DE60201C - Maschine zur Herstellung abgepafster Vliefstafeln - Google Patents

Maschine zur Herstellung abgepafster Vliefstafeln

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DE60201C
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DE
Germany
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machine
fabric
vlief
paced
boards
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Expired
Application number
DENDAT60201D
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English (en)
Original Assignee
J. HAPPE, Quincy Street in Brooklyn, N. Y., V. St. A
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Application granted granted Critical
Publication of DE60201C publication Critical patent/DE60201C/de
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G11/00Disintegrating fibre-containing articles to obtain fibres for re-use
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/50Reuse, recycling or recovery technologies
    • Y02W30/66Disintegrating fibre-containing textile articles to obtain fibres for re-use

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Maschine hat ,den Zweck, die bei der Herstellung von Kleidungsstücken abfallenden Stoffstücke, zum Verspinnen ungeeignete Baumwolle u. dergl. zu einem zusammenhängenden Vliefs, welches zu Einlagen für Steppdecken geeignet ist, zu verarbeiten. Dabei ermöglicht eine solche Maschine, dafs die Stärke der einzelnen Einlagen an den Rändern eine andere ist als in der Mitte.
Eine solche Maschine ist auf der beiliegenden Zeichnung in der Fig. 1 in einem senkrechten Längsschnitt, in der Fig. 2 theils im Grundrifs, theils im waagrechten Schnitt und in der Fig. 3 im Querschnitt dargestellt. Die Fig. 4 und 5 stellen schematisch Einzelteile in verschiedenen Stellungen dar, und die Fig. 6 schliefslich läfst erkennen, in welcher Weise das mittelst der vorliegenden Maschine hergestellte Vliefs zur Anfertigung von Steppdecken in die Nähmaschine eingeführt wird.
Die zu verarbeitenden Faserstoffe werden auf ein beim Ausführungsbeispiel auf der rechten Seite der Maschine angeordnetes, mit α bezeichnetes Tuch ohne Ende befördert, das von zwei waagrechten Walzen b gestützt wird. Dieses Tuch ohne Ende α wird derart angetrieben, dafs der obere, waagrechte Theil desselben nach links sich bewegt, die Stoffabschnitte also zwischen die Speisewalzen c c gelangen. Die letzteren führen die Faserstoffe conaxialen Reifswölfen dd zu, von welchen beim Ausführungsbeispiel zwei vorhanden sind. Diese Reifswölfe d d schleudern die zerfaserten Stoffe auf einen Tisch e, und zwar sind die beiden Reifswölfe dd in einem gewissen axialen Abstande von einander angeordnet, so dafs die Fasern zwei zunächst von einander getrennte Streifen bilden würden. Der äufsere Rand dieser beiden Streifen wird durch zwei Trichter ff zusammengedrängt, so dafs derselbe eine etwas gröfsere Dicke erhält als der nach innen zu gelegene Theil. Der letztere erhält aber eine Dicke, welche wesentlich gröfser ist als diejenige, welche das fertige Vliefs in der Mitte erhalten soll. Die Nothwendigkeit, in dieser Weise vorzugehen, ergiebt sich aus einer demnächst zu erklärenden Einrichtung der Maschine. Die Gleichmäfsiskeit in der Dicke des mittleren Theiles des Faserbandes wird durch die folgende Einrichtung unabhängig von der Arbeit der Reifswölfe gemacht. In einer senkrecht zur Bewegungsrichtung des Faserbandes stehenden Ebene führen zwei Kämme g g eine Rechteckbewegung aus, derart, dafs dieselben beim Beschreiben der unteren Rechteckseite gleichmäfsig der Mitte des. Tisches e sich nähern und aufser dem hierbei stattfindenden zeitweisen Zurückhalten der Faserbänder ein Zusammenschieben derselben bewirken. Der Antrieb dieser Kämme g g geschieht beim Ausführungsbeispiel in der Weise, ■ dafs jeder der Kämme mit zwei senkrecht über einander angeordneten Ketten ohne Ende h h verbunden ist, die von gleich schnell sich drehenden Kettenscheiben ti gestützt werden.
Das von den Kämmen g g freigegebene, nunmehr zu einem Ganzen vereinigte und durch. einen feststehenden, aber in der Höhe verstellbaren Kamm g' geebnete Faserband wird mittelst eines Gewebes k, welches von einer unterhalb des Tisches e gelegenen Walze /
