DE4298C - Heuwender mit rotirendem und schwingendem Rechen - Google Patents

Heuwender mit rotirendem und schwingendem Rechen

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DE4298C
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DE
Germany
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rake
connection
turning
shaft
tedder
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Active
Application number
DENDAT4298D
Other languages
English (en)
Original Assignee
ST. PERRY in Washington (V. St. v. A.) Verlr. WlRTH & COMP, in Frankfurt a. M
Publication of DE4298C publication Critical patent/DE4298C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D78/00Haymakers with tines moving with respect to the machine
    • A01D78/001Side-delivery rakes
    • A01D78/002Drum-turner-tedders with lateral discharge

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Axle Suspensions And Sidecars For Cycles (AREA)

Description

1878.
STUART PERRY in WASHINGTON (V. S. Α.). Heuwender mit rotirendem und schwingendem Rechen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Juni 1878 ab.
Vorliegende Erfindung besteht in Verbesserungen an Heuwendern und ist in beiliegender Zeichnung erläutert.
Fig. ι ist eine perspectivische Ansicht des verbesserten Heuwenders;
Fig. 2 eine Seitenansicht;
Fig. 3 ein Grundrifs;
Fig. 4 eine Detailansicht des Excenters, welches dem Wenderechen eine schwingende Bewegung ertheilt;
Fig. 5 eine Detailansicht der Führungsscheibe für die Wendearme; .
Fig. 6 eine Detailansicht des verticalen Ständers;
Fig. 7 eine Detailansicht desjustirmechanismus;
Fig. 8 ein Längsschnitt durch einen Theil der Radaxe und des Seitenstückes.
A A' sind die Fahrräder, an welche mit Hülfe der Bolzen ab die Zahnräder B befestigt sind. Die Fahrräder sitzen an den Schenkeln der Axe C. Die Seitentheile DD' des schwingenden Gestelles sind aus Schmiedeisen gefertigt und durch Bolzen mit den Hülsen E, Fig. 8, verbunden. Diese Hülsen können auch an die Seitenstücke angeschweifst sein und sitzen, ebenso wie die Seitenstücke, welche an der betreffenden Stelle durchbohrt sind, lose auf der Axe C auf, wie aus Fig. 8 ersichtlich. Die Seitentheile sind mit ihren Vorderenden durch Bolzen e oder anderswie mit der starken Querleiste F, Fig. 1 und 2, verbunden. An den hinteren längeren Enden der Seitentheile sitzen auf einer Seite die Excenterscheibe H, Fig. i, und auf der anderen die concentrische Führungsscheibe K) ferner befinden sich an diesen Enden die Lager der Wenderwelle N. Die Excenterscheibe H, Fig. 4, ist längs ihres äufseren Randes mit der excentrischen Führungsrinne f versehen, in welcher die Rollen ggl der Kurbelarme h sich bewegen. Die letzteren sind an dem äufseren Ende der in Zapfen drehbaren Rechen / befestigt derart, dafs letztere bei ihrer Drehung um ihre gemeinschaftliche Welle Schwingungen um ihre eigene Axe zu machen gezwungen sind. Die Rechen nehmen infolge dessen eine senkrechte Stellung ein, wenn sie zuerst mit dem Heu in Berührung kommen; wenn letzteres alsdann eine hinlängliche'Strecke in die Höhe gehoben wor, läßt das Excenter die Rechen umkippen und das Heu abwerfen.
Bisher waren die Zapfenbüchse der Wenderwelle und das Excenter jeder Theil für sich und unabhängig von dem. anderen an dem Gestell befestigt, während bei dem verbesserten Wender die Zapfenbüchse oder Pfanne i der Welle N mit dem Excenter fest verbunden oder in einem Stück mit demselben gegossen ist, so dafs der Zapfen der Wenderwelle JV und der Excenter ihre Lage zu einander niemals verändern können. Der Zapfen der Wenderwelle N wird durch den Deckel j in seinem Lager gehalten, welcher seinerseits durch die Bolzen j1 befestigt ist.
Die concentrische Führungsscheibe K, Fig. 5, ist in derselben Weise wie die Excenterscheibe H an dem äufseren Ende des zweiten Seitentheiles angeordnet. Das Lager des Zapfens von N ist mit dieser Scheibe fest verbunden oder bildet mit derselben ein Stück. Der Lagerdeckel k' ist durch die Bolzen k~ gehalten. Die Deckel/ und kl haben offene geschlitzte Enden k3, welche sich um die festen Ansätze / der Scheiben H und K legen und mit Hülfe deren die Deckel an jeder seitlichen Verschiebung gehindert werden. Die Scheiben H und K sind ferner mit Ansätzen I, Fig. 4 und 5, versehen, deren umgebogene Ränder, Fig. 3, sich dicht um den oberen und unteren Rand der Seitentheile DD' legen.
