DE428005C - Aus Destillierblase und einem ausserhalb derselben angeordneten Vorwaermer bestehende Destilliereinrichtung fuer Mineraloel, Teer u. dgl. - Google Patents

Aus Destillierblase und einem ausserhalb derselben angeordneten Vorwaermer bestehende Destilliereinrichtung fuer Mineraloel, Teer u. dgl.

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DE428005C DEN17456D DEN0017456D DE428005C DE 428005 C DE428005 C DE 428005C DE N17456 D DEN17456 D DE N17456D DE N0017456 D DEN0017456 D DE N0017456D DE 428005 C DE428005 C DE 428005C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G7/00Distillation of hydrocarbon oils

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  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

  • Aus Destillierblase und einem außerhalb derselben angeordneten Vorwärmer bestehende Destilliereinrichtung für lnineralöl, Teer u. dgl. Es sind Verfahren und Vorrichtungen zur kontinuierlichen Destillation von Rohöl u. dgl. bekannt. bei «-elchen die aus der Destillierblase abziehenden Destillatgase in Kühlern mit Hilfe des in die Destillierblase geführten Rohöles kondensiert werden. Von diesen bekannten, aus Destillierblase und einem außerhalb derselben angeordneten Wärmeaustauschapparat bestehenden Destillationsvorrichtungen unterscheidet sich der Destillationsgasvorwärmer gemäß der Erfindung dadurch, daß der Wärmeaustausch-. apparat unter Vermittlung einer Zirkulationseinrichtung mit einem besonderen Behälter für das vorzuwärmende 01 o. dgl. zusammengeschaltet ist, unter dessen Vermittlung die Flüssigkeit beliebig oft im Kreislauf über den Wärmeatrstauschapparat mittels der Zirkulationsvorrichtung durchgeleitet und dadurch vorgewärmt werden kann, bevor sie in die Destillierblase übergeführt wird. Während also bei den bekannten Anordnungen der Wärmeaustauschapparat unmittelbar mit der Destillierblase zusammenwirkt, ist für die Anordnung gemäß der Erfindung charakteristisch, daß ein Wärrneaustauschapparat mit einem von der Destillierblase unabhängigen Behälter zusammenwirkt, wodurch, insbesondere wenn der Wärmeaustauschapparat einen kleineren Fassungsraum als der Behälter besitzt, die Wirkung erreichbar ist, daß für das Destilliergut und für die Kondensate der Destillatdämpfe bestimmte, durch Regelung veränderbare Temperaturen eingehalten werden können und bei wasserhaltigen Ölen die Wasserabsonderung außerhalb der Destillierblase erfolgt.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform der Einrichtung gemäß der Erfindung ist in Abb. i schematisch veranschaulicht.
  • Das Öl wird im kalten Zustande in einen Behälter 17 eingefüllt, der mit einem Wä rineatrstauschapparat kleineren Fassungsraumes, z. B. einen Röhrenkühler 3, unter Vermittlung einer Pumpe io derart zusammengeschaltet ist, daß die Flüssigkeit im Kreislauf durch den Behälter 17 über den Wärmeaustauschapparat 3' durchgeführt werden kann. Der Wärmeaustauschapparat ist an die nicht gezeichnete Destillierblase angeschlossen, wobei in der Zeichnung die Destillatdänipfe entweder durch das Rohr 7 in den Röhrenapparat derart eintreten, daß sie die Wärmeaustauschrohre umspülen, während die Flüssigkeit durch die Rohre hindurchgeführt wird. Die Kondensate und etwa nicht verflüssigte Anteile treten bei 8 aus dem Wärmeaustauscliapparat aus, während aus der vorzuwärmenden Flüssigkeit abgeschiedene Wasserdämpfe oder Destillatdämpfe oben durch einen Auslaß 9 abgeführt werden können. Der Kreislauf der vorzuwärmenden Flüssigkeit kann beliebig lange fortgesetzt und dadurch die Flüssigkeit auf beliebige Temperaturen vorgewärmt werden. Durch Regelung der Pumpenleistung kann die Vorwärmung beeinflußt werden.
