DE43276C - Feilenhaumaschine - Google Patents
FeilenhaumaschineInfo
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- DE43276C DE43276C DENDAT43276D DE43276DA DE43276C DE 43276 C DE43276 C DE 43276C DE NDAT43276 D DENDAT43276 D DE NDAT43276D DE 43276D A DE43276D A DE 43276DA DE 43276 C DE43276 C DE 43276C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D73/00—Making files or rasps
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Feilenhaumaschine, bei welcher der Hammerbär
vermittelst gekröpfter Welle unter Einschaltung eines Luftcylinders (ähnlich wie bei
Luftdruckhämmern) bewegt wird.
Auch sind besondere Vorrichtungen getroffen, um die Dreh welle des Meifselhalters
für verschieden dicke Feilen höher oder tiefer stellen zu können, wodurch auch erreicht wird,
dafs die Hebung des Meifsels von der Feilenfläche immer die gleiche bleibt.
Endlich bezieht sich die Erfindung noch auf besondere Einspannvorrichtungen des Werkstückes
(der Feile) und auf Vorrichtungen zum Verstellen bezw. Verdrehen der Meifselschneiden,
so dafs ein beliebig schräger Hieb erzielt werden kann.
In der beliegenden Zeichnung ist Fig. 1 eine
verticale Seitenansicht (theilweise im Schnitt) der Maschine. Fig. 2 ist eine Vorderansicht
(ebenfalls theilweise im Schnitt durch die Achse des Luftdruckcylinders). Hierbei sind einige
Theile (zum Reguliren des Hubes des Meifselhalters) gröfserer Deutlichkeit halber weggelassen.
Fig. 3 zeigt in Vorderansicht eben diese Theile. Fig. 4 zeigt im Schnitt die Führung
des Luftdruckcylinders zwischen den Ständern. Fig. 4a zeigt eine Modification der
Führung. Fig. 5 zeigt in gröfserem Mafsstabe die Vorderansicht des Supports mit der Aufspannvorrichtung
der Feile. Fig. 6 zeigt das gleiche Detail im Längsschnitt. Fig. 7 stellt in kleinerem Mafsstabe die Draufsicht des Supports
sammt der gleitenden Backe desselben zum Festziehen der Feilen dar. Fig. 8 zeigt
diese Gleitbacke im Schnitt. Fig. 9 zeigt diese Vorrichtung zum Verdrehen der Meifselhalterspindel.
Fig. 10 stellt die Vorrichtung zum beliebigen Schrägstellen des Meifsels dar.
Gleiche Buchstaben bezeichnen in allen Figuren gleiche Theile.
α ist der Sockel, welcher die Ständer αλ
trägt, deren oberste Enden Lager zur Aufnahme einer gekröpften Welle b bilden, welche
mittelst Pleuelstange £] den Luftdruckcylinder c
bethäligt.
Derselbe ist nach Art der Luftdruckhämmer mit Kolben, Kolbenstange und Hammerbär
constrain und wird prismatisch zwischen den Ständern al geführt. Die Regulirung der Luftausströmöffnung
c1 kann auf beliebige bekannte Weise geschehen.
Die Steuerung des Supports geschieht in der Weise, dafs von der Kurbelwelle b aus vermittelst
der Riemscheiben d und d1 die Zwischenwelle
% und von dieser mittelst der Stufenscheiben s und λ"1 die Schneckenwelle e in
Rotation versetzt wird. Auf e sitzt in der Mitte eine Schnecke e1, welche in ein Schneckenrad
fl eingreift, das auf der Schraubenspindel
f2 des Supports f sitzt, der in Führungen
des Sockels α gleitet.
Das Abheben des Meifsels von der Feile nach dem Schlag geschieht in folgender Weise:
Auf der Kurbelwelle b sitzt die Daumenscheibe g', gegen welche sich der am Stan-
der αΎ drehbar befestigte Winkelhebel g1 legt;
der untere kurze Arm desselben drückt gegen einen Gleitkeil g"2, der in einer Führung g*
auf- und abbeweglich ist, welche Führung auf der Meifselhalterwelle g"4 befestigt ist. Diese
Meifselhalterwelle gi hat eine Muffe oder einen verdickten Theil gh zur Aufnahme des Meifsel- !
halters i. Die Daumenscheibe g hebt nach jedem Schlag den Winkelhebel gx und mittelst
der oben erwähnten Zwischenglieder den Meifselhalter i.
Um nun je nach der Dicke der zu bearbeitenden Feile die Welle gi höher oder tiefer
stellen zu können, ist letztere in beweglichen stellbaren Lagerschalen gelagert", welche vermittelst
Handrades /j, Spindel Zz*, Kegelräder Zz1 Zi2 und Schraubenspindel /i3 (mit Längsnuth)
nach Bedarf höher und tiefer gestellt werden können, indem sich die Spindel Zi3 im Lager
höher und tiefer schraubt.
Damit trotz der wechselnden Dicke der Feile der Hub des Meifselhahers immer der
gleiche bleibt, ist folgende Vorrichtung vorhanden: In der auf der Welle g"4 befestigten
Führung g3 gleitet, wie oben gesagt, ein Keil g'2; durch einen Schlitz desselben geht
eine Stange k, welche mittelst eines Schlitzes um einen am Ständer befestigten Zapfen k1
schwingen kann; das untere Ende dieser Stange ist mit der gewöhnlichen Niederhalt- oder
Niederdrückvorrichtung verbunden. Dieselbe besteht aus dem am Sockel drehbar befestigten
Hebel Z1, der mit den Hebeln Z2 und Z3 ver
bunden ist, wovon Z2 wieder mit Hebel Z4 und Handhebel Z5 in Verbindung steht.