abläuft und über den letzteren hinweg zu einer Aufwickelwalze m gelangt, vorgeschoben. Bei dieser Bewegung wird dasselbe der Einwirkung einer eigenartigen Streichwalze N ausgesetzt. Die beiden ä'ufseren Theile «' nl dieser Streichwalze haben nämlich eine Länge, welche der Breite des Randes entspricht, welchen die Einlagen der Steppdecken erhalten sollen. Diese Theile nl n1 sind in radialer Richtung unverschiebbar gelagert und werden mittelst Riemscheiben ο ο ununterbrochen angetrieben. Die Achsen ρ ρ dieser Streichwalzentheile n1 n1 sind hohl ausgeführt, und durch dieselben reicht die Achse q des mittleren Theiles n2 der Streichwalze N hindurch^
Die Achse q ist mit einer Antriebsscheibe r versehen und ruht — in rechteckigen Ausschnitten sl von Armen s in senkrechter Richtung gerade geführt — mittelst Rollen 11 auf Daumenscheiben u u einer waagrechten Welle v, die sich langsam dreht. Die Daumen w1 u1 der Daumenscheiben u u sind derart angeordnet, dafs die Achse q parallel zu sich selbst verschoben wird, wenn die Daumen unter die Rollen 11 treten bezw. die letzteren von den ersteren herabrollen.
. Durch das in dieser Weise bewirkte Verstellen des mittleren Streirhwalzentheiles n2 wird veranlafst, dafs zwischen zwei dünneren Partien vom Mitteltheil des Vliefses eine stärkere entsteht. Das Verhältnifs beider ist von demjenigen der Länge des Daumens ul zum Gesammtumfang der Daumenscheibe u abhängig, vorausgesetzt, dafs nur ein Daumen M1 auf jeder Daumenscheibe vorhanden ist, wie beim Ausführungsbeispiel.
Die Abmessungen der beim Heben des mittleren Streichwalzentheiles ?z2 entstehenden verdickten Theile, gemessen in der Bewegungsrichtung des Vliefses, müssen solche sein, dafs beim Zerschneiden desselben in die für die einzelnen Steppdecken bestimmten, die Einlage bildenden Stücke ein Rand von genügender Breite entsteht.
Die erforderliche Spannung beim gemeinsamen Aufwickeln der in einem Vliefs zusammenhängenden Einlagen und des Stoffstreifens k wird durch Walzen w tv1 wx bewirkt. Die erstere derselben ist oberhalb der Aufwickelw.alze m angeordnet, und zwar sind die Zapfen derselben, ebenso wie diejenigen der Aufwickelwalze m, in dem senkrechten Schlitz x1 je eines Bockes χ verschiebbar. Die unteren Walzen wx η>λ hingegen sind unverschiebbar gelagert.
Beim Vernähen der in dieser Weise hergestellten Einlagen legt man die Zapfen der aus der Maschine herausgenommenen Aufwickelwalze m in geeignete Lager und läfst die Einlagen zusammen mit dem Stoffstreifen k durch Speisewalzen ι, ι abrollen. Der Stoffstreifen k ist aus diesem Grunde von vornherein aus einem Stoff zu nehmen, welcher sich zur Umhüllung eignet, da derselbe beim Vernähen den unteren Theil der Steppdeckenhülle bildet. Der obere Theil der Umhüllung wird von einem Gewebe kl gebildet, welches — von einer Walze 2 ablaufend — mittelst einer Walze 3 an die Einlage herangeführt wird.
Eine solche Maschine gestattet also, dafs das zu verarbeitende Material, die Stoffabschnitte u. dergl., vollkommen selbstthätig in Einlagen für Steppdecken umgewandelt werden, bei welchen unter Einhaltung ein und derselben Dichte eine die Ersparung von Material ermöglichende Verdünnung in der Mitte vorgenommen wird. Ferner werden die zusammenhängenden Einlagen mit einem später eine Seite des Ueberzuges bildenden Gewebe vereinigt, so dafs eine Längung derselben nach erfolgter Bearbeitung von Seiten der Streichwalze ausgeschlossen ist, und schliefslich gewährt diese Vereinigung den Vortheil, dafs ein zweites zum Einhüllen der zweiten Seite der Einlage bestimmtes Gewebe so stark gegen die Einlage und den zuerst hinzugefügten Stoffstreifen geprefst werden kann, dafs das Vernähen mittelst einer Maschine in der bequemsten Weise ausgeführt werden kann.

Claims (1)

  1. PatEnt-Anspruch:
    Eine Maschine zum Verarbeiten von Zeugabschnitten und zum Verspinnen ungeeigneten Faserstoffen zu Einlagen für Steppdecken, bei welcher das durch Zerfasern der Stoffe mittelst Reifswölfe gebildete Vliefs unter einer Streichwalze (N) hindurchgeführt wird, deren äufsere Theile (nl n1) eine Länge entsprechend der Breite des seitlichen Randes haben und um feststehende Achsen rotiren, deren mittlerer Theil (n2) hingegen für gewöhnlich tiefer in die Bahn des Vliefses eindringt, aus derselben aber zeitweise selbstthätig so weit und auf so lange Zeit herausgehoben wird, dafs eine zwei Querrändern entsprechende Verschiebung entsteht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT60201D Maschine zur Herstellung abgepafster Vliefstafeln Expired DE60201C (de)

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DE60201C true DE60201C (de) 1900-01-01

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