DE423660C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Ein- und Ausschalten des elektrischen Antriebsmotors von Verdichtern, Pumpen u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen Ein- und Ausschalten des elektrischen Antriebsmotors von Verdichtern, Pumpen u. dgl.

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DE423660C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/20Control of fluid pressure characterised by the use of electric means
    • G05D16/2006Control of fluid pressure characterised by the use of electric means with direct action of electric energy on controlling means
    • G05D16/2066Control of fluid pressure characterised by the use of electric means with direct action of electric energy on controlling means using controlling means acting on the pressure source

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  • Control Of Positive-Displacement Pumps (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 8. JANUAR 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JiIi 423660 KLASSE 21 c GRUPPE 53
(12159g VIIIJ2ic2J
Peter Ibach in Königswinter.
Vorrichtung zum selbsttätigen Ein- und Ausschalten des-elektrischen Antriebsmotors
von Verdichtern, Pumpen u. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Mai 1921 ab.
Es ist bekannt, den Antriebsmotor von Verdichtern, Pumpen u. dgl. selbsttätig mit Hilfe eines Druckmittelkolbens und ihm entgegenwirkender Gewichte ein- und auszuschalten, utid zwar kann dabei in vorgeschriebener Reihenfolge sowohl ein Netzschalter als auch ein Anlasser bewegt werden. Das Ein- und Ausschalten der zu dem Druckmittelkolben führenden Druckmittelleitung erfolgt dabei mittels eines belasteten,
42366Ö
unter Wirkung des Druckmittels stehenden und bei dessen Höchstdruck verschobenen Steuerkolbens.
Nach der Erfindung wird der Regler so eingerichtet, daß das Einschalten der zum Reglerkolben führenden Druckmittelleitung außer beim Höchstdruck des Druckmittels auch beim Stromloswerden des Motors erfolgt. Es ist bekannt, in der Motorleitung ίο einen Elektromagneten anzuordnen, der beim Stromloswerden das Einschalten von Widerständen in die Leitung veranlaßt. Nach der Erfindung beeinflußt ein derartiger Elektromagnet neben oder auch mit dem durch das Druckmittel betätigten Steuerkolben die Druckmittelleitung, welche zum Anlasserkolben führt, so daß beim Stromloswerden der elektrischen Leitung der Anlasser genau so bewegt wird wie bei Erreichung des Höchstdrockes.
Es ist beispielsweise der durch ein Gegengewicht belastete Steuerkolben, welcher beim Höchstdruck angehoben wird und dabei die Leitung zu dem die Schalter verstellenden Kolben öffnet, mit einem zweiten Kolben in Verbindung gebracht, dessen Druckmittelzuleitung durch den Anker des Elektromagneten geöffnet wird, wenn der Strom ausbleibt. Der Steuerkolben wird somit auch beim Ausbleiben des Antriebsstromes verschoben, und es wird dadurch das Ausschalten des Motors eingeleitet.
Da gegebenenfalls die Unterbrechung der Stromzuführung so lange dauern kann, bis das im Vorratsbehälter angesammelte Druckmittel verbraucht ist und somit kein Kraftmittel zur Aufrechterhaltung der Ausschaltung mehr zur Verfügung steht, wird zweckmäßig an dem Regler eine Sperrvorrichtung angebracht, die durch die Wirkung des Druckmittels ausgeschaltet wird und daher selbttätig in Wirkung tritt, wenn kein Druck mehr vorhanden ist. Die Sperrvorrichtung verhindert in diesem Fall das selbsttätige Wiedereinschalten des Antriebsmotors.
