DE62055C - Vorrichtung für Drehbänke zur Herstellung verschieden weit hinterdrehter Werkzeuge - Google Patents

Vorrichtung für Drehbänke zur Herstellung verschieden weit hinterdrehter Werkzeuge

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Publication number
DE62055C
DE62055C DENDAT62055D DE62055DA DE62055C DE 62055 C DE62055 C DE 62055C DE NDAT62055 D DENDAT62055 D DE NDAT62055D DE 62055D A DE62055D A DE 62055DA DE 62055 C DE62055 C DE 62055C
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DE
Germany
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support
tools
lathes
head
lever
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT62055D
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English (en)
Original Assignee
F. STEIN RÜCK in Berlin S.O., Melchiorstrafse 23
Publication of DE62055C publication Critical patent/DE62055C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q35/00Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMTS
Von der die vorliegende Erfindung bildenden Vorrichtung zum Hinterdrehen von Schneidewerkzeugen zeigt die
Fig. ι der Zeichnung die obere Ansicht,
Fig. 2 veranschaulicht einen Schnitt nach y-y der Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt nach x-\ der Fig. 1, und Fig. 4 stellt einen Theil der Vorrichtung dar. An der hinteren Seite einer gewöhnlichen Leitspindeldrehbank ist in den an dem Drehbankbett befestigten Lagern α ax eine Welle b gelagert. Auf dieser mit einer Längsnuth versehenen Welle sitzt ein Hebel e, dessen mit einer Rolle d versehenes Ende an einer unrunden Scheibe/ anliegt, in welcher Lage der Hebel durch die Feder η gehalten wird, die mit einem Ende an dem Arm / des Lagers ax ihren Stützpunkt findet. Die unrunde Scheibe/ ist fest an die Mitnehmerscheibe c angeschraubt und behufs genauer Einstellung des Drehstahls bezw. des denselben tragenden Supports zum Arbeitsstück mit concentrischen Schlitzen / /2/g, Fig. 4, versehen. Gegenüber dem Querschlitten des Supports ist auf der Welle b der Kopf g angeordnet, welcher mittelst Hebels h und Stange H1 mit dem Supportschlitten verbunden ist. Um ohne Weiteres eine Verstellung des Hubes des letzteren vornehmen und dadurch bei Verwendung ein und derselben Scheibe/verschieden grofse Hinterdrehung erzielen zu können, ist der Hebel h in dem Kopfe g mittelst der Keile ArAr1 befestigt, deren Stellung gegen einander die Entfernung des Hebels h von der Mitte der Welle b bestimmt. Durch Rotation der auf der Spindel sitzenden unrunden Scheibe / wird nun mittelst Hebels e dem Kopf g und damit dem den Drehstahl tragenden Supportschlitten durch die Hebelarme h H1 eine hin- und hergehende Bewegung verliehen, wodurch die Hinterdrehung hervorgebracht wird. Durch die beschriebene Verbindung des Kopfes g mit dem Support mufs durch letzteren auch die zwangläufige Fortbewegung des Kopfes in der Längsrichtung auf der Welle b vor sich gehen. Wird die Welle b anstatt mit einem geraden mit einer Spirallängsnuth versehen, so kann auch die Bearbeitung bezw. Hinterdrehung von Werkzeugen mit Spiralnuthen vorgenommen werden.
Bei hinterdrehten Zahnrad- oder sonstigen Fafon- und namentlich bei Nuthfrä'sern, wo zwei Seiten parallel mit einander laufen, tritt selbst bei geringster Abnutzung ein Klemmen ein, so dafs Räder aus Metall (Messing, Rothgufs, Bronze) in den meisten Fällen mit hinter sich frei gefeilten, beim Nachschleifen das Profil verändernden Fräsern geschnitten werden. Bei Anwendung der vorbeschriebenen Vorrichtung ist diese Handarbeit vollständig gehoben und kann jeder Fräser durch Verstellen des Reitstockes bezw. der Spitzen gegen einander hinterdreht und gleichzeitig hinter sich frei gedreht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Eine Vorrichtung für Drehbänke zur Herstellung verschieden weit hinterdrehter Werkzeuge, bei welcher die erforderliche Bewegung des den Drehstahl haltenden Supports mit Hülfe einer mit der Spindel der Dreh-
    bankdocke umlaufenden unrunden Scheibe ff) erfolgt, welche durch einen gegen sie anliegenden Hebel (e) eine Welle (b) dreht, die an einem auf ihr verschiebbaren Kopfe (g) mit dem Support verbunden ist.
    Bei der unter i. gekennzeichneten Vorrichtung:
    a) zur Verstellung des Hubes des Supports, um mittelst der Scheibe ffJ verschieden grofse Hinterdrehungen zu ermöglichen, die Verbindung des Kopfes (g) mit dem Support durch die Schubstange (hj, die Stange (h) und die Keile (k und Ic1);
    b) die Anordnung concentrischer Schlitze (f\ /2 Λ) in der Scheibe ff) zum Zwecke des genauen Einstellens derselben in Bezug auf das Arbeitsstück.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT62055D Vorrichtung für Drehbänke zur Herstellung verschieden weit hinterdrehter Werkzeuge Expired - Lifetime DE62055C (de)

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DE (1) DE62055C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE891780C (de) * 1944-01-21 1953-10-01 Ultra Praez Swerk G M B H Antriebsvorrichtung fuer den Springschlitten einer Werkzeugmaschine zum Hinterdrehen, Hinterfraesen, Hinterschleifen von Waelzfraesern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE891780C (de) * 1944-01-21 1953-10-01 Ultra Praez Swerk G M B H Antriebsvorrichtung fuer den Springschlitten einer Werkzeugmaschine zum Hinterdrehen, Hinterfraesen, Hinterschleifen von Waelzfraesern

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