlen mit Schützenwechsel zeigt sich, steigend mit der Zahl der übereinander angeordneten Schützenkästen und deren Höhe, immer deutlicher der Übelstand, dafi die Schützenkästen während der Ladenbewegung kleine Hübe ausführen, die im Interesse eines guten Schützenlaufes unerwünscht sind.
  • Man hat bereits versucht, diesem Übelstande abzuhelfen, indem man an Stelle des Kastenhebels, des Zugstängelchens und der einfachen Kastenstange einen Zahnsektor und eine mit diesem direkt zusammenarbeitende verzahnte Kastenstange verwendete oder die mit der Lade verbundene Kastenstangenführung kurvenförmig gestaltete.
  • In einfacherer Weise hilft dem obengenannten Übelstande die im nachstehenden dargelegte Erfindung ab. Abb. i und 2 zeigen vergleichsweise, schematisch dargestellt, die alte, allgemein übliche, und die neue Einrichtung in Seitenansicht, Abb. 3 und ,4 in Vorder- und Seitenansicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
  • In allen Abbildungen ist mit 1z (ler Kastenhebel, mit -- das Zugstängelchen, das k mit der Kastenstange s (s1, .s2) verbindet; der Ladendrehpunkt mit d und mit f die Kastenstangenführung bezeichnet; in den Abb. 3 und 4. ist die Lade mit 1, die Schützenkästen mit 7u1 bis w,, und ein am Boden des untersten Schützenkastens 7e,, befestigtes Doppelgelenk mit g1, g; bezeichnet, während in Abb. i g die starre Befestigung des Kastenstangenendes mit dem untersten Schützenkasten w4 angibt.
  • Gemäß Abb. i (alte Ausführung) schwingt die in der Verlängerung der Kastenstange s gelegene, nicht gezeichnete Kastenstangenfüllrung f mit der Lade 1 um die Ladenachse d. Da in dieser Führung das untere Ende des Zugstängelchens z gleitet, so muß dasselbe während der Ladenbewegung um seinen Drehpunkt am Kastenhebel k schwingen. Es zeigen sich während der Ladenbewegung in Abb. i deutlich Senkungen bzw. Hebungen des Kastenstangenendes g (ausgezogene Linien) relativ zu den Schwingungen gedachter Punkte um die Ladenachse d, die in der hinteren Ladenstellung mit dem Kastenstangenende g zusammenfallen (gestrichelte Linien). Der Grund für diese unerwünschte Bewegung liegt in der unvermeidlichen exzentrischen Lage des Zugstangendrehpunktes am Kastenhebel k zum Ladendrehpunkt d einerseits und in der Kürze des schwingenden Zugstängelcheils w anderseits.
  • Die in Abb. 2 schematisch und in Abb. 3 und 4. in einem Ausführungsbeispiel dargelegte Erfindung verringert den in Abli. i gezeigten Übelstand auf ein Minimum, so daß er praktisch gar nicht mehr in Erscheinung tritt.
  • Erfindungsgemäß « ir(l zur Führung der Kastenstange s nach Abb. 3 und 4 ein Fiilirungsstück f verwendet, «-elches nicht finit der Lade 1 um deren Drehpunkt d schwingt, soll-(lern fest finit (lein Gestell G des Webstuhls verbunden ist. In dieser Führung f bewegt sich beine Wechselvorgang ein Gleitstück st-1s auf und all, denn mittels durchgehenden Polzens b das Zugstängelchen s und die Kastenstange s angelenkt ist. s teilt sich zum Zwecke der Kasteneinstellung oberhalb f in zwei Stangen s1 und s2, die ihrerseits mittels Gelenken g1 und g2 die Schützenkästen w1 bis w,, tragen.
  • Von außerordentlicher Wichtigkeit für (las Wesen der Erfindung ist die Neigung des Führungsstückes f. Dadurch, daß dessen Führungsnut den Schlitten sch und damit auch (las an demselben angreifende Ende des kurzen Zugstängelchens s in einer geraden, schrägen Linie führt, die finit der Verlängerung der Kastenstange s in der mittleren Ladenstellung zusammenfällt, wird i. die schädliche Drehung des kurzen Zugstängelchens -- um seinen Drehpunkt am Kastenhebel k überhaupt vermieden; 2. die nunmehr nötige Schwingung der Kastenstange s, s1, s2 je zur Hälfte vor und hinter ihrf Stellung bei Mitte Ladenweg verlegt.
  • Es wird somit die Schwingung des kurzen Zugstängelchens -- durch eine Schwingung der langen Kastenstange ,s, s1, ,s.. ersetzt. Da deren Länge nur wenig größer oder kleiner ist als die Entfernung des Gelenkes g1, g2 vom Ladendrehpunkt d, je nachdem, welche N-on den Schützenkästen 7u1 bis w., in Ladenstellung steht, so ist auch der Unterschied der zugehörigen Bogenhöhen nur so gering, (iaß sie praktisch nicht in Frage kommt (Abb. 2).
  • Mit dein Vorstehenden soll nicht gesagt sein, daß die Richtung der Führung finit der Verlängerung der Kastenstange s, s1, s2 in der mittleren Ladenstellung zusammenfallen muß. Es kann vielmehr auch eine etwas größere @Teigtuig der Führung nach hinten von Nutzen sein, da man unbedingte Ruhe der Schützenkästen w1 bis 7u, hauptsächlich während der Schützenbewegung braucht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kastenstangenführung für Webstühle finit Schützenwechsel, bei denen der Kastentritthebel mit (lein unteren Kastenstangenende durch ein kurzes Zwischenglied (Zugstange o. dgl.) verbunden ist und das Kastenstangenende in einer besonderen Nut geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsstück (f) für das Kastenstangenen(le ortsfest ani Stuhlgestell angebracht ist, wobei seine geradlinige Führungsbahn, durch die Mitte des Ladendrehpunktes verlaufend, in mittlerer Ladenstellung ungefähr finit der Kastenstange in gleicher Richtung liegt.
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