DE4239573C2 - Anbohrarmatur für unter Mediumdruck stehende Rohrleitungen - Google Patents
Anbohrarmatur für unter Mediumdruck stehende RohrleitungenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anbohrarmatur nach dem Oberbe
griff des Anspruchs 1.
Eine solche Anbohrarmatur ist aus der DE 38 08 674 A1 bekannt.
Dies bekannte Armatur weist zum einen den Nachteil auf, daß
sie eine Vielzahl von einzelnen Bauteilen erfordert. Hinzu
kommt der Nachteil, daß auf der eigentlichen Anbohrarmatur
eine spezielle Spanneinrichtung aufgeschraubt ist und daß
der im Oberteil verlaufende Innenradius der Spanneinrich
tung eindeutig parallel zum Rohr-Außendurchmesser verläuft,
was dazu führt, daß das Oberteil nur für einen Rohrdurch
messer oder für einen kleinen Bereich von Rohrdurchmessern
geeignet ist.
Aus der DE 37 25 240 C2 ist bereits eine Anbohrvorrichtung
für vorzugsweise unter Mediendruck stehende Rohrleitungen,
wie z. B. Gas- und Wasserleitungen, bekannt. Bei dieser be
kannten Konstruktion ist eine die Rohrleitung umfassende
Befestigungsmuffe vorgesehen, die für eine mediendichte Po
sition eines Anbohrstutzens an einer Anbohrstelle sorgt.
Zum Aufbau dieses Gerätes auf einem Rohr können auch Rohr
stutzen oder Anbohrarmaturen (-schellen) verwendet werden,
die in vertikaler Achse zum Rohr eine entsprechende Aufnah
me, z. B. Gewindebohrung, für das Gerät besitzen. Durch die
notwendige Montage und Demontage solcher, meist schwerer
Geräte, wird die Arbeit im Rohrgraben erheblich erschwert
und zusätzliche Abdichtungsmaßnahmen nach dem Abbau werden
erforderlich.
Aus der DE 37 04 321 C2 ist eine Anbohrarmatur bekannt, die
ein Bohrwerkzeug beinhaltet und wobei eine Dichtung zwi
schen dem Gehäuse und einem Ventilteller vorgesehen ist.
Diese bekannte Anbohrarmatur wird jedoch nur für Kunst
stoffrohre eingesetzt und die dabei verwendete Gewindespin
del ist mit einer groben Gewindesteigung ausgestattet, so
daß hier ein Werkzeugvorschub nur für weiche Werkstoffe wie
Kunststoff realisiert werden kann. Dieser grobe Vorschub
belastet aber die Kunststoffrohre sehr stark, so daß eine
vorzeitige Alterung die Folge ist. Außerdem sitzt bei die
ser bekannten Konstruktion die Ventildichtung während des
Bohrvorganges direkt über dem Bohrwerkzeug und behindert so
das Austreten der Bohrspäne.
Zwischen einem Bohrgehäuse und einem Rohr einen Dichtring
vorzusehen, ist ferner auch aus der DE-PS 3 67 569 bekannt,
wobei auch Ausführungen für verschiedene Rohrdurchmesser
möglich sind.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin,
eine Anbohrarmatur der eingangs definierten Art zu schaf
fen, die unter Beibehaltung der zuverlässigen Funktion die
Anzahl der Einzelteile noch weiter verringert und kosten
günstig herstellbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des
Anspruches 1 gelöst.
Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Mit der Erfindung wird eine große Anzahl von Vorteilen er
zielt:
Die Anbohrarmatur übernimmt die Aufgabe des Anbohrens und anschließend die Ventilfunktion für den Hausanschluß. Die Anbohrarmatur ist universell für Stahl-, Guß-, Kunststoff- und Faserstoff-Rohre geeignet. Wegen der universellen Verwendbarkeit ist nur eine geringe Lagerbevorratung erforderlich, wodurch die Lagerkosten gesenkt werden.
