DE4331815C2 - Pumpenprüfstand für Feuerwehrkreiselpumpen - Google Patents
Pumpenprüfstand für FeuerwehrkreiselpumpenInfo
- Publication number
- DE4331815C2 DE4331815C2 DE19934331815 DE4331815A DE4331815C2 DE 4331815 C2 DE4331815 C2 DE 4331815C2 DE 19934331815 DE19934331815 DE 19934331815 DE 4331815 A DE4331815 A DE 4331815A DE 4331815 C2 DE4331815 C2 DE 4331815C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pump
- pump test
- pressure
- suction
- water
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 238000012360 testing method Methods 0.000 title claims description 54
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 34
- 239000006096 absorbing agent Substances 0.000 claims description 16
- 238000013461 design Methods 0.000 description 2
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 2
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 2
- 238000010998 test method Methods 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 230000003139 buffering effect Effects 0.000 description 1
- 230000001914 calming effect Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000012552 review Methods 0.000 description 1
- 238000004088 simulation Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04D15/00—Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or systems
- F04D15/0088—Testing machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
- Control Of Positive-Displacement Pumps (AREA)
- Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft Pumpenprüfstand gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Der Gesetzgeber schreibt die regelmäßige Überprüfung der bei den Feuerwehren einge
setzten Kreiselpumpen vor. Es wird dabei seit vielen Jahren so verfahren, daß ein Pum
penprüfgerät in Verbindung mit 10 m, bzw. 5 m tiefen Brunnen eingesetzt wird. Aus den
Brunnen führen Steigleitungen an die zu prüfende Pumpe. Hinter der Pumpe ist austritt
seitig eine Düsenverstelleinrichtung angeordnet, mit der unterschiedliche Querschnitte
eingestellt werden können, um die Durchflußmenge einzustellen. Die Anordnung der Brunnen
ist erforderlich, da für die Prüfung der Funktionssicherheit der Kreiselpumpen eine
Saughöhe von 7,50 m, bzw. 3 m erzeugt werden müssen. Das große Wasservolumen der
Brunnen stellt einen Puffer für das rückströmende Wasser dar. Hier ist es jedoch von
großem Nachteil, daß die Anlage der Brunnen einen sehr hohen Aufwand erfordert und daß
die Anlage derartiger Brunnen zum Teil überhaupt nicht möglich ist. In derartigen Fällen hat
man sich bisher damit beholfen, daß man die Überprüfung der Feuerwehrkreiselpumpen
beispielsweise auf Brücken mit der erforderlichen Höhe vorgenommen hat.
Auch bei einem durch die Literaturstelle (Kreiselpumpenlexikon der Firma KSB, 1974)
bekannt gewordenen Pumpenprüfstand ist ist die zu prüfende Pumpe an einem größeren
Becken angeordnet, das zur Vermeidung einer Gefährdung zu prüfender Kreiselpumpen ein
großes pufferndes Wasservolumen aufweisen muß. Irgendwelche Mittel zur Beruhigung des
einströmenden Wassers sind nicht erkennbar und auch nicht nahegelegt.
Durch die DE 41 04 708 A1 ist es auch bereits bekannt geworden, die fehlende Saughöhe
mittels einer an einem geschlossenen Vorratsbehälter angeschlossenen Vakuumpumpe zu
erzeugen. Die Vakuumpumpe stellt im Vorratsbehälter einen Unterdruck her, der die
fehlende Saughöhe simuliert. Derartige Anlagen weisen den Nachteil auf, daß als
Unterdruckbehälter ausgelegte Vorratsbehälter sehr teuer sind. Die erhebliche Belastung
durch den Unterdruck erfordert eine sehr stabile Ausbildung der Wandungen. Außerdem
stellt die erforderliche Vakuumpumpe einen zusätzlichen Aufwand dar. Nicht zuletzt ist die
Handhabung derartiger Prüfeinrichtungen aufwendig, da für genaue Meßergebnisse - genau
wie bei den vorstehend beschriebenen Brunnen - der Pegelstand der Wasserfüllung des
Vorratsbehälters ständig dem Ausgangswert angeglichen werden muß. Der Pegelstand gibt
auch hier die tatsächliche Saughöhe vor, d. h. den Anteil der Saughöhe, der nicht mittels der
Vakuumpumpe simuliert wird. Grundsätzlich weist im übrigen der Vorratstank derartiger
An lagen eine erhebliche Größe auf, da das über die Rücklaufleitung einströmende Wasser im
Tank starke Druckwellen erzeugt, die durch ein ausreichend großes Wasservolumen
ausgeglichen werden müssen, auch um eine ungestörte Entnahme von Wasser über das mit
der zu prüfenden Kreiselpumpe verbundene Ansaugrohr sicherzustellen. Letzlich führt eine
Verkleinerung des Volumens bei geschlossenen Unterdruckbehältern aber auch dazu, daß die
Belastung der Behälterwandungen stark ansteigt, da die Druckwellen schlechter abgepuffert
werden. Wie es sich gezeigt hat, sind einer Verkleinerung des Behältervolumens Grenzen
gesetzt, die insbesondere auch die Transportmöglichkeiten derartiger Behälter zumindest
stark einschränken.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die genannten Nachteile zu vermeiden und einen
kostengünstig zu erstellenden Pumpenprüfstand zu schaffen, der sich durch eine leichte
Bedienbarkeit und durch universelle Einsatzmöglichkeiten auszeichnet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Die wei
tere Ausgestaltung der Erfindung ist den Unteransprüchen zu entnehmen.