Die Scheiben H und K können mit Hülfe der in ihnen angebrachten länglichen Schlitze, in welchen die an den Seitentheilen D D befestigten Bolzen oder Schrauben 7« stecken, in Bezug auf die Zahnräder B justirt werden, so dafs die an der Wenderwelle sitzenden Getriebe M mehr oder weniger in diese Zahnräder eingreifen. Die Wenderwelle N ist aus Metall und besteht aus einem Stück; sie ist durch die Arme JV1 mit den Rechen / fest verbunden.
O ist das Deichselgestell; dasselbe besteht aus der hinteren Querleiste O1, der Vorderleiste O'2 mit im Winkel gebogenen Armen nn1 und den diagonalen Leisten O3. Die Enden dieser Leisten sind an die Gelenkstücke PP1 befestigt. Alle Stücke werden am besten aus Schmiedeisen hergestellt und die Deichselarme Q durch Bolzen 0 an die Arme η η' befestigt.
Soll die Maschine statt einer Gabeldeichsel eine Mitteldeichsel für zwei Pferde erhalten, so kann man die Gabelstücke Q Q leicht entfernen und durch die Mitteldeichsel i? ersetzen. Diese wird alsdann an das längliche Mittelstück J? * befestigt. Letzteres ist mit den übergebogenen Rändern / versehen, Fig. 7, welche sich über das vordere und hintere Querstück des Deichselgestelles legen. Die Deichsel R wird durch die Bolzen p2 an das Stück J?1 befestigt. Letzteres ist vorn und hinten mit seinen senkrechten Ansätzen/3, Fig. 7, mit der vorderen und hinteren Querleiste des Deichselgestelles fest verbunden. Auf dem oberen Theile ql des Stückes Ji1 sitzt der Fufs S, Fig. 2, welcher hinlänglich weit hinaufreicht, um mit seiner hinteren Seite r' der Feder r, auf welcher der Sitz für den Fahrknecht ruht, genügenden Halt zu geben. Die Feder r wird durch die Nebenfeder r2 noch verstärkt.
T ist ein senkrechter Ständer. Derselbe besteht aus dem Pfosten oder der Stange s und dem unteren Arme J-' des Handhebels U, Fig. 6. Die unteren Enden von ί und s' sind durch Bolzen an das Stück s1 befestigt, welches zu diesem Zwecke mit- Einschnitten t versehen ist. An dem hinteren Ende desselben sitzen die Axbänder/1, Fig. 7, welche die Radaxe C* fest umschliefsen, während das entgegengesetzte Ende durch den Bolzen t-, Fig. 1 und 7, mit der Querleiste F fest verbunden ist. Der Hebel U, Fig. 6, ist oben im rechten Winkel gebogen und erstreckt sich in horizontaler Richtung unter dem Sitze V hin und ist alsdann nochmals im rechten Winkel nach oben gebogen, so dafs sein oberes Ende im Bereiche der Hand des Knechtes ist.
Der Sector W ist an seinem unteren Ende um einen in dem Stück Ji' steckenden Zapfen/1 drehbar, während sein hinteres freies Ende durch einen Ausschnitt der mit den Stangen s und durch Bolzen ux u- verbundenen Platte u hindurchgeht. An dem äufsersten Ende des Sectors sitzt der Zapfen u 3, welcher verhindert, dafs der Sector aus dem Ausschnitte der Platte 11 ganz heraustritt. Um den Sector wickelt sich eine Spiralfeder v\ deren eines Ende sich gegen den Ständer T stützt, während das andere Ende von den nach innen gebogenen Enden einer Zwinge gehalten wird. Das entgegengesetzte Ende dieser Zwinge ist mit dem Sperrschieber v~ verbunden. Zu diesem Zwecke hat der Schieber?;2 Ansätze, in welchen die Zwinge liegt und mit Hülfe deren man diese Zwinge in die Zähne des Sectors hinein oder aus denselben herausschieben kann. An dem Schieber ist das eine Ende der Stange x, Fig. 7, befestigt, dessen mittlerer Theil von den Lagern χ', welche an dem horizontalen Theile des Hebels U sitzen, gehalten wird. An den äufseren Enden dieser Stange sitzt eine Schleife oder ein Ring y, welcher das obere Ende des Hebels U umschliefst. Mit Hülfe dieser Stange wird der Schieber v2 bewegt.
Die um den Sector gewundene Spiralfeder ν ist also derart angeordnet, dafs das Deichselgestell und der Rahmen, an welchem die Wenderechen sitzen, in justirbarer Weise federnd mit einander verbunden sind und dafs man die Spannung zwischen diesen beiden Theilen durch Anwendung einer mehr oder weniger starken Feder beliebig verändern kann. Die Spannung der Feder bleibt immer dieselbe, wie auch das Deichselgestell und der Wenderahmen zu einander gestellt werden mögen.