Die Anbohrarmatur übernimmt die Aufgabe des Anbohrens und anschließend die Ventilfunktion für den Hausanschluß. Die Anbohrarmatur ist universell für Stahl-, Guß-, Kunststoff- und Faserstoff-Rohre geeignet. Wegen der universellen Verwendbarkeit ist nur eine geringe Lagerbevorratung erforderlich, wodurch die Lagerkosten gesenkt werden.
Da beim Anpressen mittels der Spanneinrichtung der
Dichtring an das Rohr angepreßt wird, kann das Gehäuse
für alle Rohrgrößen und Rohrwerkstoffe gleich und
einteilig sein.
Die Arbeit im Rohrgraben ist denkbar einfach. Die
Hausanschlußleitung wird direkt im Gehäuse einge
schraubt; es sind keine zusätzliche Fitting notwendig.
Der Abstand zwischen Rohrscheitel und Hausanschluß ist
deshalb gering und frostsicher.
Durch die Einmal-Verwendung des Bohrwerkzeugs wird mit
scharfem Werkzeug leicht und ohne unzulässige Kräfte
auf das Rohr gearbeitet.
Die erfindungsgemäße Anbohrarmatur erfüllt auch die
Anforderungen nach Dichtheitsprüfung mit Druckwasser
der auf dem Rohr installierten Anbohrarmatur, ein
schließlich der Abdichtung zum Rohr und der Hausan
schlußleitung bevor das Rohr angebohrt wird.
Bei Verwendung dieser Anbohrarmatur können innerhalb
einer Baustelle gleichzeitig mehrere Bohrstellen
ausgeführt werden, ohne daß ein hoher Werkzeugaufwand
notwendig ist. Das bedeutet schnelles paralleles und
kostensparendes Arbeiten im Rohrgraben.
Auf das spindelseitige gegossene Rundgewinde am Gehäuse
kann ein erwärmtes Kunststoff-Hülsrohr aufgeschraubt
werden und sitzt nach Abkühlung fest auf der
Anbohrarmatur. Dadurch ist eine jederzeit durchführbare
Befestigung der Einbaugarnitur auf dem Gehäuse möglich,
ohne teures Spezialhülsrohr.
Die Dichtringe und die Dichtung zum Gehäuse können eine
sich verjüngende, z. B. kegelige, Außenform haben und in
einer im wesentlichen komplementären, z. B. kegeligen
Bohrung des Gehäuses bei Montage und Aufschrauben mit
dem Spannbügel eingepreßt werden. Diese Weiterbildung
der Erfindung sichert eine besonders gute Abdichtung
zwischen Dichtring und Gehäuse.
Zur Halterung der Anbohrarmatur können Spannbügel in
ihrer Länge nach den unterschiedlichen
Rohr-Außendurchmessern der Rohre ausgelegt und einer
seits am Gehäuse durch einen Querbolzen gelenkartig
befestigt und andererseits mit einer z. B. T-förmigen
Schraube und einer kalottenartigen Auflage am Gehäuse
festgeschraubt werden. Die Armatur ist damit zur
Anwendung bei allen Rohrarten und Rohrgrößen geeignet.
Der Dichtring kann mit dem Dichtprofil und den Dichtun
gen als einstückige Gummi-Metall-Verbindung hergestellt
sein. Dadurch wird ein Montagefehler zwangsläufig
verhindert, und der Baustellenaufwand ist denkbar
gering.
Der Dichtring kann mit einem Außengewinde ausgerüstet
mit diesem Gewinde in das Gehäuse dichtend einge
schraubt sein. Das Gewinde auf dem Dichtring dient zum
Einschrauben der Anbohrarmatur in einen Schweiß-Stutzen
für Stahlrohr oder einen Schweiß-Sattel für das Rohr.
Auch diese Weiterebildung erhöht die universelle
Verwendbarkeit der erfindungsgemäßen Armatur.
Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung und
den Zeichnungen anhand von Ausführungsbeispielen erläutert;
letztere zeigen:
Fig. 1 die Installation einer Einbaugarnitur,
Fig. 2 die Anbohrarmatur in Bereitstellung vor dem
Anbohren der Rohrleitung in einer beispielhaf
ten Ausführung,
Fig. 3 die Anbohrarmatur während des Anbohrvorgangs
in einer beispielhaften Ausführung,
Fig. 4 die Anbohrarmatur in Offenstellung mit einge
rastetem Ventilteller und mit eingelegten
Halbschalen zur Befestigung und Stabilisierung
von Kunststoffrohren.
