DE427653C - Aus Schnur bestehender Laufmantel - Google Patents

Aus Schnur bestehender Laufmantel

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DE427653C
DE427653C DED38607D DED0038607D DE427653C DE 427653 C DE427653 C DE 427653C DE D38607 D DED38607 D DE D38607D DE D0038607 D DED0038607 D DE D0038607D DE 427653 C DE427653 C DE 427653C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C9/00Reinforcements or ply arrangement of pneumatic tyres
    • B60C9/02Carcasses
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
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    • B60C9/02Carcasses
    • B60C9/023Carcasses built up from narrow strips, individual cords or filaments, e.g. using filament winding

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)

Description

  • Aus Schnur bestehender Laufmantel. Die Erfindung bezieht sich auf pneumatische Laufreifen für Kraftfahrzeuge, bei welchen eine Anzahl Streifeneinheiten, von denen jede aus einzelnen nebeneinander und auf ihrer ganzen Länge in Berührung miteinander liegenden Schnüren zusammengesetzt ist, auf einen Formkern aufgereiht ist.
  • Vor Laufmänteln ähnlicher Bauart zeichnet sich der vorliegende Mantel -dadurch aus, daß jede Streifeneinheit und jede Schnur vom Umfang nach der Mitte hin verbreitert ist, so daß sie beim Auflegen in einem vorher bestimmten Pfad ;an. jeder Stelle die entsprechende Fläche des Formkernes zwischen entgegengesetzten Wulstkanten in schräger Anordnung zum Kern eindeckt.
  • In den Zeichnungen ist Abb. i eine schaubildliche, teils im Schnitt gehaltene Ansicht eines Teils eines Laufreifens, der mit zwei Streifenlagen ausgebildet ist, Abb. a eine Seitenansicht, die den Kern veranschaulicht, der bei der Herstellung des neuen Reifens Verwendung findet, mit den darüber angeordneten Streifen, Abb.3 eine teils im Schnitt gehaltene Einzelheit, welche die Festlegung der zusammengesetzten Streifen an dem Wulst des Reifens veranschaulicht, Abb. q. eine Draufsicht auf einen aus einer Anzahl Schnüre zusammengesetzten Streifen. Abb. 5, 6 und 7 sind in größerem Maßstabe gehaltene Querschnitte nach den Linien 5-5, 6-6 und 7-7 der Abb. q.. Die Streifeneinheiten 7 bestehen vorzugsweise aus fünf. einzelnen Schnurlängen 8, wie in der Abb. q. gezeigt. Die einzelnen Schnurlängen haben vor ihrer Formänderung den gewöhnlichen zylindrischen Querschnitt. Sie werden einer Formgebung unterworfen, derart, daß bei ihrer Zusammenfügung in Streifen-` einheiter. diese an ihren Mittelteilen i i am breitesten sind Bund nach den Enden zu allmählich an Breite abnehmen, jeder Streifen 7 also eine Ausbildung erhält, um genau und an allen Stellen die entsprechende Fläche des Formkernes i zu bedecken. Es wird also bei der Herstellung der Streifeneinheiten dem von den Wülsten q. nach der Lauffläche zu sich allmählich vergrößernden Umfang Rechnung getragen.
  • Der Querschnitt des Streifens bzw. der Schnüre an den verschiedenen Stellen des Streifens ist in Abb. 5, 6 und 7 dargestellt. Wie daraus ersichtlich, ist der Streifen und sind die einzelnen Schnüre an den Enden seitlich zusammengedrückt, so daß dort der Streifen verhältnismäßig dick ist. Zwischen den Enden und der Mitte behalten die Schnüre nach Abb.6 ihre ursprüngliche zylindrische Form, während sie in der Mitte flach gedrückt sind und dort die geringste Dicke besitzen (Abb. 7).
  • Die Streifeneinheiten werden über den ringförmigen Formkern i, der einen dem inneren Querschnitt des Laufreifengehäuses enI:sprechenden Querschnitt besitzt, gelegt, nachdem der Umfang des Kernes zunächst mit einem gummiartigen Klebstoff überzogen worden ist. Die Streifeneinheiten sind von solcher Länge, daß sie, wenn auf dem Formkern in schräger Richtung angeordnet, von der Wulst auf der einen Seite bis zur anderen Wulst reichen und jedes Streifen-ende um den entsprechenden Wulstteil herumgefaltet werden kann. Bei der Herstellung der Streifeneinheiten werden diese bzw. die einzelnen Schnüre einer völlig gleichmäßigen Spannung unterworfen, und die Befestigung der einzelnen Schnüre aneinander und der Streifeneinheiten miteinander sowie mit dem Laufmantel geschieht durch ein gummiartiges Klebemittel und ist derart, daß die einmal hergestellte Spannung dauernd erhalten bleibt. Auf diese Weise wird erreicht, daß die entstehenden Beanspruchungen gleichmäßig verteilt werden.
  • Durch Anordnung von Wulstringen 14 an beiden Seiten des Laufreifens bzw. des Formkernes wird die Spannung in den Streifen aufrechterhalten. Wie aus Abb. z und 3 ersichtlich, werden die unteren Enden der Streifen - gewcthnlich sind zwei Lagen vorgesehen -um die Innenfläche der Wulstringe gelegt, wobei die Enden der Streifen flach gegeneinanderstoJ3en, da sie bei 12 (Abb.4) schräg abgeschnitten sind. Stoffstreifen 2 und 18 sind dabei nahe der Wulst an der Innenseite der inneren Streifenlage bzw. der Außenseite der äußeren Streifenlage angeordnet, die ebenfalls, wie aus Abb. r ersichtlich, nach innen umgelegt werden.

Claims (1)

  1. PATEN T-ANSPRUcH: Aus Schnur bestehender Laufmantel, bei dem eine Anzahl Streifeneinheiten, von denen jede aus einzelnen nebeneinander und auf ihrer ganzen Länge in Berührung miteinander liegenden Scbnüxen zusammengesetzt ist, auf einem Formkern aufgereiht ist, dadurch gekennzeichnet, daß jede Streifeneinheit (7) und jede Schnur (8) vom Umfang nach der Mitte hin verbreitert ist, so daß sie beim Auflegen in einem vorher bestimmten Pfad an jeder Stelle die entsprechende Fläche des Formkernes zwischen den entsprechenden Wulstkanten :n. schräger Anordnung zum Kern eindeckt.
DED38607D 1919-11-20 1920-11-19 Aus Schnur bestehender Laufmantel Expired DE427653C (de)

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DE427653C true DE427653C (de) 1926-04-10

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DED38607D Expired DE427653C (de) 1919-11-20 1920-11-19 Aus Schnur bestehender Laufmantel

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DE (1) DE427653C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1010399B (de) * 1957-09-04 1957-06-13 Firestone Tire & Rubber Co Luftreifen mit einem mehrschichtigen Gewebekoerper, dessen Lagen aus gezwirnten Polyamidfaeden bestehen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1010399B (de) * 1957-09-04 1957-06-13 Firestone Tire & Rubber Co Luftreifen mit einem mehrschichtigen Gewebekoerper, dessen Lagen aus gezwirnten Polyamidfaeden bestehen

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