DE424281C - Verfahren zum Hydrieren von kuenstlichen und natuerlichen Kautschukarten - Google Patents

Verfahren zum Hydrieren von kuenstlichen und natuerlichen Kautschukarten

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DE424281C
DE424281C DES62228D DES0062228D DE424281C DE 424281 C DE424281 C DE 424281C DE S62228 D DES62228 D DE S62228D DE S0062228 D DES0062228 D DE S0062228D DE 424281 C DE424281 C DE 424281C
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rubbers
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08CTREATMENT OR CHEMICAL MODIFICATION OF RUBBERS
    • C08C19/00Chemical modification of rubber
    • C08C19/02Hydrogenation

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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)

Description

  • Verfahren zum Hydrieren von künstlichen und natürlichen Kautschukarten. In der Patentschrift 389656 der Klasse 39b war gezeigt worden, daß man Kautschukarten hydrieren kann, indem man sie in einem Lösungsmittel, wie Ligroin oder Hexahydrobenzol, mit oder ohne Anwendung von Druck bei Gegenwart von Platin- oder Palladiummohr mit Wasserstoff behandelt.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß man die Aufnahme von Wasserstoff durch die Kautschukarten sehr wesentlich erleichtern kann, wenn man dieselben auf der Walze möglichst weitgehend plastiziert. Es ist bereits durch eine Veröffentlichung von P u in m e r e r (Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft Band 55 [I922], Seite 3462) bekannt, den Kautschuk durch mehrfaches Umfällen in der Weise zu reinigen, daß nach jeder Fällung die Fällung auf Glasröhren fein ausgewalzt und mit Aceton extrahiert wird, um dann von neuem umgefällt zu werden. Unter dem Plastizieren ist im vorliegenden Fall etwas anderes zu verstehen. Während nach jener Veröffentlichung die Oberfläche des Kautschuks durch das Auswalzen auf den Glasröhren möglichst vergrößert werden soll, um das Extrahieren zu erleichtern - das Auswalzen ist also in diesem Verfahren lediglich ein Hilfsmittel des umständlichen Reinigungsverfahrens -,handelt es sich bei vorliegender Erfindung um ein länger dauerndes gründliches Durcheinanderarbeiten der ganzen Masse, wie es nur unter Anwendung bedeutender Kräfte, beispielsweise in Mischmaschinen geschehen kann. Dieses Plastizieren gibt der Masse besondere kolloidchemische Eigenschaften, durch die sie besonders geeignet wird für die Wasserstoffaufnahme. Man hat es dann auch nicht nötig, den Kautschuk einer Vorreinigung, wie durch Umlösen, zu unterziehen. Außer den obengenannten beiden Katalysatoren kann man auch andere, fein verteilte Metalle, wie z. B. Nickel, verwenden. Bei der Verarbeitung des reduzierten Kautschuks muß man Sorge tragen, die letzten Spuren von fein verteilten Metallen zu entfernen, welche von deri als Schutzkolloid wirkenden Kautschuk hartnäckig festgehalten werden, und dann, mit Sauerstoff in Berührung, Rückoxydation veranlassen.
  • Diese kann man leicht erzielen, wenn man die konzentrierten Kautschuklösungen zwischen zwei Elektrodenblechen mit hochgespanntem Gleichstrom oder Wechselstrom behandelt, wobei die Kataphorese und Ausflockung der Metalle erfolgt. Der vom Katalysator gänzlich befreite Hydrokautschuk ist viel beständiger, als sich aus der Veröffentlichung von Pummerer (a.a.0.) ergibt. Außerdem zeigt er eine auffallende Beständigkeit gegen die Hitze gegenüber dem Naturkautschuk.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Hydrieren von künstlichen und natürlichen Kautschukarten durch Behandeln von Lösungen dieser Kautschukarten in organischen Lösungsmitteln mit Wasserstoff in Gegenwart metallischer Katalysatoren, dadurch gekennzeichnet, daß man den Kautschuk vor dem Lösen hinreichend plastiziert.
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