DE423654C - Verfahren zur Befestigung der Borsten von Zahnbuersten o. dgl. im Buersten-holz durch Metallfassungen und Matrize zur Durchfuehrung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Befestigung der Borsten von Zahnbuersten o. dgl. im Buersten-holz durch Metallfassungen und Matrize zur Durchfuehrung des Verfahrens

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DE423654C
DE423654C DEM85923D DEM0085923D DE423654C DE 423654 C DE423654 C DE 423654C DE M85923 D DEM85923 D DE M85923D DE M0085923 D DEM0085923 D DE M0085923D DE 423654 C DE423654 C DE 423654C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B3/00Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier
    • A46B3/08Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier by clamping

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Description

  • Verfahren zur Befestigung der Borsten von Zahnbürsten o. dgl. im Bürstenholz durch Metallfassungen und Matrize zur Durchführung des Verfahrens. Bei Zahnbürsten erfolgt die Befestigung der Borsten im Bürstenholz vielfach reihenweise durch Vermittlung von Metallfassungen. Dieses Befestigungsverfahren hat sich jedoch nicht bewährt, weil die Borsten von 'der Metallfassung nicht hinreichend fest genug umfaßt werden, vielmehr nach kurzem Gebrauch der Zahnbürste, manchmal sogar schon unmittelbar nach ihrer Herstellung herausfallen.
  • Man hat nun weiterhin vorgeschlagen, die Sicherung der Bürsten in der Metallfassung dadurch zu erhöhen, daß man der Fassung eine Querschnittsverengung gab. Dieselbe ers`.reckte sich jedoch nur auf einen kurzen vorderen Teil und erfolgte auch erst nach der. Vereinigung der Fassung mit dem Griff. Hiedurch ergab sich also eine ringförmige Verstärkung, welche ihre Verwendung für die einzelnen Borstenbüschel einer Bürste ausschließt.
  • Gegenstand der Erfindung ist nun eine Borstenbefestigung, insbesondere für Zahnbürsten, welche sich von diesen bekannten Befestigungsarten dadurch unterscheidet, daß die Metallfassung über ihre ganze Länge auf einen gleichmäßig großen Querschnitt vor ihrem Einsetzen in das Bürstenholz verengt wird, so daß die Borsten unverrückbar festgehalten werden.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt Abb. i die Metallfassung im Achsialschnitt und Querschnitt sowie den Stempel zum Einbringen der Borsten in die Metallfassung in Seitenansicht und im Querschnitt, -Abb. 2 die Metallfassung nebst Borsten vor der Querschnittsverengung und nach der Querschnittsverengung nebst einer Matrize und einem Stempel, Abb.3 die fertige Zahnbürste in Aufsicht und Seitenansicht.
  • Die Metallfassung besteht aus einer zylindrischen Blechhülse i mit kegelförmigem oder flachem Boden, welche durch Stanzen, Pressen, Ziehen oder ein anderes Verfahren hergestellt ist. Zum Einbringen der Borsten 2 in die Hülse i dient ein flacher Stempel 3, welcher gerade in diese Hülse hineinpaßt.
  • Die mit den Borsten 2 versehene .Hülse i wird mit dem Borstenbüschel nach vorn durch eine Matrize q. gestoßen mittels eines Stempels 5, dessen Arbeitsfläche eine kegelförmige Vertiefung 6 entsprechend dem kegelförmigen Boden der Metallhülse i besitzt. Die Bohrung der Matrize ist zunächst trichterförmig gestaltet als Führung für die auseinanderstrebenden Borsten 2. An diesen trichterförmigen Teil 7 der Matrize 4. schließt sich ein zylindrischer Teil 8, der in einen schwach konischen Teil g übergeht, während die Austrittsmändung io der Matrize ¢ wiederum zylindrisch gestaltet ist.
  • Beim Durchgang durch die' Matrize q. erfährt die Metallfassung i eine starke Querschnittsvermi.nderung, so z. B. von q. mm auf 3,2 mm im Durchmesser. Die Hülse i umfaßt infolgedessen die Borsten derart fest, daß diese sich in der Fassung selbst bei längerem Gebrauch der Bürsten nicht lockern können, vielmehr ohne eines der üblichen Befestigungsmittel, wie z. B. Schellack, Harz o. dgl., unverrückbar in der Metallfassung festsitzen. Die einzelnen Metallfassungen werden dann in das Bürstenholz i i eingesetzt und in diesem durch irgendein bekanntes Mittel befestigt. Die Borsten brauchen nicht gerade büschelförmig in einer runden Metallfassung befestigt zu werden, sie können vielmehr auch reihenweise von einer länglichovalen Fassung umschlossen werden, wenn dieses sich als zweckmäßiger erweisen sollte.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Befestigung der Borsten von Zahnbürsten und anderen Bürsten im Bürstenholz mittels Metallfassungen, deren Querschnitt nach Aufnahme der Borsten einer Querschnittsverengung unterworfen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallfassung vor ihrem Einsetzen in das Uürstenholz auf ihrer ganzen Länge auf einen gleichmäßig großen Querschnitt verengt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Borsten mittels eines flachen Stempels büschelförmig in eine kreisrunde Metallhülse eingeführt und dann die Metallhülse mit den' Borsten voran durch eine Matrize gestoßen wird.
  3. 3. Matrize zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch eine trichterförmige Erweiterung ihrer Durchtrittsöffnung; welche sich zunächst in einen Zylinder, darauf in einen schwachen Konus und schließlich wieder . in einen Zylinder fortsetzt.
DEM85923D 1924-08-06 1924-08-06 Verfahren zur Befestigung der Borsten von Zahnbuersten o. dgl. im Buersten-holz durch Metallfassungen und Matrize zur Durchfuehrung des Verfahrens Expired DE423654C (de)

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