  • Statt des einen Heizsystems 3 können auch, wie in Abb. 2 ersichtlich, mehrere, z: B. zwei, solcher Heizsysteme angeordnet «-erden, wobei z. B. das Ö1 zuerst das eine Heizsystem 11, dann das zweite Heizsy stein 12 durchströmt, während die Destillatdämpfe zuerst durch das IIeizsY stein 12 bei 13 ein- und bei 14 austretend -und dann durch das Heizsvstein i i, bei 15 ein- und bei 16 austretend, streichen.
  • Statt des Rölirenlieizsysteins können auch andere Heizkörper, wie z. B. Schlangen, welche in einem kleinen Behälter eingebaut sind, aus glatten oder Rippenohren o. dgl. benutzt werden, auch kann statt einer Zirkulationspunipe eine andere Zirkulationseinrichtung, wie eine Schnecke oder ein Propeller, angeordnet werden.
  • Die Einrichtung gemäß der Erfindung hat den Vorteil, daß die Temperatur, welche die Flüssigkeit 1,>eim Durchfließen des Heizsystems annimmt, genau regelbar ist, unabhängig von der Temperatur der zufließenden Flüssigkeit, also auch von der Temperatur der Flüssigkeit im Gefäße 17. Wird wenig Flüssigkeit durchtreten gelassen, so ist die Endtemperatur höher als wenn viel Flüssigkeit hindurchströmt. Man kann dabei die Durchströmungsgeschwindigkeit so regeln, daß die Temperatur der vorzuwärmenden Flüssigkeit während einer bestimmten Periode-beispielsweise konstant ioo° oder etwa darüber ist, um darin enthaltenes Wasser auszutreiben, ohne daß die ganze vorzuwärmende 1-Ienge, wie bei den gewöhnlichen Vorwärniern, ins Schäumen gerät, da eben nur der kleine Inhalt des Heizsystems in Betracht kommt, aus dein die Wasserdämpfe leicht austreten können. Ebenso ist es durch Regulierung der Flüssigkeitsmenge möglich, die Kondensationstemperatur der Destillatdämpfe zu beeinflussen, was wegen der Fraktionierung der Destillate und insbesondere bei Vakutundestillationen zur Verhinderung von gleichzeitiger Kondensation von Öl- und Wasserdämpfen von Wichtigkeit ist. Diese Fraktionierung kann besonders auch durch Hintereinanderschaltung von mehreren Heizsystemen nach unterstützt. werden, wie in Abb. 2 ersichtlich.
  • Die Heizsysteme können sowohl hintereinander als auch nebeneinander geschaltet sein, doch ist es von Vorteil, durch die Heizsysteme behufs noch genauerer Regulierung der Temperatur nur einen Teil des vorzuwärmenden Öles hintereinander durchlaufen zu lassen, während der restliche Teil des öles jedem Heizsystem getrennt, also in Nebeneinanderschaltung, regelbar zugeführt wird. Die Heizkörper können wegen der kleinen Ausmaße gegenüber dem Ölbehälter in unmittelbarer :Nähe der Destillierblasen angeordnet werden und außerdem, beispielsweise bei Vielröhrenapparaten, dabei mit reichlich großen Querschnitten und Heizflächen ausgeführt werden.
  • Ein Verfahren dieser Art ist nun mit Vorteil zum Betriebe einer 'Mehrzahl voll Destillierblasen anwendbar, wobei gemäß der Erfindur@g ein Flüssigkeitsbehälter für sämtlicheBlasen gemeinschaftlich vorgesehen ist, während für jede Blase ein oder mehrere Heizkörper verwendbar sind. Insbesondere für kontinuierlichen Betrieb ergibt die Kombination von einzelnen Vorwärinerheizsvstemen mit einem gesonderten und gemeinsamen Flüssigkeitsbehälter besondere Vorteile.
  • I?ine solche beispielsweise Anordnung ist in der Zeichnung aus Abb. 3 ersichtlich.