Dadurch, daß die Rücklaufleitung in einen in dem Vorratsbehälter angeordneten
Druckwellenabsorber einmündet, der mit einem Einströmtopf mit einer als Prallfläche
dienenden Bodenfläche und mit wenigstens einem Absorberraum mit Abflußöffnungen
versehen ist und daß das im Ansaugrohr angeordnete Ventil als Saughöheneinsteller
ausgebildet ist, über den dessen Querschnitt zur Simulation einer Saughöhe verkleinern
werden kann, wird erreicht, daß der Vorratsbehälter transportabel ist und in den
Pumpenprüfstand integriert werden kann. Es ergibt sich eine hohe Mobilität des
Pumpenprüfstandes, so daß Prüfungen, unabhängig von den jeweiligen örtlichen
Bedingungen, an jedem Ort möglich sind. Es erübrigt sich die Anschaffung stationärer
Pumpenprüfstände, deren Einsatzbereich stark eingeschränkt ist. Da die Rücklaufleitung des
Pumpenprüfstandes in einem in den Vorratsbehälter angeordneten Druckwellenabsorber
mündet, kann das Volumen des Vorratsbehälters auf ca. 1.000-3.500 ltr. verkleinert
werden.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist es vorgesehen, daß der
Druckwellenabsorber einen Einströmtopf aufweist, dessen Bodenfläche eine Prallfläche für
das einströmende Wasser darstellt. Das Wasser wird im Einströmtopf um 180° umgelenkt
und fließt dann über einströmseitig angeordnete Abflußöffnungen ab und gelangt in einen
Absorberraum, der mit weiteren Prallflächen und Durchtrittsöffnungen für das Wasser
versehen ist. Wie sich gezeigt hat, ist es aufgrund der Anordnung der Prallflächen und der
Umlenkungen möglich, das durch die Rücklaufleitung in den Vorratsbehälter einströmende
Wasser zu beruhigen, so daß das im Vorratsbehälter befindliche Wasser letztlich nur noch
als Vorrat für den Prüfvorgang zur Verfügung stehen muß. Eine Dämpfungsfunktion führt
das im Vorratsbehälter befindliche Wasser bei richtiger Gestaltung des Druckwellenab
sorbers nur noch in einem äußerst geringen Umfang aus. Es ist also nicht mehr erforder
lich, im Vorratsbehälter Raum für zusätzliches Wasser zur Abpufferung der Druckwellen
des einströmenden Wassers vorzusehen. Hieraus ergibt sich der bereits beschriebene Vor
teil, daß der Vorratsbehälter überraschend klein gehalten werden kann.
Als besonders vorteilhaft hat es sich herausgestellt, wenn der Druckwellenabsorber einen
Einströmtopf aufweist, dessen Bodenfläche eine Prallfläche für das einströmende Wasser
darstellt, wenn das Wasser im Einströmtopf um 180° umgelenkt wird und über die ein
strömseitig angeordneten Abflußöffnungen abfließt, wobei der Einströmtopf von einem Ab
sorberraum umschlossen ist, der in der Nähe seines den Abflußöffnungen entgegengesetzten
Endes mit Ausflußöffnungen für das Wasser versehen ist. Die Wirkung des erfindungsge
mäßen Druckwellenabsorbers ist dann besonders ausgeprägt, wenn die Abflußöffnungen des
Einströmtopfes unterhalb des Wasserspiegels des Vorratsbehälters angeordnet sind.
