DE4239941C2 - Darmspülgerät für gasförmige und flüssige Medien - Google Patents
Darmspülgerät für gasförmige und flüssige MedienInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Darmspülgerät für gasförmige
und flüssige Medien, mit einer Gaszuleitung und einem
Flüssigkeitsbehälter, sowie einer Darmspülleitung, die mit
der Gaszuleitung und dem Flüssigkeitsbehälter in
Verbindung steht.
Zur Zeit werden durch die moderne Medizin altbewährte
Heilverfahren, die bereits in Vergessenheit geraten waren,
wiederentdeckt. So auch der seit Jahrhunderten bekannte
Einlauf. In Kombination mit Sauerstoff, welcher aufgrund
seiner oxydativen Wirkung verstärkt Verwendung als
Arzneimittel findet, wurde in jüngster Vergangenheit eine
spezielle Methode der Darmspülung entwickelt, die als
Colonics-Therapie bezeichnet wird.
Zur Therapie wird dem Patienten ein weiches Darmrohr
wenige Zentimeter in den Enddarm eingeführt. Am Darmrohr
ist eine Darmspülleitung angeschlossen, durch die im
ersten Stadium einer Therapie-Sitzung Wasser, im zweiten
Stadium Sauerstoff unter geringem Druck in den After
eingeleitet wird. Anders als beim üblichen Einlauf werden
nicht nur die letzten 20 Zentimeter des Dickdarms, sondern
der gesamte Dickdarm bis hin zum Dünndarm mit Wasser bzw.
Sauerstoff schmerzfrei durchspült. Durch das Wasser werden
Verstopfungen beseitigt und Ablagerungen gelöst. Der
Sauerstoff bewirkt zusätzlich eine Symbioselenkung, das
heißt die Darmflora wird positiv beeinflußt. Der gelöste
Darminhalt wird zusammen mit dem zugeführten Wasser und
dem Sauerstoff durch die Darmspülleitung wieder abgeführt.
Eine Colonics-Behandlung besteht aus mehreren Phasen des
Füllens und Entleerens, die in der Regel durch eine
Massage der Bauchdecke begleitet werden. Für eine
erfolgreiche Darmsanierung ist eine Wiederholung der
Darmspülung in bestimmten Tagesintervallen über mehrere
Wochen hinweg notwendig.
Es befindet sich bereits ein Gerät zur Darmspülung auf dem
Markt. Das Gerät wird mittels Druckminderer direkt an die
Wasserversorgungsleitung bzw. eine Sauerstoffflasche
angeschlossen. Dem medizinischen Fachpersonal obliegt die
Einstellung der Druckminderer.
Das genannte Gerät besitzt mehrere Mängel. Der direkte
Anschuß an die Wasserversorgungsleitung und die
Sauerstoffflasche birgt die Gefahr in sich, daß infolge
einer Fehlbedienung der Druckminderer es zu einem
unzulässig hohen Druck in der Darmspülleitung kommt und
der Darm des Patienten geschädigt wird. Außerdem wird der
Darm durch die im Leitungswasser enthaltenen
Verunreinigungen und Zusätze belastet. Das Gerät verfügt
über keine Einrichtung, die es erlaubt, zusätzlich
Medikamente beim Spülvorgang zuzuführen. Die Instrumente
und Ventile des Gerätes sind mechanischer Bauart, wodurch
eine einfache Einhandbedienung des Gerätes durch den
Patienten im Rahmen einer Selbsttherapie nicht möglich
ist.
Aus der DE 41 14 390 A1 ist eine Vorrichtung zur
Darmspülung bekannt, bei der ein offener
Flüssigkeitsbehälter als Vorratsbehälter zum Einsatz
kommt, was bedeutet, daß der Spülflüssigkeit Medikamente
zugesetzt werden können. Aus diesem Vorratsbehälter wird
die Spülflüssigkeit jedoch zunächst in einen kombinierten
Flüssigkeits-/Gasbehälter geleitet, aus dem wechselweise
Spülflüssigkeit oder Gas in die Darmspülleitung gelangt.
