DE428673C - Selbstaufleger - Google Patents

Selbstaufleger

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DE428673C
DE428673C DEM89673D DEM0089673D DE428673C DE 428673 C DE428673 C DE 428673C DE M89673 D DEM89673 D DE M89673D DE M0089673 D DEM0089673 D DE M0089673D DE 428673 C DE428673 C DE 428673C
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DEM89673D
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J J MARX KOMM GES
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G23/00Feeding fibres to machines; Conveying fibres between machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Selbstaufleger. So zweckmäßig an sich Kastenspeiser für die Vorlage von Fasergut an Verarbeitungsmaschinen sind, so ist es doch bisher nicht gelungen, die Kastenspeiser bei solchen -Maschinen nutzbar zu machen, bei denen die Verarbeitungsmaschine sehr viel Gut in der Zeiteinheit verbraucht. Hier haben immer die bisher unentbehrlichen Abstreicher gestört, die nur eine verhältnismäßig dünne Gutschicht von der Zuführung zur Maschine treten lassen und bei Einst(..-11ung auf dickere Schichten, also bei Mehrleistung, sich bald umwickeln und so die ganze Speisung stören. Auch die Anpaßfähigkeit der -Maschine an die Bedürfnisse der Verarbeitinaschine war mangelhaft.
  • Der den Gegenstand der Erfindung bildende Selbstaufleger, der mit Speisekasten arbeitet, soll diese Übelstände dadurch vermeiden, daß von vornherein das Gut aus dem Kasten in einer unbedingt ausreichenden Menge und ohne daß dabei sogenänntes Sortieren eintreten kann, her aushebt, auf eine Förderstrecke bringt und dann allmählich von der Zwangsmitnahme freigibt. Dadurch kommt eine so dicke Schicht ans Ende dieser Förderstrecke, daß die Abgabe an die Verarbeitung, die in bekannter Weise durch einen Abfall auf eine tiefer gelegene Vorlegestrecke erfolgt, ohne jeden Abstreicher vor sich gehen kann. Hier ist also der bisher grundsätzlich die Hauptstörungen verursachende Abstreicher ganz beseitigt.
  • Zur Erreichung dieses Zieles dient ein einziges Fördermittel, das aus zwei aus ahn. echselnd nebeneinanderliegenden Bändern gebildeten Tüchern bestellt. In der Anhubstrecke liegen die Bänder beider Tücher in einer Ebene und derart schräg, daß beim Wandern der Tücher das Gut aus dem Kasten fortgeführt und nicht nur in Nadelhöhe, sondern noch mit einer Schicht darauf auf die obere, im großen und ganzen wagerecht geführte Förderstrecke geschafft wird. Was mitgenommen ist, kann sich nicht abwälzen, tritt also nicht in den Kasten zurück, es wird also im gewünschten Gemisch Kurzfaser und Langfaser gemeinsam auf die Förderstrecke geführt. Somit sammelt sich nicht im Kasten mit der Zeit eine das Mischverhältnis störende Kurzfasermenge an.
  • Auf der wagerechten Strecke ziehen die Nadelbahnen allmählich ihre Nadeln aus der Gutschicht zurück. Es stößt auf dieser Strecke das Gut -ich nicht selbst vorwärts und wird nicht nur durch Reibung mitgenommen, sondern das besorgen am Anfang der Strecke die Nadeln noch in voller Höhe; am Ende der Strecke sind sie aber völlig aus dem Gute zurückgetreten. Eines Abstreichers bedarf es nicht mehr. Das Gut fällt ohne einen solchen auf die zur Verarbeitungsmaschine gehörende Vorlegestrecke hinab.
  • Jede Gutmenge, die beispielsweise der Krempelwolf bedarf, kann herangeschafft werden. Man hat bei erhöhtem Bedarf nur nötig, die beiden Tücher schneller laufen zu lassen. Dann bringt die Hubstrecke in der Zeiteinheit mehr auf die Förderstrecke und liefert mehr an der Überfallstelle ab. Bei vermindertem Bedarf läßt man die Tücher langsamer laufen.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in Abb. i in schematischem Längsschnitt und in Abb. 2 in Aufsicht auf die Anhubstrecke der Tücher als Schnitt durch den Speisekasten dargestellt.
