DE43185C - Neuerung in der Speisung von Gasmotoren - Google Patents

Neuerung in der Speisung von Gasmotoren

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DE43185C
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DE
Germany
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gas
air
container
cylinder
slide
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Application number
DENDAT43185D
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English (en)
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TH. HEESE in Berlin, Landwehrstrafse Nr. 40
Publication of DE43185C publication Critical patent/DE43185C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B43/00Engines characterised by operating on gaseous fuels; Plants including such engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2710/00Gas engines
    • F02B2710/02Four stroke engines
    • F02B2710/026Four stroke engines with measures for improving combustion
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
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Description

■:ί α uvt-ii d uv-
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46: Luft- und Gaskraktmaschinen.
THEODOR HEESE in BERLIN. Neuerung in der Speisung von.Gasmotoren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. August 1887 ab.
Um bei Gasmotoren, welche aus einem mit Gasgemisch gefüllten Behälter gespeist werden, die Gefahr der Zündung dieses Gemisches im Behalter auszuschliefsen, ist folgende Anordnung getroffen: ·
Wie in der schematischen Zeichnung, Fig. 4a, dargestellt, kann der Behälter R aus einem Rohr »1 / in Verbindung mit einem Raum R bestehen; derselbe kann aber auch durch ein langes Rohr allein, z. B. Schlangenrohr m Z, Fig. 4b, gebildet sein, welches ein genügendes Volumen bietet, um einen entsprechenden Vorrath comprimirter Luft nebst der zu einer Ladung erforderlichen Gasmenge aufzunehmen.
Angenommen, der Behälter sei in beiden Füllen mit comprimirter Luft angefüllt, und es werde an der dem Arbeitscylinder zunächst gelegenen Stelle I das entsprechende Volumen Gas, welches nur einen geringen Theil des Behälterinhalts ausmacht, eingeprefst, so wird dieses letztere die daselbst vorhandene Luft verdrängen und auf den in unmittelbarer Nähe der Eintrittsstelle /1 gelegenen Theil des Rohres lokalisirt bleiben.
Der verhältnifsmüfsig enge Querschnitt des Rohres bietet der Luft und dem eingeprefsten Gas eine so geringe Berührungsfläche, dafs oine Vermischung derselben nur in geringem Grade stattfinden kann. .
Wird nun die im Behälter unter Druck aufgespeicherte Ladung durch Oeffnen des Schiebers /1 (oder eines Ventils) in den Cylinder eingelassen, so tritt zuerst das Gas ein, wel· ches durch die nachströmende Luft vollständig in den Ladungsraum' übergeführt wird und sich darin mit der Luft vermischt.
Das brennbare Gas wird in das Rohr m I nur an einer der Eintrittsöffnung in den Arbeitscylinder naheliegenden Stelle eingeprefst. An derselben Stelle kann auch die comprimirte Luft eingelassen werden, in welchem Falle jedoch zuerst die Luft eintreten mufs, während das Gas nachgeprefst wird. Es ist jedoch vortheilhafter, den Eintritt der Luft nach dem entgegengesetzten Ende des Behälters zu verlegen; alsdann ist es gleichgültig, ob Gas und Luft zugleich oder in einer beliebigen Reihenfolge in den Behälter eingeführt werden.
In Fig. ι bis 3 und 5 bis 9 ist ein Gasmotor, welcher nach vorliegendem Verfahren arbeitet, gezeichnet, während Fig. 10 die Diagramme des Arbeitscylinders der Luftpumpe und der Gaspumpe darstellt.
Der vor dem Kolben B befindliche Cylinderraum A ist durch einen Deckel verschlossen und bildet eine Luftcompressionspumpe, welche mit einem durch Excenter gl gesteuerten Vertheilungsschieber g arbeitet. Die angesaugte Luft tritt durch f ein und gelangt durch den Schieberkanal und den Kanal η in den Luftcompressor A, Beim Comprimiren wiihrcnd des Vorwärtsganges des Kolbens wird der Kanal η durch den Schieberkanal mit dem Kanal 0 verbunden und die geprefste Luft in den Luftbehälter R geschafft.
