DE424603C - Nichtmetallische, elastische Verbindung zwischen den Enden der Tragblattfedern und dem Fahrzeuggestell, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Nichtmetallische, elastische Verbindung zwischen den Enden der Tragblattfedern und dem Fahrzeuggestell, insbesondere fuer KraftfahrzeugeInfo
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- DE424603C DE424603C DEI25316D DEI0025316D DE424603C DE 424603 C DE424603 C DE 424603C DE I25316 D DEI25316 D DE I25316D DE I0025316 D DEI0025316 D DE I0025316D DE 424603 C DE424603 C DE 424603C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G11/00—Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
- B60G11/32—Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having springs of different kinds
- B60G11/34—Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having springs of different kinds including leaf springs
- B60G11/38—Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having springs of different kinds including leaf springs and also rubber springs
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Description
- Nichtmetallische, elastische Verbindung zwischen den Enden der Tragblattfedern und dem Fahrzeuggestell, insbesondere für Kraftfahrzeuge. Die Erfindung betrifft eine nichtmetallische, elastische Verbindung zwischen den F_nden der Tragblattfedern und dem Fahrzeuggestell, insbesondere für Kraftfahrzeuge, und kennzeichnet sich dadurch, daß das die Verbindung herstellende elastische Materialaus zwei vorzugsweise strangförmigen, im Winkel oder in gleicher Richtung übereinander angeordneten Gliedern besteht, deren äußere Enden am Rahmen und deren innere Enden am Blattfederende befestigt sind. Zweckmäßig wird dabei ein am Fahrzeuggestell befestigter, die äußeren Enden der elastischen Glieder aufnehmender Halter verwendet, der zwecks Aufnahme der Schubkräfte in Richtung der Feder einen elastischen Block trägt.
- Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Abb. i ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Federaufhängung. Abb.2 ist ein Querschnitt durch die Fahrzeugfeder nach Abb. i, wobei die Teile der eigentlichen Verbindung in Endaii-Sicht dargestellt sind. Abb. 3 ist ein Schnitt durch eine etwas abweichende Ausführungsform, in welcher die oberen und unteren Verbindungsglieder normalerweise in Linie zueinander liegen. Abb. q. ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Stütze einer weiteren Ausführungsform, in welcher ein zusätzlicher Gummiblock o. dgl. zwischen das Federende und die Stütze eingeschaltet ist, um Beanspruchungen unmittelbar zwischen beiden zu übertragen. Abb. 5 ist ein Schnitt durch die Feder nach Abb. q., wobei die Teile der eigentlichen Verbindung in Endansicht gezeichnet sind.
- In Abb. i ist an dem seitlichen Rahmenglied a des Untergestelles ein geeigneter Halter c durch Bolzen cl befestigt. Dieser Halter ist mit Sitzen c=, c' versehen, die im Abstand voneinander liegen. Die in den Abb. i und 2 dargestellte nachgiebige Verbindung besteht aus geformtem Gummi und umfaßt einen gespaltenen Körper d, welcher die Enden der Feder b umgreift, sowie zwei winklig zueinander angeordnete strangförmige Glieder dl, d2, deren Enden bei d3 verdickt sind. Die verdickten Enden der Glieder d' und d2 sind in ihren entsprechenden Sitzen c2, c3 eingeschlossen, indem sie durch Kappen c4, c5 umklammert werden, die durch Bolzen c° abnehmbar gehalten werden. Der Körper d der nachgiebigen Verbindung wird auf dem Ende der Feder b mit Hilfe von Klemmstücken e festgeklemmt, -welche die Feder und den Gummi umfassen und, wenn sie mit Hilfe von Bolzen e1 zusammengeschraubt sind, den Gummi dicht um das Metall der Feder zusammendrücken. Die Enden d¢ der gespaltenen Teile des Körpers d der Verbindung sind verdickt, so daß sie außerhalb der Klemmstücke c liegen und dadurch den festen Eingriff zwischen dem Gummi und dem Metall erleichtern. Diese Klemmwirkung wird weiter dadurch unterstützt, daß das Ende der Feder b, wie bei b1 angedeutet, verstärkt ist, so daß es sich in den Gummi eindrückt, wenn die Klemmstücke e zusammengeschraubt werden. In der Praxis sind die Gummiglieder dl und d2 von im wesentlichen gleicher Länge und bilden mit den Sitzen c2, c3 in dem Halter c ein gleichschenkeliges Dreieck. Der Scheitel dieses Dreiecks liegt im Körper d. Die Last des Untergestelles überträgt sich durch den sich nach abwärts erstreckenden Arm d2, welcher eine nachgiebige Verbindung zwischen dem Ende der Feder b und dem Rahmenglied a bildet. Diese Verbindung wird normalerweise durch die Last des Fahrzeuges unter Zugspannung gehalten. Eine übermäßige Aufwärtsbewegung des Rahmens a. mit Bezug auf die Feder d, wie sie beim Zurückspringen eintreten kann, wird durch den anderen nachgiebigen Arm d' gedämpft, wie ohne weiteres ersichtlich ist. Die nichtmetallische Verbindung -zwischen dem Untergestell und der Feder widersteht also nachgiebig Bewegungen in jeder Richtung.
