AT116696B - Mit Druckluft betriebene Rückstellvorrichtung für den Steuerschalter von selbsttätig wirkenden Fahrzeugmotorsteuerungen. - Google Patents

Mit Druckluft betriebene Rückstellvorrichtung für den Steuerschalter von selbsttätig wirkenden Fahrzeugmotorsteuerungen.

Info

Publication number
AT116696B
AT116696B AT116696DA AT116696B AT 116696 B AT116696 B AT 116696B AT 116696D A AT116696D A AT 116696DA AT 116696 B AT116696 B AT 116696B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
piston
compressed air
control switch
cylinder
reset device
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Vogel
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT116696B publication Critical patent/AT116696B/de

Links

Landscapes

  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Mit Druckluft betriebene   Ritekstellvorrichtung   für den Steuerschalter von selbsttätig wirkenden   Fahrzeugmotorsteuerungen.   



   Bei selbsttätig wirkenden Steuerungen für elektrische Fahrzeugmotoren wird zum   Zurückführen   des durch einen elektrischen Hilfsmotor angetriebenen Steuerschalters vielfach eine mit Druckluft betriebene   Rückstellvorrichtung   benutzt. 



   Der Hilfsmotor ist dabei   gewöhnlich   mit dem Steuerschalter durch eine Kupplungsvorrichtung verbunden, die jedesmal vor dem Zurückführen des Steuerschalters ausgerückt wird. Diese Kupplungsvorrichtung wird zweckmässig als elektropneumatische Kupplung ausgebildet. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine mit Druckluft betriebene   Rückvorstellvorrichtung   der erwähnten Art, die mit einer elektropneumatischen Kupplungsvorrichtung für den Hilfsmotor des Steuerschalters zusammenwirkt und so gesteuert wird, dass das Schaltwerk vom Luftdruck entlastet ist, wenn der Hilfsmotor läuft, und der Rückstellzylinder erst dann Druckluft erhält, wenn die Kupplung zwischen Steuerschalter und Hilfsmotor   ausgerückt   ist.

   Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass zwischen dem Rückstellzylinder und dem Kupplungszylinder ein mit Differentialkolben versehener Umschaltzylinder angeordnet ist, durch den die Druckseite des   Rückstellkolbens   bei ausgerückter Kupplung mit einem   Druekluftbehälter   und bei eingerückter Kupplung mit dem Aussenraum in Verbindung gesetzt wird. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an mehreren Ausführungsbeispielen schematisch veranschaulicht. In der Fig. 1 bezeichnet 1 den Rückstellzylinder und 2 den zugehörigen Kolben, der mittels einer Zahnstange 3 den (nicht dargestellten) Steuersehalter antreibt. Die Druckseite des Kolbens 2 steht durch eine mit einer Drosselbohrung 4 versehene Druckluftleitung mit dem kleinen Zylinder 6 eines Umschaltzylinders 5 in Verbindung, der aus dem erwähnten kleinen Zylinder 6 und einem grösseren Zylinder 7 besteht und einen aus zwei Kolben 9 und 10 verschiedenen Durchmessers zusammengesetzten Differentialkolben 6   umschliesst.   Der kleine Zylinderraum 6 ist ferner durch eine Druckluftleitung 11 mit einem (nicht dargestellten)   Luftdruckbehälter   und durch eine Druckluftleitung 12 mit einem elektropneumatischen Ventil 17 verbunden.

   Auf der Druckseite des grossen Kolbens 10 ist an dem Zylinderraum 7 des   Umschaltzylinders     5   eine Druckluftleitung 13 angeschlossen, die zum Druckraum eines mit einem Kolben 15 versehenen Zylinders   14 führt,   der die Kupplung des Steuerschalters mit dem zugehörigen Hilfsmotor bewirkt. Der Druekraum dieses Kupplungszylinders 14 ist durch eine mit einer Drossel-   bohrung- ? versehene   Leitung mit dem bereits erwähnten Ventil 17 verbunden, dessen beweglicher Teil 19 unter dem Einfluss einer Magnetspule 18 steht. Der grosse Zylinderraum 7 des Umschaltzylinders 5 steht dort, wo er an den kleinen Zylinderraum 6 anstösst, mit dem Aussenraum in Verbindung. 