Das Gas wird durch eine Gaspumpe F comprimirt, die an dem Cylinder parallel zur Achse desselben befestigt ist.
Der Kolben dieser Gaspumpe hat den
gleichen Hub wie der Arbeitskolben und ist ,..mit dem Kreuzkopf der Maschine verbunden.
ι/- 3 WS
Das Gas tritt bei der in Fig. 8 gezeichneten Stellung durch das Rohr w, den im Schieber i befindlichen Kanal und den Kanal X in den Pumpencylinder F, während dieser ansaugt.
Geht der Kolben zurück, so wird der Schieber i in die; durch Fig. 9 dargestellte Lage gebracht.
Das Gas wird hierbei zunächst in dem Cylinder F comprimirt und gelangt durch den Kanal y und das selbstthiüige Ventil Ic, Fig. 3, in die Leitung ml, welche mit dem Behälter R in Verbindung steht und mit geprefster Luft angefüllt ist.
In der hinteren Todtpunktstellung des Kolbens B bringt der Schieber h durch den Kanal \ die mit dem Behalter R in Verbindung stehende Leitung / mit dem Arbeitsraum des Cylinders .4, in Verbindung und läfst die Ladung in der vorbeschriebenen Weise in denselben eintreten.
Bevor der Kolben B den Kanal' d, Fig. 1, freilegt, wird die Einströmung von Explosionsgemenge durch entsprechende Schieberstellung unterbrochen. Es erfolgt alsdann die Entzündung durch eine Zündvorrichtung beliebiger Construction, welche mit dem Kanal d in Verbindung steht.
In Fig. ι ist eine Zündung mit elektrischem Strom eingezeichnet.
Der Schieber /1 trügt an seinen beiden Enden je ein Säulchen α und c, Fig. 5. An ersterem ist der Hebelregulator befestigt, dessen horizontaler Hebel b on einer Plattfeder hängt. Mit diesem Hebel b ist das Gewicht r verbunden. Bei normalem Gang der Maschine wird der Hebel b den Schieber 1 stets nach rückwärts stofsen, wodurch das Gas durch den Schieberkanal in die Pumpe F gelangen kann. . ■ '
Beim Rückgang des Schiebers h stöfst das Söulchen c gegen,, den Schieber ι und bringt ihn in die in Fig. 9 gezeichnete Lage, in welcher der Gaszutritt in die Pumpe, unterbrochen ist. Bei erhöhter Geschwindigkeit der Maschine wird der Hebel b durch das Beharrungsvermögen des Gewichtes V nach oben bewegt, wodurch er den Schieber i nicht berührt und daher nicht öffnet.
Es wird infolge dessen von der Gaspumpe kein Gas angesaugt und in den Arbeitscylinder geliefert, wodurch die Kraftwirkung in diesem für die betreffende Umdrehung der Kurbel unterbleibt.
Das Ausblaseventil s wird durch den Schieber h bei der vorderen Todtpunktstellung des Kolbens geöffnet, indem die Rolle u gegen den Hebel q stöfst und denselben abwärts drückt.
Wenn der Regulator den Gaseintritt unterbrochen hat, so kann kein Explosionsgemenge in den Arbeitsraum A1 des Cylinders eintreten, und es wird nur eine entsprechende Menge comprimirter Luft in denselben eingelassen, welche indefs nicht so stark zusammengeprefst ist, dafs sie bis zum Ende des Kolbenhubes auf atmosphärische Spannung expandirt.
Es würde also in diesem Falle im Arbeitsraum des Cylinders eine Depression erzeugt werden, welche dadurch vermieden wird, dafs durch das sich selbstthätig nach innen öffnende Ventil v, Fig. 3, Luft in den Cylinder eintritt. '
Das Ventil ν kann auch wegfallen, indem die im Cylinder eventuell entstehende Luftverdünnung durch selbsttätiges Oeffnen des Ausblaseventils s ausgeglichen werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch;
    Bei Gasmotoren, welche unter Anwendung von Gas- und Luftpumpen mit comprimirtem Gasgemisch arbeiten, die Anordnung eines Behälters, bestehend aus einem langen und engen Rohr m I allein oder in Verbindung mit einem Räume R (Fig. 4a und 4b), welcher mit dem Arbeitscylinder, der Luftpumpe und der Gaspumpe so verbunden ist, dafs an der Eintrittsstelle des Arbeitscylinders zuerst Luft und dann Gas von einander getrennt in den Behälter' eingeprefst werden, oder dafs das comprimirte Gas allein an der Eintrittsstelle des Cylinders in den Behälter tritt, während die Luft am entgegengesetzten Ende desselben eingeprefst wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT43185D Neuerung in der Speisung von Gasmotoren Expired - Lifetime DE43185C (de)

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