DE43237C - Vorrichtung zur Zerkleinerung und Sortirung leicht zerbrechlicher Materialien - Google Patents
Vorrichtung zur Zerkleinerung und Sortirung leicht zerbrechlicher MaterialienInfo
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- DE43237C DE43237C DENDAT43237D DE43237DA DE43237C DE 43237 C DE43237 C DE 43237C DE NDAT43237 D DENDAT43237 D DE NDAT43237D DE 43237D A DE43237D A DE 43237DA DE 43237 C DE43237 C DE 43237C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C1/00—Crushing or disintegrating by reciprocating members
- B02C1/02—Jaw crushers or pulverisers
- B02C1/04—Jaw crushers or pulverisers with single-acting jaws
- B02C1/046—Jaw crushers or pulverisers with single-acting jaws of the plural stage type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
- Disintegrating Or Milling (AREA)
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Der Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Zerkleinern und Sortiren von
leicht zerbrechlichen Materialien ohne Staubund Griesbildung, in erster Linie für Steinkohlen und ähnliche leicht zerbrechliche Materialien
bestimmt, deren zweckdienlichster Verbrauch einer bestimmten Korngröfse entspricht
und bei deren Reducirung auf diese Gröfse jedoch Staub- und Griesbildung deshalb zu
vermeiden ist, weil eine Reduction unter ein bestimmtes Korn das Material minderwerthig
macht.
Die Wirkungsweise der Maschine beruht auf dem Princip der Arbeitstheilung, so dafs ein
einmal auf ein bestimmtes Volumen reducirlcs Stück nur dann und dort wieder einem Zerkleinerungswerkzeug ausgesetzt wird, wann und
wo es von diesem allein reducirt werden kann. ohne Zwischentreten anderer Stücke.
Die Maschine mufs also nach jeder Zerkleinerung,
die stufenweise erfolgt, eine Sortirung und Klassirung des Materials vornehmen und
dasselbe der seiner Gröfse entsprechenden Abtheilung zuführen, ohne dafs es auf diesem
Wege einer weiteren Reduction unterzogen werden kann.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Maschine im Verticalschnitt bezw. Horizontalschnitt und
in Hinteransicht dargestellt. In ihrer Anordnung kann sie etwa den unter dem Namen »Blake'sche
Steinbrecher« bekannt gewordenen Zerkleinerungsmaschinen verglichen werden. In ihrer
Wirkung ist unsere Maschine von jener jedoch dadurch wesentlich verschieden, als durch die
dabei durchgeführte Theilung der Arbeit das erstrebte Resultat (möglichste Vermeidung von
der
Korngröfse Staub- und Griesbildung) besser erzielt wird als auf irgend eine andere Weise.
Bei den bekannten Steinbrechern findet ein wiederholtes Zermalmen und Zerreiben eines
grofsen Stückes oder mehrerer kleiner, hinter einander liegender Stücke stufenweise von oben
nach unten so lange und so oft statt, bis das unten liegende Material an dem einzigen vorhandenen
Maul durchgefallen ist, und wenn auch gleich beim ersten Schlag, unmittelbar nach der Einfüllung, ein Stück sofort auf die
Oeffnung der Maulweite entsprechende reducirt worden wäre und also einer weiteren Bearbeitung nicht nur nicht mehr
bedurfte, sondern davor bewahrt werden müfsie: es ist so lange und so oft den Schlägen.
Siöfsen und Quetschungen der Zähne und der Backen der Maschine ausgesetzt, bis das darunter
liegende Material ihm den Ausweg gestaltet. Dafs auf diesem Wege sehr viel kleineres
Material gebildet wird als wünschenswerth ist, namentlich bei einem spröden Stoffe, wie z. B.
Steinkohlen, ist klar.
Diesen Fehler vermeiden wir dadurch, dafs wir unsere Maschine, wie die Zeichnung zeigt,
in z. Fo. drei Abtheilungen B1 B'2 und B3 theilen,
jede gebildet durch die allen dreien gemeinschaftliche ßrechbacke E, die Lippen H1 H-Ηλ
und die Widerlager J1 J- J3, so zwar, dafs
beispielsweise zwischen H'J'
Maulweile
von 250 mm entsteht, zwischen H1 J- eine solche von 120 mm und zwischen H3J3 das
bis zu 80 mm reducirte Gut hindurchfallen kann. Unter //1J1, H'1 J- und H''' J3 bringen
wir die Siebe C1 C2 C3 an, welche eine der
darüber befindlichen Maulweite entsprechende
Lochung erhalten, also C' eine Lochweite von
120 mm, C2 von 80 mm u. s. w.