Wenn es sich um die Regelung des Antriebsmotors für Pumpen handelt, die in einen Hochbehälter fördern, wird zweckmäßig der Zu- und Abfluß des Reglerzylinders durch ein Ventil beeinflußt, dessen Ventilkörper mit einem durchbohrten Kolben verbunden sind, an dessen Zylinder einerseits die Hochdruckleitung und anderseits eine Ableitung angeschlossen sind. Solange die Ableitung geschlossen ist, gleicht sich der Wasserdruck durch die Bohrung auf beiden Kolbenseiten aus, und es wird daher der Kolben durch sein eigenes Gewicht oder auch durch die Wirkung einer Feder so verschoben, daß die Zuleitung zum Reglerzylinder geschlossen und dessen Ableitung geöffnet ist. Wird dagegen die Ableitung durch den Anker des Elektromagneten oder auch durch die Wirkung des Höchstdruckes geöffnet, so fällt der Druck auf der einen Seite des durchbohrten Kolbens sofort, und dieser verschiebt sich derart, daß nunmehr der Abfluß des Reglerkolbens geschlossen und sein Zufluß geöffnet wird.
Bei mit Druckwasser arbeitenden Vorrichtungen wird für das Öffnen durch den Höchstdruck zweckmäßig eine Membran benutzt, welche durch eine mit veränderlichem Gewicht belastete Stange mit der Absperrvorrichtung verbunden ist. Sobald der Druck im Hochbehälter ein gewisses Maß überschritten hat, wird die Membran so weit durchgebogen, daß der Abfluß aus dem Zylinderraum hinter dem durchbohrten Kolben erfolgen kann und damit die Umsteuerung des Reglers bewirkt.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Vorrichtung dargestellt. Es zeigen:
Abb. ι die Gesamtanordnung einer insbesondere für Luftverdichter geeigneten Regelvorrichtung,
Abb. 2 ■ eine insbesondere für in Hochbehälter fördernde Pumpen bestimmte Anlage.
In Abb. ι ist α der Druckmittelzylinder, dessen Kolben b in bekannter Weise mittels eines Seiles c entgegen der Wirkung der verschieden großen Gewichte d .und e sowohl den Netzschalter f als auch den Anlasser g verstellt. Der Druckmitteleintritt und -austritt der Leitung h wird, wie üblich, mittels eines Kolbens i gesteuert, der durch ein Gewicht k belastet ist, das nach dem Anheben auf eine Stütze I gesenkt wird, die vom Anlasser am Ende seines Verschiebungsweges ausgeschaltet wird. In ebenfalls bekannter Weise wird durch den Kolben i am Anfang seines Hubes dem Druckmittel der Eintritt in die Leitung m ermöglicht, um das Ansaugeventil des Verdichters zu beeinflussen. Nach der Erfindung ist ein Elektromagnet 0 vorgesehen, der durch den Betriebsstrom des den Verdichter antreibenden Elektromotors erregt wird und dessen Anker p beim Ausbleiben des Stromes eine Druckmittelleitung r öffnet. Diese führt zu einem Zylinder s, dessen Kolben ί größeren Durchmesser hat als der Kolben i und bei seiner Verschiebung mittels einer Stange u den Steuerkolben i hebt, so daß dieselbe Wirkung eintritt wie beim Verschieben des Steuerkolbens durch den Höchstdruck des Druckmittels. Es wird also auch beim Ausbleiben des Betriebsstromes der Motor in der richtigen Weise stillgesetzt. Da die Stromunterbrechung andauern könnte, bis
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das Druckmittel verbraucht und daher der Druck so weit gesunken ist, daß sie den Gewichten d und e nicht mehr entgegenzuwirken vermag, ist zur Sicherung gegen vorzeitiges Einsehalten eine Sperrvorrichtung ν vorgesehen/die durch eine Feder eingeschaltet und einenDruckmittelkolbenw ausgeschaltet wird. Es wird durch diese Sperrvorrichtung, beispielsweise eine in einen Sperrkranz einer
ίο Seilrolle eingreifende Klinke, die Schaltvorrichtung festgehalten, wenn keine Druckmittelspannung mehr vorhanden ist. In dem Falle muß die Wiedereinschaltung von Hand ι erfolgen. |
Abb. 2 zeigt die Reglervorrichtung für | eine mit einem Hochbehälter zusammenarbei- j tende Pumpe. Die Druckwasserleitung 17 ist hier an den Zylinder 2 angeschlossen, in welchem der mit einer Bohrung 3 versehene Kolben 4 angeordnet ist. Der Kolben steht unter der Wirkung einer Feder 5 und trägt zwei Ventilkörper, von denen der eine, 6, den Zufluß zum Zylinder α und der andere, 7, den Abfluß von diesem Zylinder öffnet oder sperrt. An den Zylinder sind noch zwei Abflußleitungen 8, 9 angeschlossen, von welchen jede eine Absperrvorrichtung 10 bzw. 11 enthält. Die eine wird vom Elektromagneten 0 verstellt, während der bewegliche Teil der anderen durch eine Stange 12 mit einer Membran 13 in Verbindung steht. Auf die Stange 12 wirkt der mit verschiebbarem Gewicht versehene Hebel 14, auf dessen Ende während eines Teils des Ausschlags ein mit einer Klinke 15 versehener Gewichtsteil 16 drückt, der eine sich selbsttätig ausschaltende Zusatzbelastung der Membran bildet.