  • Das Fasergut wird in Richtung des Pfeiles R in den eigentlichen Speisekasten A eingeführt, dessen Boden durch die Schrägtischstrecke T gebildet wird, die im einzelnen aus Abb. 2 ersichtlich ist. Sie setzt sich aus nebeneinander wandernden Strecken zweier je im Dreieck geführten Tische B und C zusalnmen, voll denen der im größeren Dreieck geführte Tisch B auf der Strecke T den Tragteil ausmacht, während der Tisch C aus Stiftketten besteht, deren Stifte auf der Strecke T zwischen den Bandstrecken des Tisches B in das im Raum A befindliche Arbeitsgut hineinragen und es mitnehmen. Auf der Förderstrecke Tf' ist der Tisch B wagerecht geführt, dagegen der Tisch C allmählich gesenkt, indem der Tisch C über eine Walze Z geführt ist, die innerhalb des von den Führungswalzen X, Y und V bestimmten Dreiecks liegt. Der Antrieb der Tische C und B ist derart, daß er zwar regelbar ist, d. h. da13 die Wandergeschwindigkeit verändert werden kann, aber immer für beide Tische gleichbleibt. Somit kann wohl in der Zeiteinheit bei schnellerem Lauf beider Tische mehr und bei langsamerem Lauf weniger Fasergut von der Strecke T über die Strecke W gefördert und von dieser bei F abgegeben «-erden, immer aber ziehen sich die adeln des \ adelkettentisches C allmählich aus dem Arbeitsgute heraus, ohne Fasern mitzureißen. Die Fasern kommen in Gesamtheit über die linke Spitze des Förderdreiecks hinweg und bei der in der Zeichnung beispielsweise als anschließend dargestellten Schmelzvorrichtung über den Abfall F auf den Wandertisch G und so unter die Schmelzdüse, so daß also eine ganz bestimmte Menge Schmelze auf eine ganz bestimmte Menge Fasergut aufgebracht wird, die aber durch Änderung der Wandergeschwindigkeit nach Wunsch einstellbar ist.
  • Ob die Bänder des Tragtisches B wagerecht laufen und die Ketten des Tisches C sich nach unten entfernen oder ob bei etwa wagerechtem Laufe der Kette C an dieser Stelle die Bänder des Tisches B sich nach oben abheben, ist gleichgültig. Immer wird jede einzelne Nadel sich durch Relativbewegung vom Fasergut lösen, ohne etwas davon mitzunehmen. Weil die Rückwand des Kastens A unten dicht an den Anfang der Hubstrecke' T gerückt ist und noch dazu senkrecht steht, so ist, da das Gewicht des Kasteninhaltes größtenteils auf der Strecke T ruht, die Mitnahme besonders gut.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbstaufleger für große Fasergutmengen verarbeitende Maschinen, wie Krempeln, Wölfe, Krempelwölfe, dadurch gekennzeichnet, daß das Zufuhrlattentuch als mit großer Schräge verlaufendes Doppeltuch angeordnet ist, das aus abwechselnd nebeneinanderlaufenden endlosen Glatt- und Nadelbändern (B, C) besteht, von denen die mit Nadeln besetzten Bänder (C) an der als Überfall ausgebildeten Abgabestelle durch allmähliches Zurückweichen unter die Tragfläche (TV) des glatten Bandes (B) zurücktreten.
DEM89673D 1925-05-12 1925-05-12 Selbstaufleger Expired DE428673C (de)

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DEM89673D DE428673C (de) 1925-05-12 1925-05-12 Selbstaufleger

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DEM89673D DE428673C (de) 1925-05-12 1925-05-12 Selbstaufleger

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DE428673C true DE428673C (de) 1926-05-10

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