   Die   beseliriebene   Einrichtung wirkt wie folgt : So lange der Steuerschalter in der Nullage steht und demgemäss sein Antriebsmotor sich in Ruhe befindet, nimmt der bewegliche Teil 19 des Kupplungsventils 17 die aus Fig. 1 ersichtliche Stellung ein. Die auf dem kleineren Kolben9 des Differentialkolbens8 lastende Druckluft hält den Differentialkolben in der gezeichneten Stellung und gelangt durch den kleinen Zylinderraum 6 und die Drosselbohrung 4 in den   Rückstellzylinder   1. Der Kolben 2 steht also ebenfalls unter Druck. Auf der Aussenseite des grossen Kolbens 10 ist der Umsehaltzylinder 5 durch die Leitung 13 über den Kupplungszylinder   14,   die Drosselbohrung 16 und das Ventil 17 mit dem Aussenraum verbunden.

   Sobald nun gleichzeitig mit der Ingangsetzung des   Schaltwerkes   (durch Einschaltung des An- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 dessen beweglicher Schalterteil in seine andere Stellung über, bei welcher Druckluft aus dem Behälter über das Ventil 17 in den Kupplungszylinder 14 und durch die Leitung 13 auf die Druckseite des grossen Kolbens 10 des Umsehaltzylinders strömt. Es überwiegt nun der auf dem grossen Kolben 10 ruhende Druck den Gegendruck, der auf der Seite des kleineren Kolbens 9 lastet, so dass der Differentialkolben 8 in seine linke Endlage gelangt. Dadurch wird über den Zwischenkolbenraum des Umschaltzylinders 5 eine Verbindung des Rückstellzylinders 1 mit dem Aussenraum hergestellt.

   Der Kolben 2 steht jetzt nicht mehr unter Druck, und der Hilfsmotor des Steuerschalters ist bei seiner Arbeit von der   Rüekstell-   kraft entlastet. 



   Um das Schaltwerk in die Nullstellung zurücklaufen zu lassen, braucht man nun   lediglieh   das   Kupplungsventil j ! 7 abzuschalten,   was durch Unterbrechung des die Magnetwicklung 18 enthaltenden Stromkreises vom Führerschalter aus geschieht. Die Druckseite des Kolbens 15 und ebenso diejenige des   grossen   Kolbens 10 des Umsehaltzylinders 5 treten dadurch in Verbindung mit der Aussenluft. Infolgedessen wird die Kupplung zwischen Steuerschalter und Hilfsmotor (z. B. durch Federkraft) ausgerückt, und gleichzeitig bewegt sich der Differentialkolben 8 unter der Wirkung des nun auf dem Kolben 9 lastenden Überdruckes in die gezeichnete rechte Endlage zurück.

   Durch den kleinen Zylinderraum 6 des Umsehaltzylinders 5 gelangt nunmehr Druckluft in den   Rückstellzylinder     1,   dessen Kolben 2 sich nebst der Zahnstange 3 in die gezeichnete rechte Endlage bewegt und dabei den Steuerschalter auf Null zurückführt. 



   Das durch Fig. 2 veranschaulichte zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem be- 
 EMI2.2 
 hinaus durch einen weiteren Zylinderraum 29 von kleinerem Durchmesser verlängert ist. Der Zylinderraum 29   umschliesst   einen Kolben 20, dessen Durchmesser dem des Kolbens 9 gleich ist und der mit den beiden Kolben 9 und 10 starr verbunden ist. Die Druckseite des Kolbens 20 ist mit dem Druckluftbehälter über ein Ventil   21   verbunden, dessen beweglicher Teil 22 unter dem Einfluss einer im Hauptstromkreis der zu steuernden Motoren liegenden Magnetwicklung 23 steht. Bei der gezeichneten Stellung des beweglichen Teiles 22 des Ventils 21 steht die Druckseite des Kolbens 20 mit dem Aussenraum in Verbindung, während auf dem Kolben 9 der volle Luftdruck ruht.