Auch hier kann es infolge einer möglichen Fehlbedienung zu
einem unzulässig hohen Gasdruck im Flüssigkeits-/Gas
behälter, und infolgedessen in der Darmspülleitung
während der Behandlung, kommen. Ebenso ist es mit dieser
gattungsgemäßen Vorrichtung nicht möglich, daß der Patient
sich selbst therapiert, da die Handhabung der Vorrichtung
eine hohe Fachkenntnis und Sorgfalt erfordert.
Zum Stand der Technik ist weiterhin zu nennen das DE 88 02 955 U1,
in dem ein Einmal-Einlauf-Irrigator für die
rektale Applikation von Flüssigkeiten beim Menschen
beschrieben ist. Hier wird zur Verbesserung der Hygiene
während der Therapie ein transparenter Einmal-
Plastikbeutel, der als Flüssigkeitsbehälter die
Darmspülleitung mit Spülflüssigkeit versorgt,
vorgeschlagen. Mit dieser Vorrichtung ist jedoch keine
alternierende Therapie mit flüssigen und gasförmigen
Medien möglich; eine Gaszuführung in die Darmspülleitung
müßte extern über Druckminderer erfolgen, wodurch sich die
oben skizzierten Nachteile ergeben.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein
Darmspülgerät für gasförmige und flüssige Medien zu
schaffen, das dem Patienten eine Selbsttherapie
ermöglicht, wobei das Gerät einfach, preisgünstig und
absolut sicher in der Handhabung sein muß; das flüssige
Medium soll dabei vorbehandelt und mit Medikamenten
versetzt werden können.
Die Lösung dieser Aufgabe ist im Patentanspruch
angegeben und in den Unteransprüchen vorteilhaft
weitergebildet.
Das erfindungsgemäße Darmspülgerät besitzt den Vorteil,
daß durch die Verwendung eines erhöht aufgehängten
Flüssigkeitsbehälters und die Verwendung einer
Faltenbalgkonstruktion die Medien (Wasser und Sauerstoff)
gefahrlos entspannt sind und somit der Druck in der
Darmspülleitung konstruktiv begrenzt und unabhängig von der
Gerätebedienung ist. Die Verwendung des oben offenen
Flüssigkeitsbehälters erlaubt den Gebrauch eines
vorbehandelten, mit Medikamenten versetzten, flüssigen
Spülmediums. Der Einsatz von elektromagnetischen Ventilen
ermöglicht eine Bedienung des Darmspülgerätes über eine
Kabelfernbedienung. Durch den möglichen Verzicht auf
Druckminder- und Druckanzeigegeräte reduzieren sich die
Gerätekosten erheblich.
Die Erfindung wird in der nachfolgenden Beschreibung
anhand eines in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Bild 1 zeigt, wie die einzelnen Gerätekomponenten
leitungsmäßig zu verbinden sind.
Bild 2 zeigt die Frontansicht der Faltenbalgkonstruktion.
Bild 3 zeigt die Seitenansicht der Faltenbalgkonstruktion.
Bild 4 zeigt die Draufsicht auf die
Faltenbalgkonstruktion.
Bild 5 zeigt die Ansicht der Gerätefront.
Eine zylindrische Metallscheibe 1 bildet die Grundplatte
der Faltenbalgkonstruktion. Zentrisch in ihrer Mitte weist
sie eine zylindrische Vertiefung 2 auf, in die das untere
Endstück des Faltenbalgs 3 paßgenau eingeklebt ist.