Die Prüfungen werden stark vereinfacht, da der Querschnitt des Ansaugrohres mittels des
Saughöheneinstellers zur Durchführung der Trockensaugprobe an der angeschlossenen Feu
erwehrkreiselpumpe geschlossen werden kann. Außerdem kann die Druckseite der ange
schlossenen Feuerwehrkreiselpumpe mittels des Druckverstellers zur Erzeugung des für die
Prüfung erforderlichen Schließdruckes geschlossen werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt und wird im fol
genden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Pumpenprüfstandes in der Seitenansicht;
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Pumpenprüfstand gemäß Fig. 1 von der Anschlußseite der
zu prüfenden Kreiselpumpe.
In der Zeichnung ist mit 1 ein Pumpenprüfstand bezeichnet, der mit einem Anschluß 2 für
die Druckseite einer Feuerwehrkreiselpumpe 3 und einem Anschluß 4 für die Saugseite der
Feuerwehrkreiselpumpe 3 versehen ist. Im Pumpenprüfstand 1 ist vom Anschluß 2 für die
zu prüfende Feuerwehrkreiselpumpe 3 eine Rohrleitung an einen Flansch 6 geführt, an den
ein Durchflußmengenmesser 7 angeflanscht ist. In der Rohrleitung 5 ist ein Druckmesser 8
angeordnet, dem ein in einer Konsole 9 angeordnetes Druckanzeigeinstrument 10 zugeordnet
ist. Dem Durchflußmengenmesser 7 ist ein in der Konsole 9 angeordnetes Durchfluß
mengenanzeigegerät 11 zugeordnet.
Mittels eines Flansches 12 ist am Durchflußmengenmesser 7 eine Rohrleitung 13 ver
bunden, die an einen Druckversteller 14 geführt ist. Der Druckversteller 14 weist einen
Stellhebel 15 auf, der es ermöglicht, den Querschnitt der Rohrleitung 13 zur Druckein
stellung zu verändern.
An den Druckversteller 14 schließt sich eine Rücklaufleitung 16 an, die in einen in einem
Vorratsbehälter 17 für das bei der Prüfung benötigte Wasser angeordneten Druckwellen
absorber 18 einmündet. Der Druckwellenabsorber 18 weist einen Einströmtopf 19 auf, der
an die Rücklaufleitung 16 über einen Flansch 20 angeschlossen ist. Der Einströmtopf 19
weist eine Bodenfläche 21 auf, die als Prallfläche für das einströmende Wasser ausgebildet
ist und das Wasser im Einströmtopf 19 um 180° umlenkt. Der Einströmtopf 19 weist au
ßerdem einströmseitig angeordnete Abflußöffnungen 33 für das Wasser auf, die am Umfang
verteilt angeordnet sind. Der Einströmtopf 19 ist von einem Absorberraum 22 umschlossen,
der in der Nähe seines den Abflußöffnungen 33 des Einströmtopfes 19 entgegengesetzten
Bodens 23 mit Abflußöffnungen 24 für das Wasser versehen ist. Die Abflußöffnungen 24
sind am Außenumfang des Absorberraumes 22 verteilt angeordnet. Auch der Boden 23 des
Absorberraumes 22 bildet für das einströmende Wasser eine Prallfläche. Im übrigen ist der
Querschnitt des Einströmtopfes 19 so gewählt, daß er stets größer bzw. allenfalls gleich dem
größten Querschnitt des Druckverstellers 14 ist. Es wird so ein Rückstau vermieden und ein
optimaler Wirkungsgrad des Einströmtopfes 19 sichergestellt.
Der Pumpenprüfstand 1 weist ein Gestell 25 auf, in das auch der Vorratsbehälter 17 inte
griert ist, so daß der Pumpenprüfstand mit dem Vorratsbehälter 17 eine Einheit bildet. An
den Anschluß 4 der Saugseite der zu prüfenden Feuerwehrkreiselpumpen 3 schließt sich ein
im Inneren des Pumpenprüfstandes 1 angeordnetes Ansaugrohr 26 an, in dem ein als Ku
gelhahn ausgebildeter Saughöheneinsteller 27 angeordnet ist, an den sich in Durchfluß
richtung ein Unterdruckmesser 28 anschließt. Der Saughöheneinsteller 27 ist mit einem
Stellhebel 29 versehen, über den der Öffnungsquerschnitt zur Simulation der Saughöhe
verstellt werden kann. Der Unterdruckmesser 28 steht im übrigen mit einem in der Konsole
9 des Pumpenprüfstandes 1 angeordneten Saughöhenanzeigeinstrument 30 in Wirkverbin
dung. Desweiteren ist in der Konsole 9 ein Drehzahlmesser 31 angeordnet, der die jeweilige
Drehzahl der zu prüfenden Feuerwehrkreiselpumpe 3 anzeigt. Das Ansaugrohr 26 ist im
übrigen in den Wasservorrat des Vorratsbehälters 17 derart eingeführt, daß die Eintritts
öffnung 32 dicht oberhalb des Bodens des Vorratsbehälters 17 liegt.
