DE424397C - Maschine zum Praegen von Stereotypiematrizen zwischen einem festen Tisch und einem gekruemmten Widerlager - Google Patents

Maschine zum Praegen von Stereotypiematrizen zwischen einem festen Tisch und einem gekruemmten Widerlager

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DE424397C
DE424397C DEP47691D DEP0047691D DE424397C DE 424397 C DE424397 C DE 424397C DE P47691 D DEP47691 D DE P47691D DE P0047691 D DEP0047691 D DE P0047691D DE 424397 C DE424397 C DE 424397C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41DAPPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
    • B41D1/00Preparing or treating stereotype matrices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Machines For Manufacturing Corrugated Board In Mechanical Paper-Making Processes (AREA)

Description

  • Maschine zum Prägen von Stereotypiematrizen zwischen einem festen Tisch und einem gekrümmten Widerlager. Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Prägen von Stereotypiematrizen.
  • Die bisher hierzu üblichen Maschinen sind zweierlei Art.
  • i. Das Prägen erfolgt auf einer zuvor angefeuchteten Platte, die mittels einer elastischen Auflage stark, und zwar entweder von Hand oder durch eine hydraulische Presse, auf die Form gedrückt wird. Diese ist auf einem durch Dampf oder Gas geheizten Tisch untergebracht. Dieses sehr häufig verwendete Verfahren hat den Nachteil, daß für das vollständige Trocknen der Matrizen eine sehr beträchtliche Zeit notwendig ist; das Trocknen muß hierbei in der Maschine selbst erfolgen, damit der Abdruck in seiner Vollständigkeit gewahrt bleibt.
  • ;2. Das Prägen der Stereotypielnatrizen erfolgt auf einer trockenen Platte mittels einer Walzenmaschine oder eines Kalanders, in welchem die auf einen beweglichen Tisch aufgebrachte Form zwischen zwei Zylindern hindurchgeführt wird, deren Abstand behufs Erzielung des erforderlichen Druckes veränderlich ist. Hier ebenso, wie im ersten Falle, wird die Platte stark gegen die Form mittels einer elastischen Zwischenlage gedrückt. Dieses Verfahren ist bedeutend schneller, da die Platte gleich beim Verlassen der Maschine verwendet werden kann, da ein späteres Trocknen fortfällt.
  • Man hält diesem zweiten Verfahren mit Recht dessen allzu große Heftigkeit in dem Sinne entgegen, daß der Druck einen jeden Augenblick nur auf einer Erzeugenden des Druckzylinders erfolgt und daß daher der Abdruck nicht ebensogut wie im ersten Falle ist. Überdies werden die Buchstaben und Klischees, die die Form bilden, durch das Walzen oftmals zerstört, insbesondere zu Beginn und am Ende der Arbeit.
  • Die Erfindung bezweckt die Herstellung von trockenen Stereotypiematrizen, wobei die durch die Kalander hervorgerufenen Nachteile vermieden werden.
  • Auf der Zeichnun- stellen dar: Abb. i eine schematische Ansicht der Maschine, teilweise im Schnitt, und Abb.:2 einen senkrechten Querschnitt.
  • Die Maschine besteht im wesentlichen aus einem unbeweglichen Tisch i, auf welchem eine bewegliche Tafel 2 rollbar ist, deren Auflagefläche entsprechend einem Zylinder großen Halbmessers gekrümmt ist, die also die Form einer Wiege hat.
  • Die die Platte 4 aufnehmende Form 3 wird auf dem Tisch i angeordnet. Da dieser keinerlei Vorsprünge aufweist, so ist diese Arbeit sehr leicht, Der elastische Aufzug 3 wird entweder einfach auf die Wiege 2 aufgelegt oder, was besser ist, auf ihr befestigt. Zu Beginn der Arbeit wird die Wiege.2 in der aus Abb. i ersichtlichen Weise - siehe die mit gestrichelten Linien wiedergegebene Lage - hochgehoben.