   Dieser Zustand entspricht dem Stillstand der zu steuernden Motoren und des Steuerschalters. Sobald nun der Steuerschalter mit Hilfe des Ventils 17 und des Kupplungszylinders 14 mit seinem Antriebsmotor gekuppelt und der Stromkreis der zu steuernden Motoren geschlossen wird, geht der bewegliche Teil 22 des Ventils 21 unter der Wirkung der Magnetspule 23 in seine andere Stellung über. Dadurch gelangt Druckluft über das Ventil 21 auf die Druckseite des Kolbens 20. Da gleichzeitig die Druckseite des Kolbens 10 über die Leitungen   12, 16   und 13 ebenfalls Druckluft erhält, bewegt sich der dreifache Kolben    & ,-M,   20 in seine linke Endstellung und verbindet so den   Rück. stellzylinder 1   über den Zylinderraum 6 und den Zwischenkolbenraum des Umsehaltzylinders 5 mit der Aussenluft.

   Der dreifache Kolben 9, 10, 20 kehrt erst dann in seine rechte Endlage   zurück,   wenn das Ventil 21 infolge Stromloswerdens der Magnetwieklung 23 umschaltet. 



   Durch die zuletzt beschriebene Vorrichtung wird erreicht, dass der Steuerschalter in stromlosem Zustande ausgeschaltet wird, eine Forderung, die besonders dann erfüllt werden muss, wenn der Steuerschalter durch eine einfache Schleifringwalze dargestellt wird. 



   Ein Ausführungsbeispiel, welches eine Abart der zuletzt beschriebenen Einrichtung darstellt, ist durch Fig. 3 veranschaulicht. Hier enthält der   Umschaltzylinder   5 ebenfalls die Verlängerung 29 mit dem Kolben 20. Dieser ist aber mit dem Ventil   21   ! nicht unmittelbar, sondern über einen Druckluftzylinder 24 verbunden, dessen Kolben 25 zur Verstellung des beweglichen Schalterteiles 26 des Hauptschaltsehützers 27 dient. Es wird dadurch erreicht, dass die Kolben 9, 10, 20 des Umsehaltzylinders 5 so lange am Zurückgehen in ihre Ruhelage (rechte Endstellung) gehindert werden, als auf dem Kolben   25   Druckluft lastet, d. h. das   Hauptschaltschütz   27 geschlossen ist.

   Sobald dagegen die Ventile   17 und 21   in die gezeichnete Stellung ihrer beweglichen Teile 19 und 22 übergehen, sind sowohl der Kolben 14 des
Kupplungszylinders als auch der Kolben 25 des   Schaltsehützzylinders   24 und der Kolben 20 des Um- schaltzylinders 5 entlastet, so dass die Kolben   9,   10, 20 in ihre Ruhelage übergehen und die   Rückstellung   des Steuerschalters durch den Kolben 2 eingeleitet wird. 



   Durch die Anordnung der Drosselbohrungen 4 und 16 wird erreicht, dass der Druck, der aus dem
Behälter strömenden Druckluft nur allmählich zum Rückstellzylinder bzw. zum Kupplungszylinder 
 EMI2.3 
 kommen stossfrei. 



