DE43310C - Knopf, welcher ohne Nähnadel oder andere mechanische Vorrichtung befestigt und gelöst werden kann - Google Patents

Knopf, welcher ohne Nähnadel oder andere mechanische Vorrichtung befestigt und gelöst werden kann

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Publication number
DE43310C
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Authority
DE
Germany
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button
detached
attached
mechanical device
sewing needle
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT43310D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. E. ZINNALL in Stolp i. Pommern, Bahnhofstr. 40
Publication of DE43310C publication Critical patent/DE43310C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B1/00Buttons
    • A44B1/18Buttons adapted for special ways of fastening
    • A44B1/28Buttons adapted for special ways of fastening with shank and counterpiece
    • A44B1/34Buttons adapted for special ways of fastening with shank and counterpiece with snap-action counterpiece

Landscapes

  • Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kurzwaaren.
J. E. ZINNALL in STOLP (Pommern).
werden kann.
Patentlrt im Deutschen Reiche vom 7. October 1887 ab.
Fig. ι bis 14 stellen einen Knopf dar, welcher aus zwei in einander schiebbaren Theilen a und b besteht, α ist der Obertheil aus Holz, Knochen, Steinen oder Metall, von letzterem aus einem Stück gestanzt, Fig. 1.
Anstatt der üblichen Löcher oder einer Oese, zum Befestigen bezw. Annähen, ist durch die Mitte ein Loch gestanzt mit versenktem und nach oben gestülptem Rand, Fig. 4, oder mit versenktem Rand nach unten gestülptem Kranz, Fig. 2, 3, 6 und 7, oder wie letztere mit Einschnitt im gestülpten Kranz.
b ist der Untertheil, aus einem dünnen, eigenthümlich gestanzten, federnden Metallstreifen oder auch Draht, Fig. 12, 13, 8 und 11, hergestellt; die Enden c sind rückwärts durch den Schlitz e gesteckt und Haken bildend gebogen, ähnlich wie die Patentklammern (Haften). Fig. 7 ist genau so wie eine Papierklammer, die Enden c sind vorwärts gebogen; die Zacken e e, aus der Oeffnung d gestanzt, bilden Stützen bezw. Gegenfedern. Der Untertheil b bildet somit eine doppelte Feder, Fig. 11; c und c sind gespannt. In Fig. 7 bildet b nur eine einfache Feder; die eingeschaltete Hülse/hält α und b in gespannter Entfernung.
Beim Gebrauche wird der mit einem Knopf zu versehende Gegenstand bei Wäsche mit einem Pfriemen durchstochen, wo möglich auch noch die entstandene Oeffnung geschürzt; bei nicht waschbarem Stoff wird in die Oeffnung eine Metallöse gedrückt, Fig. 2 und 3; alsdann steckt man den unteren Kranz von a, mit g benannt, durch die Oese, drückt die beiden hakenförmig gebogenen Schenkel c des Untertheiles b mit den Fingern so zusammen, dafs dieselben durch die Oeffnung von α durchgehen, Fig. 3 und 4 punktirt, und drückt dann b kräftig in α hinein; durch den Druck werden die federnden Theile von b zusammengeprefst, die Haken c fassen über die innere Randerhöhung von a\ läfst der Druck nach, so werden die Haken c c durch die Federkraft von b fest hinter die Randerhöhung gedrückt und lassen dieselben, da sich der Kranz g gegen b stemmt, α nicht mehr los, Fig. 3 und 4.
Soll der Knopf losgenommen werden, so drückt man stark gegen b; sobald die Haken cc den erhöhten Rand von α loslassen, werden dieselben mit den Fingern zusammengedrückt, der Druck gegen b nachgelassen und α abgezogen.
In Fig. 9, 10 und 14 wird cc durch den Einschnitt h h in α eingeführt, starker Druck gegen b ausgeübt und α um eine Viertelwendung gedreht; die Haken cc sind schräg zugespitzt und greifen in gleiche Vertiefungen von a. Man stellt den Druck bei b ein; da die Haken c in die Vertiefungen einspringen, sitzt der Knopf fest, α läfst sich ohne Druck gegen b nicht drehen; hier stemmt sich ee als Gegenfeder unter α hinter den nach unten gestülpten Kranz g.
In Fig. 6 und 7 wird über c c die Hülse f gestreift, cc zusammengedrückt und durch a gesteckt, α und b kräftig gegen einander gedrückt, worauf die Haken cc hinter den er-
höhten Rand von α einspringen und durch den Gegendruck der Hülse f der Knopf festsitzt.
An einfachen Wäscheknöpfen, welche weniger Gewalt auszuhalten haben, kann α ganz glatt bleiben und die Haken bei b anstatt bogenförmig nur winklig gebogen sein; zur Spannung beider Theile mufs die Hülse f eingeschaltet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Knopf für Kleider, Wäsche oder zur Verbindung anderer Gegenstände unter einander, welcher ohne eine mechanische Vorrichtung oder Nähnadel befestigt und gelöst werden kann; bestehend einerseits aus einem als Doppelfeder ausgebildeten Untertheil (b) mit hakenförmig aufgebogenen Schenkeln (c), einem Schlitz (d), Stutzen (e) und Stutzring (f) versehen ; andererseits aus einem Obertheil (a) mit versenktem bezw. nach unten gestülptem Kranz (g) und den zur leichteren Einführung der gekröpften Schenkel (c) in g dienenden Einschnitten (h), welche Schenkel durch Zusammendrücken von α gegen b und nach einer Viertelwendung von α selbstthätig über g einspringen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT43310D Knopf, welcher ohne Nähnadel oder andere mechanische Vorrichtung befestigt und gelöst werden kann Expired - Lifetime DE43310C (de)

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DENDAT43310D Expired - Lifetime DE43310C (de) Knopf, welcher ohne Nähnadel oder andere mechanische Vorrichtung befestigt und gelöst werden kann

Country Status (1)

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DE (1) DE43310C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3500507A (en) * 1967-09-11 1970-03-17 Anna Frances Malhenzie Button assembly

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