  • Die Destillatdämpfe der- stufenförmig aufgestellten, kontinuierlich arbeitenden Destillierblasen BM, B_ und B., treten bei I-,, I#." F. aus den Destillierblasen aus und in die @-orwärinerheizsvsteme TI, 1-L, und 11", ein. Soweit die Dällipfe dort nicht kondensiert werden, treten sie bei G,, G., -und G., aus, während das Kondensat ani tiefsten .Punkte der Vorwärnierlieizsystenie durch nicht gezeichnete Stutzen austritt.
  • Die Zirkulationspunipe P entnimmt au: dem Flüssigkeitsbehälter F das vorzuwärmende Öl, während das kalte 01 bei E zuströmt. Die Pumpe drückt durch eine Verteilungsleitung das Öl, zweckmäßig regulierbar, durch die Schieber IL" Ii_ und h,; o. dgl. in die Heizsysteme. Das vorgewärmte (51 verläßt dieselben durch die Leitung D" P_ und I)., und fließt durch die Leitung .X in den Flüssigkeitsbehälter F zurück. Durch den Überlauf desselben tritt ein Teil des vorgewärmten Öles in die erste Destillierblase B, durch die Leitung 111 ein. Der durch die Druckleitung X in den Flüssigkeitsbehälter eintretende Ülstrom wird dabei in zwei Teile zerlegt. Der nach oben fließende Teil wird in die Destillierblase überfließen gelassen, der nach unten tretende Teil mischt sich mit dein kalten bei E zulaufenden_ C51, und es wird dieses Gemisch voll der Pumpe P neuerlich in den Kreislauf gebracht. Zweckmäßig kann dabei das nach oben strömende Öl noch durch einen mit den aus der letzten Blase ablaufenden Rückständen gespeisten Wärineaustauschapparat weiter vorgewärmt «-erden.
  • Anstatt die einzelnen Vorwärmerheizsysteme H,, H, und II. nebeneinander anzuordnen, können sie auch hintereinandergeschaltet werden, so daß ein Durchströmen des ölstronies durch die Heizsysteme hintereinander bei sonst unveränderter Arbeitsweise stattfindet, oder aber es kann bei besonderen Erfordernissen eine teilweise Hintereinander Schaltung und teilweise Nebeneinanderschaltung angewendet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. .Aus Destillierblase und einem außerhalb derselben angeordneten Vorwärmer bestehende Destilliereinrichtung für Mineralöl, Teer u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Vorwä riner aus einem großen Durchlaufbehälter für die vorzuwärmende: Flüssigkeit und einem außerhalb desselben angeordneten Wärmeaustauschapparat bestellt, der mit dem Durcblaufbehälter unter Vermittlung einer Zirkulationseinrichtung zusammengeschaltet ist, mit welcher die vorzuwärmende Flüssigkeit in zweckmäßig regelbarem Strom im Kreislauf beliebig oft durch den 1Värmeaustauschapparat geleitet wird, so claß die Flüssigkeit in beliebigen Teilmengen aber kontinuierlich der Vorwärinung unterworfen werden kann.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Behälter und mehrere Heizkörper, welche zweckmäßig im Gegenstrom zur Flüssigkeit hintereinander geschaltet sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Heizkörper parallel und hintereinander geschaltet sind, so daß die Flüssigkeit durch die Heizkörper sowohl in Hintereinanderschaltung als auch in Parallelschaltung durchgeführt werden kann. Einrichtung nach Anspruch r,# dadurch gekennzeichnet, daß der ZVärmeaustauschapparat aus mindestens so viel Heizsvstemeli als Destillierblasen bestellt und der Zirkulationsbehälter für das vorzuwärmende Produkt an jede Destillierblase, dagegen jede Destillierblase an ein eigenes Heizsystem bzw. eine eigene Gruppe voll Heizsystemen angeschlossen ist.
DEN17456D 1918-02-13 1918-08-02 Aus Destillierblase und einem ausserhalb derselben angeordneten Vorwaermer bestehende Destilliereinrichtung fuer Mineraloel, Teer u. dgl. Expired DE428005C (de)

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