Die zu prüfende Feuerwehrkreiselpumpe 3 wird druckseitig an den Anschluß 2 des Pum
penprüfstandes 1 und saugseitig an den Anschluß 4 angeschlossen. Sodann wird die Feuer
wehrkreiselpumpe 3 in Betrieb gesetzt und die für die Prüfung erforderliche Pumpen
drehzahl eingestellt. Diese Drehzahl wird beispielsweise vom Drehzahlmesser 31 der Kon
sole 9 des Pumpenprüfstandes angezeigt. Anschließend wird der im Ansaugrohr 26 des
Pumpenprüfstandes 1 angeordnete Saughöheneinsteller 27 über seinen Stellhebel 29 derart
betätigt, daß sich hinter dem Saughöheneinsteller 27 ein Unterdruck einstellt, der der
geforderten Saughöhe entspricht. Bei einer Saughöhe von 7,50 m beträgt der erforderliche
Unterdruck 0,75 bar. Als weiterer Schritt wird der Querschnitt der Druckleitung, d. h. der
Querschnitt der Rohrleitungen 5 und 13, entsprechend der Prüfvorschrift der jeweiligen
Pumpe, eingestellt. Am Durchflußmengenanzeigegerät 11 der Konsole 9 ist jetzt die
Durchflußmenge ablesbar, die den für die jeweilige Pumpe bekannten Prüfwerten ent
sprechen muß.
Die Betätigung des Druckverstellers 14 und des Saughöheneinstellers 27 kann zur weiteren
Vereinfachung der Bedienung des Pumpenprüfstandes 1 über in der Zeichnung nicht darge
stellte Stellmotoren erfolgen. Hierzu sind dann an der Konsole 9 beispielsweise in der
Zeichnung gleichfalls nicht dargestellte Bedienungstaster vorgesehen.
Der Prüfvorgang mittels des erfindungsgemäßen Pumpenprüfstandes 1 gestaltet sich auf
grund der Simulation der Saughöhe allein über den Saughöheneinsteller 27 sehr einfach. Es
ist z. B. nicht erforderlich, im Vorratsbehälter 17 einen Abgleich des Pegels des Wasser
standes im Vorratsbehälter 17 durchzuführen, da dieser Pegel hier keinen Einfluß auf die
Meßgenauigkeit hat. Bei allen herkömmlichen Prüfverfahren erfordert der Pegelabgleich
bekanntlich einen erheblichen Zeitaufwand. Von großer Bedeutung ist es weiterhin, daß es
aufgrund der erheblichen Reduzierung des Volumens des Vorratsbehälters 15 gelungen ist,
den Pumpenprüfstand 1 als Einheit zu gestalten, in die sämtliche zur Pumpenprüfung erfor
derliche Ausrüstungsteile integriert sind. Aufwendige Baumaßnahmen zur Ermöglichung der
Pumpenprüfungen vor Ort, wie z. B. die Anlage von tiefen Brunnen, ist nicht mehr erfor
derlich. Der erfindungsgemäße Pumpenprüfstand 1 kann vielmehr z. B. in ein Fahrzeug
eingebaut werden, so daß die Prüfungen mittels eines einzigen Pumpenprüfstandes 1 an allen
denkbaren Orten vorgenommen werden können. Hieraus resultiert eine erhebliche Redu
zierung der Prüfkosten.
Andererseits kann der erfindungsgemäße Pumpenprüfstand 1 selbstverständlich gegebenen
falls auch stationär eingesetzt werden. Auch in diesem Fall bleibt die leichte Handhabung der
Pumpenprüfung voll erhalten. Außerdem können die bei herkömmlichen Anlagen erheblichen
Kosten für die aufwendigen Brunnen, bzw. geschlossenen Unterdruckbehälter erheblicher
Größe, eingespart werden. Dieses schließt natürlich nicht aus, daß der erfindungsgemäße
Pumpenprüfstand 1 gegebenenfalls auch aus einem bereits vorhandenen Teich o. ä. mit dem
für die Prüfung erforderlichen Wasser versorgt wird.
