DE424237C - Verfahren zur Herstellung eines Telephon-Magnetsystems - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Telephon-Magnetsystems

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DE424237C
DE424237C DED45918D DED0045918D DE424237C DE 424237 C DE424237 C DE 424237C DE D45918 D DED45918 D DE D45918D DE D0045918 D DED0045918 D DE D0045918D DE 424237 C DE424237 C DE 424237C
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Kabelindustrie A G
Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
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Kabelindustrie A G
Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R13/00Transducers having an acoustic diaphragm of magnetisable material directly co-acting with electromagnet

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Signal Processing (AREA)
  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 20.JANUAR 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- Jig 424237 KLASSE 21a GRUPPE 31
deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie A. G. in Berlin. Verfahren zur Herstellung eines Telephon-Magnetsystems. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Juli 1924 ab.
Die Magnetsysteme von Telephonen wurden bisher in der Weise hergestellt, daß an einen Dauermagneten besondere, meist geblätterte Polschuhe aus weichem Eisen angesetzt und auf diese die Spulen geschoben wurden. Das Biegen und Zusammensetzen dieser kleinen geblätterten Polschuhe und ihre Befestigung am Magneten war mühsam und zeitraubend und verteuerte die Herstellung der
ο Telephone.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren, nach welchem das Magnetsystem in der Weise hergestellt wird, daß aus gestanzten Eisenblechen ein hufeisen- oder halbringförmiges Lamellenpaket gebildet und mit diesem Paket ein ähnlich geformter Dauermagnet seitlich anliegend derart verbunden wird, daß seine Enden von den Enden des Lamellenpakets zurückgesetzt sind. Die über den Magneten vorstehenden Enden des Lamellenpakets können

Claims (5)

auf diese Weise unmittelbar die Spulen aufnehmen, die hierdurch einen geblätterten Weicheisenkern erhalten. Die magnetisierende Kraft des Dauermagneten wird durch das parallel liegende Eisenblechpaket nicht wesentlich geschwächt. Gegebenenfalls wird das Blechpaket, um seinen magnetischen Widerstand zu erhöhen, mit einem oder mehreren Einschnitten versehen. Ist der Magnet so ίο stark, daß er einen Nebenschluß ohne Nachteil verträgt, so braucht er nicht genau die gleiche Form wie die Bleche zu haben, sondern kann z. B. die bekannte längliche Hufeisenform besitzen, während die Bleche mehr kreisförmig gestaltet werden. In allen Fällen ist der Zusammenbau des ganzen, zum Aufschieben der Spulen fertigen Systems damit erledigt, daß man die Bleche, nachdem sie mit einem isolierenden Lacküberzug versehen sind, ao aufeinanderlegt und mit zwei durch das Paket j gezogenen Schrauben gleichzeitig gegenein- ! anderpreßt und mit dem Magneten verbindet. Anstatt des Lacküberzuges können selbstverständlich auch besondere Zwischenlagen (Papier, Glimmer u. dgl.) benutzt werden. Durch die Erfindung wird zugleich ein geschlossener Weicheisenkreis für die Spulen geschaffen, der den Wirkungsgrad der telephonischen ; Übertragung erhöht. , Auf der Zeichnung sind drei beispielsweise ι Ausführungsformen des nach dem neuen Verfahren hergestellten Magnetsystems dargestellt. In Abb. ι hat der Dauermagnet α Hufeisenform und die Bleche b im wesentlichen ebenfalls, doch sind sie etwas langer und haben abgekröpfte Enden, die, wie angedeutet, zur Aufnahme der Spulen c dienen. Bei d ist ein Einschnitt in dem Blechpaket vorge· sehen, um den magnetischen Nebenschluß für den Dauermagneten α zu verringern. Abb. 2 zeigt eine spiralgangähnliche Stanzform der Bleche für ein Dosentelephon, dessen Gehäuseraum durch die punktierte Kreislinie angedeutet ist. Bei / werden die Enden der Bleche senkrecht aufgebogen, so daß das Blech die Form nach Abb. 3 erhält. Abb. 4 zeigt ein Paket solcher Bleche mit den aufgeschobenen Spulen g- und dem durch Schrauben h am Paket befestigten Dauermagneten a, der entsprechend dem Halbkreisteil der Bleche (Abb. 2) Halbkreisform hat. Abb. s zeigt das fertige Magnetsystem in der . Draufsicht. An Stelle des Einschnittes d der ; Abb. ι ist hier beispielsweise ein Randab- ■ schnitt d', der dem gleichen Zweck dient, j angedeutet. I In Abb. 6 ist der halbkreisförmige Dauermagnet α so angeordnet, daß er an den Bogenteil des nach Abb. 2 bis 4 hergestellten halbkreisförmigen Lamellenpakets b angrenzt und dieses zu einem Vollkreis ergänzt. Die Verbindung ist mittels zweier Laschen / ausgeführt. Bei d ist wieder ein Einschnitt entsprechend demjenigen in Abb. 1 vorgesehen. Pa τ ε ν τ -An spreche:
1. Verfahren zur Herstellung eines Telephon-Magnetsystems, dadurch gekennzeichnet, daß aus gestanzten Eisenblechen ein hufeisen- oder halbringförmiges Lamellenpaket hergestellt und mit diesem Paket ein ähnlich geformter Dauermagnet seitlich anliegend derart verbunden wird, daß er von den Enden des Lamellenpakets zurückgesetzt ist und diese zur Aufnahme der Spulen dienen.
2. Verfahren zur Herstellung eines Telephon-Magnetsystems nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aus spiralgangähnlich gestanzten Eisenblechen, deren Enden zur Aufnahme der Spulen senkrecht abgebogen werden, ein Lamellenpaket hergestellt und dieses mit einem halbkreisförmigen, entweder dem Lamtilenpaket seitlich anliegenden oder an dessen Bogenteil angrenzenden Dauermagneten verbunden wird.
3. Telephon als Erzeugnis des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sein Magnetsystem aus einem auf den Enden die Spulen tragenden Lamellenpaket von gestanzten Eisenblechen und einem ähnlich geformten Dauermagneten besteht, der mit dem Lamellenpaket, seitlich an diesem anliegend, verbunden ist.
4. Telephon als Erzeugnis des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Magnetsystem aus spiralgangähnlich gestanzten Eisenblechlamellen mit zwecks Aufnahme der Spulen rechtwinklig abgebogenen Enden besteht, das durch einen seitlich anliegenden oder io; an den Bogenteil des Lamellenpakets angrenzenden Dauermagneten vormagnetisiert wird.
5. Telephon nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Lamellenpaket zwecks Erhöhung seines magnetischen Widerstandes mit einem oder mehreren Einschnitten (di oder Abschnitten (d1) versehen ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DED45918D 1924-07-30 1924-07-30 Verfahren zur Herstellung eines Telephon-Magnetsystems Expired DE424237C (de)

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