Claims (8)

Patent-Ansprüche:
1. An einem Heuwender eine concentrische Führungsscheibe in Verbindung mit einer excentrischen, mit Hülfe deren die Wenderechen bei dem Gange der Maschine eine schwingende Bewegung erhalten, in weiterer Verbindung mit einem Gestelle für die Wenderechen, dessen Seiten blos durch zwei Querstücke mit einander verbunden sind. Das eine dieser Querstücke verbindet die Vorderenden des Gestelles, während das andere Querstück von der Welle, um welche die Rechen sich drehen, gebildet wird.
2. Die excentrische Scheibe eines Heuwenders, welche dem Wenderechen eine schwingende Bewegung um ihre eigene Axe ertheilt, in Verbindung mit einer Büchse für den einen Zapfen der Wenderwelle in der Weise, dafs die Büchse und die· Scheibe fest mit einander verbunden sind.
3. Die concentrische Führungsscheibe für die Wenderechen, in Verbindung mit der Büchse des anderen Zapfens der Wenderwelle.
4. Der Rechen eines Heuwenders in Verbindung mit der ihnen gemeinsamen, aus einem Stück bestehenden Welle und der Vorrichtung, mit Hülfe deren sich die Rechen von selbst der Bodenoberfläche anpassen.
5. An einem rotirehden Heuwender die um eine aus einem Stück bestehende Welle (deren Zapfen aufserhalb der Enden der Rechen liegen) drehbaren Rechen, in Verbindung mit einem schwingenden Gestelle und einer Vorrichtung zum selbsttätigen Justiren der Rechen.
6. Die Rechen eines rotirenden Heuwenders in Verbindung mit Führungsscheiben, in welchen die Büchsen. der Zapfen der Wenderwelle unbeweglich befestigt sind, und welche Scheiben selbst justirbar mit den Seitentheilen des schwingenden Gestelles verbunden sind.
7. Die Verbindung eines senkrechten Ständers und eines Handhebels, welcher seitlich von demselben absteht, mit dem Kutschersitz, welcher sich direct über dem Ständer und dem horizontalen Theile des. Hebels befindet.
8. Die Gestelle für die Deichsel und für die Wenderechen eines rotirenden Heuwenders
und einen Justirmeclianismus, welcher beide Gestelle mit einander verbindet und in der centralen Längsaxe der Maschine liegt, in Verbindung mit einer Sperrstange, welche von Lagern an dem Handhebel gehalten wird und bis beinahe zu dem äufseren Ende des Handhebels hinaufreicht.
Den Ständer und den mit Einschnitten versehenen Sector, in Verbindung mit einer Zwinge nebst Feder und Sperrschieber, welcher letztere mit Ansätzen versehen ist, welche der Zwinge als Führung dienen und dieselbe in ihrer Stelle halten.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT4298D Heuwender mit rotirendem und schwingendem Rechen Active DE4298C (de)

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