DE424849C - Feststehende, freitragende Luftschiffhalle in Kreis- oder Vieleckform - Google Patents

Feststehende, freitragende Luftschiffhalle in Kreis- oder Vieleckform

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DE424849C
DE424849C DESCH72203D DESC072203D DE424849C DE 424849 C DE424849 C DE 424849C DE SCH72203 D DESCH72203 D DE SCH72203D DE SC072203 D DESC072203 D DE SC072203D DE 424849 C DE424849 C DE 424849C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B7/00Roofs; Roof construction with regard to insulation
    • E04B7/14Suspended roofs

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  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

  • Feststehende, freitragende Luftschiffhalle in Kreis- oder Vieleckform. Die Erfindung betrifft eine feststehende, freitragende Luftschiffhalle in Kreis- oder Vieleckform. Das Neue besteht .darin, daß über den auf den Hallenumfang verteilten Stützen paarweise in der Mitte sich kreuzende Hängeseile angeordnet sind, so daß eine völlig freitragende, in den größten Abmessungen auszuführende oberirdische Halle entsteht. Durch die auf festen oder beweglichen Stützen lagernden Hängeseile fallen die im Innern der Halle sonst erforderlichen Stützen oder Träger fort, so daß sich durch den geschlossenen freien Raum sowohl bei der Ein- als auch der Ausfahrt die ungehinderte Bewegungsfreiheit des Schiffskörpers ergibt, das Luftschiff somit stets gefahrlos und unabhängig von der jeweiligen Windstellung durch ein hierzu günstig gelegenes Tor ein- oder ausgebracht werden kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Abb. t im Längsschnitt durch die Luftschiffhalle wiedergegeben, während Abb.2 den Grundriß darstellt.
  • Die feststehende Luftschiffhalle a ist beispielsweise als Sechseck mit fünf Tor- und drei Bergungsöffnungen ausgeführt, sie kann aber auch kreisrund sein.
  • Die Luftschiffhalle a ist unter Fortfall der Binder- und sonstiger Tragwerke als freitragendes Hängewerk errichtet, bei dem die nach der Mitte zu auftretenden Kräfte, insbeso@ndere die der schweren Dachlast, aus der Mitte heraus von mehreren paarweise sich kreuzenden Hängeseilen g aufgenommen werden, die über die als feste oder bewegliche Stützen h, i vorgesehenen Verankerungen laufen, welche in den Pfeilern f in der Umfassungswand eingebaut sind.
  • Die Verankerung der der starren `Wand b zugekehrten Enden der Seile g erfolgt an den Seitenwänden von benachbarten Bergungshallen, während die Verankerung der übrigen Seilenden im Erdboden unmittelbar erfolgt. Die Hängeseile g schneiden-sich an verschiedenen Stellen über der Dachhaut und werden in den Kreuzungspunkten 1, h, l=,13,1-1 und h gelenkartig zur Aufnahme der Zug- und Druckspannungen fest verbunden. Durch Überschneiden der Punkte m, m', m3, m3, m4 und m5 wird in der Mitte der Halle ein als Oberlicht auszubauendes Sterneck m,1, m', 1i, rn2,1= bis m5, 15 gebildet, das als starre Scheibe (siehe Abb. 2, gestricheltes Sechseck oder Stern) wirkt. Mit den Hängeseilen g fest verbunden sind die senkrecht hierzu verlaufenden Zug« seile n, welche die in den Gelenken o gelagerten durchgehenden leichten Binder p für die Dachhaut tragen. Der äußere Dachkranz kann durch die im Innern der Hallenwände angeordneten Kragträger r aufgenommen werden, wodurch gleichzeitig eine Entlastung der Hängeseile g erzielt wird.
  • Die Luftschiffhalle gemäß der Erfindung bietet noch den Vorteil, daß selbst bei Zerstörung eines oder mehrerer Hängeseile die Lasten von den übrigen Hängeseilen vorübergehend aufgenommen werden können, so daß eine weitgehende Sicherheit gegen den Einsturz größerer Hallenteile besteht. Oberhalb der Dachhaut können senkrecht zwischen den Hänge- und Zugseilen g und n in einfachster Weise maschenartige Netze als Windfang- oder Windbrechvorrichtungen eingespannt werde zwecks Unschädlichmachung etwa auftreten der Bodenluftwirbel.
  • Weiterhin lassen sich die gleichen Netze zwi scher der. einzelnen Pendel- und festen Stüt zen 1 und h oberhalb der Umfassungswändt .nie auch um etwaige Versteifungsträger zwi scheu >diese Stützen herumspannen.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Feststehende, freitragende Luftschiffhalle in Kreis- oder Vieleckform, dadurch gekennzeichnet, daß über den auf den Hallenumfang verteilten Stützen (h, i) paarweise, in der Mitte sich kreuzende Hängeseile (g) zur Aufnähme der Dachlast geführt und im Erdboden verankert sind.
  2. 2. Halle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in ihren Schnittpunkten fest verbundenen Hängeseile (g) als Auflager einer starren Oberlichtscheibe dienen.
  3. 3. Halle nach Anspruch i, dadurch.gekennzeichnet, daß zwischen den Hänge- und Zugseilen (g und n) und den Pendel- und festen Stützen (h und i) die maschenartigen Netze senkrecht zwischen den Zugseilen als Windfang- oder Windbrechvorrichtungen lotrecht über dem Dach eingebaut sind.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20020000013A1 (en) * 2000-04-18 2002-01-03 Fumio Sugaya Dry chemical analysis element cartridge

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