DE43309C - Winde mit kegelförmiger Trommel_ - Google Patents

Winde mit kegelförmiger Trommel_

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DE43309C
DE43309C DENDAT43309D DE43309DA DE43309C DE 43309 C DE43309 C DE 43309C DE NDAT43309 D DENDAT43309 D DE NDAT43309D DE 43309D A DE43309D A DE 43309DA DE 43309 C DE43309 C DE 43309C
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DE
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rope
conical
winch
conical drum
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DENDAT43309D
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firma grusonwerk in Magdeburg-Buckau'
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/02Driving gear
    • B66D1/04Driving gear manually operated
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/28Other constructional details
    • B66D1/30Rope, cable, or chain drums or barrels

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35: Hebezeuge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. October 1887 ab.
Die nachstehend beschriebene Erfindung erzielt durch die Verbindung einer kegelförmigen Windetrommel mit einer Kette oder einem Seil ohne Ende für eine an letzterem mittelst loser Rolle angehängte Last eine Differentialbewegung, welche innerhalb gewisser Grenzen jedes Vorgelege für die Winde überflüssig macht.
In der beiliegenden Zeichnung ist A die kegelförmige, mit gewindeartigen Seilrillen versehene Windetrommel, um welche das Seil ohne Ende einmal oder mehrere Male geschlungen ist.
Dreht man die Trommel mittelst der Kurbel a, so wickelt sich das Seil an der einen Seite auf, an der anderen ab und die Last wird infolge der Kegelform der Trommel um die halbe Differenz der Auf- und Abwickelung gehoben oder gesenkt. Wickelt sich das Seilende c ab und d auf, so steigt die Last, wickelt sich d ab und c auf, so sinkt dieselbe.
Der aufgewickelte Theil des Seiles wandert während der Drehung von einer Seite der Trommel zur anderen.
Die Wirkungsweise dieses eigenartigen Maschinenelementes wird am besten durch einige theoretische Erörterungen klargestellt.
Ist P die an der Kurbel α wirkende Kraft, Q. die Last, r, der Radius der Trommel bei c und r2 bei d, so ist
oder, wenn η die Anzahl der Seilumwickelungen und dr die Differenz der mittleren Radien zweier benachbarten Schraubengänge ist,
D Q . , P ndr
Pa = η dr oder -^- =
2 Q.2 a
Setzt man in obige Formeln mittlere Werthe ein, so erkennt man, dafs mit der kegelförmigen Trommel mit Leichtigkeit ein Verhältnifs
von
Q.
= zu erzielen ist.
20
Der erreichbare Hub ergiebt sich aus folgender Betrachtung:
Die Zu- oder Abnahme des umgewickelten Seiles beträgt bei einer Umdrehung 2 π η dr und die Last steigt oder sinkt also um π η dr.
Ist m die Gesammtzahl der Schraubengänge, so kann man die Kurbel m η mal drehen, bis das Seil von einer Seite der Trommel zur anderen gewandert ist. Die Hubhöhe beträgt also
H = (m n) it η dr.
Die kegelförmige Windetrommel erinnert im Princip an den gewöhnlichen Differentialhaspel, ist aber in der Wirkungsweise von demselben verschieden, wie aus folgendem Vergleich hervorgeht :
Bekanntlich besteht die Windetrommel des gewöhnlichen Differentialhaspels aus zwei conaxialen Cylindern von verschiedenen Durchmessern. An dem Umfange jedes Cylinders ist je ein Ende des Seiles befestigt, das sich
bei der Drehung der Winde auf den einen Theil auf-, von dem anderen abwickelt. Bezeichnet man mit R und r die Halbmesser der Trommel, so steigt oder sinkt die Last bei jeder Umdrehung um π (R r). Nimmt man, wie bei der kegelförmigen Trommel, auch die ganze Breite des Haspels m, also für jeden der
beiden Theile — Umwickelungen an, so ist der erreichbare Hub
H1 =
Das Verhältnifs
p jjj r
—=- ist hier gleich
Q. ι · a
setzt man dasselbe gleich dem für die kegelförmige Windetrommel erhaltenen
P _ ndr
so ergiebt sich daraus η ■ dr = R r. Für den Hub erhält man daher H-, = ■ π · η ■ dr.
1 2
Ein Vergleich zwischen H und H1 ergiebt H fm η)π ■ η ■ dr
• π ■ η ■ dr
2 fm η)
und für — = —
m 5
Der Hub der kegelförmigen Windetrommel
P
ist also bei gleichem Verhältnifs -p— und bei
gleicher Gesammtbreite ι ,6 mal so grofs als derjenige des Differentialhaspels. Man wird also die Seiltrommel des gewöhnlichen Differentialhaspels bedeutend langer machen müssen als bei dem kegelförmigen, um denselben Hub zu erreichen, oder den Unterschied zwischen den beiden Durchmessern der Trommel zu vergröfsern genöthigt sein und dann mit einem
geringeren Uebertragungsverhältnifs —y- vorlieb nehmen müssen.
Gewöhnlich wird man die Kegeltrommel mit Seil- oder Kettenrille versehen, doch kann dieselbe fortfallen, wenn die Neigung der Kegelflächen eine geringe ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Verbindung einer kegelförmigen Seiloder Kettentrommel mit einem in einer oder mehreren Windungen darumgeschlungenen Seile ohne Ende, dessen freie Länge sich bei jeder Umdrehung der Trommel um die halbe Differenz der aufgewickelten und der auf der anderen Seite gleichzeitig abgewickelten Seillänge vermindert bezw. vermehrt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT43309D Winde mit kegelförmiger Trommel_ Expired - Lifetime DE43309C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1072787B (de) * 1960-01-07 Hans Liebherr, Biberach/Riß Drehkran, insbesondere Hochhauskran

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1072787B (de) * 1960-01-07 Hans Liebherr, Biberach/Riß Drehkran, insbesondere Hochhauskran

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