   Es sei noch bemerkt, dass an Stelle der vom Strom der zu steuernden Motoren durchflossenen Magnetwicklung 23 auch eine Magnetspule treten kann, die in Abhängigkeit von der Motorspannung erregt wird. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Mit Druckluft betriebene Rückstellvorriehtung für den Steuerschalter von selbsttätig wirkenden Fahrzeugmotorsteuerungen, bei denen zur Kupplung des Steuerschalters mit dem zugehörigen Hilfs- <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1
    3. Rückstellvorrichtung nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Umschaltzylinder (5) eine Verlängerung (29) besitzt, die einen auf der Aussenseite des grösseren Kolbens (10) liegenden und mit diesen starr verbundenen dritten Kolben (20) zweckmässig vom Durchmesser des kleineren Kolbens (9) umschliesst, dessen Aussenseite über ein elektrisch gesteuertes Ventil (21) wahlweise mit dem Druckluftbehälter oder mit dem Aussenraum verbunden werden kann (Fig. 2).
    4. Rückstellvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das dem Umschaltzylinder zugeordnete Ventil (22) eine in Abhängigkeit von der Stromstärke oder der Spannung der zu EMI3.2 EMI3.3
AT116696D 1927-07-06 1928-07-03 Mit Druckluft betriebene Rückstellvorrichtung für den Steuerschalter von selbsttätig wirkenden Fahrzeugmotorsteuerungen. AT116696B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE116696X 1927-07-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT116696B true AT116696B (de) 1930-03-10

Family

ID=5654822

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT116696D AT116696B (de) 1927-07-06 1928-07-03 Mit Druckluft betriebene Rückstellvorrichtung für den Steuerschalter von selbsttätig wirkenden Fahrzeugmotorsteuerungen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT116696B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2633577C2 (de) Hydraulischer Fahrzeugantrieb
DE1922112B2 (de) Hydraulische bremsvorrichtung fuer fahrzeuge
AT116696B (de) Mit Druckluft betriebene Rückstellvorrichtung für den Steuerschalter von selbsttätig wirkenden Fahrzeugmotorsteuerungen.
DE457974C (de) Mit Druckluft betriebene Rueckstellvorrichtung fuer den Steuerschalter von selbsttaetig wirkenden Fahrzeugmotorsteuerungen
DE1164849B (de) Elektropneumatische Vorrichtung zur Steuerung eines Druckmittels, insbesondere zur In- bzw. Ausserbetriebsetzung von Belastungs-ausgleichvorrichtungen fuer die Luftfederung von Fahrzeugen
DE374870C (de) Elektrohydraulischer Wagenheber
DE880562C (de) Steuervorrichtung fuer pneumatisch betaetigte Fuellhahnanschlaege
DE944017C (de) Hydraulischer Foerderwagen-Vorschieber, insbesondere fuer Untertagebetriebe
DE421079C (de) Druckluftschaltwerk mit Aus- und Einschaltzylindern, die durch Arbeitsventile gesteuert werden
DE647815C (de) Antrieb fuer in beiden Richtungen schaltbare Schaltwerke
DE523616C (de) Druckluftbremseinrichtung
DE527302C (de) Bremseinrichtung mit Hilfsantrieb
AT27705B (de) Elektrisch und durch Luftdruck gesteuerte Luftbremse.
DE2322869A1 (de) Elektropneumatische steuereinrichtung
DE1262883B (de) Vorrichtung zum synchronen Antrieb mehrerer Horizontalfoerderstraenger fuer Dung und dergleichen faserfoermiges Gut
DE958229C (de) Widerstands-Stumpf-Schweissmaschine mit pneumatischem und hydraulischem Antrieb
DE482446C (de) Bremseinrichtung mit einer die Kloetze an die Raeder heranfuehrenden Einkammerbremse, elektrischen Solenoidbremse oder sonstigen Ansetzvorrichtung
DE461139C (de) Druckluftsteuerung, insbesondere fuer elektrische Bahnen
DE184502C (de)
DE618275C (de) Steuervorrichtung fuer Fluessigkeits-Bremseinrichtungen
AT114221B (de) Hydraulisch-pneumatische Treibvorrichtung mit Kraftübertragung durch eine Zwischenflüssigkeit, insbesondere für Fahrzeuge.
DE1775392C (de) Abgabeventil fur unterschiedliche Abgabegeschwindigkeiten
DE453957C (de) Umstellvorrichtung fuer Viertaktgaskraftmaschinen mit Spuel- und Aufladebetrieb
DE152802C (de)
DE127871C (de)