Zwischen dem äußeren Rand und der inneren zylindrischen
Vertiefung besitzt die Grundplatte 8 gleichmäßig im Umfang
verteilte Gewindebohrungen 4, in die acht Rundstäbe 5
eingeschraubt sind. Zwei weitere Gewindebohrungen 6 am
äußeren Rand der Grundplatte nehmen zwei Bolzen 7 auf. Die
Deckplatte 8 der Faltenbalgkonstruktion besteht ebenfalls
aus einer zylindrischen Metallscheibe, die wie die
Grundplatte über eine zylindrische Vertiefung 9 verfügt,
in die das obere Endstück des Faltenbalgs paßgenau
eingeklebt ist. Anstelle der acht Gewindebohrungen der
Grundplatte besitzt die Deckplatte 8 größere Bohrungen 10,
in die jeweils ein Kugellager eingepreßt ist. Die
Kugellager führen die acht mit der Grundplatte
verschraubten Rundstäbe. Die Deckplatte läßt sich in
vertikaler Richtung verschieben, wodurch sich das Volumen
des Faltenbalgs verändert. Von den acht Führungsstäben 5
besitzen zwei Führungsstäbe, die sich in einem Winkel von
180 Grad gegenüberstehen, an ihrem oberen Ende ein
Gewinde, welches in Verbindung mit jeweils zwei Muttern 12
der Befestigung eines Flacheisens 11 dienen. An die
Grundplatte ist ein Stab 13 montiert, der parallel zu den
Führungsstäben verläuft und an dem der untere Endschalter
SU und die beiden oberen Endschalter SO1 und SO2 befestigt
sind. Ein hohlzylindrisches Schlauchanschlußstück 14 an
der Grundplatte der Faltenbalgkonstruktion führt über eine
Bohrung 15 in den Innenraum des Faltenbalgs. Mit Ausnahme
des Faltenbalgs besteht die Faltenbalgkonstruktion aus
rostfreiem Edelstahl. Der Faltenbalg besitzt ein um 2,5
Liter veränderbares Volumen.
Der Flüssigkeitsbehälter 16 ist ein zylindrisches
Hohlgefäß aus Kunststoff mit einem Volumen von 5 Litern.
Der Behälter ist oben offen und verfügt über eine
Füllstandsanzeige. Er besitzt an seiner Unterseite ein
Abflußloch, an das ein manuell bedienbares Ventil
angeflanscht ist, an seiner Oberseite außerdem eine Öse
zur Befestigung.
Bei den Ventilen V2 bis V5 handelt es sich um
elektromagnetische Ventile. Die Ventile sind durch
flexiblen Kunststoffschlauch miteinander verbunden. Für
die Darmspülleitung und den Ablaufschlauch wird ein
durchsichtiger Kunststoffschlauch verwendet. Auf das Ende
der Darmspülleitung ist ein Darmrohr 17 aus weichem
Kunststoffmaterial aufgesteckt.
Vor dem Beginn der Darmspülung ist der
Flüssigkeitsbehälter mit dem flüssigen Spülmedium zu
füllen. Der Behälter muß relativ zum Darmrohr etwa 1,0 bis
1,2 Meter erhöht aufgehängt werden, wodurch ein
Flüssigkeitsdruck im Darmrohr von ca. 0,1 bar entsteht.
Die Gaszuleitung ist über ein handelsübliches UVC2-
Bestrahlungsgerät an eine Sauerstoffflasche anzuschließen,
deren Flußdosierung auf 2,5 Liter pro Minute fest
eingestellt ist. Betätigt die Deckplatte des Faltenbalgs
den Endschalter SU (bei eingeschaltetem Gerät), wird
zuerst das Ventil V3 geschlossen, dann das Ventil V2
geöffnet und der Faltenbalg solange mit Sauerstoff
gefüllt, bis die Deckplatte der Faltenbalgkonstruktion die
Endschalter SO1 und SO2 betätigt und sie das Ventil V2
wieder schließen. Aufgrund des Eigengewichtes der
Deckplatte der Faltenbalgkonstruktion wird der Sauerstoff
auf ca. 0,1 bar komprimiert. Alle Gerätefunktionen können
durch Betätigung der Tasten am Darmspülgerät oder an der
Kabelfernbedienung gesteuert werden. So wird durch Drücken
der Tasten "Sauerstoff einleiten" oder "Wasser einleiten"
Ventil V3 oder Ventil V4 geöffnet und Sauerstoff oder
Wasser über die Darmspülleitung in den Darm eingeleitet.
