DE427693C - Siedekuehlung unter Druck mit Rueckkuehlung im Kreislauf fuer Verbrennungsmotoren aller Art - Google Patents

Siedekuehlung unter Druck mit Rueckkuehlung im Kreislauf fuer Verbrennungsmotoren aller Art

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DE427693C
DE427693C DEW62686D DEW0062686D DE427693C DE 427693 C DE427693 C DE 427693C DE W62686 D DEW62686 D DE W62686D DE W0062686 D DEW0062686 D DE W0062686D DE 427693 C DE427693 C DE 427693C
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DE
Germany
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circuit
under pressure
internal combustion
combustion engines
pressure
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Expired
Application number
DEW62686D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ludwig Schmidt
Dipl-Ing Hans Wiegmann
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WAERMEKRAFT GmbH
Original Assignee
WAERMEKRAFT GmbH
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01PCOOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01P3/00Liquid cooling
    • F01P3/22Liquid cooling characterised by evaporation and condensation of coolant in closed cycles; characterised by the coolant reaching higher temperatures than normal atmospheric boiling-point

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Siedekühlung unter Druck mit Rückkühlung im Kreislauf für Verbrennungsmotoren aller Art. Es ist bekannt, einen Motor durch siedendes Kühlgut zu kühlen, das unter `einem höheren als atmosphärischen Druck gehalten wird, um die Siedetemperatur des Kühlgutes höher zu legen. Hierdurch werden die Kühlverluste herabgesetzt und der ganze Motor in einen an allen Stellen gleichmäßigen höheren Wärmezustand7versetzt, was besonders günstig auf die Nachvergasung schwerer Brennstoffe während desl Ansauge- und Kompressionhures wirkt. Je höher die Temperatur des siedenden Kühlgutes ist, desto kleiner darf auch der mit diesem beheizte Brennstoffvorwärmer werden, bzw. desto höher kann man schwersiedende Brennstoffe vorwärmen. Vorwärmer durch Auspuff scheidet für viele Brennstoffe aus, weil sie dabei verkoken.
  • Trotz dieser großen Vorzüge hat sich die Siedekühlung unter Druck, z. B. bei Automobilmotoren, bisher nicht einführen können, weil die Rohrleitungsverbindung und besonders die üblichen Kühler der Automobile den erhöhten Druck nicht aushielten. Diesem Übelstand wird durch die vorliegende Erfindung auf einfache Weise abgeholfen. Auf seinem Wege zum Rückkühler K passiert der Dampf ein Reduzierventil R, in welchem er von z. B. 3 bis 5 Atmosphären auf o,5 bis o,z Atmosphäre entspannt'wird. Ein besonderer Vorteil liegt nun darin, daß hierbei der Dampf getrocknet und überhitzt in den Kühler gelangt. Im Kühler besteht also zwischen diesem Dampf und der kühlenden Luft ein erheblich größerer Temperaturunterschied, als bei Naßdampf von gleich niederer Spannung. Daher braucht der Kühler nur klein zu sein, und es genügen verhältnismäßig kleine'Dampfmengen, um die notwendige Wärmemenge vom Motor in den Kühler zu führen. Man kommt infolgedessen auch mit einer kleinen Pumpe aus, die das Kondenswasser vom Kühler zurück in den Motor drückt. Wenn einzelne Stellen der Zylinder, um sie vor zu hoher Erhitzung zu schützen, innbekannter Weise durch Spritzdüsen besonders gekühlt"werden müssen, so werden diese in möglichst kurzem Kreislauf von einer zweiten Pumpe mit unter Druck stehendem Kühlgut gespeist. Hierzu ist die bei Automobilmotoren übliche Wälzpumpe ohne weiteres verwendbar. In diesem kurzen Kreislauf werden mit Vorteil auch die Heizmäntel von Saugrohr, Vergaser und Brennstoffvorwärmer eingeschaltet, wenn'solche benötigt werden. Für Kühler mit sehr 'engen Lamellen oder Röhren kann der U-förmige Sack U und die dünne Spülleitung S vorgesehen werden, welche die Zeichnung zeigt. Das Wasser fließt dem Sack U infolge des Druckunterschiedes zu und sammelt sich in ihm auf, bis dem Dampf der Querschnitt an der U-Krümmung zu klein wird. Dann zerreißt der Dampf die Oberfläche des Wassers, findet dadurch noch mehr Widerstand und nimmt das ganze aufgesammelte Wasser mit, wonach sich derselbe Vorgang wiederholt. A bezeichnet das Ansaugrohr mit Heizmantel und Wärmeschlange für das durch Ö zufließende Schweröl. H stellt einen Umstellhahn dar, durch welchen der Vergaser V bei kaltem Motor Benzol aus der Leitung B, bei warmem Motor dagegen Schweröl aus der Wärmeschlange erhält. D bezeichnet die Leitung zu den Spritzdüsen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: _. Siedekühlung unter Druck mit Rückkühlung im Kreislauf für Verbrennungsmotoren aller Art, gekennzeichnet durch ein Reduzierventil in der wärmeren und durch eine druckdichte Pumpe in der kälteren Verbindungsleitung zwischen Motor und Rückkühler.
  2. 2. Siedekühlung nach Anspruch r, gekennzeichnet durch einen U-förmigen Sack in der Zuflußleitung zwischen Reduzierventil und Rückkühler und durch ein dünnes, nötigenfalls mit Absperrorgan versehenes Verbindungsrohr zwischen der Druckleitung der Pumpe und dem 0-förmigen Sack, welche diesem Spülwasser für die Lamellen oder Röhren des Kühlers zuführen soll.
  3. 3. Siedekühlung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem Kreislauf, welcher mit reduziertem Druck durch den Rückkühler führt, durch eine zweite Pumpe ein kräftiger, weiterer Kreislauf heißen Kühlgutes unterhalten wird, der durch etwa nötige Spritzdüsen und gegebenenfalls durch etwa benötigte Heizmäntel von Saugrohr, Vergaser und Brennstoffvorwärmer führt.
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