Auf die an den unteren Enden der Hebel Z3 angebrachten Zapfen drücken Flachfedern Z7.
Z6 ist eine fest gelagerte Drehwelle, so dafs durch Niederdrücken des Handhebels Z5 die
Flachfedern aufgehoben werden. Gleichzeitig wird auch das untere Ende der mit Z1 verbundenen
Stange k gehoben bezw. das obere Ende derselben, das in den Keil eingreift,
herabgedreht", dadurch wird also der Keil g2
heruntergeschoben und entfernt den Hebel g1
mehr von der Daumenscheibe g, so dafs z. B. bei einer dickeren Feile der Winkelhebel gA
weniger gehoben wird.
Das Einspannen der Feile geschieht in folgender Weise: Auf dem Support ist an der
Vorderseite ein offenes Gabellager m befestigt, in dessen Gabel die Zapfen eines unten und
seitlich abgerundeten Klemmstückes ml ruhen. Dasselbe ist geschlitzt (gegen die Feile zu mit
gröfserer Maulweite) und hat zwei Körnerspitzen wz2, welche die Angel fassen, wodurch
ein seitliches Verdrehen der Feile vermieden wird. Das Zusammendrücken der Klemmbacke
kann auf gewöhnliche Weise mittelst Schrauben erfolgen. Um die Feile am rückwärtigen
Ende zu fassen, ist am rückwärtigen Ende des Supports in einer Schwalbenschwanzführung
eine Backe m4 angebracht, welche vermittelst der durch sie hindurchgehenden
Schraube m5 an die Feile angeprefst werden kann und dieselbe so festhält.
Um den Meifsel um eine horizontale Achse drehen zu können (falls die Feile windschief
sein sollte, damit immer die Meifselschneide parallel zur Feilenoberfläche bleibe), ist auf
dem rückwärtigen Ende des Meifselhahers i ein Schneckenrad il befestigt, in welches eine
Schnecke i2 eingreift, die an der Meifselhalterwelle g·4 gelagert und mittelst Hebels oder
Handrädchens verstellbar ist.
Um der Meifselschneide eine beliebige Schräge zur Feilenachse zu geben, ist die in Fig. ι ο
dargestellte Anordnung getroffen: Der Meifselhalter nimmt den runden Zapfen η in einer
halbkreisförmigen Ausdrehung auf; gegenüberliegend gleitet in dem Meifselhalter eine Prefsbacke
n\ welche ebenfalls eine halbkreisförmige Ausdrehung hat und, durch eine Schraube n2
gegen den Zapfen η des Meifsels geprefst, derselbe also in seiner Lage fixirt wird.
Claims (4)
1. Die Anordnung, die Meifselhalterwelle je nach der Feilendicke höher und tiefer zu
stellen, und zwar vermittelst des Handrades h, Welle Zj4, der Kegelräder hl Zi2,
Schraubenspindeln Z?3 mit Längsnuthen und auf- und abbeweglichen Lagerschalen.
2. Die Anordnung, dem Meifselhalter von der Kurbelwelle aus bei verschiedenen Feilenstärken
immer den gleichen Hub zu ertheilen, darin bestehend, dafs eine auf der Kurbelwelle befestigte Daumenscheibe g
dem oscillirenden Winkelhebel gl eine hin- und hergehende Bewegung ertheilt, während
der untere kürzere Hebelarm von g] gegen einen auf- und abbeweglichen Gleitkeil g"1
anliegt, der durch den um den festen Drehpunkt k] beweglichen Hebel A", der
mit der gewöhnlichen Niederhaltvorrichtung (bestehend aus den Hebeln VPPl1I^
und der Flachfeder Z7) verbunden ist, auf- und abgeschoben wird.
3. Die Einspannvorrichtung der Feile, bestehend aus der unten und seitlich abgerundeten,
mit seitlichen Zapfen m'2 versehenen Klemmbacke m1 zur Aufnahme der
Feilangel, welche Backe in offenen Gabellagern ruht, geschlitzt und mit Körnerspitzenpaaren
versehen ist und durch Schrauben zusammengezogen werden kann,
während gegen das andere Feilenende die !
in Führung gleitende, durch Schraubenspindel m5 verstellbare Backe mi angeprefst wird.
in Führung gleitende, durch Schraubenspindel m5 verstellbare Backe mi angeprefst wird.
4. Die Vorrichtung zum Verdrehen des Meifselhalters (für windschiefe Feilen), bestehend
aus dem auf demselben sitzenden Schnecken
aus dem auf demselben sitzenden Schnecken
rade i\ in welches die an der Meifselhalterwelle
befestigte Schnecke z'2 eingreift. Die Vorrichtung zum Schrägstellen der
Meifselschneide, darin bestehend, dafs der Zapfen η des Meifsels durch Gleitbacke n1
und Schraube n2 angeprefst bezw. justirt
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT· IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE43276C true DE43276C (de) |
Family
ID=318614
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT43276D Expired - Lifetime DE43276C (de) | Feilenhaumaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE43276C (de) |
-
0
- DE DENDAT43276D patent/DE43276C/de not_active Expired - Lifetime
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