Claims (9)
1. Pumpenprüfstand (1) für Feuerwehrkreiselpumpen (3) der ein in einen unter
Atmosphärendruck stehenden Vorratsbehälter (17) geführtes Ansaugrohr (26)
aufweist, in dem ein Ventil angeordnet ist, über den der Querschnitt des
Ansaugrohres (26) verändert werden kann und an den sich in Durchflußrichtung
ein Unterdruckmesser (28) und ein Anschluß (4) für die Saugseite der zu
prüfenden Feuerwehrkreiselpumpe (3) anschließen sowie mit einem Anschluß (2)
für die Druckseite der zu prüfenden Feuerwehrkreiselpumpe (3), an den sich in
Durchflußrichtung ein Druckmesser (8), ein Durchflußmengenmesser (7) und ein
Druckversteller (14) sowie eine Rücklaufleitung (16) anschließen, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Rücklaufleitung (16) in einen in dem Vorratsbehälter (17)
angeordneten Druckwellenabsorber (18) einmündet, der mit einem Einströmtopf
(19) mit einer als Prallfläche dienenden Bodenfläche (21) und mit wenigstens
einem Absorberraum (22) mit Abflußöffnungen (24) versehen ist, daß das i m
Ansaugrohr (26) angeordnete Ventil als Saughöheneinsteller (27) ausgebildet ist,
über den dessen Querschnitt zur Simulation einer Saughöhe verkleinert werden
kann und daß der Vorratsbehälter (17) in den Pumpenprüfstand (1) integriert ist
und mit diesem eine transportable Einheit bildet.
2. Pumpenprüfstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Wasser
im Einströmtopf (19) an dessen Bodenfläche (21) um 180° umgelenkt wird und
über einströmseitig angeordnete Abflußöffnungen (33) abfließt und daß der dem
Einströmtopf (19) zugeordnete wenigstens eine Absorberraum (22) mit weiteren
Prallflächen und Abflußöffnungen (24) für das Wasser versehen ist.
3. Pumpenprüfstand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß, daß der Einströmtopf (19) von einem Absorberraum (22) umschlossen ist,
der in der Nähe seines den Abflußöffnungen (33) entgegengesetzten Bodens (23) mit
Abflußöffnungen (24) für das Wasser versehen ist.
4. Pumpenprüfstand nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Ein
strömtopfes (19) gleich oder größer ist als der größte im Druckversteller (14)
einstellbare Querschnitt.
5. Pumpenprüfstand nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abflußöffnungen (33) des
Einströmtopfes unterhalb des Wasserspiegels des Vorratsbehälters (17) angeordnet
sind.
6. Pumpenprüfstand nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des
Ansaugrohres (26) mittels des Saughöheneinsteller (27) zur Durchführung der
Trockensaugprobe an der angeschlossenen Feuerwehrkreiselpumpe (3) geschlossen
werden kann.
7. Pumpenprüfstand nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Druckseite der ange
schlossenen Feuerwehrkreiselpumpe (3) mittels des Druckverstellers (14) zur
Erzeugung des für die Prüfung erforderlichen Schließdruckes geschlossen werden
kann.
8. Pumpenprüfstand (1) nach Anspruch 1 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Saughöheneinsteller (27)
als Kugelhahn ausgebildet ist.