Das zu bearbeitende Gut führen wir der Maschine ebenfalls schon zum Theil klassirt
zu, so dafs Stücke A1 von 250 bis 600 mm Raumgröfse in die Abtheilung B1 fallen und
hier unter 250 mm reducirt werden, dann auf Sieb C1 gelangen, wo sie, mit diesem Siebe
direct zugeführten Stücken A1 von weniger _als 250 mm Volumen vereinigt, ihren Weg zwischen H2 J2 suchen müssen, während die bei
H1 J1 bereits unter 120 mm zermalmten Stücke
durch dieses Sieb C1 direct durchfallen und auf Sieb C2 gelangen.
Die über 120 mm grofsen Stücke werden zwischen -f/2 J2 entsprechend zerbrochen, fallen
auf C2 entweder, je nach Gröfse, direct durch dieses hindurch nach C3 oder unter Erleidung
einer ferneren Reduction zwischen H3 J3 u. s. w. Dem Sieb C2 wird aufser dem von //2 J2 und
etwa auch von Cl kommenden Gute auch
noch direct klassirtes Gut A3 von entsprechender Gröfse zugeführt.
Sieb C3 ist mit verschiedener Maschung versehen und unten vor die Maschine hinausgeführt.
Direct unter C2 bis unter H3 J3 hat es feinste Lochung zum Durchlafs von Staub
und Gries. Weiter nach vorn können zwei oder mehr Klassirungen stattfinden.
Von dem (in diesem Falle dann kürzer gehaltenen) Siebe C3 kann das Gut auch in ein
Cylindersieb L fallen, das unter der Zerkleinerungsmaschine aufgestellt ist, und in welchem
die Sortirung der Stücke (Staub und Gries ist durch C3 beseitigt) nach Korngröfse zwischen
80 mm bis 10 mm stattfindet. Die rüttelnde Bewegung der Siebe erfolgt von irgend einer
geeigneten Transmission aus mittelst der bekannten Mechanismen. Die Brechbacke E wird
von der Achse G aus mittelst Excenters in Thätigkeit gesetzt. Der Drehpunkt von E ist
in der dargestellten Anordnung nach unten gelegt, doch kann es auch vorteilhaft sein, ihn
nach oben zu legen, in die Nähe des ersten Widerlagers, wo die gröbsten Stücke gebrochen
werden.
An der Gesammtanordnung unseres Zerkleinerungsapparates mit nach einander wirkenden
Widerlagern und successive enger werdenden Maulöffnungen ändert diese Verlegung des
Backendrehpunktes jedoch nichts; die Siebe, klassirte Aufgebung und die Klassirung selbst
bleiben dieselben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Behufs Vermeidung von Staub- und Griesbildung beim Zerkleinern leicht zerbrechlicher Materialien eine Zerkleinerungs- und Klassirungsvorrichtung, charakterisirt durch gleichzeitige Anordnung folgender Einrichtungen:a) eine gemeinschaftliche Brechbacke E und ihr gegenüber derartig unter einander angeordnete Widerlager J1J2J3 . . ., dafs stufenweise enger werdende Abtheilungen 51B2B3. . . und Maulweiten H' J\ H2J2 H3 J3 entstehen, in welchen das Gut jeweils auf bestimmte Gröfse reducirt wird;b) die unter jeder Abtheilung angebrachten Siebe C1 C2 C3 . . . mit einer der darüber befindlichen Maulweite entsprechenden Lochung behufs sofortiger Trennung des darüber zerkleinerten oder direct zugeführten Gutes Αλ A2 As . . .Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE43237C true DE43237C (de) |
Family
ID=318576
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT43237D Expired - Lifetime DE43237C (de) | Vorrichtung zur Zerkleinerung und Sortirung leicht zerbrechlicher Materialien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE43237C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2447303A (en) * | 1944-01-06 | 1948-08-17 | Einar H Anderson | Crushing machine for rocks and the like |
-
0
- DE DENDAT43237D patent/DE43237C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2447303A (en) * | 1944-01-06 | 1948-08-17 | Einar H Anderson | Crushing machine for rocks and the like |
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