Fig. 5 die Anbohrarmatur in Bereitstellung vor dem
Anbohren der Rohrleitung in einer beispielhaf
ten Ausführung zum Einschrauben in
Schweiß-Stutzen von Stahlrohren bzw.
Schweiß-Sattel von PE-Kunststoffrohren.
In der Fig. 1 sieht man einen Querschnitt durch die
Anbohrarmatur, deren Gehäuse 1 mittel eines Spannbügels
16 auf ein Rohr 10 aufgespannt ist. Der Spannbügel 16
ist durch einen Querbolzen 17 gelenkartig an einer
Seite des Gehäuses befestigt. Auf der anderen Seite ist
er mit einer T-förmigen Schraube 18 und einer kalot
tenartigen Auflage 19 am Gehäuse 1 festgeschraubt.
Zur besseren Abdichtung mit dem Rohr 10 ist in dem
Dichtring 2 ein Dichtprofil 3 enthalten. Ferner sind
zur besseren Abdichtung in diesem Ausführungsbeispiel
eine Dichtung 5 zur Anlage an dem Gehäuse 1 und eine
Dichtung 4 zur Anlage an dem Ventilteller 6
vorgesehen.
In einer zylindrischen Ausnehmung im oberen Teil des
Gehäuses ist eine drehbare Gewindebuchse 12 eingesetzt,
in welcher eine Spindel 7 über Gewinde steigend geführt
wird. Am unteren Ende der Spindel 7 ist ein Bohrwerk
zeug 8 befestigt.
In Fig. 1 ist die Spindel in ihrer unteren Endlage
dargestellt, in welcher das Bohrwerkzeug 8 durch die
Wandung des Rohres 10 in dessen Innenraum hineinragt.
In dieser Stellung wird der Ventilteller 6 durch die
Gewindespindel 7 auf die Dichtung 4 des Dichtrings 2
gepreßt und dichtet ab. Der Ventilteller 6 ist auf der
Spindel 7 mittels Befestigungsring 11 oberhalb des
Bohrwerkzeuges 8 fest verbunden.
Im mittleren Bereich des Gehäuses 1 befindet sich an
der rechten Seite ein Gewindeabgang 9, der im wesentli
chen zwei Funktionen erfüllt. Beim Anbohren des Rohres
werden über diesen die Bohrspäne fortgespült. Nach
Beendigung des Anbohrvorganges dient dieser Gewindeab
gang 9 zum Anschluß der Hausanschlußleitung.
Die drehbare Gewindebuchse 12 weist an ihrem oberen
Ende ein Sechskant 13 auf. Mittels einer Halteklemme
15, weiche auf ein Sechskant am oberen Ende des Gehäu
ses 1 aufgesetzt werden kann, kann die Gewindebuchse 12
gegen Drehen arretiert werden.
Die Spindel 7 kann über ein an ihrem oberen Ende
ausgebildetes Vierkant betätigt werden. Bei festgesetz
ter Gewindebuchs 12 steigt bzw. sinkt die Spindel 7 bei
ihrer Betätigung.
Das Gehäuse 1 weist in seinem oberen Bereich ein
Außengewinde zur Aufnahme eines Hülsrohres auf.
Die Fig. 2 zeigt die Anbohrarmatur in Bereitstellung
vor dem Anbohren der Rohrleitung 10. Die untere Spitze
des Bohrwerkzeugs 8 liegt an der Oberseite des Rohres
10 an. Die Gewindebuchse 12 ist nicht arretiert, sie
ist also über das Sechskant an ihrem oberen Endbereich
drehbar. Der Ventilteller 6 liegt in seiner oberen
Endstellung an einer inneren Oberfläche des Gehäuses
an, so daß der Gewindeabgang 9 freigegeben ist.
Die Fig. 3 zeigt die Anbohrarmatur während des
Anbohrvorgangs. Das Bohrwerkzeug 8 ist teilweise in
die Rohrwandung eingedrungen. Der Ventilteller 6
befindet sich in einer Zwischenlage, die die Gewinde
bohrung 9 für den Ausspülvorgang weitgehend frei läßt.
Der Anbohrvorgang wird, wie mit den bekannten Anbohr
geräten üblich, durchgeführt:
Die Drehung des Bohrwerkzeuges erfolgt mittels eines Ratschenschlüssels über das Sechskant 13 der Gewinde buchse 12. Der Vorschub des Bohrwerkzeuges erfolgt mittels eines Vierkantschlüssels über das konische Vierkant 14 der Gewindespindel 7. Der Vorschub kann hierbei schrittweise, fein abgestuft und unabhängig von der Gewindesteigung erfolgen und kann so auf die verschiedenen Werkstoffe der Rohre 10 angepaßt werden. Bei Drehung der Gewindebuchse 12 wird das Spindelvier kant 14 mitgeführt, so daß der eingestellte Vorschub erhalten bleibt. Sobald die Spitze des Bohrwerkzeugs 8 die Wandung des Rohres 10 durchbohrt hat, tritt aus diesem unter Druck stehendes Strömungsmittel aus und spült die Bohrspäne durch den Gewindeabgang 9 fort.
Die Drehung des Bohrwerkzeuges erfolgt mittels eines Ratschenschlüssels über das Sechskant 13 der Gewinde buchse 12. Der Vorschub des Bohrwerkzeuges erfolgt mittels eines Vierkantschlüssels über das konische Vierkant 14 der Gewindespindel 7. Der Vorschub kann hierbei schrittweise, fein abgestuft und unabhängig von der Gewindesteigung erfolgen und kann so auf die verschiedenen Werkstoffe der Rohre 10 angepaßt werden. Bei Drehung der Gewindebuchse 12 wird das Spindelvier kant 14 mitgeführt, so daß der eingestellte Vorschub erhalten bleibt. Sobald die Spitze des Bohrwerkzeugs 8 die Wandung des Rohres 10 durchbohrt hat, tritt aus diesem unter Druck stehendes Strömungsmittel aus und spült die Bohrspäne durch den Gewindeabgang 9 fort.
Nach beendetem Anbohrvorgang wird die Gewindebuchse 12
über ihr Sechskant 13 mit einer Halteklemme 15 am
Gehäuse gegen Drehen fixiert. Spindel 7, Ventilteller 6
und Bohrwerkzeug 8 bilden dann eine Einheit, die eine
Ventilfunktion (AUF bzw. ZU) durchführt. Die Anbohr
funktion wird dadurch zu einer Ventilfunktion
umgewandelt.
Die Fig. 4 zeigt die Anbohr-Ventilarmatur in
Offenstellung. Der Ventilteiler 6 ist über den Befesti
gungsring 11 eingerastet. Die Gewindebuchse 12 ist
mittels der Halteklemme 15 arretiert. In diesem Zustand
üben die Spindel 7 mit dem daran befestigten Bohrwerk
zeug 8 und dem arretierten Ventilteller eine Ventil
funktion aus.
Im dargestellten Zustand ist das Ventil geöffnet. Wird
die Spindel über den seinem oberen Ende ausgebildete
Vierkant gedreht und damit nach unten in seine Endlage
verfahren, so wird das Bohrwerkzeug 8 in die Bohrung
hineinbewegt. Dabei wird das Bohrwerkzeug zwangsläufig
Inkrustrierungen, die sich an der Wandung des Bohrlo
ches gebildet haben sollten, wegbohren.
In der unteren Endlage der Spindel 7 befindet sich das
Bohrwerkzeug 8, wie in Fig. 1 dargestellt, teilweise
in dem Bohrloch, und der Ventilteller 6 liegt an der
Dichtung 4 an und preßt diese gegen den Dichtring 2.
Das Ventil ist geschlossen.
In der Querschnittsdarstellung der Fig. 4 sieht man
eine von zwei Halbschalen 21, die das Rohr 10 umfassend
zwischen Gehäuse 1 und Spannbügel 16 eingespannt sind.
