DE4238C - Mit Kniehebeln combinirte hydraulische Presse zur Herstellung von Trägerwellblechen - Google Patents

Mit Kniehebeln combinirte hydraulische Presse zur Herstellung von Trägerwellblechen

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DE4238C
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R. SlMONY, Civil-Ingenieur, in Berlin, Flottwellsfasse 5
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D13/00Corrugating sheet metal, rods or profiles; Bending sheet metal, rods or profiles into wave form
    • B21D13/02Corrugating sheet metal, rods or profiles; Bending sheet metal, rods or profiles into wave form by pressing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

1878.
R. SIMONY in BERLIN.
Mit Kniehebeln combinirte hydraulische Presse zur Herstellung von Trägerwellblechen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. März 1878 ab.
Diese Presse ist eine Verbindung einer hydraulischen und einer Kniehebelpresse; ihr Grundgedanke ist aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich. Gleiche Buchstaben in diesen und den anderen Figuren bezeichnen gleiche Theile.
Zwei schmiedeiserne Backen α und a1, fest verbunden mit den Armen b und b\ sind um die Axen c und c' drehbar. Sie stemmen sich in ihrer höchsten Stellung, sobald die Arme b und b' in eine gerade Linie fallen, gegen die schmiedeisernen Walzträger A und A\ Aufserdem sind die schmiedeisernen Backen α und a * mittelst Stangen e und el an den Drehbolzen/ angeschlossen, der durch eine in der Hülse h geführte Stange g in der geraden Linie P Q auf- und abbewegt wird. Endlich ist der Drehbolzen f mittelst der Stange k an den unteren schmiedeisernen Walzträger B angeschlossen.
Der Träger B liegt auf den Kolben der beiden hydraulischen Pressen F und F1 auf und trägt den zur Herstellung der Wellenformen erforderlichen -gufseisernen Unterstempel (die Patrize) /, während die beiden schmiedeisernen Backen α und a1 die Matrize bilden.
Wird nun zwischen die Backen α und a * und den Unterstempel / eine Blechtafel eingeschoben, wie es in Fig. 3 angedeutet ist, und beginnen die beiden hydraulischen Pressen ihre Thätigkeit, so hebt sich der Unterstempel /, und durch die beschriebene Stangenverbindung werden die beiden Backen α und a' gezwungen, sich allmälig zu nähern, und zwar so, dafs in der Endstellung, Fig. 4, das gewünschte Profil gebogen ist.
Da die Arme b und ^1 nur aufserhalb der Blechlänge auf die Backen α und al wirken können, so sind, um eine etwaige Durchbiegung der Backen α α' zu vermeiden, die C-förmigen Eisen m und m' auf dieselbe genietet.
Die Verbindung der Stange k mit dem schmiedeisernen Walzträger B ist an dem unteren Punkte n, wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, lösbar. Diese Anordnung ist deshalb gewählt, damit in der höchsten Stellung, Fig. 4, die beiden Backen α und al durch eine (auf der Zeichnung nicht angegebene) Vorrichtung festgestellt werden können, so dafs der Unterstempel / mit der Blechtafel allein Zurückgeht. Dies ist nothwendig, wenn neben einer bereits hergestellten Welle eine zweite gebogen werden soll.
Zunächst ist die Presse, so wie sie die Zeichnung darstellt, zur Herstellung nur einer Wellenform von bestimmter Breite und Tiefe verwendbar; doch ist die Dicke der Bleche bis zu gewisser Grenze beliebig. Sollen weniger tiefe Wellenformen hergestellt werden, so bedarf es dazu eines anderen Unterstempels /, der der Tiefe der Welle entspricht. Die Auswechslung dieser Stempel ist mit Leichtigkeit auszuführen. Sollen dagegen Formen von anderer Breite ausgeführt werden, so müssen neue Backen a und a * mit kürzeren Armen b und b' eingesetzt werden.
Das Neue und Eigenthümliche der Construction liegt nach Angabe des Erfinders darin, dafs das Blech während der Bearbeitung keine andere Biegung oder Umformung erfahrt als die zur Herstellung der Wellenform erforderliche und nothwendige, sowie darin, dafs die Wirkung der hydraulischen Pressen in einen Kniehebeldruck umgesetzt wird und somit durch einen geringen Kraftaufwand eine bedeutende Leistung erzielt werden kann.
Dies wird sofort einleuchten, wenn man sich hiergegen den zur Herstellung einer Wellenform nöthigen Arbeitsbedarf denkt, der erforderlich ist, wenn das Blech durch einen Stempel in eine passende Vertiefung, wie in Fig. 5 skizzirt ist, eingedrückt wird.
Eine andere auf demselben Grundgedanken beruhende Construction ist in Fig. 6 dargestellt. Hier sind α und a1 die Backen, die durch die Kniehebel b und b1, c und cl zusammengedrückt werden, sobald der Unterstempel / mittelst hydraulischer Pressen gehoben wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die durch die Zeichnung speciell angegebene Construction, wie auch jede andere im wesentlichen gleiche Verbindung von hydraulischer und Kniehebelpresse zur Herstellung gewellter Bleche.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT4238D Mit Kniehebeln combinirte hydraulische Presse zur Herstellung von Trägerwellblechen Active DE4238C (de)

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