DE424751C - Verfahren zur Herstellung eines aeusserst feinen Metallpulvers aus Metallegierungen zur Amalgambereitung, besonders fuer zahnaerztliche Zwecke - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines aeusserst feinen Metallpulvers aus Metallegierungen zur Amalgambereitung, besonders fuer zahnaerztliche Zwecke

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DE424751C
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C7/00Alloys based on mercury

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Description

  • Verfahren zur Herstellung eines äußerst feinen Metallpulvers aus Metallegierungen zur Amalgambereitung, besonders für zahnärztliche Zwecke. Zusatz zum Patent 36g356. Nach dem Verfahren der Patentschrift 369356 wurde, von dem Grundsatz ausgehend, daß diejenige Form der Legierung, die bei größter Oberfläche die geringste Tiefe und Dichte besitzt, zur Amalgatnierung die beste ist, durch Schneiden breiter, mikroskopisch dünner, äußerst lockerer, aber zusammenhängender Folien ein Material geschaffen, «-elches alle bisher für diese Zwecke bekannten Legierungen übertrifft.
  • Da nun das Amalgamieren um so rascher und vollkommener verläuft, je größer die Oberfläche und je geringer die Tiefe ist, welche in der Form des zu amalgamierenden Metalls dem Quecksilber geboten wird, so werden nach dem vorliegenden Verfahren die durch das Patent 369356 geschützten Folien nochmals zu einem gleichmäßigen, äußerst feinen Metallpulver zermahlen, um eine noch feinere Verteilun- und damit erhöhte Amalgamierungsfähigkeit zu erzielen.
  • Durch die unzähligen Bruchflächen der zermahlenen Folien vergrößert sich die Oberfläche der zu amalgamierenden Legierung wiederum um das Mehrfache, so daß dem Quecksilber eine noch größere Angriffsfläche als bei den Folien geboten wird. . In äußerst kurzer Zeit hat das Quecksilber das feine Pulver durchdrungen und in seine Moleküle gespalten. Die lange Zeit, welche zum Auflösen der bislang üblichen groben Späne, Plättchen und Schnitzel nötig war, wird hier auf das geringste Maß beschränkt, da durch die Herstellung des feinen Pulvers die Legierung bereits auf mechanische Weise soweit wie nur irgend möglich gelockert und gespalten ist.
  • Bei der feinen Pulverform beginnt nun sofort die Umkristallisation und die Bindung der Legierung, d.h. das Hartwerden derselben.
  • Das schnelle Erhärten der Legierung ist aber für das Füllen der Zähne von größter Bedeutung, besonders bei den Zähnen, bei denen die Konturen wieder aufgebaut werden müssen. je schneller eine solche durch Amalgam ersetzte Kontur erhärtet, desto weniger ist die Gefahr vorhanden, daß dieselbe bei zu frühem Zusammenbeißen wieder zerstört wird.
  • In dem schnellen Erhärten der Legierung liegt der durch die äußerst feine- Pulverform bedingte große Vorteil vor den bislang üblichen Metallformen der zahnärztlichen Amalgame

Claims (1)

  1. PATENT-ANTSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines äußerst feinen Metallpulvers aus Metalllegierungen zur Amalgambereitung besonders für zahnärztliche Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daB die dünnen, gemäß Patent 369356 aus der Legierung hergestellten Folien nochmals zum Zwecke der VergrößerunZ der Oberfläche und zur Verringerung der Tiefe der einzelnen Metallteilchen zu einem feinen Pulver zermahlen werden.
DEL60875D 1924-08-03 1924-08-03 Verfahren zur Herstellung eines aeusserst feinen Metallpulvers aus Metallegierungen zur Amalgambereitung, besonders fuer zahnaerztliche Zwecke Expired DE424751C (de)

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