Diese Halbschalen dienen zur Verstärkung des Rohres.
Sie werden insbesondere dann verwendet, wenn Kunst
stoff- oder Kunstfaserrohre angebohrt werden sollen.
Die Fig. 5 zeigt eine andere Ausführungsform der
Erfindung, bei welcher der Dichtring 2 mit einem
Außengewinde 22 ausgerüstet und mit diesem Gewinde
dichtend in das Gehäuse 1 eingeschraubt. Das Gewinde 23
am unteren, verjüngten Abschnitt des Dichtringes 2
dient zum Einschrauben der Anbohrarmatur in einen
Schweiß-Stutzen 24 für ein Stahlrohr oder eine
Schweiß-Sattel 25 für ein PE-Rohr.
Claims (6)
1. Anbohrarmatur, für unterschiedliche Rohrdurchmesser und
Rohrwerkstoffe, zum Anbohren unter Mediumdruck stehender
Rohrleitungen, wie Wasser- und Gasleitungen, mit an einem
Armaturengehäuse vorgesehener Ventilgarnitur, Bohrwerkzeug,
seitlichem Gewindeabgang, sowie einer Spanneinrichtung mit der
das Gehäuse an der Rohrleitung über einen Dichtring festlegbar
ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Armaturengehäuse einteilig ausgebildet ist und der Dichtring (2) einstückig als Kombinationsdichtung ausgebildet und
mit einer Dichtungsfläche (5) zum Gehäuse (1),
einer Dichtfläche (4) zum Ventilteller (6) und
einer Dichtungsfläche (3) zum Rohr (10) versehen ist.
das Armaturengehäuse einteilig ausgebildet ist und der Dichtring (2) einstückig als Kombinationsdichtung ausgebildet und
mit einer Dichtungsfläche (5) zum Gehäuse (1),
einer Dichtfläche (4) zum Ventilteller (6) und
einer Dichtungsfläche (3) zum Rohr (10) versehen ist.
2. Anbohrarmatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Dichtring (2) als einstückige Gummi-Metall-Verbindung
hergestellt ist.
3. Anbohrarmatur nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Dichtring (2) im Bereich der Dichtung
(5) zum Gehäuse (1) eine sich verjüngende, z. B. kegelige
Außenform hat und in einer im wesentlichen, komplementären,
z. B. kegeligen Bohrung des Gehäuses (1) bei Montage und
Aufspannen eingepreßt wird.
4. Anbohrarmatur nach
Anspruch 1, 2 oder 3, gekennzeichnet, daß der Dichtring (2)
austauschbar ist und unterschiedliche Dichtringe (2) im Bereich
der Profildichtung (3) an deren rohrseitigen Auflage maßlich
auf verschiedene Rohr-Außendurchmesser (10) so ausgelegt sind,
daß diese Maße bestimmte Durchmesserbereiche abdecken.
5. Anbohrarmatur nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung
Bügel (16) umfaßt, die in ihrer Länge nach den
unterschiedlichen Rohr-Außendurchmessern der Rohre (10)
ausgelegt sind und einerseits am Gehäuse (1) durch einen
Querbolzen (17) gelenkartig befestigt sind und andererseits mit
einer z. B. T-förmigen Schraube (18) und einer kalottenartigen
Auflage (19) am Gehäuse (1) festschraubbar sind.
6. Anbohrarmatur nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtring (2) mit
Außengewinde (22) ausgerüstet ist und mit diesem Gewinde in das
Gehäuse (1) dichtend eingeschraubt ist, und daß das Gewinde
(23) auf der Dichtung (2) zum Einschrauben der Anbohrarmatur
z. B. in einen Schweißstutzen (24) oder einen Schweiß-Sattel
(25) für das Rohr (10) dient.
Priority Applications (1)
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| DE19924239573 DE4239573C2 (de) | 1992-11-25 | 1992-11-25 | Anbohrarmatur für unter Mediumdruck stehende Rohrleitungen |
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- 1992-11-25 DE DE19924239573 patent/DE4239573C2/de not_active Expired - Fee Related
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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