9. Pumpenprüfstand nach einem der Ansprüche 1, 4 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Druckversteller (14) als Kugelhahn ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934331815 DE4331815C2 (de) | 1993-09-18 | 1993-09-18 | Pumpenprüfstand für Feuerwehrkreiselpumpen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934331815 DE4331815C2 (de) | 1993-09-18 | 1993-09-18 | Pumpenprüfstand für Feuerwehrkreiselpumpen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4331815A1 DE4331815A1 (de) | 1995-03-23 |
| DE4331815C2 true DE4331815C2 (de) | 1998-02-19 |
Family
ID=6498063
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934331815 Expired - Fee Related DE4331815C2 (de) | 1993-09-18 | 1993-09-18 | Pumpenprüfstand für Feuerwehrkreiselpumpen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4331815C2 (de) |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2217724C2 (ru) * | 2001-02-12 | 2003-11-27 | Сибирская аэрокосмическая академия им. акад. М.Ф. Решетнева | Способ балансовых испытаний центробежного колеса |
| DE202009012158U1 (de) * | 2009-09-08 | 2011-02-03 | Hugo Vogelsang Maschinenbau Gmbh | Drehkolbenpumpe |
| IT1398918B1 (it) * | 2010-03-11 | 2013-03-28 | Caprari Spa | Apparecchiatura per il collaudo di pompe |
| CN103047124B (zh) * | 2011-10-12 | 2015-09-23 | 中国石油化工股份有限公司 | 离心泵外特性和内部流动测量多功能试验装置 |
| CN103852259B (zh) * | 2012-12-06 | 2017-02-22 | 中核核电运行管理有限公司 | 一种核电应急柴油机机械超速保护装置校验系统 |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9105473U1 (de) * | 1991-05-03 | 1991-07-04 | Uhde, Wilhelm, 3355 Kalenfeld | Pumpenprüfgerät |
| DE4104708A1 (de) * | 1990-03-02 | 1991-09-05 | Bechtold Guenter Dipl Ing Fh | Pruefverfahren fuer fluessigkeitspumpen und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens |
-
1993
- 1993-09-18 DE DE19934331815 patent/DE4331815C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4104708A1 (de) * | 1990-03-02 | 1991-09-05 | Bechtold Guenter Dipl Ing Fh | Pruefverfahren fuer fluessigkeitspumpen und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens |
| DE9105473U1 (de) * | 1991-05-03 | 1991-07-04 | Uhde, Wilhelm, 3355 Kalenfeld | Pumpenprüfgerät |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| KSB Kreiselpumpenlexikon 1974, S. 195, Abb. 1 mit Text * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4331815A1 (de) | 1995-03-23 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69908567T2 (de) | Abflusssystem für ein hilfstriebwerkraum | |
| DE4331815C2 (de) | Pumpenprüfstand für Feuerwehrkreiselpumpen | |
| DE102019101285A1 (de) | Prüfanlage zur Durchführung einer Brandbeanspruchungsprüfung an einem Wasserstromventil | |
| DE3342242A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zum erkennen von undichtigkeiten des verbrennungssystems einer wassergekuehlten brennkraftmaschine | |
| EP0000188A1 (de) | Vorratstank für Flüssigkeiten | |
| DE3043279A1 (de) | Messblenden-vorrichtung | |
| EP0294727A1 (de) | Vorrichtung zum Absperren von Rohrleitungen | |
| DE4104708A1 (de) | Pruefverfahren fuer fluessigkeitspumpen und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens | |
| DE102005025382B3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung von freiem und gelöstem Gas in Wasser | |
| DE2257289B2 (de) | Vorrichtung zum Prüfen und Einstellen von Vergasern und anderen Kraftstoff verbrauchenden Geräten | |
| DE102021111298A1 (de) | Prüfvorrichtung zur Prüfung der Wasserergiebigkeit von Brunnen | |
| CH691331A5 (de) | Vorrichtung zur Messung des Gasgehalts von Flüssigkeiten. | |
| DE2521473C3 (de) | Lecküberwachungsvorrichtung | |
| DE102014116435A1 (de) | Rückstauverschluss | |
| DE29707328U1 (de) | Luftdruckprüfgerät zur Prüfung der Dichtigkeit von verlegten Kanalisationsrohren | |
| DE859681C (de) | Verfahren zur Pruefung und Aufrechterhaltung des einwandfreien Betriebszustandes von hydraulischen Brems- usw. Einrichtungen | |
| DE3311844A1 (de) | Verfahren zum zapfen von bier, insbesondere weissbier, in trinkgefaesse | |
| DE141196C (de) | ||
| DE422486C (de) | Vorrichtung zur Bestimmung des Tiefganges von schwimmenden Fahrzeugen | |
| DE2122132C3 (de) | Prüfeinrichtung an schwimmergesteuerten Flüssigkeitsanzeigen | |
| DE1084601B (de) | Geraet zum Verhueten des Mitmessens von Gasen bei Abgabe von Fluessigkeiten (Gasmessverhueter) | |
| DE7829458U1 (de) | Vorrichtung zum Entnehmen von Wasserproben aus vorbestimmter Tiefe | |
| DE10259637A1 (de) | Schienenfahrzeug mit Dieselantrieb, insbesondere Triebwagen zur Personenbeförderung, mit einer Einrichtung für das Druckbetanken des Kraftstoffbehälters | |
| DE245129C (de) | ||
| DE808492C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Messung des Wasserstandes am Boden von der Lagerung von Kohlenwasserstoffen o. dgl. dienenden Behaeltern |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |