DE4331036C2 - Schneidklemm-Verbindungsstecker - Google Patents

Schneidklemm-Verbindungsstecker

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Description

Die Erfindung betrifft einen Schneidklemm-Verbindungsstecker, der durch eine Schneidklemmung mit einem Draht verbunden werden soll.
Ein bekannter Schneidklemm-Verbindungsstecker ist beispiels­ weise in der japanischen, offengelegten Patentanmeldung (Kokai) Nr. 3-159077 dargestellt.
Dieser Schneidklemm-Verbindungsstecker ist zur Verwendung mit einem mehradrigen Kabel bestimmt, bei dem ein Gehäuse in sich mehrere Schneidklemm-Anschlußteile aufweist. Ein Stiftteil erstreckt sich vom Hauptkörper des jeweiligen Schneidklemm-Anschlußteiles nach vorne durch eine Isolierungswand am hinteren Ende des Gehäuses hindurch. Der Hauptkörper ist an einem Schneidklemm-Arbeitsteil hinter der Isolierungswand angeordnet. Ein Paar von Schneidklemm-Blechen hat zwischen sich einen Raum in Längsrichtung des Anschlußteiles und diese Bleche sind als Schneidklemm-Teil am Hauptkörper der Schneidklemm-Anschlußteile befestigt. In der Mitte jedes Schneidklemm-Bleches ist ein U-förmiger Schneidklemm-Schlitz ausgebildet.
Die Außenseite des Gehäuses ist mit einem Schutzbehälter abgedeckt. Am hinteren Ende des Schutzbehälters sind ein gekröpftes Schutzteil und eine Hüllen-Haltevorrichtung befestigt. Das gekröpfte Schutzteil hat ein U-förmiges Schneid­ klemm-Teil und die Umhüllungs-Haltevorrichtung hat ein U-förmiges Halteteil.
Beim Anschließen eines abgeschirmten, elektrischen Drahtes an den Schneidklemm-Verbindungsstecker werden bei der obigen Konstruktion eine äußere Ummantelung und ein äußerer Leiter abgeschält und die abgedeckten Drähte, die innerhalb der äußeren Leiter angeordnet sind, werden dann so ausgerichtet, daß sie in einer Ebene liegen und dann werden sie durch eine Heißschweißung oder durch eine Bandagierung befestigt.
Danach wird die Einschub-Spitze des abgedeckten Drahtes in den Schneidklemm-Arbeitsteil auf der oberen Seite des Gehäuses so eingelegt, daß seine horizontale Lage beibehalten wird und der abgedeckte Draht wird auf dem Schneidklemm-Schlitz des Schneid­ klemmbleches des Schneidklemm-Anschlußteiles angeordnet. Gleichzeitig wird der äußere Leiter zwischen den Schneidklemm-Teilen des Schneidklemmteiles für die Ummantelung eingelegt. Die äußere Ummantelung wird ebenfalls in den Raum zwischen den Halteteilen für den Halteteil der Ummantelung eingeschoben.
Jeder ummantelte Draht wird unter Verwendung einer Schneid­ klemm-Vorrichtung in den Schneidklemm-Schlitz eingepreßt. Ebenso werden unter Verwendung einer weiteren Schneidklemm-Vorrichtung jeweils ein äußerer Leiter an die Schneidklemmteile und eine äußere Abdeckung an das Halteteil angepreßt.
Bei dem oben erwähnten, bekannten Schneidklemm-Verbindungs­ stecker ist dann keine Positionierungsvorrichtung zum genauen Ausrichten des Drahtes auf dem Schneidklemm-Schlitz vorhanden, wenn der Draht durch die Schneidklemm-Vorrichtung schneid­ geklemmt wird. Wenn die Ausrichtung jedoch nicht genau durch­ geführt wird, dann kann aus diesem Grunde die Schneidklemmung nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden und es besteht die Möglichkeit, daß die Zuverlässigkeit der elektrischen Verbindung beeinträchtigt wird.
Die Spitze der Schneidklemm-Vorrichtung wird beim Schneid­ klemmen in den Raum zwischen zwei Schneidklemmbleche einge­ schoben. Wenn die Schneidklemm-Vorrichtung aus dem Raum nach der Schneidklemmung zurückgezogen wird, dann haftet die Schneidklemm-Vorrichtung an den Schneidklemm-Blechen an und das Schneidklemm-Anschlußteil wird zusammen mit der Schneidklemm-Vorrichtung dann herausgezogen, wenn die Schneidklemm-Vorrichtung selbst herausgezogen wird. Dies führt zu einem Problem insofern, als das Schneidklemm-Anschlußteil angehoben und in seinem Mittelabschnitt verbogen wird.
Aus der DE 32 03 651 A1 ist ein Steckverbinder mit Schneidklemmkontakten bekannt, der eine Platte mit Bohrungen aufweist, in welche die Einzelleiter eines Kabels eingeführt werden können. Senkrecht zu diesen Bohrungen finden sich in der Platte Schlitze oder Aussparungen, in die beim Niederdrücken der Platte Schneidklemmkontakte eingeführt werden. Bei einer anderen, in dieser Druckschrift offenbarten Ausführungsform ist eine Platte an der Unterseite mit Noppen versehen, zwischen welche die Einzelleiter eines Kabels eingelegt werden, um voneinander genau bestimmte Abstände einzunehmen.
Aus der DE 31 33 605 A1 ist ein Formstück zur Aufnahme von lötfreien Verbindungselementen bekannt, das aus einem Hal­ testück und einem Hauptkörper besteht. Zur Aufnahme von Drähten sind eine Mehrzahl von Schleifen vorgesehen, zwischen welche die Drähte eingeführt werden können. Die Drähte sind dabei so gehalten, daß eine relative seitliche Bewegung zwischen den Schleifen verhindert wird. Zur Halterung der Drähte sind jeweils Flügel vorgesehen, deren spitze Enden mit der äußeren Isolierung des Drahtes einen Reibschluß haben und diesen fest­ halten.
Schließlich ist aus der DE-OS 33 20 440 ein elektrischer Ver­ binder bekannt, bei dem in einem Isoliergehäuse mehrere Metall­ kontakte angeordnet sind. Das Gehäuse weist einen Scharnier­ deckel auf, der beim Zuklappen die zu verbindenden Drähte in Schneidklemmelemente drückt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schneidklemm­ verbinder anzugeben, bei dem ein elektrischer Draht bei der Schneidklemmung genau auf den Schneidklemmschlitz ausgerichtet werden kann.
Ferner soll ein Schneidklemmverbinder angegeben werden, der das Anheben des Schneidklemm-Anschlußteiles dann verhindern kann, wenn die Schneidklemm-Vorrichtung angehoben wird.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch einen Schneidklemm­ verbinder mit den Merkmalen des Anspruches 1. Vorteilhafte Aus­ führungsformen der Erfindung sind durch die Unteransprüche gekennzeichnet.
Bei dem Schneidklemm-Verbindungsstecker mit dem erfindungs­ gemäßen Aufbau können die Drähte in die Schneidklemmschlitze mit hoher Genauigkeit eingepreßt werden. Dies ist deshalb der Fall, weil die zeitweise wirkende Haltevorrichtung die Drähte zeitweise so festhält, daß die Ausrichtung der Drähte beim Schneidklemmen ordnungsgemäß durchgeführt werden kann. Wenn die zeitweise wirkende Haltevorrichtung an den Schneidklemmteilen befestigt wird, kann sie darüberhinaus die Anschlußteile davor bewahren, angehoben zu werden. Dies wird dadurch bewirkt, daß die Schneidklemmteile gegen die zeitweise wirkende Haltevor­ richtung dann anstoßen, wenn die Schneidklemm-Anschlußteile zusammen mit der Schneidklemmvorrichtung zurückgezogen werden.
Es wird nun eine Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Schneidklemmverbinders anhand der beigefügten Zeichnungen beschrieben:
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht, die eine Schneid­ klemm-Verbindungsvorrichtung nach der Erfindung dar­ stellt.
Fig. 2 ist eine Schnittansicht im wesentlichen längs der Linie 2-2 in Fig. 1.
Fig. 3 ist eine Schnittansicht im wesentlichen längs der Linie 3-3 in Fig. 2, welche die Schneidklemm-Ver­ bindungsvorrichtung gemäß Fig. 1 zeigt.
Fig. 4 ist eine Schnittansicht im wesentlichen längs der Linie 4-4 in Fig. 5, wobei ein Zustand dargestellt ist, in dem ein Draht in die Schneidklemm-Ver­ bindungsvorrichtung gemäß Fig. 3 eingelegt ist, um diesen Draht kurzzeitig zu halten.
Fig. 5 ist eine Schnittansicht im wesentlichen längs der Linie 5-5 in Fig. 4.
Gemäß den Fig. 1, 2 und 3 hat der Schneidklemm-Verbindungs­ stecker an seinem Vorderteil ein Gehäuse 20. Das Gehäuse 20 besteht aus Kunststoff und hat eine Paßhaube 20A. Die Paßhaube 20A nimmt die Steckkupplung auf. Durch eine Trennwand 21 getrennt ist am hinteren Teil des Gehäuses 20 ein Aufnahmeteil 22 für die Anschlußteile vorgesehen. In dem Aufnahmeteil 22 sind durch Trennwände 23 mehrere Halteabschnitte für die Anschlußteile gebildet. Jeder Halteabschnitt für ein Anschluß­ teil hat eine Kanal-Form, die sich in einer Richtung erstreckt, die zur Trennwand 21 quersteht (also in Längsrichtung der Drähte 8, die weiter unten beschrieben sind).
In jeden Halteabschnitt 24 werden von seiner Rückseite aus Schneidklemm-Anschlußteile 30 eingeschoben. Das Schneidklemm-Anschlußteil 30 hat einen Hauptkörper 31 und einen Stiftteil 32. Der Hauptkörper 31 liegt im Halteabschnitt 24 für die Halteteile. Das Stiftteil 32 erstreckt sich vom vorderen Ende des Hauptkörpers 31 in Richtung nach vorne durch ein Durch­ gangsloch 25 hindurch bis in die Paßhaube 20A hindurch. An der unteren und der oberen Seite des Durchgangsloches 25 sind einzelne Vertiefungen 26 und 27 ausgebildet. Am Basisteil des Stiftteiles 32, das am Schneidklemm-Anschlußteil 30 befestigt ist, sind freie Vorsprünge 33 und 34 befestigt. Diese Vor­ sprünge hindern mithin eine Verschiebung der Schneidklemm-Anschlußteile 30 sowohl nach vorne als auch nach hinten. Ein freier Vorsprung 33 ist flexibel.
Am Hauptkörper 31 der Schneidklemm-Anschlußteile 30 ist ein Paar von Schneidklemmblechen 40, 40 einstückig angeformt.
Zwischen den Schneidklemmblechen 40 befindet sich ein Zwischen­ raum. Parallel zueinander und quer zur Einschubrichtung der Schneidklemm-Anschlußteile 30 ist ein Paar von Schneidklemm­ blechen 40 angebracht. In der Mitte in Breitenrichtung des Schneidklemmbleches 40 ist vertikal ein Schneidklemm-Schlitz 42 eingeformt. Gemäß Fig. 2 hat der Schneidklemmschlitz 42 eine U-Form und am oberen Ende des Schlitzes 42 ist ein verbreiterter Teil 41 vorgesehen. Der verbreiterte Teil 41 besteht aus einem Paar von geneigten Kanten 41a. Jede geneigte Kante 41a trägt eine Schneidklinge.
An den oberen Enden der Trennwände 23 des Gehäuses 20 sind ein­ stückig flexible Sperrklinken 50, 50′ angeformt. Die flexiblen Sperrklinken 50, 50′ sind oberhalb der Schneidklemm-Bleche an­ geordnet und verlaufen so, daß sie die Bleche 40 überlappen. Gemäß Fig. 2 hat jede flexible Sperrklinke 50, 50′ einen oder mehrere Flügel 52 (ein flexibles Teil zum kurzzeitigen Fest­ halten), der sich nach unten neigt und jeweils an beiden Seiten von vertikalen Wänden befestigt ist. Die vertikalen Wände 51 sind an den Trennwänden 23 angebracht. Jede flexible Sperr­ klinke 50′ an einem Endteil hat den flexiblen Flügel 52 nur nach einer Seite.
Die Spitze des flexiblen Flügels 52 erstreckt sich zu der tat­ sächlichen Lage des Drahtes 8 dann, wenn dieser Draht tat­ sächlich im verbreiterten Teil 41 des Schneidklemmschlitzes 42 angeordnet ist (diese Stellung ist in Fig. 2 durch eine strichpunktierte Linie angedeutet). Die Spitze des flexiblen Flügels 52 hat eine Arbeitsfläche 52a, die sich um die Außen­ fläche des Drahtes in seiner tatsächlichen Stellung herum er­ streckt. Jede Arbeitsfläche 52a besteht aus einer gekrümmten Fläche oder aus einer Schrägfläche, die zur Erstreckungs­ richtung der flexiblen Sperrklinken 50, 50′ quersteht. Die Arbeitsfläche 52a liegt der anderen Arbeitsfläche 52a gegen­ über, die ebenfalls aus einer gebogenen Fläche oder einer Schrägfläche besteht. Die geneigten Kanten 41a und die Arbeits­ flächen 52a sind so angeordnet, daß sie den Draht 8 an vier Stellen umgeben.
Gemäß Fig. 3 entsprechen die flexiblen Sperrklinken 50, 50′ den Räumen zwischen den Schneidklemmblechen 40, 40. Beide Enden der flexiblen Sperrklinken 50, 50′ überlappen die Schneidklemm­ bleche 40, 40. Die flexiblen Flügel 52, die sich von den Enden der flexiblen Sperrklinken 50, 50′ nach unten erstrecken, ver­ hindern demzufolge das Anheben der Schneidklemm-Bleche 40. Der flexible Flügel 52 kann sich in Längsrichtung erstrecken.
An der Rückseite der Trennwand 21 des Gehäuses 20 ist eine Draht-Halteöffnung 28 angeordnet. Die Spitze des Drahtes 8 wird in seiner tatsächlichen Stellung in die Draht-Halteöffnung 28 eingeschoben. Diese Öffnung 28 liegt an einer Stelle, an der die Spitze des Drahtes 8 dann anliegt, wenn dieser Draht im verbreiterten Teil 41 liegt.
Es folgt nun die Beschreibung des Vorganges, bei dem der Draht an den Schneidklemm-Verbindungsstecker schneidgeklemmt wird.
Die Drähte 8 werden ausgerichtet und nach unten in den Raum zwischen den flexiblen Sperrklinken 50, 50′ eingebracht. Durch Eindrücken der Drähte nach unten von Hand in den Raum hinein werden die flexiblen Flügel 52 der flexiblen Sperrklinken 50, 50′ durch den Draht 8 nach innen gebogen und ermöglichen dem Draht 8 auf diese Weise, zwischen ihnen hindurchzugelangen. Nach dem Durchtritt des Drahtes 8 nehmen die flexiblen Flügel 52 wieder ihren Ausgangszustand ein.
Der Draht 8 ist auf diese Weise in dem Raum zwischen dem ver­ breiterten Teil 41 des Schneidklemm-Schlitzes 42 und den Arbeitsflächen 52a der flexiblen Flügel 52 aufgenommen. Unter diesen Umständen kommen die Arbeitsflächen 52a der flexiblen Flügel 52 mit der oberen Fläche des Drahtes 8 in Berührung. Die flexiblen Flügel 52 verhindern auf diese Weise das Anheben des Drahtes 8 und darüberhinaus wird dieser Draht von den flexiblen Flügeln 52 in seiner Stellung festgehalten. Gleichzeitig ist die Spitze des Drahtes 8 in die Draht-Halteöffnung 28 ein­ geschoben und in ihr festgelegt.
In diesem Zustand geht als nächstes die Schneidklemm-Vorrichtung 12 nach unten, um den Draht 8 in den Schneidklemm-Schlitz 42 hineinzupressen. Alle Druckeinpassungen durch die Vorrichtung 12 werden dann gleichzeitig durchgeführt, wenn alle Drähte 8 sich in ihrer Lage befinden. Beim Einpassen unter Druck durchtrennen die Klingen der geneigten Kanten 41a die Umhüllung und dringen in den inneren Leiter ein. Der Draht 8 ist demzufolge in den Schneidklemm-Schlitz 42 eingedrückt, so daß der Leiter mit dem Schneidklemm-Anschlußteil 30 elektrisch in Verbindung steht.
Dies führt dazu, daß die Schneidklemmung mit hoher Genauigkeit durchgeführt werden kann, weil der Draht 8 vorher kurzzeitig von den flexiblen Flügeln 52 auf der geneigten Kante 41a fest­ gehalten wird. Darüberhinaus kann das Einpassen unter Druck in den Schneidklemm-Schlitz 42 des vorderen Schneidklemm-Bleches 40 sehr genau durchgeführt werden, weil die Spitze des Drahtes 8 kurzzeitig im Drahthalteloch 28 gehalten wird. Wenn die Schneidklemmvorrichtung 12 nach der Schneidklemmung angehoben wird, dann kann das Herausheben der Schneidklemm-Anschlußteile 30 mit Sicherheit verhindert werden. Dies tritt selbst dann ein, wenn die Schneidklemmvorrichtung 12 zwischen die Schneid­ klemmbleche 40 eingedrungen ist, weil Teile der flexiblen Flügel 52 der flexiblen Sperrklinken 50, 50′ über den Schneid­ klemmblechen 40 angeordnet sind.

Claims (5)

1. Schneidklemmverbinder zum Schneidklemmen von mehreren Drähten, mit
einem Gehäuse (20) mit einem Anschlußaufnahmeteil (22) und einer Paßhaube (20A) zur Aufnahme eines Steckers;
mehreren Schneidklemm-Anschlußteilen (30), die nebeneinander in dem Anschlußaufnahmeteil (22) befestigt sind, wobei jedes dieser Schneidklemm-Anschlußteile (30) ein Paar von Schneidklemmteilen (40) aufweist, zwischen denen in Erstreckungsrichtung der Drähte ein Raum verbleibt, wobei jedes Schneidklemmteil (40) zwei geneigte Kanten (41) und einen Preßpaßschlitz (42) aufweist, wobei die geneigten Kanten zur Aufnahme der Drähte (8) dienen und der Preßpaßschlitz (42) durch Einpressen der Drähte mit diesen elektrisch verbunden wird; und
einer zeitweise wirksamen Halteeinrichtung zum zeitweisen Halten der Drähte (8) an den Schneidklemm-Teilen (40), die flexible Abschnitte (52) zum zeitweisen Halten der Drähte (8) zwischen den geneigten Kanten (41) aufweist, wobei die flexiblen Abschnitte (52) ein Paar Sperrklinken (50, 50′) sowie ein Paar flexibler Flügel (52) aufweisen, wobei die Sperrklinken (50, 50′) sich vom Anschlußabschnitt des Gehäuses (20) aus erstrecken und zu beiden Seiten der Drähte (8) angeordnet sind, und wobei sich die flexiblen Flügel (52) von den Sperrklinken (50, 50′) aus erstrecken und die Drähte (8) zwischen den geneigten Kanten (41) halten, und wobei
jeder flexible Flügel (52) eine Arbeitsfläche (52a) aufweist, die derart gekrümmt ist, daß sie sich an die Form der Drähte (8) anpaßt.
2. Schneidklemmverbinder nach Anspruch 1, wobei die beiden geneigten Kanten (41) und das Paar flexibler Flügel (52) derart angeordnet sind, daß sie die Drähte jeweils umgeben.
3. Schneidklemmverbinder nach Anspruch 1, wobei ein Raum zwischen den Vorderenden der beiden flexiblen Flügel (52) kleiner ist als der Außendurchmesser der Drähte (8), wobei die flexiblen Flügel (52) so ausgebildet sind, daß sie die Drähte (8) zwischen sich durch eine elastische Verformung aufnehmen können.
4. Schneidklemmverbinder nach Anspruch 1, wobei wenigstens ein Teil der flexiblen Flügel (52) über der geneigten Kante (41) angeordnet ist.
5. Schneidklemmverbinder nach Anspruch 1, wobei die zeitweise wirkende Haltevorrichtung ferner eine Draht-Halteöffnung (28) umfaßt, die im Gehäuse (20) eingeformt ist und zur Aufnahme einer Spitze des Drahtes (8) dient.
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