  • Infolge des große.i Halbmessers der Wiege 2 erfolgt der Druck statt nur auf einer Erzeugenden auf einer relativ großen Fläche, fortschreitend und senkrecht zu der wiederzugebenden Form. Der Abdruck erfolgt demnach vollständig deutlich, ohne daß eine Entstellung und Beschädigung der die Form bildenden Buchstaben und Klischees zu befürchten wäre.
  • Die Wiege 2 ist mit zwei Wangen 6 versehen, deren untere Fläche auf dem festen Tisch i aufruht und dieselbe Wölbung besitzt wie die Wiege 2, während der obere Rand gezahnt ist.
  • Das Abrollen der Wiege2 erfolgt mittels eines Zylinders 7, der an seinen Stirnenden zwei Zahnräder 8 aufweist. Die Wiege.2 ist im oberen Teil derart gekrümmt, daß der Abstand zwischen dem Tisch- i und der Wiege 2- vom Beginn bis an das Ende des Arbeitsganges genau beibehalten bleibt, wodurch die Gleichmäßigkeit des Drucks gesichert wird. Die Achse des Zylinders 7 ist an zwei Lenkern 9 befestigt, die auf einer hohlen, im entsprechenden Winkel verschwenkbaren Welle ro aufgekeilt sind.
  • Die Antriebswelle 13 überträgt die Bewegung auf die Wiege:2 mittels einer Schnecke 14, des Schneckenrades 15, der Welle 16, der Kettenräder 17 und 18, dcr Welle ig, der Zahnräder 2o und der mit diesen in Eingriff stehenden, auf dem Zylinder 7 angeordneten Zahnräder8. Bei jeder vollständigen Ausschwingung der Lenker 9 durchläuft die Wiege:2 die erforderliche Strecke in dem einen oder anderen Sinne und hebt sich an jedem Hubende durch Schwingen der Vorsprünge 6' der Wangen 6 in den entsprechenden Mulden des Tisches i.
  • Die Bewegungsumkehr erfolgt durch Verschieben eines einzigen Riemens von einer losen Scheibe2i auf eine von zwei festen Scheiben 22 und 2,3; deren eine ist unmittelbar auf die Welle 13 aufgekeilt, während die andere auf einer Büchse sitzt, die ein Kegelrad 24 trägt, das ein gleicherweise auf die Welle 13 aufgekeiltes Kegelrad 25 unter Vermittlung eines dritten lose auf seiner Achse drehbaren Kegelrades 26 bewegt.
  • Die um die Kettenräder 17 und iS laufenden Ketten 27 stehen mit gelenkig angeordlieten Spannvorrichtungen 28 in Eingriff, die die Spannung der Ketten:27 in deren beiden Laufrichtungen sichern.
  • Natürlich könnte im Falle eines unmittelbaren elektrischen Antriebes die Umkehr der Laufrichtung der Wiege 2 mittels irgendeiner den Laufsinn des Motors am Hubende der Wiege wechselnden Vorrichtung erfolgen.
  • Die hier beschriebene Maschine eignet sieh nicht bloß zur Herstellung von Stereotypieinatrizen, sondern auch zur Herstellung von Abdrucken auf irgendeinem anderen Stoff. Sie gestattet überdies -die Abnahme von Ab- drucken auf Bleiblättern, um hieraus galvanoplastische Klischees aus einem Stück und großen Formats herstellen zu können.

Claims (2)

  1. PATEN T-AN spizfi c ii E: i. Maschine zum Prägen von Stereotypiematrizen zwischen einem festen Tisch und einem gekrümmten Widerlager, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager durch eine hin und her schwingende Wiege (:2) gebildet wird, deren Ausladung jener des Tisches (i) ungefilir gleich ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wiege (2) in den Endlagen verschwenkbar angeordnet ist. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wiege (2) in ihrem oberen Teil gezahnt ist und mittels an schwingenden Lenkern (9) angeordneter Triebe (8) bewegt wird, die auf einer auf der Wiege rollenden Walze (7) angeordnet sind, deren Laufrichtung und deren Anhalten am Hubende der Wiege (2) mechanisch oder elektrisch gesteuert wird.
DEP47691D 1923-03-17 1924-03-14 Maschine zum Praegen von Stereotypiematrizen zwischen einem festen Tisch und einem gekruemmten Widerlager Expired DE424397C (de)

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