- In der Ausführungsform der Abb. 3 wird das Untergestell A von der Feder B unter Vermittlung eines senkrechten, nichtmetallischen, strangförmigen Gliedes D2 unterstützt, während übermäßige Relativbewegungen des Untergestelles A nach aufwärts durch das aufwärts gerichtete Glied D' aus nichtmetallischem, nachgiebigem Material gedämpft werden. Die beiden Glieder Dl und D2 liegen in Linie zueinander. Am Untergestell A ist eiii Halter C befestigt, der mit einem Sitz C3 ausgestattet ist, in welchem ein verstärkter Teil D3 des Gliedes D2 festgeklemmt wird. Mit dem Sitz C3 ist durch Bolzen C6 eine Kappe C6 verschraubt, die das Glied sicher an dem Halter C festhält. Ein ähnlicher Sitz C2 ist in dein oberen Teil des Halters C ausgebildet, und das Glied Dl ist in ähnlicher Weise im Sitz C2 mittels einer Kappe C4 festgeklemmt. Die Enden cler Glieder Dl und D2 sind in der 'Nähe der Fecler B so geformt, daß sie die Berührungsflächen der Feder umfassen. Diese Enden sind an der Feder mit Hilfe zusätzlicher Klemmstücke E befestigt, welche mit geeigneten, einander gegenüberliegenden Sitzen El ausgestattet sind, um die Glieder Dl, D2 in fester Beziehung zueinander und zur Feder B zu halt;-n.
- In Abb. d. sind obere und untere nichtmetallische, nachgiebigeGlieder f, g in Sitzenh, h' eines Halters i festgeklemmt, welcher an dem seitlichen Rahmenglied k des Fahrzeuguntergestelles verschraubt ist. Diese Glieder liegen senkrecht übereinander und werden in fester Lage zueinander und zur Fahrzeugfeder l durch die Feder umfassende Klemmstücke in und durch Bolzen in' . gehalten. Die Enden der Glieder f, g .innerhalb der Klemmstücke in können, wie bei f 1 und g1 angedeutet, verdickt sein, um die Kleminv orrichtung zu verbessern. Ein nachgiebiger Block n ist zwischen das Ende der-Feder l und den Halter i so eingeschaltet, daß er Schubkräfte in der Längsrichtung der Feder aufzunehmen vermag. Diese Bauweise ist wichtig für die vordere Fahrzeugfeder und dort, wo die Feder dazu dient, die Triebkraft zu übertragen. Der Block .rt. wird in der richtigen Lage zu den einzelnen Teilen dadurch erhalten, daß er mit dem Ende der Feder l in Berührung steht und am entgegengesetzten Ende in einem Sitz il liegt, der am Halter i. vorgesehen ist.
Claims (2)
- PATENT-ANSPRÜCHE: r. Nichtmetallische, elastische Verbindung zwischen den Enden der Tragblattfedern und dem Fahrzeuggestell, insbesondere für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß das die Verbindung herstellende elastische Material aus zwei vorzugsweise strangförmigen, im Winkel oder in gleicher Richtung übereinander angeordneten Gliedern (dl, d2 bzw. Dl, D2 bzw. f, g) besteht, deren äußere Enden am Rahinen und deren innere Enden am Blattfederende befestigt sind.
- 2. Verbindung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen am Fahrzeuggestell befestigten, die äußeren Enden der elastischen Glieder aufnehmenden Halter (c, C, i), der zwecks Aufnahme der Schubkräfte in Richtung der Feder einen elastischen Block (n) trägt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US543661A US1539263A (en) | 1922-03-14 | 1922-03-14 | Cushion connection for vehicle construction |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE424603C true DE424603C (de) | 1926-01-27 |
Family
ID=10212645
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI25316D Expired DE424603C (de) | 1922-03-14 | 1924-10-30 | Nichtmetallische, elastische Verbindung zwischen den Enden der Tragblattfedern und dem Fahrzeuggestell, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1539263A (de) |
| DE (1) | DE424603C (de) |
| FR (1) | FR588539A (de) |
| GB (1) | GB234697A (de) |
-
1922
- 1922-03-14 US US543661A patent/US1539263A/en not_active Expired - Lifetime
-
1924
- 1924-10-15 GB GB24501/24A patent/GB234697A/en not_active Expired
- 1924-10-30 DE DEI25316D patent/DE424603C/de not_active Expired
- 1924-11-05 FR FR588539D patent/FR588539A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR588539A (fr) | 1925-05-08 |
| US1539263A (en) | 1925-05-26 |
| GB234697A (en) | 1925-06-04 |
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