Durch Drücken der Taste "Darm entleeren" öffnet sich das
Ventil V5 und der Darm wird sichtbar über den Darmspül- und
den Ablaufschlauch wieder entleert. Mit der "Ein/Aus"-
Taste wird das Gerät ein- und ausgeschaltet.
Claims (10)
1. Darmspülgerät für gasförmige und flüssige Medien, mit
einer Gaszuleitung und einem Flüssigkeitsbehälter,
sowie einer Darmspülleitung, die mit der Gaszuleitung
und dem Flüssigkeitsbehälter in Verbindung steht,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Flüssigkeitsbehälter (16) erhöht aufgehängt
ist und daß eine Faltenbalgkonstruktion mit einem in
seinem Volumen veränderbaren Faltenbalg (3), der an
seinem oberen Ende durch eine Deckplatte (8) und an
seinem unteren Ende durch eine Grundplatte (1)
verschlossen ist, zur Einleitung eines Gases in die
Darmspülleitung an die Gaszuleitung angeschlossen
ist.
2. Darmspülgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Deckplatte (8) der
Faltenbalgkonstruktion bei ausgeschaltetem,
drucklosen Gerät auf zwei an der Grundplatte (1)
befestigte Auflagebolzen (7) auflegt.
3. Darmspülgerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Deckplatte (8) der
Faltenbalgkonstruktion mittels Kugellagern an acht
Führungsstäben (5), die an der Grundplatte (1)
befestigt sind, in vertikaler Richtung bewegen läßt.
4. Darmspülgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Deckplatte (8) der Faltenbalgkonstruktion,
wegen ihrer Masse und ihrer daraus resultierenden
Gewichtskraft, in vertikaler Richtung einen Druck auf
den Faltenbalg (3) ausübt und das in ihm enthaltene
Gas, unabhängig von seinem Füllstand, auf einen
konstanten Wert komprimiert.
5. Darmspülgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Grundplatte (1) der Faltenbalgkonstruktion
eine hohlzylindrische Anschlußmöglichkeit (14) des
Faltenbalg-Innenraums an eine Leitung aufweist.
6. Darmspülgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Endschalter SU der Faltenbalgkonstruktion bei
seiner Betätigung durch die Deckplatte (8) zuerst das
elektromagnetische Ventil V3 schließt und
anschließend das elektromagnetische Ventil V2 öffnet
und daß die Endschalter SO1 und SO2 der
Faltenbalgkonstruktion bei ihrer Betätigung durch die
Deckplatte (8) das elektromagnetische Ventil V2
schließen.
7. Darmspülgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das elektromagnetische Ventil V2 die Leitung für
die Gaszufuhr zum Faltenbalg (3) und das
elektromagnetische Ventil V3 die Leitung für die
Gasentnahme aus dem Faltenbalg (3) unterbricht und
die beiden Ventile gegeneinander elektrisch
verriegelt sind.
8. Darmspülgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Flüssigkeitsbehälter (16) aus einem Gefäß
besteht, welches an seiner Oberseite geöffnet ist und
an seiner geschlossenen Unterseite ein handbetätigtes
Absperrventil V1 besitzt, an dem eine Leitung
anschließbar ist, und außerdem über eine
Befestigungsmöglichkeit verfügt, die die Anbringung
des Flüssigkeitsbehälters (16) an der Wand oder das
Aufhängen an einer Ständervorrichtung gewährleistet.
9. Darmspülgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das elektromagnetische Ventil V4 eingangsseitig
über eine Leitung mit dem Ausgang des handbetätigten
Ventils V1 und ausgangsseitig mit der
Darmspülleitung, dem Ausgang des elektromagnetischen
Ventils V3 und dem Eingang des elektromagnetischen
Ventils V5 verbunden ist, und daß die
elektromagnetischen Ventile V3 und V4 gegen das
elektromagnetische Ventil V5 elektrisch verriegelt
sind.
10. Darmspülgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß das elektromagnetische Ventil V5 ausgangsseitig
mit dem Ablaufschlauch verbunden ist.
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| DE4239941A1 DE4239941A1 (de) | 1994-06-01 |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1992
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