Solange die Abflußleitungen geschlossen sind, besteht auf beiden Seiten des Kolbens 3 der gleiche Wasserdruck, und der Ventilkörper 6 wird daher auf seinen Sitz gepreßt. Wird dagegen der Abfluß durch den Magneten 0 bzw. die unter Wirkung des Wasserdruckes stehende Membran 13 geöffnet, so j
fällt der Wasserdruck hinter dem Kolben 4, und dieser wird daher angehoben, so daß der Ventilkörper 6 den Zufluß zum Zylinder α freigibt, während der Ventilkörper 7 den Abfluß sperrt.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum selbsttätigen Ein- und Ausschalten des elektrischen Antriebsmotors von Verdichtern, Pumpen ;
    u. dgl., bei welcher der Anlasser mittels eines durch das Druckmittel beeinflußten Kolbens bei Höchstdruck ausgeschaltet und durch Gewichte wieder eingeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der die zum Anlasserkolben (b) führende Druckmittelleitung Qi) beherrschende S teuei kolben über zwei Druckmittelleitungen mittels zweier Vorrichtungen (i bzw. 0, p, r) gesteuert wird, derart, daß die eine Vorrichtung in bekannter Weise unter Einfluß ,des Druckmittels beim Höchstdruck geöffnet wird und die andere unter Einfluß des Betriebsstromes des Motors die Druckmittelzufuhr zum Anlasserkolben steuert, in der Weise, daß sowohl bei Höchstdruck wie beim Stromausbleiben die Anlaßvorrichtungen auf die Nullstellung zurückgeführt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf den bei Höchstdruck die Leitung zum Anlasserkolben (b) einschaltende Steuerkolben (i) ein Kolben (t) von größerem Durchmesser wirkt, dessen Druckmittelleitung durch den Anker des Elektromagneten (o) gesteuert wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlasser eine Sperrvorrichtung (v) besitzt, die mit einer durch das Druckmittel betätigten Ausschaltvorrichtung (w) versehen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zu- und Abfluß des Druckmittels zum Anlasserkolben (b) durch ein Ventil bestimmt wird, dessen Ventilkörper (6, 7) mit einem durchbohrten Kolben (4) verbunden sind, dessen Zylinder einerseits an die zum Druckbehälter führende Leitung (17) und anderseits an den Abfluß (8, 9) angeschlossen ist, der sowohl beim Höchstdruck des Druckmittels als auch beim Stromloswerden des Magneten (0) geöffnet wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf den in bekannter Weise in Gegenwirkung mit einer Membran zusammenarbeitenden Gewichtshebel (14) während eines Teils seines Aus- Schlags mittels einer federnden Klinke (15) ein zweiter Gewichtshebel (16) drückt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
    Berlin. GEDRUcicr in ser reichsdruckekei.
DEI21599D 1921-05-26 1921-05-26 Vorrichtung zum selbsttaetigen Ein- und Ausschalten des elektrischen Antriebsmotors von Verdichtern, Pumpen u. dgl. Expired DE423660C (de)

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